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83-Jähriger Flatrate angedreht

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83-Jähriger Flatrate angedreht

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Eingestellt von
merkelei
am 29.01.09in Politik via abendzeitung.de

Surfen, Highspeed, Flatrate diese Begriffe sind Christine Wagner fremd. Die 83-Jährige besitzt keinen PC. Davon jedoch ließ sich die Telekom nicht abhalten: Eine Callcenter-Mitarbeiterin drehte der Rentnerin eine teure Doppelflatrate an.

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10 Kommentare

Kommentare zu 83-Jähriger Flatrate angedreht

 

Susanne StephanSusanne Stephanam 02.02.09via Abendzeitung


Liebe(r) Flocke177, wollen Sie Ihre Erfahrungen auch der Print-Redaktion der AZ schildern? Wenn ja, rufen Sie uns unter 2377 - 758 an.
Viele Grüße
Susanne Stephan
Wirtschaftsredaktion

StevenStevenam 30.01.09via Abendzeitung


Diese Methoden erinnern mich an die Zeitschriften-Drückerkolonnen. Schade, dass ein an sich seriöses Unternehmen wie die Telekom so etwas nötig hat.

BernhardBernhardam 30.01.09via Abendzeitung


Jemandem, der keinen Internetanschluss hat, eine Internet-Flatrate anzudrehen, ist tatsächlich übel.
Übel ist allerdings auch die Artikelüberschrift, die andeutet, dass eine 83-jährige von Haus aus keine Flatrate benötigen kann. Schon mal was von geriatric1927 und seinen Altersgenossen auf youtube gehört?

Anna ScholzAnna Scholzam 30.01.09via Abendzeitung


Seltsam, mein Opa ist 84 und extrem internet-affin. Er wollte seinen Internet-Zugang bei der Telekom abschließen, dort hat man ihn mit der Begründung seines Alters abgewiesen. Ü80 Kunden nehme die Telekom nicht mehr an...jetzt ist er bei Arcor.

manfredmanfredam 30.01.09via Abendzeitung


die statistik ist noch viel mehr geschummelt. alle sogenannten 58 regelungen tauchen dan nicht auf. (die 58 regelung ist im januar diesen jahres ausgelaufen, aber für "alte" 58ziger gilt sie weiter) darunter versteht man alle arbeitfähigen arbeitslose die das 58 lebensjahr volendet haben und bei denen das arbeitsamt keine vermittelungsversuche mehr unternimmt; im gegenzug brauchen diese arbeitslosen sich nicht mehr um arbeit bemühen. diesen menschen bekommen vom arbeitsamt bis zur rente hartz IV, gelten aber nicht als arbeitssuchende und sind somit nicht in der statistik.

Flocke177Flocke177am 30.01.09via Abendzeitung


Ich bekam den job als call-center agentin von einer zeitarbeitsfirma, und wurde bei der telekom eingesetzt. Dort wurde ich im schnellverfahren geschult wie ich verträge abschliessen kann/muss. Zudem gab mir meine teamleiterin jeden tag eine zielvorgabe, die ich einzuhalten hatte. So war es natürlich mein ziel, die vorgaben zu erfüllen. Am Abend wurde gecheckt, ob jeder mitarbeiter genügend verträge an land gezogen hatte. Wenn die mitarbeiter es nicht geschafft hatten, da gab es für die betreffende person richtig ärger.Gott sei dank habe ich es meistens geschafft, und habe keinen kunden über den tisch ziehen müssen. trotzdem kann ich bestätigen, dass kollegen nicht immer mit sauberen mitteln arbeiten.

RoyRoyam 30.01.09via Abendzeitung


Telekom, ich bin froh aus diesen Verein rausgekommen zu sein. Nur schlechte Erfahrungen gemacht und nicht nur ich sondern auch viele Freunde, Bekannte usw. Ich verstehe nicht wie sich ein solches Schurkenunternehmen am Markt halten kann.

MitleserMitleseram 30.01.09via Abendzeitung


Also, sorry, meine Oma ist genauso, trotzdem sage ich, wenn man nicht versteht, worum es geht, sagt man eben "Tut mir leid, kein Interesse" und legt auf. Punkt, aus, basta. Ebenso kann man dem ungebetenen Vertreter die Tür vor der Nase zu machen. Ausser direkt im Geschäft schliesse ich keine Verträge mehr ab, und wenn ich was nicht kapier, frag ich nach oder lass es bleiben.

hcutterhcutteram 30.01.09via Abendzeitung


Meinen Eltern wurde ähnliches angetan.Es kam ein Mitarbeiter der Telekom nach vereinbarten Termin vorbei.Es hiess ihr bestehender Vertrag (Flatrate nur Telefonieren)wäre veraltet und somit zu teuer.Es gäbe einen billigeren Tarif und man müsste nur wechseln.Meine Eltern 79 +75 Jahre sagten noch das sie mit diesen "neuen Sachen "Internet + so nichts anfangen könnten und somit nicht brauchen.Der neue Vertrag war nach meiner Einsicht dann doch um 5 Euro im Monat teurer und Sie hatten nun einen Surf (Internet)+Talk Tarif an der Backe.Erst nach langem Callcenter anrufen wieder rausgekommen.So schafft man keine zufriedenen Kunden !

merkeleimerkeleiam 29.01.09via Abendzeitung


Es ist in Deutschland seit geraumer Zeit verboten ungewollt durch Callcenter angerufen zu werden, auch bei bestehenden Geschäftsbeziehungen. Doch daran hält sich niemand und es wird auch nicht weiterverfolgt - Ohnmacht oder Berechnung - Von Merkelseite aus pure Verblödung und Berechnung. Denn die Mitarbeiter dieser "Callcenter" werden ja von den Arbeitsagenturen dorthin "vermittelt" also einer Tätigkeit zugeführt die eigentlich verboten ist.
Das hat einen schlichten und einfachen Grund. So sind die erst mal aus der Arbeitslosenstatistik (wie zum Beispiel auch die 1€Jobber oder die Arbeitslosen in Schulungsmaßnahmen usw.) mit Wissen von Merkel und Konsorten draußen. Und dieseStatistik ist das größte manipulierte Zahlenwerk der Welt. Dies ist hochkriminell.
Sowohl das Fälschen der Statistik als auch die Vermittlung und Beschäftigung in diesem Bereich. Schickt diese Regierung endlich auf die Anklagebank.


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