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Evangelische Kirche gibt Christuskirche in Heiligkreuz auf

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Evangelische Kirche gibt Christuskirche in Heiligkreuz auf

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kirchg
am 27.01.09in Politik via volksfreund.de

Die Evangelische Kirchengemeinde Trier hat beschlossen, die Christuskirche und das angeschlossene Gemeindezentrum in Heiligkreuz bis spätestens 2014 nicht mehr nutzen zu wollen. Auch das vom Klaus-Lohmann-Haus auf der Tarforster Höhe, in dem ebenfalls regelmäßig Gottesdienste stattfinden, soll aufgegeben werden.

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19 Kommentare

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Kommentare zu Evangelische Kirche gibt Christuskirche in Heiligkreuz auf

 

HelmutHelmutam 21.02.09via Trierischer Volksfreund


Die Gemeindeversammlung vom 15.2. war für mich eine bittere Enttäuschung. Ich hatte geglaubt, dass die Kritik und die Bedenken der Gemeinde am Beschluss der Presbyteriums die Verantwortlichen zum Nachdenken bringen würden, aber die "Gemeindeführer" haben noch nie etwas von Mitsprache und Kirchenvolk gehört. Am meisten ärgert mich, dass man uns alle für dumm verkauft hat. Das war am 15.2. eine wortwörtliche Aussage: "Man kann so eine Entscheidung ja nicht mit der ganzen Gemeinde diskutieren."- Ja, warum denn nicht?! Aber vielleicht wollen die Presbyter und die "Pfarrherren" ja die Kirche für sich alleine haben und schön gemütlich in ihrem neuen Luxuskaffee sitzen... 20 Leute diktieren einer Gemeinde mit über 10.000 Menschen, das ist ein Skandal. Wenn es keine neuen Entscheidungen gibt, werde ich auf meine alten Tage noch katholisch.

H.v.GH.v.Gam 20.02.09via Trierischer Volksfreund


Das trifft den Kern!
(Nicht der Kommentar drüber, ist falsch zugeordnet.)

H.v.GH.v.Gam 20.02.09via Trierischer Volksfreund


Das trifft den Kern!

Hans v. G.Hans v. G.am 20.02.09via Trierischer Volksfreund


Das Hauptproblem ist, dass die Entscheidung zur Schließung der Kirche verknüpft ist mit einer sehr teuren Neuinvestition am Konstantinsplatz. Die Kosten wurden zwar nicht genannt, aber sie bewegen sich wohl in der gleichen Größenordnung wie die Kosten für die Renovierung der Christuskirche (10 Jahre Nutzungsdauer angenommen.).
Für die Notwendigkeit dieses Doppelbeschlusses konnte das Presbyterium keine überzeugenden Gründe nennen. So war es kein Wunder, dass es auf der Gemeindeversammlung am 15.2 derartig hoch herging. Die Gemeinde musste etwas zur Kenntnis nehmen, mehr durfte sie nicht. Sie hat aber aufgrund der fehlenden Zahlen für die Neuinvestitionen nicht den Eindruck gewonnen, dass die Entscheidung richtig ist.
Ein weiterer Grund für das Misstrauen der Gemeinde gegenüber dem Presbyterium ist die Tatsache, dass dieser Beschluss in einem streng geheimen Verfahren ohne jede Beteiligung der Gemeinde erarbeitet worden ist. (Über 1,5 Jahre!!, so etwas gibt es im vielgescholtenen Bundestag nicht!)
Auch sind dadurch, dass man Fakten geschaffen hat bevor man die Gemeinde informiert hat, wichtige Chancen vergeben worden, die Identifikation der evang. Christen in Trier mit ihrer Kirche zu erhöhen. Es hätte wahrscheinlich schon kreativere Lösungen gegeben. Es bleibt eine riesige Enttäuschung über das Verfahren, Zweifel an der Richtigkeit der von wenigen Menschen getroffenen Entscheidung und ein Unbehagen über die Institution evangelische Kirche Trier.

uweuweam 18.02.09via Trierischer Volksfreund


Tempelhändler kehren zurück aber die handeln etz mit dem Tempel

Der EnttäuschteDer Enttäuschteam 16.02.09via Trierischer Volksfreund


Das Presbyterium hat wohl diese Bibelstelle noch nie gelesen: "Er aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich."
Lukas 18,27

SorgenvollSorgenvollam 16.02.09via Trierischer Volksfreund


Ich fürchte, dass diese Entscheidung des Presbyteriums nicht richtig ist. Stichhaltig waren die Begründungen jedenfalls nicht und auch die Zahlen waren unvollständig und manipulativ. Auffällig war auch, dass keine Alternativen geprüft wurden, die an Pfründe herangehen.
Alle Hauptamtlichen konnten ihre Interessen wahren, nur einer war unwichtig: Die Gemeinde. Tja, ob das auf Dauer gutgeht?
Erstaunlich ist auch, dass das Presbyterium glaubt, die Wahrheit mit Löffeln gefressen zu haben, ansonsten hätte diese Entscheidung in einem demokratischen Prozess erarbeitet werden müssen.
Arme evang. Kirchengemeinde in Trier!

ProtestlerProtestleram 16.02.09via Trierischer Volksfreund


Das Presbyterium hat schon in der Vergangenheit unsinnige und teure Entscheidungen hinsichtlich der Baulichkeiten gefällt. Ich glaube einfach nicht, dass sie es inzwischen können.
Fakt ist: Die Gemeinde ist gegen die kalte und zugige Basilika als einzige Kirche aber der kirchliche Überbau macht was für ihn am besten ist.
Da kann man auch Katholik werden, da sind wenigstens Profis am Werk.

protestant-2.1protestant-2.1am 16.02.09via Trierischer Volksfreund


"... die evangelische Gemeinde Trier gibt die Christuskirche auf....."
--> Die Gemeinde war und ist immer noch dagegen ! Es wurde ohne die Zustimmung der Geminde beschlossen .

protestant-2protestant-2am 16.02.09via Trierischer Volksfreund


Es stellt sich die Frage glauben die Leute im Presbyterium und die Pfarrer an Gott oder üben sie ihren Beruf aus.

NachdenklichNachdenklicham 29.01.09via Trierischer Volksfreund


Es ist völlig egal, ob die Christuskirche "nur" aus den 60er Jahren stammt und der "Denkmalschutz nicht zieht"! Auch die Zahl der Parkplätze ist egal (was für Christen seid ihr denn, wenn das ein Kriterium für eine Kirche ist?!) Es geht um ein Gotteshaus- von den eigenen Pfarrern zum Abriss freigegeben, und zwar nach monatelanger Heimlichtuerei und ohne irgendjemaden außerhalb des erlauchten Presbyteriums zu fragen. Wo blieb denn der Rettungsruf an die Gemeinde (ist nicht mal versucht worden!)? Wo blieb das Eingestehen ökonomischer Fehlleistungen auf Seiten der für die Aufgabe der Kirche Verantwortichen? Das ist ein eklatanter Vertrauensbruch und ein Skandal. Wenn in der ehemaligen DDR alle Christen so kleinmütig gewesen wären, gäbe es dort keine Kirchen mehr!!!

Demo GrafDemo Grafam 28.01.09via Trierischer Volksfreund


Mitgliederschwund aufgrund von mangelnder Regeneration. So ist das wenn die Gesellschaft von A-Z durchökonomisiert wird. Und man als Tendenzbetrieb das zwar manchmal nicht so doll gut findet man aber trotzdem immer fein mitmacht. Vielleicht kommt ja stattdessen irgendwann mal ne Moschee da hin. Oder was Orthodoxes.

RadfahrerRadfahreram 28.01.09via Trierischer Volksfreund


Richtig! Trierer eben ;-) Wer mit dem Bus fährt ist arm und das Rad ist zu gefährlich.

AlexAlexam 27.01.09via Trierischer Volksfreund


Auf die Idee, mit Bus, Fahrrad oder zu Fuß zu kommen und so zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen, kommt wohl keiner.

NachtragNachtragam 27.01.09via Trierischer Volksfreund


Lieber Kirchgänger,

sie waren offenbar noch nicht in einem Gottesdienst der Basilika, denn dort sind bei besonderen Gottesdiensten wie z.B. zum 1. Advent locker mal alle 1200 Sitzplätze besetzt und für so viele Kirchgänger reicht eben keine Christuskirche aus!

ProtestantProtestantam 27.01.09via Trierischer Volksfreund


In welchem Weihnachtsgottesdienst waren sie denn, lieber Kirchgänger? Fackt ist, dass praktisch sämtliche Kirchenbesucher der Christuskirche mit dem Auto kommen und die können dann auch gleich in die Basilika fahren.

Sie haben es scheinbar noch nicht verstanden: Das Geld für die Orgel kommt in der Hauptsache vom Land für ein grandioses Instrument in der Basilika. Das Land gibt kein Geld für einen maroden Betonbau der Kirche aus den 60'er Jahren. Hier zieht kein Denkmalschutz. Nicht nur die Fenster sind hier dringend sanierungsbedürftig. Ebenso die Betonteile (der Stahl schaut bereits raus) und der Keller (Saniäranlagen etc.) müssen erneurt bew. umgebaut werden, um dem heutigen Bedarf gerecht zu werden.

Sie können also nicht Birnen mit Äpfeln vergleichen lieber Kirchgänger. Ich gehe übrigens auch häufig unter dem Jahr in die Christuskirche und kenne so die Parkplatznot.

kirchgaengerkirchgaengeram 27.01.09via Trierischer Volksfreund


Sogar am Heiligen Abend wars nie ein Problem direkt bei der Kirche einen Parkplatz zu finden. Vielleicht sollte man lieber Spenden für die Erhaltung einer Kirche sammeln in der sich die Gemeinde versammeln kann, als für eine Orgel in einem römischen Prestigebau, in dem man den Pfarrer nur mit dem Fernrohr sieht.

ProtestantProtestantam 27.01.09via Trierischer Volksfreund


Schonmal versucht Sonntags zum Gottesdienst einen Parkplatz bei der Christuskirche zu bekommen? Fast unmöglich, da es die dort nicht gibt im Gegensatz zur Basilika. Dort gibt es sogar das Parkhaus der ADD.

Die Basilika gehört nicht der Kirchengemeinde und die geplante "protzige Riesenorgel" wird vom Land-Rheinland-Pfalz sowie über Spenden finanziert. Sie wird weltweit einzigartig werden und ein neuer Anziehungspunkt für Trier werden.

kirchgängerkirchgängeram 27.01.09via Trierischer Volksfreund


Es wäre viel besser die Basikika aufzugeben. Für die aktuelle Größe der Kirchengemeinde wäre die Christuskirche viel besser geeignet als dieses anonyme Riesenraum. Ausserdem gibts bei der Christuskirche keine Probleme mit Parkplätzen, was in der Innenstadt selbst am Sonntag immer wieder Probleme macht.

Besonders ärgerlich ist es, wenn die Kirchengemeinde eine protzige Riesenorgel für die Basilika plant und aber für die Christuskirche kein Geld mehr hat.


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