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Marie-Elisabeth Schaeffler: "Ich bin keine Schickimicki-Dame"

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Marie-Elisabeth Schaeffler: "Ich bin keine Schickimicki-Dame"

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Eingestellt von
Dagmar Brandt
am 27.01.09in Politik via abendzeitung.de

Die Firmen-Chefin verteidigt ihren Pelz-Auftritt in Kitzbühel mitten in der Krise. Nach der Übernahme des Reifenherstellers Continental bangt sie um ihre Milliarden

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15 Kommentare

Kommentare zu Marie-Elisabeth Schaeffler: "Ich bin keine Schickimicki-Dame"

 

fragenderfragenderam 23.02.09via Abendzeitung


Na anonym:
Vielleicht doch ein bisschen vorher erkundigen? 200.000 Mitarbeiter in Deutschland, so, so.
Vielleicht mal angucken welche Personen im Management sind oder waren? Und der 14. November - Termin der Abgabe der Unterlagen an die EU - schon vergessen? Nur ein Hasadeur oder sturer Dummkopf konnte so handeln und bewußt die 20.000 deutschen Arbeitsplätze "seines" Unternehmens riskieren.
Frau Schaeffler hat sich stets darum bemüht keine Informationen nach draußen dringen zu lassen. Deshalb die Umwandlung von GmbH & Co in eine reine KG. Hätte sie es nicht gemacht, wären die Margen mit Sicherheit geschrumpft. Seit knapp vier Wochen soll sie die Karten auf den Tisch legen und ein tragfähiges Konzept vorstellen. Bisher kam nur schmierige gequirlte Kacke: Verbünden mit der gehassten Gewerkschaft, Aufwiegeln der Burgermeister, denen man weiß machen wollte die Gewerbesteuer bricht weg, Initiierung eines Aufmarsches von den feschen 8.000 Herzogenauracher Inaisten und die abgedrückten Tränchen. Siehs ein, wenn ein Aktionär sich verzockt, dann muß er die Zeche zahlen (like Merckle). Die Bahnanbindung über Herzogenaurach ist nicht so sonderlich oft befahren. Bedenke weiter: Hätte man das Engagement bei Conti abgeblasen, wären keine Schadenersatzforderungen der anbietenden Aktionäre entstanden. Der nicht steuerliche wirksame Verlust hatte max 1 Mrd. betragen (knapp zwei Jahres Gewinne). Nun kommt die lustige Zinsschranke und die Abschreibungen auf Contis sind steuerlich unerheblich. D.h. Gewerbesteuer mindert sich nur aufgrund der niedrigeren Gewinne durch Wegbrechen des Absatzes nicht durch Kursverlust. Für die Einkommensteuer ist seit 2009 die Zinsschranke in Kraft. d.h. von den von mir aus 500 Mio Zinsen sind nur 1 Mio gewinnmindernd abzugsfähig.
Bei einem Assetdeal wird man sich Gedanken um den Betrieb dieser Assets machen müssen, d.h. ein Erwerber muß zwar nicht die Gesamtheit der MAs übernehmen, aber ein überwiegender Teil wird weiterhin gebraucht.
Schaefflers nic

RenateRenateam 02.02.09via Abendzeitung


schon erstaunlich wie viel Spott und Häme auf Frau Schaeffler ausgegossen wird.
Hätte Sie zu einem anderen Zeitpunkt Conti übernommen, wäre Sie als Retterin gefeiert worden. Die Dame hat nichts anderes versucht, Ihr eigenes Unternehmen durch die Übernahme eines größeren Konkurrenten strategisch besser aufzustellen. Beide Firmen hätten davon profitiert. Politiker helfen Banken, die selbsverschuldet in die Krise geraten sind, aber einer Unternehmerin die in Deutschland Arbeitsplätze schafft, wird nicht geholfen. Armes Deutschland

natürlichnatürlicham 30.01.09via Abendzeitung


das war ja auch ein gesundes wachstum nicht zuletzt durch die FAG - nur - in den genannten ländern profitiert(e) man ja auch davon und die reinen stückzahlen einiger jetzt kurzarbeitenden segmente HIER in D entsprechen JETZT denen von 2004 - damals war das noch ausreichend für (damals) mehr leute eines einzelnen segments...

und die krux mit der finanzkrise war einerseits schon länger zu erahnen UND prob 2: kaufkraft. Wie soll man bei einer reallohnentwicklung, die uns in D den vorletzten platz (EU) beschert hat konsumieren? Und jetzt kommt noch die kurzarbeit "dazu"... - ich weiß ja nicht, aber ich habe bei dem ganzen ein extrem blödes gefühl, nämlich, dass es in die hose geht.

Und aspekt nr. 3: weshalb wird die finanzwirtschaft, die das ganze verursacht hat unterstützt und die leidtragenden (mittelstand und meinetwegen konzerne) nicht???

AnonymAnonymam 29.01.09via Abendzeitung


Milan, super was du geschrieben hast!!!!! Hört auf auf Fr. Schaeffler mit den Fingern zu zeigen!! Das Unternehmen, ist toll und deswegen stehen Ihre eigenen Mitarbeiter hinter Ihr!!! Diese Krise wird Schaeffler meistern, da bin ich von überzeugt!! Und Hilfe braucht im Moment jeder!! Soll doch der Statt auch kein Geld mehr für Bnaken zahlen, da bin ich mal gespannt, was dann passiert...

Outs.Outs.am 29.01.09via Abendzeitung


Du hast aber vergessen dass die Schaeffler Gruppe seit 2001 trotzdem 4000 Arbeitsplätze in Deutschland geschafft hat... Das sieht man nicht, gell? Es wird nur noch die negative Seite gesehen und kritisiert...

vossivossiam 29.01.09via Abendzeitung


evtl. sollte es M.E.S. mal bei den Regierungen in Brasilien, China und Rumänien probieren Kohle bei zu schaffen - in diese Länder wurden ja auch in nicht unerheblichem Umfang outgesourced... ^^

DieterDieteram 29.01.09via Abendzeitung


Sowas nennt man Solidargemeinschaft!
Wenn die Last auf alle verteilt wird, zahle ich lieber 5 Euro und die Arbeitsplätze und die Arbeitgeber werden erhalten. Wenn der Staat heute alle Banken und durch die Krise (nicht durch schlechtes wirtschaften) verschuldeten Firmen an die Wand fahren lassen würde, können wir bald wieder Fahrad fahren und uns auf dem Schwarzmarkt mit dem Nötigsten eindecken ...

MilanMilanam 28.01.09via Abendzeitung


Genau! Das ist unfear! Schaeffler Gruppe selber beschäftigt über 60 000 Mitarbeiter weltweit, wie aus jedem Betrieb fliesst auch von Schaeffler Gruppe Geld in die Staatskasse...jahrelang... Und nun soll Schaeffler als ein maroder Drecksbetrieb bezeichnet werden??? Sei es unmoralisch diesen Steuerzahler zu unterstützen? Wenn man krank ist, bekommt er auch Geld vom Staat, weil er monatlich in die Krankenkasse beiträgt.
Ich bin seit 1999 bei INA (Slowakei) beschäftigt. Als Dolmetscher hab ich langfristiger bei mehren INA Werken gearbeitet. Überall war die Meinung über Frau Schaeffler gut. Überall waren die Leute froh und stolz, dass sie bei INA sind. INA war immer sozial zu den Mitarbeitern. Man hat Weihnachtsgeld bekommen, Motivationsgeld usw. Weltweit waren bei INA die Arbeitslöhne die höchsten aus der breiten Umgebung. Momentan hat Schaeffler Gruppe Probleme durch die Krise und jeder zeigt mit dem Finger.. Dass Frau Schaeffler für Bayern mehr gemacht hat wie jeder andere sieht keiner mehr... Das find ich zum kotzen..

SindykatzeSindykatzeam 28.01.09via Abendzeitung


Also" Drecksbetrieb" hab ich nicht geschrieben.
Keiner will das soviele Menschen Ihren Arbeitsplatz verlieren. Aber man darf die Tatsachen nicht verdrehen. Wenn man, bei einer sich abzeichnenden Weltwirtschaftskrise, so ein Geschäft abwickeln möchte, dann muß man doch auch daran denken das es möglicherweise nicht so läuft wie man es sich vorstellt und sollte sichergehen, daß die Menschen die für einen Arbeiten nicht durch falsches taktieren in Gefahr geraten ihre Arbeit zu verlieren. Denn wenn das tatsächlich passieren sollte, kann man sicher sein, daß Frau Schaeffler nicht am Hungertuch nagt. Also wie tief ist nun das Niveau dieser Dame, wenn sie ihre Arbeiter auf diese Weise in Gefahr bringt. Gleichzeitig hätte Frau Schaeffler sicherstellen müssen, im Fall finanzieller Probleme den Deal rückgängig machen zu können.
Ihren Arbeitern zu liebe. Aber ich glaube, so einfach läuft die Sache leider nicht.

AnonymAnonymam 28.01.09via Abendzeitung


Ich bin gespannt ob mein kommentar wieder aus dem Forum gelöscht wird...
Das schockiert mich wie über Firmen geschrieben wird. Ein maroder Drecksbetrieb?
Das ist echt unterstes niveau und hat überhaupt nichts mit Schaeffler zu tun!
Fakten und Daten sollten betrachtet werden. Echt erbärmlich wir man über Betriebe spricht die über 200.000 Mitarbeiter alleine in Deutschland 80.000 spricht. Sehr beschämend. Die Regierung hat die Übernahme von der Dresdner durch die Commerz finanziert, eigentlich müssten die Banken pleite gehen und die anderen Firmen auch wenn ich das aus dem Forum richtig versteht, nur dann wäre das geschrei aller beteiligten so groß. Also wo fängt man an und wo hört man auf oder?

SindykatzeSindykatzeam 28.01.09via Abendzeitung


Die Krise war bereits deutlich erkennbar, als die Übernahme über die Bühne ging.
Wie@ Dagmar Brandt schreibt, ist schon Jahre vorher von soliden Quellen darüber berichtet worden, selbst der Spiegel hat schon lange voher über die möglicher weise platzende Immobilienblase und die Folgen berichtet. Also diese Ausrede gilt nicht.
4000 Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. Es wäre jetzt spannend zu wissen, wo die restlichen 8000 Arbeitsplätze geschaffen wurden und ob es in diesen Ländern auch Steuergelder vom Staat gibt. Es ist kaltblütig mit dem Verlust von Arbeitsplätzen zu drohen, den Staat zu damit erpressen und den Arbeitern Angst zu machen. Zahlungen müssen an strenge Auflagen gebunden werden was die Arbeitsplätze betrifft und ebenso, daß davon keine Managergehälter oder andere bonuszahlungen bezahlt werden, direkt oder indirekt. Arbeitsplatzfestschreibung auf 10 Jahre. So ähnlich wie bei der Erbschaftssteuer.
Manchmal habe ich den Eindruck, die Poitiker würden für die Staatshilfen Provisionen kassiern, denn Frau Merkel hat beim Konjunkurpacket 2 gerginst, als gäbe es was zum Feiern. Schön langsam reicht es jetzt mit dem Verschauckeln der Bundesbürger.

F.rademacherF.rademacheram 28.01.09via Abendzeitung


###Staatshilfen ja, aber nicht für um sonst###
Wo sind wir den eigentlich. Laut Az „Gestern verhandelte Schaeffler mit Bayerns Regierung über Staatshilfe“ Was wurde da verhandelt? Da unsere Bürgervertreter das Hirn ausschalten? Oder wurde die Höhe der Gebühr für das Hirnausschalten der Bürgervertreter ausgehandelt?
Es kann nicht angehen, dass in guten Zeiten mit Gewinnen der eigenen Firmen, Milliarden Gewinne erwirtschaftet werden. Wenn es mal dann nicht mehr so gut läuft, soll die Bürgerschaft aushelfen, damit das Privatvermögen geschont bleibt und sich nicht mindert.
Wenn Frau Schaeffler eine Staatshilfe benötigt, sollte Frau Schaelffler, wie jeder Andere Bäckermeister auch, mit ihrem gesamten Vermögen, ausdrücklich auch Privatvermögen, gerade stehen müssen.
Weiter, damit nicht erst die Staatsgelder eingestrichen werden und anschließend doch 10.000de ihren Arbeitsplatz verlieren, muss der Staat, für geleistete Hilfen auch ein Mitspracherecht im Unternehmen Schaeffler, sich sichern.

v. Belehrerv. Belehreram 28.01.09via Abendzeitung


Zur Sache Finanzkrise:
Wenn die Staaten schon das Zocken der Banker nicht überwachen können und
für Banken eine Schufa installierenwollen, müßen alle Politiker sich einsetzen daß
Arbeitsplätze erhalten werden.
Eine Schwarze Liste von und für Banken die Bad Banken erhalten International
keine Kredite und auch der Staat gibt diesen Banken keine Kredite mehr.
Firmen erhalten nur Kredite die Arbeitsplätze auf Jahre sichern und nicht abwandern!
Das Privatvermögen muß als Sicherheitsleistung einngesetzt werden.

FerdlFerdlam 28.01.09via Abendzeitung


Klar, der Steuerzahler hilft schon wieder!
Der Steuerzahler, welcher in ihren Betrieben und anderen Betrieben beschäftigt ist und dann als erstes entlassen wird wenn die Herren Buchhalter und Manager eine bessere Bilanz benötigen.
Ich würde so einen maroden Drecksbetrieb eiskalt gegen die Wnd laufen lassen und das Vermögen dieser Multimilliardäre als Abfindung an die Arbeiterschaft verteilen.
Nur so würde man diese elitäre Mich-mich-mich-Gesellschaft zum Umdenken bringen können.
Aber diese Kohle-Ganoven dürfen ja laut Gesetz ihr Vermögen wunderbar von ihren Geschäftskapitalien trennen. Und sind damit nicht angreifbar.

Dagmar BrandtDagmar Brandtam 27.01.09via Abendzeitung


Frau Schaeffler scheint schlecht informiert zu sein, kein Wunder bei der hiesigen Wirtschaftspresse. Seit 2004 hätten sie und ihre Bankberater unter dieser Webadresse LINK über die Gründe und Konsequenzen der nahenden Krise lesen können. Fraglich nur, ob sie und ihr Beraterumfeld diesen Warnungen hätten glauben wollen, denn dieser französische Thinktank argumentiert nicht auf ifo-Niveau (Herr Sinn). Man kann sich sogar auf deutsch dort informieren, wenn man denn will.


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