Entgleisung: Bischof Algermissen unter Druck
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28 KommentareKommentare zu Entgleisung: Bischof Algermissen unter Druck
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[...Teil2...]Daher ist nach katholischem Verständnis eine Ehe auch nur zwischen Mann und Frau möglich.
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Sie waren bei dem Gespräch nicht dabei, also äußern Sie sich nicht abfällig! Sie haben kein Recht Dinge zu kritisieren, die Sie nur durch eine unzureichende Darstellung der lokalen/hessischen Presse erfahren haben. Herr Algermissen hat sich zu keinem Zeitpunkt abwertend gegen Homosexuelle ausgesprochen. Lediglich die Ehe zwischen diesen hat er als "vom als normal Empfundenen abweichend"
Denn jeder Mensch ist vor Gott mit der gleichen Würde ausgestattet, die ausnahmslos zu respektieren ist. Deswegen ist es auch nicht die Absicht des Bischofs, homosexuell veranlagte Männer und Frauen zu diskriminieren. Jedoch sind nicht alle Handlungen von Menschen in gleicher Weise richtig und nicht alle Lebensformen gleich gut. Homosexuelle Beziehungen lehnt die Kirche ab, da die Geschlechtlichkeit nach der Schöpfungsordnung auf die eheliche Liebe von Mann und Frau hingeordnet ist.[...Teil1...]
Ein homosexueller Mensch wird als solcher geboren und im Laufe seines Lebens zwangsläufig damit konfrontiert. Er folgt keinem Trend und keiner Modeerscheinung. Er IST.
Er ist genauso lieb, böse, freundlich, unfreundlich, tüchtig, faul, hilfsbereit, gläubig und ungläublig wie jeder andere Mensch. Er FÜHLT. Er ist verletzlich.
Und während die katholische Kirche prädigt: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst",diskriminiert sie diesen Menschen. Und verbaut ihm seine Verbindung zu Gott.
War es ein Rückschritt, dass die Kirche akzeptiert das die Erde rund ist? Ist so schlimm, dass die Kirche heute keine Hexen mehr verbrennt? Und wäre es der Weltuntergang, wenn die Kirche homosexuellen Paaren ihren Segen gebe? Wohl kaum. Auch Kirche darf (sollte?) sich weiterentwickeln. Auch wer glaubt, darf denken...
FDCity
mit "in Mode" habe ich die Einstellung der Gesellschaft zu diesem Thema gemeint. Denn die aktuelle Einstellung war nicht immer so. Und unnormale und vor allem abartige Dinge werden wohl auch wieder aus der Mode kommen.
Eines unserer gesellschaftlichen Probleme sind Gutmenschen, die alle wie auch immer gearteten Minderheiten unterstützen zu glauben müssen.
>wieso wollt ihr immer anders sein<
gerade DAS wollen Homosexuelle (die heiraten wollen) nicht. Man will doch genauso sein wie alle anderen auch, nämlich eine Partnerschaft eingehen und gegebenfalls auch heiraten. Also wie Heterosexuelle auch.
Und Aussagen wie "wollen Dinge verändern, über den Tellerrand schauen" sind in der heutigen Zeit doch was positives.
Wer dies nicht tut, der richtet sich lieber nach der Meinung anderer, springt nur von der Brücke, weil es alle tun, usw.
du hast ja nur einen Grund gesucht, da hast du jetzt einen um deinen schlechten Gewissen zu beruhigen, dass du aus der Kirche austretest, wieso akzeptiert ihr einfach nicht die meinung vom Herrn Algermissen. ich finde er hat recht, sowas ist absurd , eine ehe schliesst man nur zwischen mann und frau, wieso wollt ihr immer anders sein , dinge verändern, über den tellerrannd schauen, perversieren... wenn es nicht akzeptiert wird ,, heisst es gleich INTOLERANZ.
So,so vor Gott sind alle gleich, soviel dazu. Von Jahr zu Jahr ringe ich mit mir aus der katholischen Kirche auszutreten,da meine Lebensweise von der Kirche nicht akzeptiert wird. Trotzdem glaube ich an Gott. Doch nach der Aussage von Bischof Algermissen war ich sehr betroffen und traurig. Die Entscheidung aus der Kirche auszutreten viel mir jetzt zum erstenmal richtig leicht.
Tja, wenn Vorurteile statt Tatsachen geglaubt werden. Aber gerade so steht es nicht in der Bibel.
1. ab|ar|tig : 1. (emotional abwertend) (bes. in sexueller Hinsicht) vom als normal Empfundenen abweichend
nach duden.de
Tja so sind die Menschen nunmal , sie entwickeln sich natürlich weiter aber in anderen Bereichen, in der Technik, Medizin, Lebensumstand... und der Punkt ist, religiöse und moralische Werte verlieren immer mehr an Wert in der heutigen Gesellschaft, sodass man der Kirche immermehr seinen Rücken umdreht...
somit verlieren immer mehr Menschen ihren Faden und wollen ihren Lebensmoral selbst verwirklichen...
Vielleicht sollte die Kirche einfach mal mit der Zeit gehen.
Weltoffen statt weltfremd zu sein!
Neues anerkennen statt in urzeitlichen Denkformen festsitzen!
Die Augen aufmachen und auch mal nach rechts und nach links schauen statt die Augen zumachen!
In jedem Bereich des Lebens gibt es Weiterentwicklungen, die Menschen entwickeln sich weiter.
Und das ist auch gut so!
Modeerscheinung?? Das hört sich für mich lächerlich an. Der Mensch ist so wie er ist, die aller wenigsten, die sich in das gleiche Geschlecht verlieben, tun dies um aufzufallen. Solch eine Liebe sollte man nicht als "abartig" herabsetzen.
Die Kirche hält eben an gewissen (alten) Meinungen fest, damit will sie vllt. Beständigkeit in einer Zeit ausstrahlen, in der sich alles andere verändert.
alle jahre wieder muss katholische kirche die gleichgeschlechtliche ehegemeinschaft diffamieren.der grund ist,dass dadurch kein nachwuchs gezeugt werden kann.-sprich:es kommen eventuell weniger kleine katholiken zur welt. darum auch das pillenverbot.die kirche hat in ihren reihen selbst genügende homosexuelle männer und frauen und sitzen deshalb im glashaus.die privatsphäre der menschen sollte auch von den religionen respektiert werden.wir befinden uns nicht im mittelalter.
Na seine Meinung teile ich mit Ihm voll und ganz!!! Natürlich ist es eine Modeerscheinung heutzutage als homosexueller sich von der Masse abzuheben... was soll das mit der Ehe, wo ist eure Toleranzgrenze geblieben??? ein Mensch mit einem gesunden Menschenverstand kann sowas widernatürliches natürlich nicht nachvollziehen... und als gegenargument zu sagen, dass es sogar schon ganz ganz früher in der Kirche schon homosexuelle gab, ist für mich einfach absurd...
"Abartig" ist übrigens ein nationalsozialistisch geprägtes Wort. So wurden zur Zeit des dritten Reiches alle, die nicht in das "arische" Bild passten (Juden, Homosexuelle, Zeugen Jehovas a.a. ) diffarmiert. So viel Geschichskenntnis sollte auch ein Bischof haben - auch wenn er in der hessischen Provinz seinen Dienst tut.
Gerade die Kirche...Denn wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werden!
Eine Ehe ist nur zwischen Mann und Frau möglich.
Das ist ein Naturgesetz, denn aus einer gleichgeschlechtlichen Verbindung kann niemals ein Nachkomme gezeugt werden.
Alles andere ist widernatürlich.
>"Es sei nicht seine Absicht gewesen, homosexuell veranlagte Männer und Frauen zu diskriminieren."
Wieso tut er es dann?
Ich stelle mir vor, wie sich wohl ein homosexueller Jugendlicher fühlt, der in so einer Fragestunde sitzt und sich da anhören muss, homosexuelle Ehen seien "abartig".
Und keiner seiner Mitschüler oder Erziehungsberechtigten widerspricht.
Es muss doch auch in unserer Gesellschaft möglich sein, dass ein Bischof seine Meinung und die Sichtweise der Kirche zu einem Thema offen darstellt, OHNE eine bestimmte Gruppe unfair und persönlich zu diffamieren, sie "abartig" zu nennen und Jugendliche einzuschüchtern.