Zwischen Hörsaal und Prostitution
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Kommentare zu Zwischen Hörsaal und Prostitution
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Ich finde es einfach immer wieder verletzend und es macht mich extrem wütend wenn (angebliche?) (Ex?) Studenten darüber reden wie leicht und einfach es doch sei Geld neben dem Studium zu verdienen. Sicher WENN man das Glück hatte einen Job zu finden der einem über die Runden half, klar ist dann das Leben einfach. Aber mal ganz ehrlich: wer heute noch davon spricht es sei leicht einen Job zu finden der will entweder andere niedermachen oder labert schlicht unwissend daher. Es gibt in Deutschland so viele Menschen die einen Job suchen und keinen finden, warum sollte es bei Studenten anders sein? Aber nein, wenn man als Student über Monate keinen Job findet dann ist man entweder faul und ein Sozialschmarotzer oder "schlecht organisiert". Was für ein Blödsinn!
Es will einfach niemand der Tatsache ins Auge sehen das es Studenten gibt die durch das soziale Netz fallen (z.B. durch Verschuldung der Eltern -> kein Bafög) und keinen Job finden weil es zur Zeit schlicht nicht genügend Jobs gibt! Nur ist es in Deutschland zur Zeit (Gott sei Dank?) noch so das diese Studenten dann ihr Studium hinschmeißen anstatt sich zu prostituieren.
Und bevor jetzt die ewigen Stimmen kommen "tja, Pech gehabt!" etc... das sehe ich eben auch so. Manche Studenten haben einfach Pech und schaffen es aus diesem Grund nicht ihr Studium zu finanzieren. Ich bin es leid das jeder dieser Menschen gleich als unfähig abgestempelt wird. In was für einer Welt leben wir, in der nicht nur Pech zum Aus führt sondern dies auch noch von großen Teilen der Bevölkerung schlicht ignoriert und als Unfähigkeit dargestellt wird?!
Ich kann mich in dem Beitrag wieder finden. Ich habe auch gearbeitet 20 Stunden die Woche, damals hat das Geld gereicht, aber im Studium blieb ich hinter her. Deswegen hab ich die Aushilfsstelle aufgegeben und mich auf mein Studium konzentriert. Meine Eltern unterstützen mich finanziell, ich weiß nicht was ich ohne ihre Unterstützung machen würde. Trotzdem reicht das Geld vorne und hinten nicht. Meine Ersparnisse sind bereits auch verbraucht.
Man sollte sich sein Studium bereits im ersten Semester gut einplanen. Nach dem vierten Semester ist bei mir das Bafoeg weggefallen. KLAR ist es meine Schuld gewesen, dass ich den Leistungsbescheid nicht erfüllen konnte. Trotzdem blieb ich am Ball. Habe sogar ein Auslandssemester aus eigenen Mitteln durch das Arbeiten finanziert. Im Grunde finde ich es läuft was falsch!!! Ich bin sehr wütend auf die Politiker die soooo viele asylanten unterstützen aber die Zukunft des Landes ignoriert. Heute ist der 1. und ich kriege am 15 Geld. , jedoch habe ich nicht mal einen euro und was zu essen zuhause. Aktiv wie Laura würde ich jetzt nicht auf die suche gehen, aber wenn mir jemand ein angebot machen würde , würde ich es auch nicht abschlagen. Also bitte die Situation ist nicht nur in Frankreich so !!
Ich bin student, ein männlicher und komme zurecht. wenn ich geld brauche gehe ich arbeiten. niemeand bracht sich in deutschland als student prostituieren, es sei denn man is zu faul sich das studium mit ehrlicher arbeit zu finanzieren.
davon einmal ganz abgesehen hat man als mann nicht einmal die möglichkeit seinen körper zu verkaufen.
marc hat recht.
Ich finde es keinesfalls verwerflich, was Laura getan hat. Es zeigt doch, wie angespannt die Situation der Studenten ist und wenn jemand die Gelegenheit hat , sich mit einer Arbeit Luft zu verschaffen, dann sollte er das auch tun. Kommentare wie: früher hatte ich doch auch nen Job für 600 Euro kann man heute in Zeiten der Krise vergessen. Vielmehr sollte man sich vor Augen führen, wie oft Prostitution im täglichen Leben sonst noch vorkommt und keiner redet darüber. Da gibt es die Sekretärin, die Angestellte, die sich einen Vorteil erhofft oder einfach die Frau, die glaubt einen reichen, manchmal 30 Jahre älteren Mann nehmen zu müssen, weil er ihr finanzielle Unterstützung gewährt. Wir leben in einer steten Doppelmoral.
Hbe hier mit Interesse den Artikel gelesen und empfinde es als Hohn. Bin der Meinung das man in deutschland auch auf eine normale Art und Weise Geld verdienen kann, es muss nicht Sex sein.
Es gibt sehr viele ältere Leute die Haushaltshilfe bzw. Einkaufshilfe suchen, natürlich kann man mit Sex viel schneller, leichter und angenehmer Geld verdienen.
@ marc es kommt aber immer darauf an, WO man lebt. Bin auch mit ca. 1000€ ausgekommen (im teuersten viertel in FFM), aber habe manchmal schon dreimal überlegt, ob und was ich mir leisten kann (einmal überlegen wäre ok). Bin auch vom Azubigehalt (400€) vorher ausgekommen, war aber eben auch andere Gegend, mit günstiger Miete (wer will schon in nem kaff)...Andere Mädels lassen sich für 50 € in der disco zulaufen (werden natürlich eingeladen) und lassen sich abschleppen (und das nicht wenige). Sehe da bei beidem keinen Unterschied. noch dazu zwingt sie ja keiner diesen Job zu machen und solange sie "laut ihrer Aussage" spaß daran hat...Habe selber nen total miesbezahlten job mit 13 std. pro Tag (sogar mit Ausbildunng in dem Fach), mich verkaufen wäre aber nichts für mich, aber respektiere es
Das ist doch keine Lösung Kinder. Studieren - für welchen Preis?
Zu "hungern", braucht in Europa doch eigentlich niemand mehr.
Ich bin ein Mann und konnte damals mit nur 600 Euro Miete, Auto und Leben meistern. Ich bin häufig noch mit Freunden aus gegangen, alles eine Sache der organisation.
Es ist eine feige Entschuldigung das eigene verhalten auf die Gesellschaft zu schieben, es geht immer anders. Das Konsumverhalten der meisten Frauen benötigt heutzutage aber scheinbar immer ein Gönner.