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Trotz Arbeit reicht es nicht

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Trotz Arbeit reicht es nicht

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Eingestellt von
Bart
am 22.01.09in Unterhaltung via an-online.de

Aachen. Kein Auskommen mit dem Einkommen. Bei immer mehr Aachenern reicht der Arbeitslohn nicht mehr für den Lebensunterhalt. 2500 sogenannte «Aufstocker» hat Arge-Geschäftsführer Marcell Raschke derzeit in seiner Kartei.

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5 Kommentare

Kommentare zu Trotz Arbeit reicht es nicht

 

G. SchröderG. Schröderam 27.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Sechs Jobs, aber kein Geld für den Arzt, obdachlos dazu-das ist das Niveau auf das wir hinsteuern.
Amerika nennt das working poor.
Selbstredent werden dort,wie hier in Deutschland,die
die Reichen reicher,(die Wohlbabenden wohlhabender)
Die Armen zahlreicher.
Selbst schuld!
Solange die Mehrheit der Bürger nicht lernt ihre
Interessenvertreter zu wählen,stattdessen die Sozialraubpartei, die getrennt als Viererbande auftritt,ist das erst der Anfang.

G. MöllerG. Mölleram 24.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Kirchen, Gewerkschaften, etablierte Politiker und die Masse der Medien, sie alle arbeiten Hand in Hand, wenn es darum geht den Bürger zu belügen und zu betrügen.

GulbinsGulbinsam 23.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Euro-Jobs
Es darf - ohne dies dann Lügen zu nennen - schon einmal passieren, die Verrechnung von Einkommen mit der 1-Euro-Job-Pauschale zu verwechseln. Ich bin ja froh, dass es bundesweit überhaupt Medien gibt, die über diese Ungerechtigkeiten berichten. Ab dies ist eher dem komplexen Regelwerk des SGB II geschuldet.
Und um eine andere Sache zu klären: die Leute fragen nicht nach Euro-Jobs, weil die so toll sind, sondern weil sie Hunger haben oder von dem Geld ihren Kids mal was gönnen wollen.
Und ein weiteres zu den 1-Euro-Jobs: wer bei einer Bewerbung erzählt, er habe 1-Euro-Jobs gehabt, hat Pech. Sie sind nämlich mit dem Stigma versehen, dass diese für Leute sind, die nicht arbeiten wollen.
Übrigens: was den innerkirchlichen Rahmen betrifft, so bleibt ja trotzdem wahr, was Menschen hier angetan wird und fühle ich mich legitimiert, diese Kritik an den 1-Euro-Jobs vorzutragen. Und keine Sorgen: was falsch ist, dass muss angeklagt werden - innerkirchlich genauso wie den Unternehmen, Betrieben und Büros

StephanStephanam 23.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Was werden denn hier schon wieder für Lügen verbreitet? Die s.g. 1-Job's werden nicht mit den Harzt-4-Regelleistungen verrechnet. Auch ist es falsch, bei einem 1-Job von Verdienst zu sprechen. Es wird lediglich eine Aufwandsentschädigung gezahlt; und die beträgt den besagten 1/Std. Siehe auch hier: LINK - da steht zusätzlich liebe Redaktion. Ihr seid nicht mal in der Lage einfachste Recherchen durchzuführen!

P.S. @ Bart: Pass auf Bart, gleichen löschen Sie wieder den Kommentar....

BartBartam 22.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Zitat:"Überdies habe die Gesetzgebung selbst dafür gesorgt, dass es immer mehr «prekäre Arbeitsverhältnisse» gebe. «Da heißt es dann, 'wir zahlen nur die Löhne, die der Markt hergibt', und der Staat regelt den Rest», so Gulbins. Und so werde eben mit den Steuermitteln für die Aufstocker das System subventioniert. Zudem habe die Politik den Kündigungsschutz eingeschränkt, um Einstellungen zu erleichtern. «Wenn aber Leute rausfliegen und dann als Leiharbeiter wiederkommen, um den gleichen Job für weniger Geld zu machen», so Andris Gulbins, «dann ist das eine Schweinerei." Und genau das ist es!!! Solange das nicht abgeschafft wird wird die freie Wirtschaft genau diesen Mitnahmeeffekt nutzen um sich ihrer Verantwortung, einen gerechten Lohn zu zahlen, zu entziehen. Ach ja. An den Herrn der KAB. Es sind nicht zuletzt die kirchlichen und karitativen Einrichtungen die eben diese Ein-Euro-Jobber "benutzen" um sich kostengünstig zu sannieren und reguläre Beschäftigungsverhältnisse zu abzubauen. Stichwort "zusätzliche Arbeit" und "Regiegelder" :-) Fakt ist, dass ein Ein-Euro-Job nicht in den 1. Arbeitsmarkt interiert und keine berufliche Perspektive bietet. Viel mehr stigmatisiert es erwerbslose Menschen.


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