2.03

Biogasanlage ist keine so große Belastung wie beschrieben

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Biogasanlage ist keine so große Belastung wie beschrieben

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Eingestellt von
Hans Aleman
am 31.01.09in Unterhaltung via lr-online.de

Wilhelm Stockel, Geschäftsführer der Schmack Energie Holding GmbH, zu „Angst vor Monokultur und viel Verkehr“ (EER am 22. Januar): Es wurde davon gesprochen, dass die geplante Anlage rund 10-mal so groß sei, wie der Durchschnitt der bereits bestehenden Anlagen in der Region.

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9 Kommentare

Kommentare zu Biogasanlage ist keine so große Belastung wie beschrieben

 

dischudischuam 01.02.09via Lausitzer Rundschau


Kein Widerspruch meinerseits. Ich denke, der Mix wird das Rennen machen. Und Biogas ist noch längst nicht ausgereizt.

DieterDieteram 01.02.09via Lausitzer Rundschau


"Mit 1,7 MW kann man rund 4000 Haushalte mit Elektroenergie versorgen."

Auch das ist eine Art Zwecklüge:
hier im Wohnblock hat jede Wohnung einen Elektrodurchlauferhitzer mit je 25 KW. Das macht bei 200 Wohnungen in dem Block morgens satte 5 MW.
Und bei 100 Wohnungen morgens noch immer 2,5 MW.
Du redest von 4000 !!!
Und Eigenheime sind zumeist mit 3x 35 A abgesichert. Na dann rechne mal. Und schon mal über den Anlaufstrom beim Kühlschrank nachgedacht ?

DieterDieteram 01.02.09via Lausitzer Rundschau


Wahrheiten sind fast immer ein scharfes Schwert. Deshalb mag die ungeschmickte Wahrheit heute kaum noch jemand -- Zwecklügen sind ja oftmals viel bequemer ... . Nur dafür bin ich nicht zu haben.
*
Öl ist in spätestens 15 Jahren extrem teuer und was dann noch verfügbar ist, sollte man für Chemieprodukte aufheben. Öl müssen wir wohl als Erstes ersetzen.

Und laut Bundesumweltamt kann in Deutschland nur maximal 2% der Anbaufläche für energetische Biorohstoffe genutzt werden.

dischudischuam 01.02.09via Lausitzer Rundschau


Der Ton, in dem du diskutierst, ist mir 2 Nummern zu scharfund auch einseitig.
In meinen Augen wird Kohle noch ziemlich lange für die Versorgung mit Energie erforderlich sein, weil alle existierenden alternativen Methoden der Energieerzeugung von Umfang und Kosten her Gas, Öl und Kohle nicht ersetzen können.
Trotzdem sollte man sie unterstützen; sie stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung. Und Biogasanlagen werden wohl zukünfig weit mehr Bestandteile der Pflanzen nutzen können als bisher.

Barbara III.Barbara III.am 01.02.09via Lausitzer Rundschau


Ich denke Sie sollten Ihre Uhr die 5 vor 12 geschlagen hat mal zum Uhrmacher bringen, 5 vor 12 hat es schon vor Jahren geschlagen, so lange kann man gar kein Stillstand machen, Herr Alemann, daß es jetzt immer noch 5 vor 12 schlagen könnte.

Hans AlemanHans Alemanam 01.02.09via Lausitzer Rundschau


Stimmt , Kohle liegt überall herum , braucht nur zusammengekratzt werden und ist unendlich da . Alternativen hast du nicht , lieber abwarten und hoffen , daß das Schlaraffenland irgenwo ein Schlupfloch zum nächsten Paradies hat .
Mit 1,7 MW kann man rund 4000 Haushalte mit Elektroenergie versorgen . Leider ohne Heizung , aber dafür haben wir ja die Kohle .

DieterDieteram 01.02.09via Lausitzer Rundschau


Die Verwendung von Mais und Co zur Herstellung von BIO-Diesel hatte übrigens in den letzten 2 Jahren die Lebensmittelpreise für Grundnahrungsmittel in Afrika, Mexiko, Kolumbien, Indien und Co explodieren lassen. Hätte man nicht weiltweit diesen Irrsinn gebremst und beendet, wäre so manche Regierung hinweggefegt worden.

Aber daran denken die kurzsichtigen und dummen Betonkopfbefürworter von Bio-Kraftwerken natürlich überhaupt nicht.

DieterDieteram 01.02.09via Lausitzer Rundschau


Also mit einem Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 2 MW (davon gehen maximal 1,7 MW ab ins Netz) machen wir uns unabhängig von Öl und Gas.
Bei der Logik lachen ja selbst die Hühner.

Und dafür werden pro Tag mindestens 15 Transporte a 15 Tonnen durchgeführt: mit täglich 225 Tonnen transportierter Kohle könnte man übrigens ein Kraftfwerk mit weit mehr als 2 MW elektrische Leistung versorgen.

Hans AlemanHans Alemanam 31.01.09via Lausitzer Rundschau


Liebe Leute laßt euch sagen , die Uhr hat 5 vor 12 geschlagen . Öl und Gas sind bald alle und was noch da ist setzen fremde Staaten als Druckmittel ein . Warum also nicht selbst (Bio)gas herstellen ? Der Bauer bekommt für die Milch , die er mit dem Mais "herstellen" könnte , nicht genug zum Leben , also wird er in Zukunft "Energie"bauer .
Damit ist der näheren Umgebung geholfen , Unabhängigkeit von Fremden , Arbeit in der Region . Und vielleicht fahren die Traktoren dann auch mit Biogas .


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