4.39Mädchen mit mehr Alkoholvergiftungen als Jungen
Eingestellt vonam 29.01.09in Lifestyle via welt.de Die Jugend und der Alkohol: 2007 wurden in Deutschland mehr junge Leute zwischen 10 und 20 Jahren wegen einer Alkoholvergiftung stationär im Krankenhaus behandelt als je zuvor. Insgesamt waren es mehr als 23.000. Die Hilfe der Mediziner mussten dabei erstmals mehr Mädchen als Jungen in Anspruch nehmen - Immer mehr Kinder und Jugendliche landen nachAuf welt.de weiterlesen
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Kommentare zu Mädchen mit mehr Alkoholvergiftungen als Jungen
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Gesoffen wurde immer - nur hat es jetzt einen Namen und zwar "Komasaufen".
Wir hatten früher an den Wochenenden auch regelmäßig unseren Rausch.
Nur eines hat sich gravierend geändert:
Wir sind früher eigentlich aus einem Grund fortgegangen, um Mädchen aufzureissen. Wir haben dann auch viel getanzt und Spaß gehabt. Der Rausch war ein Nebenprodukt beim Fortgehen.
Heutzutage glühen die Kids zu Hause oder auf privaten Partys vor und gehen dann schon mit einem ziemlichen Rausch aus dem Haus in die Disco.
Vom Spaßhaben oder Mädchen aufreissen keine Spur mehr.
Lieber liegen sie irgendwo halb bewusstlos herum, bis wieder mal die Rettung kommt.
Jugend zeichnet sich dadurch aus dass sie ausprobieren. Sie wollen gewisse Erfahrungen zum Teil selbst machen. Auch ich habe als Jugendlicher auf einer Party so viel Alk getrunken dass es mir anschließend hundeelend war. Daraus habe ich gelernt und seither trinke ich so gut wie keinen Alkohol mehr.
Die Frage ist, ob wir "unsere Jugend" wirklich mit aller Gewalt vor allem schützen müssen. Ich denke, man soll sie durchaus ihre Erfahrungen machen lassen, aber man sollte auch darauf einwirken dass man ihnen die eigene Sicht der Dinge erklärt und ihnen dabei helfend zur Seite steht.
Aus eigener Erfahrung weiß ich dass Verbote gar nichts bringen. Wenn man irgendwas probieren will tut man das auch. Sachliche Aufklärung wirkt meiner Meinung nach wesentlich besser.
Es ist in meinen Augen ein Fehler des Staates sich in immer mehr Dinge einzumischen und reglementieren zu wollen. Die EU erzeugt jährlich 2.000 Verordnungen! Das ist doch alles Irrsinn. Ich denke zwar dass der Staat durchaus gewisse Dinge regulieren muss, aber nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich.
Hey, ich trinke auch gelegentlich mal einen Whisky oder Burbon. Ich kann damit umgehen und ich habe nicht als Teenie angefangen (wobei man sagen muß, dass ich durch mein Elternhaus "geheilt" bin)
Ich war auch schon so hackedicht, dass ich einen Filmriss hatte. Aber das passiert vielleicht 1x im Jahr (wenn überhaupt) . Ich kann damit umgehen. Einem Jugendlichen oder Teenager spreche ich diese Fähigkeit ab. Trotzdem sind die Kiddis selbst schuld. Sie werden nicht gezwungen. Und nur zu saufen, weils die Anderen auch machen... Sorry, wir sind keine Lemminge die kollektiv von der Klippe stürzen...
Vielleicht sollte man den Kindern Vater und Mutter oder Papa und Mama beibringen, bevor sie Helles, Jever oder Becks sagen können. (Jever und Becks sind meine bevorzugten Marken - grins)
Der_Thor - das ist ja der Rückschritt in die Dallas-Zeit; wobei ein Glennlivet am Abend ist erquickend und labend, am Morgen gut gegen Tagessorgen - mal den Joint-Spruch abgewandelt.
Die Zeiten, in den Alkohol zum "Abbau innerer Spannungen" getrunken wird, die dürften weitestgehend vorbei sein. Heute wird getrunken, "weil´s Cool ist"....
Die Amy Winehouse machts ja auch, also muss es ja cool sein...
Niemand wird gezwungen und zumindestens in diesen Dingen ist jeder für sich selbst verantwortlich.
Da kann nicht mal die Merkel und der Herr Ackermann was dafür
Personen, die Alkohol missbrauchen sind selber schuld? .. Alkohol wird zum Abbau innerer Spannungen getrunken (das mag persönliche oder familiäre Ursachen haben) .. Alkoholmissbrauch hat aber auch gesellschaftliche Ursachen .. trinkfester Männer z.B. gelten in der Regel als bewunderswert und männlich.
Wenn jemand säuft/Drogen nimmt, etc. dann ist alleine diese Person schuld. Nicht mal der Dealer. Kaum jemand wird zum saufen/Drogen konsumieren gezwungen.
sorry für das "z", schlechte Feinmotorik
esczhenbeck - so sehe ich es auch! Vielleicht mögen negative Situationen als "Beschleuniger" dienen, aber weder als Grund, noch Ursache noch Anlass.
Die Zahlen stammen aus dem Jahre 2007 .. da ging es Deutschland recht gut .. meint ihr nicht auch, dass die Ursachen nicht bei den aktuellen Problemen zu suchen sind?
Es ist mal wieder bezeichnend: Immer sind alle anderen schuld, die Merkel sowieso, die Schulen, die Arbeitsämter, der Pfarrer und der Dorfpolizist und vielleicht sogar der Busfahrer, weil er immer so hart bremst. Aber das Elternhaus - nein - die sind absolut unschuldig, saufen wahrscheinlich auch, weil.... siehe oben. Es gab Zeiten, da war weniger Geld in den Familien als heute, auch bei Sozialhilfeempfängern der Vor-Hartz-Generation und da hörte man nichts von derartigen Alkoholexzessen.
Es ist sehr leicht, andere für eigenes Versagen verantwortlich zu machen. Nur - warum saufen eigentlich nicht alle Jugendlichen, denen es so schlecht geht?
Und wer ist bitte Schuld an dieser Misere? Doch wohl nicht die Jugendlichen selbst. Die Schulen sollten umstrukturiert werden. Arbeitsämter sollten anders arbeiten und vor allem, die Wirtschaft muss stabilisiert werden. Aber als ersten Schritt sollte Merkel vom Thron "gestürzt" werden. Die Frau treibt uns immer weiter und weiter in den Ruin, bis wir alle nur noch saufen, weil wir dieses Elend nicht mehr ertragen können...
Was für Aussichten, wenn das jeder macht, kann Deutschland sich bald einsagen.
Bei den Jobaussichten in unserem Land wundert mich gar nichts mehr. Da würde ich auch saufen, was das Zeug hält.