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Schlechtes Vorbild

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Schlechtes Vorbild

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Peter Manig
am 29.01.09in Unterhaltung via lr-online.de

V iele junge Leute haben damit schon leidvolle Erfahrungen gesammelt: Als Hochschulabsolventen oder ausgelernte Facharbeiter kämpfen sie sich von Praktikum zu Praktikum, in der festen Absicht, endlich einen dauerhaften

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7 Kommentare

Kommentare zu Schlechtes Vorbild

 

Barbara III.Barbara III.am 29.01.09via Lausitzer Rundschau


2 oder 3 Jahre fürs Abi, dann 3 Jahre fürs "Studium" und nach 5 zusätzlichen Schuljahen hat man einen Abschluß mit dem man nicht mal was anfangen kann und wo es fast so ist als hätte man gar nicht studiert. Da ist jeder besser dran, der nach dem Abi eine Lehrausbildung macht, dazu gibt es immer eine Berufsbeschreibung.

Ich habe mich schon immer gefragt was das soll, aber wahrscheinlich bin ich zu dumm, um das zu begreifen.

Peter ManigPeter Manigam 29.01.09via Lausitzer Rundschau


Ein Bachelor-Studiengang dauert drei Jahre. Man kann Abiturienten nur empfehlen, sich vor dem Studium nach den Chancen für eine spätere Beschäftigung umzusehen.
Dass öffentliche und private Arbeitgeber die Not der Absolventen schamlos ausnutzen ist natürlich ein Unding.

Barbara III.Barbara III.am 29.01.09via Lausitzer Rundschau


Mentoren wiederum müssen zusätzlich vergütet werden, denn die eigentlichen Arbeitsaufgaben müssen diejenige die auch als Mentor arbeiten trotzdem erledigen und jeder weiß, der mal etwas mit Ausbildung zu tun hatte, daß die Ausbildung gerade der heutigen Jugend, welche vor Selbstbewußtsein nur so strotzt, ein hartes Brot ist.

Barbara III.Barbara III.am 29.01.09via Lausitzer Rundschau


Wozu braucht denn ein Student ein ganzes Jahr ein Praktikum, wenn dieses von der Hochschule und damit von der Wissenschaft gar nicht begleitet wird? Manche haben dann nicht mal im Praktikumsbetrieb einen Mentor.

Da fängt die neue Art der Ausbeutung bereits an.

Barbara III.Barbara III.am 29.01.09via Lausitzer Rundschau


"Darüber hinaus muss es endlich klare Regeln geben, damit Praktika wirklich ihren Namen verdienen und nicht zu Billigstarbeitsplätzen umfunktioniert werden können."

Ich hätte geschrieben: "... nicht noch weiter zu Billigstarbeitsplätzen..."

Die Ideen einiger "Unternehmer" bei der Ausbeutung scheinen grenzenlos zu sein.

dischudischuam 29.01.09via Lausitzer Rundschau


Es ist sicherlich auch problematisch, die konkrete Arbeitsplatzsituation über eine Zeitraum von ca. 7 Jahren einzuschätzen.

Peter ManigPeter Manigam 29.01.09via Lausitzer Rundschau


Auch am Arbeitsmarkt gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Wo das Angebot ins Uferlose geht wie bei manchen Berufsgruppen, sinkt der Marktwert der entsprechenden Leistung ins Bodenlose. Unbezahlte Praktikantenstellen sind bei Ärzten und Maschinenbauern kaum vorstellbar. Wichtiger als Modestudienrichtungen sollten für die jungen Leute die späteren Arbeitsmöglichkeiten sein. Die sagt ihnen aber niemand.


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