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Demo gegen rechts

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Demo gegen rechts

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Eingestellt von
Dave
am 01.02.09in Unterhaltung via oberpfalznetz.de

Antwort auf Braune: Weiden plant ein buntes Fest Unter dem Motto "Weiden ist bunt" wehrt sich die Stadt Weiden am 7. Februar ab 12 Uhr mit einem "Fest der Demokratie" rund ums Alte Rathaus gegen einen zeitgleich geplanten Aufmarsch der Braunen.

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6 Kommentare

Kommentare zu Demo gegen rechts

 

Luise NomayoLuise Nomayoam 09.02.09via Der Neue Tag


Weiden ist nicht nur "bunt"!

Weiden hat sich zu demokratischen Grundsätzen bekannt und den Idoelogien einer völkischen Blut- und Bodenideologie, sowie einer arrogantbornierten Rassenideologie eine deutliche Absage erteilt.

Nicht nur hat die massenhafte Beteiligung der Weidener Bevölkerung, der Schüler und Gewerkschaften, der Geschäftsleute, sowie Rentner und Menschen aus allen beruflich-sozialen Schichten, gezeigt, daß das Unwesen der Nazi-Ideologie keinen Nährboden mehr finden soll, jedenfalls nicht in Weiden!

Trotzdem scheinen sich nun einige Leute in Mitleid zu ergehen, nachdem erfolgreich verhindert wurde, dass eine Auftaktkundgebung der braunen Geister am Issy les Moulinaux-Platz gestrichen werden musste und weil die Truppe nur mit Hilfe eines schmalen Korridors, eng gesichert durch die Polizei, auf Schleichwegen die Demo fortsetzen konnte.

Zum Erbarmen wären sie schon, diese Jungmannen und -weiberln, blass, mit eingezogenen Köpfen und irren Blicken, wären sie nicht ferngesteuert und instrumentalisiert von einer faschistischen Politmafia, deren einzige Stärke es ist, über niedrigste Instinkte erneut ein Machtpotential nach sattsam bekannten Vorbildern aufzubauen.

Natürlich wird von diesen mitleidsvollen und angeblichen DemokratiewächerInnen kritisiert, dass von Seiten "der Linken", - wer immer das sein soll? -, Steine, Flaschen und Eier nach Polizei und rechten DemonstriererInnen geworfen wurden.

Das ist zu verurteilen, falls es denn auch wirklich so geschehen sein sollte.

Dabei ist schon darauf hinzuweisen, daß gerade am Brennpunkt, dort wo die Auftaktkundgebung der Rechten hätte stattfinden sollen, mindestens 200 Judendliche und Schüler mit einfallsreichen Transparenten versammelt waren, eine spontane Sitzblockade bildeten, welche rundherum von hunderten Weidener Bürgern "geschützt" war. Niemand hat dort mit physischer Gewalt versucht, gegen Braune oder gar gegen Polizei vorzugehen.

Nachdem dieser grandios Bürgerrechtserfolg, ohne Zwischenfälle beendet war und die rechte Truppe von der Polizei um die Altstadt gelotst wurde, war es jedenfalls aus meiner Überzeugung nicht statthaft, dem marginalisierten Häufchen "Freie Kameraden Süd" in irgend einer Weise noch nachzusetzen. Die sogenannten "Mittel der Verhältnismäßigkeit" sind gerade von bekennenden Demokraten einzuhalten gewesen.

Wenn trotzdem auf die erfolglose Truppe der Braunen im späteren Verlauf, angeblich Steine und Flaschen geworfen, dabei auch Polizeibeamte getroffen wurden, markiert das eine Schwelle, die nicht nur die Grenzen der sogen. Verhältnismäßigkeit überschreiten, sondern für welche niemand Sympathie hegen kann, - im Gegenteil!

Nein, wer nun mit falschem Mitleid ankommt und sich gar erlaubt, den mahnenden Finger zu erheben, um sich als Demokrat zu sonnen, wie in einem Weidener Diskussionsforum zu lesen ist, dem sei Folgendes mitgeteilt:

Demokraten stehen für Humanität und Menschlichkeit, Rechtsextreme für das Gegenteil! Das ist genau der f

zarazaraam 08.02.09via Der Neue Tag


Warum werden kommentare gelöscht?
Finde ich nicht sehr gut!!!

liberaliberaam 08.02.09via Der Neue Tag


Ich bin auch der Meinung, man hätte die Nazis blockieren sollen, statt Friede, Freude, Eierkuchen.... Luftballons...
aber wie, wenn die lieben, schwarzen Sherrifs sich so dafür eingesetzt haben, dass diese Figuren zu ihren demokratischen Recht kommen?
Ich frage mich, was passiert wäre, wenn sich alle Leute, die so unterwegs gewesen sind, WIRKLICH entgegengestellt hätten, eine standhafte Blockade gebildet hätten und nicht gleich einen Rückzieher als die schwarzgewandeten Helfer böse die Zähne fletschten und ihr Stöckchen zückten.
Wäre meine Wunschvorstellung gewesen, wenn die Braunen nicht durchgekommen wären.... aber naja - Utopie... Leider! Und die teils wirklich abartig, dummen Sprüche am Gehsteigrand hätte ich auch lieber nicht gehört.
Zur wahren Zivilcourage fehlt meiner Meinung ein ganz großes Stück...
Aber - nur schwarz malen will ich auch nicht: Der Anfang ist gemacht (hoffe ich)... Leute können nun mal besser Essen und Feiern - als für ihre Meinung einstehen. Und das hat unser OB ganz klar erkannt - und für den richtigen Zweck eingesetzt. Dafür Dank und Respekt!

weidener 85weidener 85am 08.02.09via Der Neue Tag


Pressezensur lol

RomanRomanam 07.02.09via Der Neue Tag


Ja damit hast du vollkommend recht.

BensenBensenam 07.02.09via Der Neue Tag


Das Fest der Demokratie in allen Ehren. Aber vielleicht hätte man die Menschen ermutigen sollen, sich aktiv gegen den braunen Abschaum zu stellen, anstatt sich in der Altstadt den Bauch mit Würstchen, Bier und Schokolade vollzuschlagen.


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