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Big Brother am Arbeitsplatz - Immer mehr Unternehmen kontrollieren

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Big Brother am Arbeitsplatz - Immer mehr Unternehmen kontrollieren

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Eingestellt vonam 31.01.09in Wirtschaft via michael-falkner.com

Immer mehr Unternehmen kontrollieren Ihre Arbeitnahmer am Arbeitsplatz.

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11 Kommentare

Kommentare zu Big Brother am Arbeitsplatz - Immer mehr Unternehmen kontrollieren

 

SilberrueckenSilberrueckenam 02.02.09


Hi chafard, Dein Beispiel ist nicht von der Hand zu weisen. Aber bist Du so naiv, dass Du glaubst, mit Kamera und Wanze hättest Du diesen Deal verhindern können. Wenn es so wäre, warum hatten wir dann die Affären Siemens, Strabag, Telecom u.a.? Weil solche Absprachen dort getroffen werden, wo wir als kleine Leute, auch selbständige Unternehmer, überhaupt nicht hinkommen. Hab mich manchmal gewundert, dass ich bei einer Ausschreibung leer ausging. Auftrag bekam dann eine Firma aus dem Rheinland oder Berlin. Im übrigen sei es mir als Ossi erlaubt, darauf zu verweisen, dass wir ein GG haben, ein StGB, ein Betriebsverfassungsgesetz und seit 2004 ein Grundsatzurteil des BGH, in dem festgeschrieben ist, dass ein Unternehmer einen Mitarbeiter nur dann visuell überwachen darf, wenn der dringende Tatverdacht einer Straftat besteht. Alles andere ist gesetzwidrig. Jetzt errinnere ich an die Diskussionen über unsere Demokratie, eine Scheindemokratie, mehr nicht. Wo bleiben Sanktionsmaßnahmen?

e-billee-billeam 01.02.09


Auch bei uns in der Speditionsbranche wir penibel kontrolliert was das private Empfangen und Versenden von eMail angeht. Es hagelte auch schon Abmahnungen deswegen. Seit dem ist aber Ruhe eingekehrt und jeder macht das nur noch in den Pausen.
Ich persönlich kann so ein Verbot verstehen allerdings sollte die Kontrolle nicht zu weit gehen. Es geht keinem was an was ich in der Mittagspause schreibe oder wo ich rumserve.

chafardchafardam 01.02.09


Naja alles hat so seinen Sinn wenn aber Mehdorn so blöd ist und Bahner welche gar nicht mir Aufträgen und Auschreibungen zu tun haben überprüfen lassen hat , dann hat er einfach Steuergeld verschwendet und müsste Schadensersatz zahlen. Ansonsten ist es ein gutes recht zu prüfen was die Angestellten in der Arbeitszeit so treiben, jeder kennt Beispiele. Wenn ich sehe wie bei Siemens und co. Geschmiert wird oder die undichten Stellen bei der Telekom dort wurde Geheimnisse verraten sicher freut das die Journallie und die Konkurrenz, aber die Friam kann Geld und Aufträge verlieren. Ich kenne ein Beispiel in welchem für 5.000,-€ Unterlagen verkauft wurde welche einer anderen Firma im fernen Osten Entwicklungskosten in Höhe von 20.000.000,-€ gespart hatten und diese dann noch das Plagiat Gnädiger weise 20% billiger verkauft haben, war für die doch der Reibach.
Nein wer was zu verlieren hat muss und darf sich schützen aber mit Augenmaß.

DRWKDRWKam 31.01.09


Früher hatte der Meister seinen Gesellen und der den Stift vor Augen, und wußte was der tut oder nicht. Heute tut er das auch und nimmt auch moderne Hilfsmittel in Anspruch. Wenn das Betriebsklima stimmt ist alles in Ordnung. Welcher Arbeitnehmer hat Angst, wenn der Chef weiß was er tut oder nicht.

rockoldierockoldieam 31.01.09


Dass es in der Arbeitswelt immer unmenschlicher zugeht, das ist mittlerweile fast jedem bekannt.

Seit aber manche Chefs immer mehr selbst bei Betrügereien erwischt werden, die Dunkelziffer ist sicherlich sehr hoch, gibt es auch für die Mitarbeiter keinen Vertrauensbonus mehr. Jeder misstraut jedem, so stellt sich die Arbeitswelt heute dar.

Man nennt das deshalb ganz einfach Kontrolle. Wenn man selbst Schlechtes tut, dann vermutet man dies auch bei seinem Mitarbeiter. Ich möchte nicht wissen, wieviel Arbeitszeit für diese Kontrolliererei aufgewendet wird ?

Da der heutige Chef aufgrund seiner Machtstellung volle Gewalt über seine Mitarbeiter hat, mutiert das Ganze zu einer Diktatur, mit allen Konsequenzen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die aber sicher nur von geringer Zahl sind.

Das ist das Ergebnis der sozialen Marktwirtschaft.
Ich bin gespannt, wann hier einmal die Grenze überschritten ist, bis auch der einfachste unter uns den Knüppel aus dem Sack holt.

ForenhasserForenhasseram 31.01.09


Die Chefs kontrollieren wahrscheinlich deswegen weil sie eh nichts zu tun haben (außer sich am Sack kratzen), und neugierig sind was andere Menschen so machen oder sind einfach nur hohl.
Und das dann unter dem Deckmäntelchen Betriebssicherheit und Industrie, bzw. Betriebsspionage.
Wenn sie richtig kontrollieren würden käme es nicht zu so hohen Fällen von Raubkopien und abgekupferte Artikel die man irgendwo auf einer Messe sieht.
Wer seine Mitarbeiter auspioniert, aktuell : H.Mehdorn und seine DB, ist auf deutsch gesagt ein Schwein und pervers.

cesar01cesar01am 31.01.09


Solange es Dumpfbacken gibt die sagen ich habe doch nichts zu verbergen, ändert sich da rein garnichts!

NeleinloveNeleinloveam 31.01.09


Unternehmen denken nicht, es sind die Menschen, die diese führen und eigentlich nicht in der Lage sind. Denn wir leben nicht in einem Gefängnis, wenn wir auf Arbeit gehen. Es wird noch eine kleine Zeit dauern, dann begreifen auch die Letzten, was hier abgeht.

NeleinloveNeleinloveam 31.01.09


Die mutierte Stasi in der Bundesrepublik mit mehr Möglichkeiten und moderner Technik.

Die Stasi hält man immer wieder vor, aber das hier ist noch viel schlimmer und keiner sieht es, sogar die Leute der Stasi werden eingesetzt. Schon irgendwie krank.

statikerr98statikerr98am 31.01.09


das sie den Kleinen schnell am Arsch haben! Erpressbarkeit hilft Koschte spare! Wo ist meine webcam?

MutterBeimerMutterBeimeram 31.01.09


Was denken sich die Unternehmen heutzutage eigentlich...


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