Anlieger der Loebstraße wollen "schnellstmöglich" klagen
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Kommentare zu Anlieger der Loebstraße wollen "schnellstmöglich" klagen
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@Franz: "Wozu gibt es Richtlinien und Ausbaustandards?" Ganz genau! Einfach mal StVO und vor allen Dingen auch entsprechende Verwaltungsvorschrift richtig lesen. Dann kommt man zu dem vielleicht überraschenden Schluss, dass Gregor ja doch recht hat.
Die IG hätte vor Jahren aufwachen sollen. Wozu gibt es Richtlinien und Ausbaustandards? Todespiste - einfach mal eine Phrase einwerfen, auch nicht schlecht. Natürlich wird bei einem neben der Straße liegenden Radweg eine Benutzungspflicht angeordnet - sonst wäre es auch kein Radweg im Sinne der StVO!
Im Übrigen entladen die LKW's als Zulieferer zu den Autohäusern auf der Straße, und nicht in den Höfen wie oft behauptet, und das alles ohne irgendwelchen roten Kennzeichen usw...., habe am Donnerstag drei Bilder bei drei versch. Firmen aufgenommen, nur mal so, alle ziemlich hintereinander um den Verkehr zu behindern.
@Fipps,
Das kann man doch noch besser machen! Kuckst DU mal hier
LINK
Warum wird hier eigentlich immer wieder krampfhaft ein ebenso teurer wie gefährlicher Radweg gefordert? Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) versucht beispielsweise schon seit Jahren nachzuweisen, daß Radwege für Radfahrer sicherer seien als das Radfahren auf der Fahrbahn im Kfz-Mischverkehr. Der Beweis ist ihr bis heute nicht gelungen, im Gegenteil: Jede verkehrswissenschaftliche - und natürlich über jegliche einseitige Parteinahme erhabene - Untersuchung hat nachgewiesen, daß Fahrradfahrer auf Radwegen häufiger verunglücken als auf gemeinsam mit Kfz genutzten Fahrbahnen. Das Unfallrisiko ist auf Radwegen sogar bis zu zwölfmal höher! Grund: Auto- und vor allem LKW-Fahrer nehmen Radfahrer im toten Winkel auf abgetrennten Sonderwegen kaum wahr und nieten sie beim Abbiegen reihenweise um ("Sicherung des Radverkehrs an städtischen Knotenpunkten", Forschungsberichte der BASt, Nr. 262, 1992). Dies muß um so mehr für die Loebstraße im Industriegebiet mit den Parkplatzzufahrten gelten. Sollte die Stadt den Radweg trotzdem bauen und womöglich sogar eine Benutzungspflicht anordnen, wäre es an ihr, einen gerichtsfesten Nachweis zu liefern, daß Radfahrer auf dieser Todespiste wirklich sicherer fahren als auf der Fahrbahn und daß die Benutzungspflicht zwingend erforderlich ist. Ob ihr das gelingt, daran habe ich meine Zweifel; die IG dürfte darum ein leichtes Spiel vor dem Verwaltungsgericht haben. Auf jeden Fall wünsche ich den wackeren Querdenkern um Herrn Natus viel Erfolg in ihrem Bemühen, eine weitere Todesfalle für Radfahrer zu verhindern. Wir haben schon viel zu viele davon!
Dass die Loebstr. - übgrigens schon seit Jahren - erneuert werden muss, steht außer Frage. Dass ein vernünftiger sicherer Radweg mit Anbindung an Ruwer / Kenn und das Moselufer geschaffen werden muß (ich fahre selbst jeden Morgen mit dem Rad durch die Loebstr.), ist wohl ebenfalls von allen Seiten unbestritten.
Aber warum soll deswegen die Loebstr. schmaler werden ?
Die Loebstr. gehört zum Industriegebiet Nord, dort haben sich - recht erfolgreich arbeitende - Firmen angesiedelt, die auch eine Menge Steuern in die Stadtkasse zahlen und Arbeitsplätze im vierstelligen Bereich geschaffen haben und weiterhin sichern.
Ihre Gebäude und Grundstücke haben sie an der - damals vorhandenen - Breite der Loebstr. ausgerichtet. Jetzt kann man nicht einfach sagen: Seht zu, wie ihr klar kommt.
Es geht auch nicht nur um Firmenparkplätze.
Wenn die Loebstr. schmaler gemacht, wird der Straßenverkehr dort noch öfter zusammenbrechen als jetzt schon. Wenn da ein LKW rangiert oder an der Seite zum Ent- oder Beladen hält, kommt jetzt schon kaum noch ein PKW, geschweige denn ein anderer LKW oder Stadtbus vorbei.
Wenn die Firmen Trier verlassen und sich einen anderen Standort suchen würden, wäre das Geschrei noch größer.
Ich sehe das überhaupt nicht so, dass es hier um ein paar private Bequemlichkeiten gegen die Interessen der Allgemeinheit geht.
Ein bisschen nachdenken über die bestmögliche Lösung sollte man schon.
Vielleicht ist es ja möglich, die Straßenbreite von 8,50 m zu lassen und eine andere Route für den Fahrradweg zu finden.
Auch für den Stadtrat ist es nie zu spät, einen falschen oder unsinnigen Beschluß wieder abzuändern.
Wir fordern und das geschwind:
Die Loebstraße wird renaturiert. Es wird ein Biotop angelegt mit vielen Fröschen.
Unabhängiger, wie sind die richtige Lobby.
@Grenzgänger
Was, kein Naturschutzgebiet? Dann doch wenigstens ein Vergnügungspark mit Achterbahn mit fünffach-Loop? Oder lieber doch eine Trabrennbahn?
Guck mal hier. Das kann Dir im Leben noch oft weiterhelfen:
LINK
Wieso quaken hier so viele Kommentatoren vom "Anlegen eines Naturschutzgebietes" ? Vielleicht muss ich aka teilrechtgeben und die Umwidmung eines Teils der geplanten Ausgaben in Investitionen in die Erwachsenen(nach)bildung fordern, denn offenbar haben einige nicht die erforderlichen Kompetenzen erworben, den Artikel richtig zu lesen?
Nochmal: Angelegt werden soll nur ein Fahrradweg, kein Naturschutzgebiet! Letzteres besteht bereits und wird lediglich im Gegenentwurf der Anlieger erwähnt.
Alleine oben im Text 'Ihre Straße', eine Straße die für den Allgemeingebrauch bestimmt ist, was für eine Provokation für den ständigen Benutzer? Dann sollen sie Ihre Straße komplett mit Ihren Geldern ausbauen und danach auch unterhalten! Jeder m mehr an Straßenbreite kostet später auch mehr an Unterhaltung. Klar werden auch jetzt schon die Anlieger mit Ausbaubeiträgen zur Kasse gebeten. Das ist aber bei Ausbau immer so. Es gibt Richtlinien für den Ausbau von Straßen. Es gibt Regeln für Zuschüsse usw...
Man sollte die Anlieger der Straße wegen Verzögerung des Ausbaus, falls es tatsächlich so kommen sollte, verklagen. Was bilden die sich ein? Der Ausbau wurde schon mangels Geld über mehrere Jahre verschoben,... und die Ausbaupläne sind lange bekannt gewesen. Wieso kommen die Anlieger erst jetzt aus den Löchern und versuchen mit einem anscheinend bekannten Anwalt eine einstweilige Verfügung zu erwirken? Es ist im Land bestimmt nicht die erste Straße an der Gewerbebetriebe Anlieger sind und ein Radweg nebenan verläuft. Ich hoffe mal, dass die Anlieger schon vor Gericht alles um die Ohren gehauen bekommen und sich somit blamieren werden.
@buergerwehr
Genau! ...und die Umsetzung jedes Stadtrats-Beschlusses wird in Zukunft ersteinmal per einstweiliger Verfügung von irgendeinem Querulanten, der sich selbst für "die Wirtschaft" hält, verhindert, um dann letztlich vor gericht nochmal neu entschieden zu werden.
Unsere Gerichte haben ja so wenige große, wichtige Entscheidungen zu treffen. Und irgendein Prozesshansel findet sich bestimmt immer, dem das, was die demokratisch gewählte Bürgervertretung beschlossen hat, nicht in den Kram passt.
wie kann man nur so dicke backen machen! dabei lagen die plaene lange offen und wurden auf vielen anwohnertreffen vorgestellt. da scheint die lobby-vertretende partei wohl geschlafen zu haben! oder gibt es keine partei mehr, die diese lobby vertritt? hier geht einzelwillen vor buergerwillen. wo sind wir denn da gelandet? was fuer ein altes gedankengut steckt hinter solch einer borniertheit? furchtbar!
Der Fixus hat zwar nichts verstanden, aber man kann ja schon mal beleidigen. Wie wäre es, man könnte stattdessen ja auch etwas zur Horizontserweiterung unternehmen.
Hallo ihr Gysis, Oskars und Özis: Was für`n G(r)as wird den hier geraucht ?? Ist euer Hirn schon vermosst???
Die Forderung von juk an unseren unabhängigen Politiker ist nicht nur gut nein, sie bedarf der Unterstützung von uns Allen.
Hier muß ein gewaltiger Bürgerprotest erwachsen. Hier muß endlich einmal gezeigt werden, dass der Lobby nicht nachgegeben wird.
Die Anlegung eines Naturschutzgebietes anstelle der bisherigen Loebstraße muß in die Wege geleitet werden.
Wir fordern das Ende aller Industriefirmen im Industriegebiet Nord, schließlich lebt Trier ja so gut von seinen kulturellen Veranstaltungen wie Antikenfestspielen, Theater Trier, Römerspielen, Eintracht Trierm, TBB usw.
Um die finanziellen Ausfälle zu verkraften wird jeder Bürger der Stadt dazu aufgerufen monatlich 1000 Euro an die Stadt Trier zu überweisen.
Hier soll keiner mehr arbeiten müssen.
Wir fordern von unserem unabhängigen Politiker:
Dem Druck der Lobby nicht nachgeben.
Die Loebstraße wird renaturiert. Es werden Grünflächen angelegt und Bäume gepflanzt. Diese neue, unter allen Umweltschutzbedingen angelegt Fläche, wird unter Naturschutz gestellt.
Man sollte dieser Lobby ja nicht nachgeben. Mein Vorschlag, die gesamte Loebstraße wird zurückgebaut auf einen Radweg und sonst nichts mehr. Es wird sichergestellt,dass hier kein Auto mehr fährt.
Der Zustand der Loebstraße ist noch viel zu gut. Das Geld für den Ausbau sollte man für den Bildungsnotstand verwenden.
Wenn die Schlaglöcher noch sehr viel tiefer sind, werden endlich die Raser ausgebremst. Aber auch jetzt nehmen sich diese Raser ihr Gebiss heraus und Rasen dann.