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Dicke Luft ums Rauchverbot: Keine Extrawurst für Festwirte?

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Dicke Luft ums Rauchverbot: Keine Extrawurst für Festwirte?

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Eingestellt von
Robin
am 01.02.09in Politik via abendzeitung.de

Erst ab Sommer darf in den Bierzelten wieder gequalmt werden – was ist beim Frühlingsfest?

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32 Kommentare

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Kommentare zu Dicke Luft ums Rauchverbot: Keine Extrawurst für Festwirte?

 

nansynansyam 16.04.09


Richtig, ich habe eine treffende Beschreibung im Internet gefunden:
Zitat: der Arzt Rüdiger Dahlke unterscheidet zwischen so- genannten Antirauchern und »Nichtrauchern«.
Laut Dahlke hat ein Antiraucher, im Prinzip das gleiche Problem wie ein Suchtpatient. Er leide unter einem gewissen emotionalen Überdruck, oft gepaart mit einem starken Mangel an Selbstwertgefühl. Insgeheim beneide der Antiraucher den Süchtigen um die Möglichkeit, exzessiv zu »genießen« bzw. zu »sündigen«.
Dies könne jedoch weder reflektiert noch eingestanden werden, denn das vermeintlich »Falsche« wolle er nicht begehren.
Das erinnere stark an das Verhalten katholischer Priester im Umgang mit dem Thema Sex und Promiskuität. Die Folge sei ein gewisser missionarischer Eifer mit stark zwanghaften Zügen und teils verkappter, teils offen zur Schau getragener Feindseligkeit. Zitat Dahlke: »Weil der Raucher nach Meinung des Antirauchers „stinkt“, muss der Antiraucher zwanghaft „stänkern“«.

Der Süchtige, so Dahlke, habe zumindest die Möglichkeit zu erkennen »Ich bin abhängig von dieser oder jener Substanz« und könne sich in Folge dessen die Frage stellen »Will ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen oder will ich das nicht«? – Für den Antiraucher sei das nahezu unmöglich, denn er suche die Schuld für sein Unwohlsein grundsätzlich bei Anderen, da er die eigenen Bedürfnisse abgespalten habe. Die Unfähigkeit die eigene psychische Erkrankung zu erkennen sei seinem Krankheitsbild immanent. Vertrackt.

georg151050georg151050am 13.03.09via Abendzeitung


so geht das nicht, jeder mensch muss wiessen was in seiner leibe macht oder ?
bin raucher, und wen ich in bierzelt rein gehe zu bier trinken möchte auch rauchen sollte das vorboten sien so gehe ich gar nicht rein.
aber die politik macht mit uns allen was sie wollen

RobinRobinam 11.02.09via Abendzeitung


"Mag sein, daß neben Dir auch große Teile Deiner sozialen Umgebung nikotinsüchtig sind. So ist das eben in der qualmenden Unterschicht. "

Hmm, ja, tatsächlich!
In meiner Stammkneipe (bzw. Raucherclub) verkehrt der Oberbürgermeister, etliche aus dem gehobenen Beamtendienst, der Redakteur der lokalen Zeitung, Freiberufler, leitende Angestellte (da gehöre ich dazu), Handwerksmeister, Unternehmer, Rentner und Rentiers, Nachbarn.
Eben Leute, die lieber Rauchen als deine Gesellschaft zu ertragen, typische Unterschichtler also...
LOL!
Merk' dir einfach eins: Um im Leben was darzustellen, genügt es nicht, Nichtraucher zu sein. Das kann schliesslich jeder.

AntiraucherAntiraucheram 11.02.09


Ich habe nicht davon gesproche, daß "alle verrückt" seien. Lern lesen!
Ich habe geschrieben, daß ich Raucher nicht für normal halte. Mag sein, daß neben Dir auch große Teile Deiner sozialen Umgebung nikotinsüchtig sind. So ist das eben in der qualmenden Unterschicht. Aber "alle" sind das ganz bestimmt nicht.

RobinRobinam 10.02.09via Abendzeitung


LOL!
Alle sind verrückt, nur du nicht!
Ist schon klar, Antiraucher, und jetzt nimm mal schön deine Tropfen...

AntiraucherAntiraucheram 10.02.09


Du als Raucher kannst gar nicht beurteilen, wofür oder wogegen ein normaler Mensch ist. Wer es für richtig hält, Menschen in seiner Umgebung durch seine eigenen Suchtgewohnheiten zu schädigen und massiv zu belästigen, ist so weit von "normal" entfernt, daß es schon ein wenig skurril wirkt, wenn er sich zum Thema "normale Menschen" äußert.

RobinRobinam 09.02.09via Abendzeitung


Antiraucher!
Kein normaler Mensch ist dafür, Rauchern die Kinder abzunehmen und sie in staatliche Heime zu stecken.
Kein normaler Mensch pöbelt unprovozert so unflätig, wie Sie es gewohnheitsmässig tun.
Und kein normaler Mensch findet Gefallen daran, sich selbst durch gezielte üble Nachrede, Beleidigung, Diffamierung und wütenden Hass als asozial zu brandmarken.

Gehen Sie bitte zu einem Arzt, zeigen Sie dem Ihre Ergüsse in diversen Foren und hören Sie dann dessen Meinung.

AntiraucherAntiraucheram 09.02.09


Ja, manchmal trinke ich Alkohol. Ich brauche ihn aber nicht regelmäßig, zwinge nicht andere zum Mittrinken und werde nicht aggressiv, wenn der Alkoholgenuß irgendwo aus nachvollziehbaren Gründen untersagt wird. All das unterscheidet mich von Euch. Süchtig bin ich ganz bestimmt nicht. Und komm nicht wieder mit dem Blödsinn, jeder Mensch sei süchtig. Damit übertragt Ihr nur die Erfahrungen aus Eurer kleinen, armseligen Suchtwelt auf normale Menschen. Dort treffen sie aber nicht zu.

RobinRobinam 07.02.09via Abendzeitung


Na, Antiraucher, jetzt enttäuschen sie mich aber!

Ich dachte, so ein grosser Kinderfreund wie Sie, der allen Rauchern vorsorglich die Kinder abnehmen will um sie in staatlichen Erziehungsheimen gesund aufwachsen zu lassen, würde in der Freizeit Waisenhäuser besuchen und kleine Geschenke verteilen, lächelnd über kleine Köpfe streicheln und sanfte Ermahnungen für ein rauchloses Leben predigen.
Statt dessen gehen Sie in KNEIPEN?
Womöglich trinken Sie gar noch ALKOHOL?

Da sieht man wieder diese verantwortungslosen Süchtler!

RobinRobinam 07.02.09via Abendzeitung


Ja, schon klar, Hui-Buh

Wenn erst mal die bösen Raucher weg sind, und du drin sitzt, dann kommen die.
Bist ja ein richtiger Familientyp, gut erzogen, freundlich, kultiviert, nett zu Kindern...
LOL!

AntiraucherAntiraucheram 06.02.09


Du wirst lachen: Zu Wirten, die vernünftige Bedingungen auch für Normalatmer schaffen, komme ich sogar ohne Getränkegutschein.

RobinRobinam 06.02.09via Abendzeitung


"Die Behörden haben nur keine Lust dieses Gesetz durchzupeitschen."

Durchzupeitschen.
Sehr vielsagend, daß Sie diese Wort gebrauchen.

Wobei sich natürlich auch, neben der Frage nach dem Charakter, der Sie zu dieser Wortwahl trieb, die Frage stellt, warum ein angeblich vom Volk allseits begrüsstes Gesetz denn überhaupt 'durchgepeitscht' werden muss?

RobinRobinam 06.02.09via Abendzeitung


Ja, wirklich, lieber Antiraucher, jeder Gastwirt, der Ihre Beiträge liest, muss sich doch sagen:

„Wie konnte ich nur so dumm sein und auf rauchende Gäste setzen?
Wie viel besser ginge es mir doch, wenn statt dessen Antiraucher mein Gast wäre!
Er, und seine zahlreichen, rücksichtsvollen und wohlhabenden Freunde aus der Oberschicht sind doch bestimmt eine viel bessere Kundschaft!
Ach, wenn die nur an meinem Stammtisch sitzen würden, dann kämen bestimmt auch mehr andere Gäste, die auf Kultur und geistvolle Unterhaltung wert legen, statt qualmender Unterschichtler würde ich solvente Geniesser bewirten, die gutgelaunt großzügige Trinkgelder geben!
Nicht zu vergessen die vielen Familien, die dann von der Wohlfühlatmosphäre angelockt werden, die diese gesundheitsbesorgten, rücksichtsvollen, toleranten Antiraucher verbreiten!
Gleich morgen werde ich freiwillig das Rauchen verbieten und dem netten Antiraucher eine Einladung und einen Getränkegutschein schicken!“

AntiraucherAntiraucheram 06.02.09


> dass ich mir jedes weitere Wort sparen kann

Wo Du recht hast, hast Du recht.

RobinRobinam 05.02.09via Abendzeitung


Antiraucher, ich bin moralisch zerschmettert!

Ihre lichtvollen Beiträge zeigen den Unterschied zwischen diesen rücksichtslosen Rauchern und den edlen Streitern für die Volksgesundheit so deutlich, dass ich mir jedes weitere Wort sparen kann :D

RobinRobinam 05.02.09via Abendzeitung


LOL,
Ich stelle mir gerade die schöne, neue Welt von morgen vor:

Gast- und Volksfestwirte, vor euch liegt eine strahlende Zukunft, wenn ihr die Zeichen der Zeit begreift!
Wohl dem, der Antiraucher zu seinen Stammgästen zählen kann! Statt dumpfer Unnterschichtler erwartet euch dann ein stets volles Haus, ein Treffpunkt für jung und alt, schwarz und weiss, freundliche Familien mit munteren Kindern, angeregte Diskussionen, gesellige Runden voller Witz und Charme, generöse Feiern, Stimmung und gute Laune!

Mütter und Väter, wollt ihr gesunde, freie und glückliche Kinder?
Dann erzieht sie nach dem Vorbild und den Ratschlägen der Antiraucher zu ebensolchen Verteidigern der Gerechtigkeit und Zierden des Staats! Pflanzt das Streben nach Gesundheit in ihre Seelen und lehrt sie die selbe Achtung gegenüber ihren Mitmenschen, die selbe rücksichtsvolle Lebenshaltung, die selbe Freundlichkeit und Uneigennützigkeit, die ihr an ihren Vorbildern seht!

Bürger, folgt den Antirauchern in eine gesunde, glückliche Zukunft!
Kämpft mit ihnen für Gerechtigkeit, Harmonie und Wohlstand! Unterstützt sie in ihrem Streben nach einem gesunden, anständigen Leben ohne Ärger, ohne Belästigung, helft ihnen beim Aufbau einer Gesellschaft, in der die Menschen sich mit Freude und Wohlwollen begegnen!

Hui-BuhHui-Buham 05.02.09via Abendzeitung


@Robin, was sind denn das nun für Beleidigungen? Ach ja, vergessen immer wieder, dass es ja fürs Rauchen keine Argumente gibt. Da kann man als militanter Suchtkrüppel natürlich nur noch herumpöbeln.

AntiraucherAntiraucheram 04.02.09


@Robin

>vor wenigen Tagen haben Sie hier im AZ-Forum völlig unprovoziert Raucher als
>‚zitternde Suchtkrüppel’ beschimpft

Meines Erachtens habe ich "röchelnde Suchtkrüppel" geschrieben. Das trifft es eher.

> und mich, als ich Sie wegen dieser ekelhaften Unverschämtheit zurechtwies,
>als ‚Unterschichtler’ diffamiert, wobei nur zu klar war, dass Sie wohl ‚Untermensch’
>sagen wollten.

Ganz sicher nicht. Diese Naziterminologie und -denke lehne ich strikt ab.
Daß es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Rauchen und Unterschicht gibt, sieht jeder, der mit offenen Augen durch die Welt geht. Wie schrieb der Stern doch sinngemäß so schön: Die Zigarette als glimmendes Kainsmal der Unterschicht.

Da könnt Ihr Raucher toben, soviel Ihr wollt.

RobinRobinam 04.02.09via Abendzeitung


Wenn derartig pöbelnde Soziopathen die glühendsten Verteidiger der Rauchverbote werden, stellt sich die Frage nach den Zielen dieser Gesetze und nach den gesellschaftlichen Folgen.
Ist der gesetzliche 'Schutz' vor einer möglichen Belästigung durch Tabakrauch es wert, dass dafür solche asozialen Existenzen wie dieser hui-buh eine Plattform für ihre perversen Hassausbrüche bekommen?
Sind es tatsächlich Gutmenschen, die nur das beste für dihre Mitmenschen wollen, die gegen die Raucher sprechen?
Wie verträgt sich die angebliche Besorgnis um die Gesundheit der Bevölkerung, mit der die Tabak-Prohibition begründet wird, mit der Tatsache, dass die Prohibitionisten ihre Gefolgschaft vor allem aus der alleruntersten Gosse rekrutieren, wie man an der Sprache von Hui-buh unschwer erkennen kann?

Hui-BuhHui-Buham 04.02.09via Abendzeitung


Die Wirte haben halt Angst. Sie haben keine Angst, dass das Rauchverbot nicht umsetzbar ist, denn wenn keine Aschenbecher rumstehen, raucht auch kaum einer. Die Wirte haben vielmehr Angst, dass plötzlich mehr Familien in die Zelte kommen und den Hardcore-Säufern die Plätze wegnehmen. Das würde einen spürbaren Umsatzrückgang bedeuten.
Das ist die ganze Wahrheit!


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