4.05

Protest gegen Münchner Sicherheitskonferenz

x 14
 
 
Protest gegen Münchner Sicherheitskonferenz

Beitrag melden

Eingestellt von
Tom
am 27.01.09in Politik via abendzeitung.de

Den Münchnern steht ein heißes Wochenende bevor. Vom 6. bis 8. Februar treffen sich im Hotel Bayerischer Hof wieder 300 internationale Spitzenpolitiker und Militärs. Rund 5000 Demonstranten wollen gegen das Treffen protestieren, 3000 Polizisten sind im Einsatz, Teile der Innenstadt sind gesperrt.

Auf abendzeitung.de weiterlesen

15 Kommentare

Kommentare zu Protest gegen Münchner Sicherheitskonferenz

 

DankeDankeam 08.02.09via Abendzeitung


Kennen wir uns? Ich denke nicht! Die Arroganz in Person, oder besser Herr Schwarz-und-Weiß

Gehts noch?Gehts noch?am 08.02.09via Abendzeitung


Niemand macht dort irgendetwas kaputt, aber heute waren Scharfschützengewehre auf mich gerichtet. Es müssen so viele Polizisten her, damit nicht noch mehr kommen, nicht weil da lauter Krawallmacher sind.
Freiheit hört übrigens da auf wo die andere zerstört wird, nur das es Leben und Existenzen sind und keine bösen Rufe und ärgerliche Gesichter.
Nicht jeder hält sich halt für die Herrenrasse, die überall auf der Welt mit Blut an den Händen, täglich gegen die Menschenrechte verstoßen.
In Palästina protestieren, wer hat dir ins Hirn ge......., im schönen weißen Phosphorregen oder? Widerlich, einfach widerlich

Helga SchlumberHelga Schlumberam 30.01.09via Abendzeitung


Die einzigen die Gewalttaten verüben sind die Polizisten, ich habe das schon mit eigenen Augen beobachten können.

Hans SchlaubergHans Schlaubergam 30.01.09via Abendzeitung


Weg mit der Sicherheitskonferenz ! Es kann nicht sein dass Polizisten unschuldige Bürger in der Innenstadt bedrohen und Kriege in München geplant werden !!!

TomTomam 28.01.09via Abendzeitung


Demonstrieren die etwa gegen Unterdrückung aus Religionsfanatismus?
Gegen Unterdrückung der Menschenrechte in islamischen Staaten?
Gegen die Gleichberechtigung, die vielen vor allem in islamischen Staaten verwehrt wird?
Gegen Intoleranz?
Für christliche Kirchen in der Türkei?
....... die Liste lässt sich noch endlos fortsetzen.....

Und genau deshalb finde ich es gut, dass die SiKo in der Stadt bleibt... Wir haben auch unsere Werte, die es verdienen auch offiziell zur Geltung gebracht zu werden...

Und Verdi soll sich um die Arbeitsbedingungen kümmern (gern auch global) von was anderem haben die eh keine Ahnung

SchlaubiSchlaubiam 28.01.09via Abendzeitung


ich glaube, dass nur deshalb keine nennenswerten Gewalttaten stattfinden, weil es sich herumgesprochen hat, dass München (und Bayern allgemein) ein schlechtes Pflaster dafür ist.

Es gibt genug "Berufsdemonstranten", die prinzipiell gegen alles sind, was vom Staat kommt - und die sind auch bei den Demos gegen die Sicherheitskonferenz dabei - allerdings in vergleichsweise geringer Zahl (weil sich Randale in München eben nicht lohnt)

Das Recht auf Demonstration ist ein Grundecht - da stehe ich auch voll dazu. Wo es bei mir aber aufhört ist dann, wenn hunderte oder gar tausende Polizisten eingesetzt werden müssen, damit es nicht zu Randale, Gewalttätigkeiten usw. kommt.

Für mich gehört die Konferenz einfach raus aus der Stadt. Es zeugt auch ein bsichen von Intoleranz, wenn die Herren sich bequemen, dort zu tagen, wo sie die höchstmögliche Beeinträchtigung für die dort lebenden und arbeitenden Bürger einfahc in Kauf nehmen. Es ist schlichtweg unglaubwürdig, wenn man "Sicherheit" oder "Freiheit" predigt und gleichzeitig dafür sorgt, dass Leute von ihren Einkäufen, Besuchen, Reisen und ggf. auch Arbeit zwangsweise abgehalten bzw. dabei schikaniert werden.

Wie schon geschrieben .- es gibt auch im Bereich München bessere Orte für eine Konferenz - Flughafen oder z.B. Messegelände usw. ES MUSS NICHT IN DER INNENSTADT SEIN!!!!

PazifistPazifistam 28.01.09via Abendzeitung


Kann mir einer der vielen, die hier über Gewalttaten sprechen, eine nennen, die auf einer Demo gegen die Sicherheitskonferenz verübt wurde? In den 7 Jahren, seitdem die Demonstrationen auf mehrere Tausend angeschwollen sind, ist kein Stein geflogen, kein Polizist verletzt und kein Schaufenster zertrümmert worden. Falls ihr Gegenteiliges wisst, schickt mir Fotos.
Hier wehren sich diejenigen, die noch aktiv am politischen Leben teil haben wollen, gegen eine Konferenz, auf der kriege beschlossen werden. Hier versuchen friedliche Menschen, den zehntausenden Opfern der Kriege eine Stimme zu geben. Ich denke, das ist ein Grund, auchmal einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen, wenn der direkte Weg in die Arbeit (oder zum Shopping? scheint mir wahrscheinlicher) versperrt ist.

daviddavidam 28.01.09via Abendzeitung


es ist wirklich traurig wie es euch nur um euren kleinen primitiven scheiss alltag geht. ihr nicht über euren täglich weg zur arbeit sehen könnte. könnt ihr euch vorstellen, dass tausende tote in kriegsgebieten ein weitaus schlimmeres "übel" sind als eine einwöchige einschränkung um stadtverkehr? jaja.. das ist die typische kapitalistische, westliche mentalität. und für euch bayer. hauptsache schweinshaxn und die alte ficken oder? mein gott.

daviddavidam 28.01.09via Abendzeitung


gegen was die demonstrieren? gegen dinge von denen ich nicht erwartet hätte, dass dein ressentiment-gefülltes hirn sie befürworten könnte. weil ich das von keinem menschen denke. gegen den krieg, gegen kinder tötende blau-helme, gegen wütende besoffende amis in afghanistan. gegen die gewalt und den krieg als mittel der politik. zudem denke ich nicht dass verdi-anhänger zumeist arbeitslos sind. die gewerkschaft ruft unter anderem auch auf.
du bist echt eine schande.

FerdlFerdlam 28.01.09via Abendzeitung


Ich hätte doch da eine Idee!
Die sollen doch da protestieren wo es wirklich nötig wäre.
Sie sollen doch einen Protestzug im Gaza-Streifen veranstalten, in Afghanistan oder im Irak.
Aber in einer friedlichen Innenstadt da trauen sie sich.
Woanders würde ihnen der Arsch auf Grundeis gehen.
Aber es redet sich ja leichter und plärrt unter Gesinnungsgenossen.
Macht vielleicht ein paar Sachen von Unbeteiligten kaputt.
Das war dann der Protest.
Toll!

HermannHermannam 27.01.09via Abendzeitung


Da sind sie wieder, die Friedensbewegten. Diese notorischen Berufsdemonstranten, die sich immer nur dort aufhalten, wo ihre hirnrissigen Aktionen durch das Gesetz gedeckt sind. Denen geht es nie um die Sache, sondern ausschließlich um den puren Aktionismus. Wäre ihre Besorgnis echt, würden sie dort hingehen, wo die islamischen Fundamentalisten weltweit Angst und Schrecken verbreiten. Die Herkunftsländer bzw. Tatorte der Selbstmordattentäter wären die richtige Adresse für die ach so friedensbewegten Träumer. Einfach dahin, wo es wehtut. Doch dazu braucht es Wissen um die wahren Verhältnisse, Rückgrat und Mut, diese Voraussetzungen fehlen aber bei diesen erbärmlichen Feiglingen grundsätzlich. Daß sie ferner keinerlei Interesse daran haben, die Gewalt in ihren Reihen zu verhindern, entlarvt sie ebenfalls als scheinheilige Lügner. Das lässt den Schluß zu, dass die Kriminellen in der Horde die wirklichen Organisatoren bzw. Rädelsführer sind. Wer das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung für Gewalttaten mißbraucht, ob vorsätzlich oder nicht, muß für die Folgen geradestehen, in jeder Beziehung. Läßt sich das nicht machen, aus welchen Gründen auch immer, müssen derartige Demonstrationen von vornherein verboten werden. Eine Verlegung der Siko verlagert das Problem nur örtlich und eventuell gibt es dann bessere Kontrollmöglichkeiten, aber verhindert wird es dadurch nicht. Nein, das Übel muß an der Wurzel gepackt werden!!

löewenhundlöewenhundam 27.01.09via Abendzeitung


gegen was protestieren die eigentlich wahrscheinlich gegen alles in der regel sind das doch lauetr arbeitslose denn wer hat denn zeit in der arbeitszeit stundenlang herum zu krakelen und sich kämpfe mit der polizei liefern aus spass - abgesehen was hat so eine konferenz mitten in der innenstadt zu suchen die sollen doch auf ein kreuzfahrtschiff gehen da wäre die sicherheit am besten gewährleistet

SchlaubiSchlaubiam 27.01.09via Abendzeitung


Was soll eigentlich der ganze Sch... mitten in der Stadt? Zig-tausende Münchner Bürger werden an solchen Wochenenden eingeschränkt bzw,. fast "eingesperrt". Wo keine Sperren sind, sind Demos (teilweise mit Gewalttaten) und ein Riesenaufgebot Polizei aus mehreren Bundesländern (kostet ja nix)

Warum macht man solche Veranstaltugnennicht einfach dort, wo die Infrastruktur weitaus besser ist? Am Flughafen gibt es auch durchaus luxuriöse Hotels (z.B. das Kempinski Airport), der Flugzeugparkplatz für die anreisenden Gäste ist quasi vor der Tür und es gibt viel Platz für den Aufmarsch von Polizei, Staatsschutz usw. Das Ganze zudem gegen Luftangriffe perfekt überwacht durch die eh bestehende Luft/Flugkontrolle und einfach kontrollierbar durch relativ wenige An- und Zufahrtsstrassen und übersichtliche Freiflächen.

München muss diese Konferenz nicht verlieren - der Flughafen ist "Stadtgebiet" und heisst auch "MUC"...



Man kann über die "Sicherheitskonferenz" geteilter Meinung sein - für mich steht nur Eines fest: Sie muss raus aus der Innenstadt - und zwar sofort!!

T.T.am 27.01.09via Abendzeitung


Muss das denn immer mitten in der Stadt stattfinden? Da ist dann wieder die halbe Innenstadt lahm gelegt! Bekommen eigentlich die Einzelhändler für die Umsatzverluste eine Entschädigung? Zu manchen Geschäften kommt man ja zum Teil gar nicht mehr hin. Anscheinend ist immer noch genug Geld für so ein Sicherheitswahnsinn vorhanden, dabei geht das auch viel billiger.
Warum nicht oben auf der Zugspitze? Einfach abzuriegeln – mit deutlich weniger Aufwand an Polizei und Geld! Die "Wichtigen" können direkt eingeflogen werden, und die Politspitze kann von oben herab ihre (Fehl-)Entscheidungen treffen. Doch wird es wie immer sein: Das Einzige was bei so einer Konferenz rauskommt, sind die Personen, die reingegangen sind!! Also eigentlich nur heiße Luft – und dafür so ein Aufwand? Sieht eher danach aus, als wolle sich München mal wieder profilieren!!

TomTomam 27.01.09via Abendzeitung


Es nervt langsam. Nein, nicht die Sicherheitkonferenz, sondern die friedensbewegten Gutmenschen, deren Aktionismus um der Aktion willen, doch immer wieder in Gewalttätigkeit und Randale ausartet. Anstatt stolz daraufzu sein, dass sich eine solche traditonsreiche Veranstaltung, die globale Kommunikation außerhalb des üblichen Politzirkusses ermöglicht schon lange hier in München etabliert hat, sollten die Profiprotestler sich mal mit den Hintergründen beschäftigen und auch den Veranstaltern der Konferenz zugestehen, dass Freiheit immer die Freiheit des anderen ist.....


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren