Merchweiler streitet um verlorene Millionen
Tweet
Auf saarbruecker-zeitung.de weiterlesen
10 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: verloren, verkauf, News Europa/Welt, Millionen, Gemeinde, Aktien
Kommentare zu Merchweiler streitet um verlorene Millionen
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Hätte, könnte, würde...Hätte der BM gewartet und die Kurse wären gestiegen, hätte man ihn gefeiert. Aber kann man von Provinzgemeinderäten und Angeschlossenen Institutionen überhaupt erwarten, dass sie einen Schimmer von Wirtschaft haben? Ich war auch Gast auf dieser Sitzung und war sehr froh als das unrealistische Provinzgelaber der Besserwisser vorbei war.
Sehr geehrter "Privatkunde"!
Es gibt meines Wissens keine zwingend vorgeschriebene Kleiderordnung im Gemeinderat. Kleider machen nicht immer Leute. Und Geld und noble Kleidung implizieren nicht zwangsläufig Kompetenz. Wer sich in seiner Aufmerksamkeit in erster Linie von solchen Äußerlichkeiten in Ablenken läßt, konzentriert sich meiner Meinung zu sehr auf die falschen Dinge.
Die Tatsache, daß der Gemeindekasse ein vermeidbarer Schaden von 2,2 Mio. Euro entstanden ist, weil eine von den BürgerInnen gewählte Vertrauensperson fast ein Jahr lang mit ihm anvertrauten Vermögen herumjongliert hat, ohne die entsprechenden Gremien davon zu informieren, bzw. ohne seinen Auftrag ausgeführt zu haben, erscheint mir wichtiger, als die Tatsache, daß Ihrer Meinung nach, die BürgerInnen ihre Bürgerpflicht nur in "Abendrobe", und nicht in sauberer und ordentlicher Alltagskleidung wahrnehmen können. Man muß selbst kein Aktionär sein, um zu wissen, daß Aktienkurse stetig in Bewegung sind und das teilweise Stunden oder gar Minuten entscheidend sein können.
Wären Sie immernoch so großzügig, wenn die Bank Ihres Vertrauens mit Ihrem Ersparten so gehandelt hätte???
Sehr geehrte Dame/ sehr geehrter Herr,
in den letzten zehn Jahren wurde von Oppositionsseiten aus einiges in Angriff genommen. Man erinnere sich an Themen, wie z.B. die große Tunnellösung in Wemmetsweiler, die vom baulichen, sozialen und finanziellen Aspekt her vorteilhaft für die Entwicklung des Ortes gewesen wäre; oder das Projekt Eisenbahnbrücke in Merchweiler, das ohne das Zutun der Opposition bereits in einer Lösung geendet hätte, die nicht vom Bürger gewollt war, ja, die den BürgerInnen in allerletzter Sekunde untergeschoben werden sollte. Leider wurden positive Vorschläge aufgrund der Mehrheitsverhältnisse meistens erst einmal von der Gegenseite abgewürgt.
Wer wert auf sachliche Oppositionsarbeit mittels Info-Blättern und -Veranstaltungen für die BürgerInnen legt, wird wohl selten "gelesen" und noch seltener "gehört". Die Veranstaltungen bleiben leer und die Flyer landen in der blauen Tonne, ungelesen. Warum???? Fehlt das Interesse??? Oder muß man allen Ernstes erst zu hochgradig unseriösen Strategien und Bild-Zeitungsstil greifen, um sich Gehör zuverschaffen??? (..., damit das Interesse der BürgerInnen an Ihrer Gemeinde geweckt wird) Wenn ja, dann sind wir genau dort, wo die Politikverdrossenheit beginnt. Und dann sind nicht unbedingt nur die PolitikerInnen daran schuld, was passiert. Die VIELEN "Verdrossenen", die Sie gewähren lassen, tragen mit ihrem Desinteresse ihren Teil dazu bei, daß sich nichts ändert.
Als nichtvermögender Privatkunde muss ich mich auch mal zu den Kommentaren hier auf der Seite äussern. Was Ramsuh schreibt ist ja Realsatire pur aber wohl auch die Wahrheit. Als Gast in der Gemeinderatssitzung hatte ich zuerst das Gefühl auf der falschen Veranstaltung zu sein. Ich dachte ich bin bei der Kleiderausgabe einer "Tafel" gelandet. Die Kleiderordnung bei der Opposition liess doch sehr zu wünschen übrig. Aber zur Sache, ja der BM hat einfach den falschen Zeitpunkt erwischt als er die Aktien verkaufte. Der Beschluss der CDU-Mehrheit war fast zum Höchstkurs, aber der BM hat halt nicht verkauft. Ansonsten hatte ich bei der Gemeinderatssitzung fast keine "parteilosen" Bürger gesehen. Zahlreiche Vertreter der CDU wie Walter Schlicker oder die ewige Nachwuchshoffnung der SPD Norbert Schreiner waren zu gegen.
da ist was drann , es gibt kaum einen lichtblitz am horizont !
Alleingänge - das ist die Spezialität von Bürgermeister Walter Dietz.
Es gibt in der Gemeinde Merchweiler sicher einige davon zu nennen.
Aber Schuld sind die Anderen - wie immer.
Vielleicht buchstabiert man ihm mal das Wort Konsequenzen - die müsste Er jetzt daraus ziehen.
Sehr geehrter Willi, in meinen Augen gibt es eine Spezies, die im Ansehen
noch weit unter den Politikern rangiert:
Die Wähler! Sie ermöglichen diesen "Kneppdrehern" erst ihre Machenschaften!
Bloß nicht jammern, ihr habt sie doch gewollt!!!
Nach 10 Jahren hört der Bürger mal was von der bewährten Opposition im Gemeinderat.
Natürlich nur weil die Superstars der Opposition sich von ihrem ehemaligen Fraktionsvorsitzenden beraten lassen. Dem vernehmen nach mussten Teile der bewährten Opposition sich erst einmal erklären lassen, was eine Aktie ist ! Unglaublich
Ganz schön dreist vom Bürgermeister seine Versäumnisse auch anderen in die Schuhe schieben zu wollen.
Fakt ist: er hatte den Auftrag zu verkaufen und hat es nicht getan.
Lustig wird es dann im Kommentar: um möglicht überparteilich zu scheinen wird versucht die Opposition im Gemeinderat mit ins sinkende Schiff zu nehmen. Zur Erinnerung: Der Merchweiler Gemeinderat hat 33 Mitglieder und davon gehören 19 der Partei des Bürgermeisters an. Diese deutliche Mehrheit hat den Aktienverkauf beschlossen. Der Rest des Rates hat abgelehnt- bei der ersten Tranche der Aktien ebenso wie beim zweiten Verkauf. Wer hier ein "stilles Einvernehmen" unterstellt, kennt die Verhältnisse im Merchweiler Gemeinderat nicht.
da sieht man es ja mal wieder , scheiße bauen sich nicht dazu bekennen und nach kurzer überlegung die schuld einem anderen zuschieben .das ist politik : karakterlosigkeit , lügen und den bürger durch " schlaue " reden und kommentare für dumm verkaufen . das schlimme daran ist es fängt schon bei den kleinsten parteimitgliedern an . anstatt zusammen für das wohl aller zu entscheiden wird rechthaberich die meinung des anderen ignoriert . es ist kein wunder daß politiker im ansehen ganz unten stehen , sie sorgen tag für tag dafür .