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Heiner Geißler will eine “Wirtschaftsanarchie” entdeckt haben

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Heiner Geißler will eine “Wirtschaftsanarchie” entdeckt haben

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Attac hat wieder einmal seinem CDU-Kommunisten Freigang gewährt. Im Interview mit dem Berliner Tagesspiegel schwadroniert der nicht nur altersbedingt senile Heiner Geißler über einen angeblich “zügellosen” Kapitalismus und schlägt sogar mit dem Begriff eines “Wirtschaftsanarchismus” um sich, den er irgendwo entdeckt haben will.

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30 Kommentare

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Kommentare zu Heiner Geißler will eine “Wirtschaftsanarchie” entdeckt haben

 

Alter_SackAlter_Sackam 26.01.09


Hab' ich mir auch gerade gedacht. Was ist den das für ein Schwachkopf, der diesen dümmlichen Schriebs aufgesetzt hat? Sicher so ein Freund der "heilenden Kräfte des Marktes"! Lesen tut sich's ganz nach so 'nem nassforschen Junge-Union-Spund, der sich bei irgendwelchen Lobbyisten empfehlen möchte und schon mal trainiert in Sachen neoliberaler Analakrobatik.

HeliopolisHeliopolisam 26.01.09


Ist weder von Tucholski noch aus dem Jahr 1930.
LINK

TarantelTarantelam 25.01.09


Also wer dazu noch mal etwas erbauliches lesen möchte, sollte mal , bei Suchbegriff eingeben´` folgendes.
Wenn die Börsenkurse fallen, Viel Spass,woran mich am meisten faszieniert, das dieses Gedicht bereits
1930 geschrieben wurde,und trotzdem hochaktuell ist. Schönen Sonntag!

BeanyBeanyam 25.01.09


@RenePruefer Einen kleinen Wermutstropfen muß ich dir leider verpassen, nämlich was Tchibo anbelangt. Tchibo läst seine Produkte in der Regel in Bangladesch produzieren und zwar unter Bedingungen, welche nur als menschenunwürdig bezeichnet werden können. Nähreres ist auch unter diesem Link zu lesen: LINK

PS: Der Bericht ist von 2005, sodass ich nicht sagen kann inwieweit sich an diesen Umständen etwas geändert hat und ob Tchibo seine Geschäftsgebaren überdenkt hat.AUf jeden Fall wird bezüglich von Privatunternehmen auch hier wieder deutlich: Es ist nicht alles Gold was glänzt.

PPS: Bei Trigema und Haribo würde ich vorbehaltlich erstmal mitgehen, zumindest bei dem, was ich bisher von den beiden Unternehmen erfahren habe.

SilberrueckenSilberrueckenam 25.01.09


Ich habe mir einen Hinweis in diesem Forum zu Herzen genommen und den Bericht von Kanne zweimal gelesen. Nicht weil ich begriffsstuzig bin, sondern ob der Großkotzigkeit dieses Herrn Kanne. Einen Mann wie Heiner Geißler dermaßen zu beleidigen, iIst gelinde eine Frechheit. Was hat er denn festgestellt? Anarchie in der Wirtschaft, bedeutet doch, jeder macht was er will oder kann. Der Staat wird aus vielen herausgedrängt. Na und stimmt das nicht? Denkt an die Kommentare vor einigen Monaten...wir sind gut gerüstet (AM-BK), Ergebnis 300Mio. an ein amerikanische Unternehmen, welches 1h später nach Erhalt Insolvenz anmeldet. Rettungsschirm der Banken zum Ankurbeln der Wirtschaft, Ergebnis..., kaum Kredite für die Wirtschaft. Warum zwingt der Staat nicht zum Ausreichen seiner Gelder, nur zur Sicherung der Banken waren sie nicht gedacht. Der Beisp. gibt es noch viele. Es geht nicht um Wirtschaft oder Banken, es geht um die Macht des Kapitals. Und das ist gleichermaßen in Wirtschaft u. Banken.

RenePrueferRenePrueferam 25.01.09


Mein armer peterpan, ich entschuldige mich hiermit in aller mir zur Verfügung stehender Form, für die, Dein Selbstbewußtsein und Ehrgefühl schmälernden Äußerungen. Natürlich werde ich in Zukunft alles vermeiden, was Deiner physischen und psychischen Entwicklung kontraproduktiv entgegenstehen könnte. Ich werde also Deiner Meinung gegenüber stets Abbitte leisten und wenn überhaupt, höchstens mit Wattebällchen werfen um Dich keinesfalls zu gefährden. Da du ja in einer Branche tätig bist, wo das Wohl aller Menschen, sowie Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Ehrlichkeit, Ehrfurcht den anders Denkenden gegenüber und gegenseitige menschliche Rücksichtnahme usw. das Fundament bilden, ist mir klar, wie sehr ich Dir weh getan habe. Schließlich sind Rechtsanwaltskanzlein für ihre sensible Art und Weise über alle Ländergrenzen hinweg bekannt. Wirtschaftskanzlein übertreffen dabei den Durchschnitt bei weitem und sind uneinholbare Vorstreiter im Kampf gegen unsensible Menschen.

SchwabenteufelSchwabenteufelam 25.01.09


Ne,ne,die Kuh bleibt schon bei Dir. Das wir Kontrollen haben weiß ich selbst,aber wie Du gegenwärtig siehst sind es wohl die falschen und nützen nichts. Die Krise wurde auch nicht von Deutschland ausgelöst sondern von den USA,den größten Propagandonisten einer freien Marktwirtschaft ohne jegliche Einmischung des Staates ! Und jetzt,wo wären denn die Herrschaften die immer gefordert haben das der Staat sich gefälligst aus Ihren Geschäften rauszuhalten habe ? Richtig,sie wären alle pleite ! Jetzt darf der Staat plötzlich kommen,bzw der einfache Steuerzahler und für Ihre maßlose Geldgier und und Berufliche Inkompetenz und Dummheit aufkommen

peterpan08peterpan08am 25.01.09


@Schwabenteufel

Auch Du kannst glaube ich auch ohne Beleidigungen auskommen. Was ist denn erst mal eine "freie liberale Marktwirtschaft". Du meinst sicher die "freie Marktwirtschaft". Ja, die wünsche ich mir. Leider hat es diese noch nie gegeben. Einen Markt "ohne jegliche Kontrolle"? In welcher Alternativrealität lebst Du eigentlich? Ich bin kein Wirtschaftsmann, aber arbeite in einer Anwaltskanzlei als RA-Fachangestellter und da haben wir viel mit Wirtschaftsrecht zu tun. Weißt Du eigentlich wie viele Gesetze und Verordnungen des Staates es gibt, die den freien Markt einschränken. Beim Bankenrecht ist das schlimmer. Von einem Markt "ohne jegliche Kontrolle" kann nicht mal bei geschlossenen Augen die Rede sein. Ich glaube, Schwabenteufel, die Kuh bist Du hier wohl.

SchwabenteufelSchwabenteufelam 25.01.09


Sorry peterpan,aber von Wirtschaft hast Du ungefähr soviel Ahnung wie eine Kuh vom Fahradfahren,nicht unsere Regierung ist an der gegenwärtigen Finanz und Wirtschaftskrise Schuld,sondern Deine sogenannte freie liberale Marktwitschaft nach Angloamerikanischem Vorbild hat uns das alles erst eingebrockt.Markt/Finanzwirtschaft ohne jegliche Kontrolle,so wie Du es Dir wünscht,heißt Raubtierkapitalismus pur,nur wenige Reiche provitieren,der große Rest geht lehr aus und schaut in die Röhre.Selbst unsere,nicht gerade tolle Regierung hatte schon seit Jahren strengere Kontrollen und Auflagen gefordert,ist aber stehts damit am Veto der Amis und Briten gescheitert und musste sich von denen noch verhöhnen und beleidigen lassen als dumme Deutsche Pfeffersäcke und Angsthasen die keine Ahnung von Wirtschaft und Finanzen haben. Na ja wie groß die Ahnung der Angloamerikaner auf diesem Gebiet ist bekommt die ganze Welt im Moment schmerzlich zu spüren

peterpan08peterpan08am 25.01.09


@RenePruefer

Du solltest mal Deine Art und Weise, Dich zu äußern, überprüfen. Geht's vielleicht auch ohne Beleidigung? Nicht jeder ist Deiner Meinung. Wenn Du das nicht aushältst, dann ist ein Umzug nach Nordkorea vielleicht die passende Lösung. So lange es in diesem Staat noch das bisschen Meinungsfreiheit gibt, das wir haben, werden sich Leute wie Herr Kanne, als auch ich davon Gebrauch machen und Menschen wie Dir sagen, was Du nicht hören willst.

RenePrueferRenePrueferam 25.01.09


Tarantel! Super, dem kann ich mir nur anschließen.

RenePrueferRenePrueferam 25.01.09


In diesem Staat regiert weder die Wirtschaft noch die Politik! In diesem Staat regiert eine Mafia, die sich aus Politik und Wirtschaft zusammensetzt. Das ist wie in der Biologie. Wirt und Schmarotzer. Der Wirt ist die Wirtschaft. Ausgenommen,sind die Firmen, die mit Herz und Verstand, sowie einer hohen gesellschaftlichen Verpflichtung ,verbunden mit Ehrgefühl, tätig sind. Dazu zähle ich Trigema, Haribo, Tschibo und viele andere durch ordentliche menschen geführte Unternehmen.
Der Schmarotzer tut jetzt alles, was den Wirt zu mehr Wachstum(Profit) verhilft. Egal ob das moralisch bedenklich ist oder nicht. Im Gegenzug bekommt der schmarotzer( Merkel und Ganoven) vom Wirt die Mittel für ein fürstliches Leben. Die Wurzel, dass Volk, muß immer mehr leisten, damit es denen da oben gut geht. Die Wurzeln werden immer mehr unterdrückt und ausgeplündert. Was die Mafia da oben allerdings vergißt, ist die Tatsache, dass sie ohne wurzel keinen Reichtum mehr haben werden!

RenePrueferRenePrueferam 25.01.09


peterpan08, das Du die scheiße,die Kanne zusammenschustert immer wieder mal liest, ist mir klar! Anders ist es ja auch nicht zu erklären, warum Du auf so einen weitbekannten Bauernfänger hereinfällst. Dieser Möchtegernjournalist sollte sich lieber mit dingen beschäftigen und mit Menschen streiten, denen er auch gewachsen ist. Also unterhalb des Kinderkanal wäre für ihn schon eine große Herausforderung.

TarantelTarantelam 25.01.09


Mein Kommentar dazu: Lest den Beitrag von Beany einmal genau durch,verinnerlicht ihn ,und bildet dann eure persönliche Meinung. Meine meinung: Wirtschaft ist kein Selbstzweck,der der Umverteilung von unten nach oben dient,Wirtschaft soll jeden einzelnen nach seinen Fähigkeiten angemessen daran beteiligen.
Die Macht des Kapitals einiger weniger,bedeutet doch die Entmündigung der Mehrheit.
Unsere meisten Volkstreter sind doch den Intressen des Kapitals völlig Untertan geworden.

Heiner Geissler als Alterssenil zu beschimpfen, ist mehr als aberwitzig.

peterpan08peterpan08am 25.01.09


Hast Du den Beitrag überhaupt gelesen? Anscheinend nicht, oder Du hast es mit der "Wahrheitsliebe" wohl nicht so. Der Autor hat Arumente angeführt, warum Geißlers Behauptung, es gäbe einen freien, unbeschränkten Markt - wofür Geißler im Interview übrigens selbst keine Belege anführt - nicht stimmt. Ich zitiete mal:

"Angesichts einer Steuer- und Abgabenlast, bei der zu freiheitlicheren Zeiten die Köpfe der staatlichen Ausbeuter in Massen gerollt wären, angesichts von Kammerzwang, staatlich protegiertem Gewerkschaftsterror und einer wildgewordenen Bürokratur, um nur einige Beispiele zu nennen, kann ja wohl von einer staatsfreien Wirtschaftsordnung nicht einmal im Ansatz die Rede sein."

Oder willst Du behaupten, dies wären keine Argumente gegen Geißlers Behauptung?

peterpan08peterpan08am 25.01.09


Ich halte die Einstellung des Blogautors Marco Kanne für gar nicht so verkehrt. Ich lese den Blog schon seit einer Weile, wenn auch eher sporadisch. Kanne selbst ist radikaler Liberaler bzw. Libertärer und will den Staat abschaffen. Er ist aber kein Anarchist im Sinne der Linken. Für ihn ist der Hauptgegner in allen Fragen der Staat. Der STaat ist es, der Überwachung, Polizeigewalt, Ausbeutung durch Steuern usw. zu verantworten hat, als auch die aktuelle Wirtschaftskrise. Daher ist er für einen freien Markt und die unbeschränke Freiheit des Einzelnen.

zero1000zero1000am 25.01.09


Jahrgang1940

wer gier nichts begriffen hat, scheinst Du zu sein!

Im Moment geht es darum, die macht der Wirtschaft, insonderheit der Banken, einzuschränken. Die Begründung, warum dies geschieht, ist evident. Was daraus wird, kann ich nicht sagen. Wenn die Wirtschaft eine Macht hat, wie Du es sagst, kann die Regierung ja wohl nicht versagt haben, da die Wirtschaft regiert und nicht die Regierung!

rennirenniam 25.01.09


Wirtschaftsanarchie. Klingt sehr hart^^

Jahrgang1940Jahrgang1940am 25.01.09


zero1000,
du hast wohl immer noch nichts begriffen oder machst du Reklame für die in allen Bereichen versagende Regierung?

Dein Satz, Zitat "Der Staat kämpft im Augenblick genau gegen dieses Ziel, bzw. gegen die schon tatsächlich vorhandenen, gefährlichen Einflussnahmen und -bereiche - ob er Erfolg haben wird, wird sich zeigen.", ist doch nur der Versuch den Herrschenden etwas anzudichten was so nicht stimmt.

Die Wirtschaft, als die wirkliche Macht im Staat (sie hat auch solche Verbrecher wie Hitler zur Macht verholfen), kann wenn sie will jede Regierung in die Knie zwingen außer die Regierung handelt von Lobbyisten dazu ermuntert und um an der Macht zu bleiben, im Sinne der selben und gegen das Volk gerichtet.
Versuche bitte nicht die Menschen für dumm zu verkaufen, dass nimmt dir hier keiner mehr ab falls du es noch nicht gemerkt hast.

zero1000zero1000am 25.01.09


Der Schreiber dieses Artikels weiß, glaube ich, selbst nicht so genau, worüber er redet - er vermischt Begriffe und macht daraus einen Einheitsbrei, der in sich noch widersprüchlich ist. Auf der einen Seite werden Etatisten als - zwar nicht ganz - aber doch bescheuert dargestellt, auf der anderen Seite dem Staat die Schuld an der derzeitigen Wirtschaftskrise gegeben - das ist Etatismus pur.
Die Formulierung "Wirtschaftsanarchie" hört sich zwar griffig an, ist aber auch nicht unbedingt sehr sinnig. Denn gerade die "Wirtschaft" ist alles andere als anarchisch und weit entfernt von egalitären Strukturen. Wenn Geißler, als hervorragender Querdenker, damit meint, was ich glaube, dass sich die Wirtschaft immer mehr - auch im Ackemann´schen Sinne (als der noch das Maul aufreißen konnte) aus der Einflussnahme des Staates entfernt und ein eigenständiges Machtkonstrukt aufbauen will, um dem Staat Macht entreißen und selbst zum "Herrschenden" werden will, hat er wohl Recht.
Der Staat kämpft im Augenblick genau gegen dieses Ziel, bzw. gegen die schon tatsächlich vorhandenen, gefährlichen Einflussnahmen und -bereiche - ob er Erfolg haben wird, wird sich zeigen. Ob es dann besser sein wird, wenn hier nicht zu ener Ausgewogenheit gefunden wird, wage ich zu bezweifeln.


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