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Bürgerbegehren Kaiserplatzgalerie: Frist ist längst abgelaufen

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Bürgerbegehren Kaiserplatzgalerie: Frist ist längst abgelaufen

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xyz
am 29.01.09in Unterhaltung via an-online.de

Aachen. Die Bürgerinitiative «Kaiserplatzgalerie - aber anders!» brütet derzeit über neuen Plänen gegen eine «Diktatur der Einkaufspaläste». Dazu zählen auch Überlegungen, die in Richtung Bürgerbegehren zielen. Ansatzpunkt: Privatisierung öffentlichen Raums.

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17 Kommentare

Kommentare zu Bürgerbegehren Kaiserplatzgalerie: Frist ist längst abgelaufen

 

P. JohnenP. Johnenam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Marty,

Dein aktueller Kommentar ist zumindest qualifizierter, finde ich.Da diskutiere ich gerne mit.
Ich sehe im Bereich Adalbertsberg - Noppiusstrasse eine ganz Menge alter Bausubstanz. Kleinteilig, schützenswürdig (dies sagt auch die Denkmalliste).Ich sehe auch schützenswerte Bausubstand in der Adalbertstrasse. Jede Stadt hat gewachsene Strukturen, Strassen, Parzellen. Viele Städte, so wie z.B. Mönchengladbach, haben sich über diese gewachsenen Strukturen keine Gedanken gemacht, was man heute leider sehen kann. In Aachen wurde zum Glück vieles sehr behutsam neu aufgebaut. Die Krämergasse, in der Rethelstrasse, die halbe Jakobstrasse, Teile der Neupforte. Da ist zum Teil alte Bausubstanz verschmolzen mit neuer, vorne alte Fassaden, hinten Kernsanierung. Wir lieben die Altstadt, wir lieben die kleineren Geschäfte, in denen man noch individuelle Dinge kaufen kannst. Und jedes Haus hat seine Geschichte zu erzählen, jede Strasse auch.
Wir können uns jetzt darüber streiten, aber ich glaube, es ist für eine Stadt wie Aachen wichtiger, neue Wohnungen zu bauen, alte Bausubstanz zu erhalten und vielleicht mit Neuer Bausubstanz auf die alte, kleinteilige Struktur hinarbeitet und so die Stadt und ihr Bild liebenswerter und angenehmer werden lässt. Wir sind eben Aachen und nicht Mönchengladbach. Und ich meine, dass hat nichts mit einem Museum zu tun, sondern mit einer Stadtpflege, die ein gutes Augenmaß hat.

anwohneranwohneram 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Nur zur Klarstellung: "Historisch" bedeutet in dem Zusammenhang nicht nur eine Bausubstanz vergleichbar Dom, Rathaus oder altehrwürdigen Fassaden - sondern auch/vielmehr eine gewachsene bauliche Struktur. Das hier betroffene Viertel war und ist von einem hohen Anteil Wohnnutzung und eher kleinteiliger Gewerbebebauung geprägt. Die geplante Galerie ist hier ein unpassender Fremdkörper, der mit seiner gigantischen Größe und futuristischen Architektur dominiert und erschlägt - nicht bereichert. Dies ist Fakt, unabhängig davon ob die Architektur als solche gefällt oder nicht.

MartyMartyam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Dass die für die künfigen Einkaufsmöglichkeiten notwendige Kaufkraft nicht alleine aus dem strukturschwachen Aachen selbst kommen kann steht außer Frage.

Eine attraktiv gemachte, mit vielfältigem und nett präsentiertem Warenangebot ausgestattete Stadt Aachen hat aber nicht nur für die Aachener selbst ein hohe Anziehungskraft, sondern auch für das Umland. Wenn es gelingt, Aachen zu einem (Einkaus-) Magneten für die ganze Region zu machen, profitieren wir Aachener selbst davon (wirtschaftlich) in nicht unerheblichem Maße.

Meines Erachtens ist dies auch ein ganz wichtiger Standortfaktor für neu in Aachen und Umgebung anzusiedelnde Unternehmen (z.B. durch das Campus-Projekt). Wollen diese Unternehmen / Institute hoch qualifizierte Mitarbeiter anziehen, so muss man diesen ein entsprechendes Umfeld anbieten können und nicht verlassene, runtergekommene Einkaufsstrassen.

Ich persönliche finde die Architektur der geplanten Galerie weder erschlagend noch protzig oder sonst was. Der Einwand, es würde nicht zum historischen Charakter Aachens passen sehe ich insbes. an der dafür vorgesehenen Stelle in keinster Weise, weil in dieser Gegend nichts auch nur annähernd historisch wirkt.

Die Chance, die Adalbertstrasse irgendwie optisch an das historische Zentrum Aachens anzubinden, wurde durch die für meinen Geschmack völlig mißratene Gestaltung der dortigen Fußgängerzone verspielt.

Also, warum nicht dann konsequent einen historischen Teil hier und einen modernen dort...?

M

aachenfreundaachenfreundam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Marty hat ganz recht - das Ganze ist eine Posse, aber in einem anderen Sinn als er das meint!
Wer die Pläne für den gläsernen Klotzkasten kennt, die hiermit verbundene bauliche Vergewaltigung eines ganzen Viertels, der kann nur den Kopf über die Entscheider in Politik und Verwaltung schütteln. Es ist interessengelenkt oder einfach nur schlicht und phantasielos gedacht, wenn man eine städtebauliche Neuplanung nicht an ihrem historischen,urban-gewachsenen Zusammenhang misst sondern nur am hässlichen Istzustand, frei nach dem Motto: Hauptsache es passiert da IRGENDWAS. Eine Bausünde wie die derzeit geplante Kaiserplatzgalerie haben wir - unabhängig von ihrem wirtschaftlichen Erfolg - jahrzehntelang mitten in der Altstadt vor der Nase stehen. Das möchte ich als Anwohner und Freund des historischen Aachen auf keinen Fall! Wenn ein zu Aachen passendes Baukonzept für Herrn Kahlen nicht vorstellbar ist, dann soll er seine Millionen von mir aus gerne woanders vergraben. Ich bin davon überzeugt, es finden sich für diese gute Lage auch noch andere Investoren. Ich wünsche der Bürgerinitiative bei ihrem Wiederstand jedenfalls allen Erfolg!

Harry BlumHarry Blumam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Lieber Marty,

deine Antwort ist übrigens typisch für ein gedankenloses Handeln, dass sich immer breiter macht. Augen auf bitte, wir brauchen keinen weiteren Einkaufstempel, nur weil Maastricht zwei davon hat!!
Übrignes hat Maastricht zwei Exemplare von einer ganz anderen, besseren Qualität. Das sind nämlich Einkaufbereiche mit öffentlicher Zugänglichkeit und keine Boxen, die man abends zuschließt.

FristFristam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Frist ist Frist und Schnaps ist Schnaps. Vielleicht haben die ja einen anderen Plan? Ich bin ja mal gespannt und hoffe nur das beste! Ich mache mit !!!

vwvwam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Der Schandfleck ist in euren Konsumköpfen !!!

AnwohnerinAnwohnerinam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Wir wissen gut genug, dass dieses Quartier nicht zu den schönsten in der Stadt zählt. Aber muß man wirklich alles mit einem Shopping-Glas-Moloch zubauen?
Wie wäre es mit einem ökologischem Wohnprojekt mit Innenstadtnähe?
Die Aachener werden nicht mehr Geld ausgeben, nur weil es mehr Einkaufsflächen gibt. Und redet jemand noch von den anderen Problemen?
Parkhaus? Feinstaub? Wohnungen weg? Baum weg? Strasse weg?
Was regt ihr euch über engagierte Bürger auf? Seit mal froh, dass jemand die Probleme benennt.

HansHansam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Nun gut. Die Galerie wird kommen.

Und ja richtig, in Maastricht passiert viel.

Aber in Maastricht passiert alles mit Augenmaß, in Aachen wird alles dahingerotzt. Ein, zwei, drei Einkaufsklötze, mal gucken, ob es hinhaut. Die Arkaden haben leider Pech gehabt, da sind wir nur noch zwei. Die Galerie ist ja noch größer, da wird sich bestimmt noch mehr Kaufkraft finden in der kleinen Kaiserstadt (haha).

Nein, nein, die Bürgerinitative macht es genau richtig. Nicht das Vorhaben ganz in Frage stellen, sondern konstruktiv verändern.

Weiter so bitte, ich/wir werden zu Podiumsdiskussion kommen.

GerdGerdam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Erstens heißt nicht-öffentlich nicht, dass der Bürger nichts davon erfährt. Presse und Ratsunterlagen stehen jedem offen. Der Verkauf ist schon seit Ewigkeiten durch die Medien bekannt.

Zweitens ist der Initiator des Bürgerbegehrens Herr Schnitzler schließlich Ratsherr und war bei der Ratssitzung folglich anwesend.

Also: keine Ausreden!

AachenerAacheneram 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Lasst den Baum stehen und gut is, der wird sich doch wohl integrieren lassen.

MartyMartyam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Das ganze Hickhack um dieses Bauvorhaben ist wieder so eine typische Aachener Provinzposse. Bloß nichts Neues, bloß keine Veränderung....

Man mag ja von Professor Kahlen halten was man will, aber zumindest ist er bemüht (natürlich von Eigennutz getrieben) die hässlichste Ecke, die die Stadt Aachen zu bieten hat, endlich weiter zu entwickeln.

Da kommt also dann endlich mal jemand, der mit viel Mut und Risiko eine riesen Schippe Geld in die Hand nehmen will, um unser Aachen zumindest etwas näher an sich wirklich weiter entwickelte Städte wie Maastricht heranzubringen und was passiert: es regt sich Widerstand wegen des Verkaufs einer kleinen Straße an den Investor. So what....? Haben wir sonst kein Probleme?!?

Hallo Aachener, aufwachen, geht mal mit offenen Augen durch eure Stadt und fahrt danach rüber nach Maastricht und macht dort dasselbe. Und? Was aufgefallen? Richtig, in Maastricht ging es in den letzten Jahren mit riesen großen Schritten voran. Dort wurden große Veränderungen durchgeführt, bei denen das Gejammer am Anfang genauso groß war wie hier, wo aber jetzt jeder froh ist, dass es so gemacht wurde. Und in Aachen? Wenig Großes ist passiert. Nach Ewigkeiten wurde mal ein Stückchen Fußgängerzone renoviert, leider nicht mal besonders gut. Und sonst? Nicht viel, würde ich sagen.

Die Gegner des Projekts sollten lieber ihre Energie darin stecken, die offensichtlich noch vorhandenen Verkaufsunwilligen der Häuser 74 und 80-90 für die große Lösung zu begeistern.

ÖcherÖcheram 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


In nicht öffentlicher Sitzung trifft die Politik ein Entscheidung die eine Frist setzt, die von Bürgern zu beachten gewesen wäre. Ist aber eh egal, denn andernfalöls wäre das Bürgerbegehren halt nicht zugelassen worden - wie so viele andere in der Stadt bereits zuvor schon nicht zugelassen worden sind. Ei woher kommt denn nun die Politikverdrossenheit? Ach so, das sind nur ein paar Einzelfälle....

perry de jongperry de jongam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


na ja es gibt ja immer kommentar auf was neues in aachen.Man muss froh sein das was neues komt in die innenstadt und das diese o so scheißliche ecke mal schön wird so das aachen wider bei unsere nachbar lander beliebt wird und nicht nür wen es weinachten is (na weinachtsbeleuchtung is ja auch gerade nicht toll

Paul SchmitzPaul Schmitzam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


Lass die Einkaufselephanten hinter ihren Glasfassaden verhungern und die Politik mit dazu,
die solche Projekte noch mit Steuergeldern unterstützt.
Der letzte macht das Licht aus, shoppen statt
Inteligenz.

montimontiam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


wird gebebaut basta ! findet euch damit ab oder lasst es sein ! vor gericht werdet ihr verlieren ! frist ist frist

xyzxyzam 29.01.09via Aachener Zeitungsverlag


naja wir aachener stellen uns immer so an ! na und dann is die straße halt futsch ! findet ihr die straße dort ansprechend ? mit diesem projekt ist auch diese SCHAND fleck weg ! also was wollen wir noch mehr ? können wir doch froh sein das der mann den haufen geld in aachen investiert ! oder ? seit mal was optimistich ! und vor gericht verliert ihr ehhh frist ist frist


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