Günstiger DSL-Anschluss perfekt
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Hallo Herr Hau,
es gibt doch schnelle Intenetzugänge, wenn nicht über DSL, dann über Kabel, oder Mobilfunk (mit bezahlbarer Flatrate), Kabelbetreiber oder anderen privaten Versorgern. Mittlerweile dämmert es wohl vielen dass die Privatisierung der Detschen Bundespost in diesem Umfang wohl nicht eine Wohltat für die ländlichen Bereiche ist. Aber die Privatisierung war politischer Wille der vom Volk gewählten Vertreter. Jetzt zählen die Interessen der Aktionäre, alles andere wäre mit den jetzigen Konstellationen unredlich. Hätte man die warnenden Stimmen damals etwas ernster genommen, wäre DSL, VDSL oder andere Techniken flächendeckend eingeführt worden. ISDN z.B. wurde auch ab Ende der 80iger Jahre überall gebaut, aber da gab es noch die DBP. Die Benachteiligung ländlicher Regionen bei Versorgung mit neuen Techniken wird in Zukunft noch schwieriger werden da die Unternehmen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten investieren müssen. Man sehe sich nur mal den Aufbau der so groß angekündigten WIMAX- Netze an.
Die Einsicht, dass die Versorgung mit bezahlbarer Kommunikationstechnik zur Daseinfürsorge eines Staates gehört, haben andere Länder wie z.B. Frankreich oder Luxemburg, früher verstanden. Bei uns würde dies eine stärkere Verstaatlichung der Deutschen Telekom bedeuten, was in diesem Fall sicherlich von Vorteil wäre.
Im ländlichen Raum ist man eideutig benachteiligt, was den Zugang zu einem schnellen Breitbandanschluß betrifft.
Ein flächendeckendes DSL- Netz gehört heute unbedingt zur Infrastruktur. Daher bin ich der Meinung, das der Staat hier auch mit ran muß.
Es ist jedoch unerklärlich, wie die Zahlen von 106.000 und 3.500 zustande kommen. Wäre interessant zu wissen, wie das gerechnet ist!
Der Netzbetreiber TELECOM ist in vielen Fällen nicht bereit, hier in Vorleistung zu gehen, wenn die Investitionen sich kurzfristig nicht über die Gebühren refinanzieren. Genau hier sollte der Staat eingreifen und eine langfristige Refinanzierung für die Telecom interessant zu machen.
Die DTAG investiert und das ist gut so. Aber vielleicht lachen danach die Wettbewerber. Es wäre sehr interessant nach einiger Zeit mal festzustellen, wieviel der DSL-Anschlüsse mit Verträgen der Deutschen Telekom betrieben werden. Schnelle und wesendlich leistungsfähigere Internet-Zugänge für Unternehmen sind im Gewerbegebiet Trierweiler -Sizenich sowieso seid es Internet gibt, möglich. Dies schon lange vor einem MdB Kaster.