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Unerträgliche Hybris

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Unerträgliche Hybris

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Eingestellt von
v. Ikonenfreund
am 01.02.09in Politik via abendzeitung.de

Langsam zeigt Ratzinger wieder sein wahres Gesicht. Anja Timmermann über die Personalentscheidungen des Papstes.

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10 Kommentare

Kommentare zu Unerträgliche Hybris

 

smersmeram 07.02.09via Abendzeitung


Wenn das so weiter geht, dann führen die doch glatt wieder die Inquisition ein.
Und das Kopernikanische Weltbild wird dann auch wieder abgschafft.
Die Erde ist und bleibt eine Scheibe... Basta!

bolschoj dombolschoj domam 04.02.09via Abendzeitung


das sagte der Papst in seiner Rede, die er in Auschwitz 2006 hielt:

„An diesem Ort des Grauens, einer Anhäufung von Verbrechen gegen Gott und den Menschen ohne Parallele in der Geschichte, zu sprechen, ist fast unmöglich – ist besonders schwer und bedrückend für einen Christen, einen Papst, der aus Deutschland kommt. An diesem Ort versagen die Worte, kann eigentlich nur erschüttertes Schweigen stehen – Schweigen, das ein inwendiges Schreien zu Gott ist: Warum hast du geschwiegen? Warum konntest du dies alles dulden? In solchem Schweigen verbeugen wir uns inwendig vor der ungezählten Schar derer, die hier gelitten haben und zu Tode gebracht worden sind; dieses Schweigen wird dann doch zur lauten Bitte um Vergebung und Versöhnung, zu einem Ruf an den lebendigen Gott, dass er solches nie wieder geschehen lasse.
Ich stehe hier als Sohn des deutschen Volkes… Ich musste kommen. Es war und ist eine Pflicht der Wahrheit, dem Recht derer gegenüber, die gelitten haben, eine Pflicht vor Gott, als Nachfolger von Johannes Paul II. und als Kind des deutschen Volkes hier zu stehen …"

Die Hybris ist heute auf der Seite vieler Journalisten, Leute, deren Akademikerstatus ein Schlag ins Gesicht von echten Akademikern wie Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und anderen ist.

bolschoj dombolschoj domam 04.02.09via Abendzeitung


hier ein paar Klarstellungen:
LINK

bolschoj dombolschoj domam 04.02.09via Abendzeitung


jeder und jede penseur minime meint jetzt den Papst niedermachen zu müssen. Die Entscheidung war schlecht vorbereitet und der Papst über die Äußerungen des Bischofs nicht informiert. Selbstgerecht sind all die Journa(i)l(l)isten, die nach einem Bummelstudium "irgendwas mit Medien" machten.

bolschoj dombolschoj domam 04.02.09via Abendzeitung


die Verfaßerin zeigt hier in erster Linie ihre vorgefaßte Meinung, die sie schon lange vor 2005 hatte. Die größte "Sorge" um die katholische Kirche machen sich jetzt diejenigen, die ihr gar nicht angehören. Dies ist zutiefst bigott.

stoephistoephiam 03.02.09via Abendzeitung


Strafe Gottes fuer die unwuerdigen Thailandtouristen - und die 200tausend Bewohner der Laender werden ueberhaupt nicht erwaehnt - aber das sind ja eh bloss unglaeubige Muslime, Hindus und Buddhisten, vielleicht auch etliche Animisten. Die sind dafuer zu bestrafen, weil sie sich nicht den katholischen Missionaren ergeben haben. Das naechste Gottesurteil wird sicher ueber die Protestanten und alle kommen, die nicht dem erzkonservativem Weg der Vatikan-Clique folgen. Warten wir's ab. Toll unser Ratzinger der so einen Menschen, der das gleiche Gedankengut wie die irre Palin vertritt, zum Bischof macht.

R. HuggenbergerR. Huggenbergeram 02.02.09via Abendzeitung


Wer glauben mochte, der Pontifex sei altersmilde oder gar einsichtig geworden, wird eines Besseren belehrt. Freilich, sein gütiges Lächeln und seine sanfte Stimme täuschen leicht darüber hinweg, daß hinter dem Amt des Papstes geistig immer noch der ehemalige Chef der Glaubenskongregation steht. Sein Weltbild ist und bleibt geprägt duch erstarrte erzkonservative Strukturen.

Hartl BeppoHartl Beppoam 02.02.09via Abendzeitung


Ein sehr guter Kommentar von Anja Timmermann.
Es fehlt nur die Folgerung aus dieser Erkenntnis.
Denn dass der Kirche ihre Gläubigen wegbleiben, ist Erzkonservativen wie Ratzinger, Gerhard Müller oder Wagner völlig egal.
Die Laien wurden in den letzten Jahren peu a peu ihrer Funktionen enthoben und haben kein Mitspracherecht mehr: Man verzichtet auf ihre Mitwirkung.
Opus Dei und das Engelswerk, zwei überaus reaktionäre Gemeinschaften, sind auch unter Ratzinger wohlgelitten.
Was diese Leute wollen: eine eingeschworene, elitäre Kirchengemeinschaft, in der man unter sich ist und keine störenden Zwischenrufe Weltlicher mehr ertragen muss.
Dialog der Kulturen – wozu? Nie war der chauvinistische Wahrheitsanspruch der katholischen Kirchenführer so groß wie heute.
Und selbst massenhafte Kirchenaustritte jucken die Herren nicht sonderlich: Die Kirche ist so reicht, das reicht noch für Jahrhunderte.
Das Traurige daran ist, dass die katholische Kirche so ihren moralischen Anspruch verliert und ihren Einfluß, unsere Welt ein wenig friedlicher und gerechter zu werden, leichtfertig aufgibt.

v.Aufklärerv.Aufkläreram 02.02.09via Abendzeitung


Die Pius X Bruderschaft gehört zum Geheimbund des Opus Dei, wäre interessant
wenn Frau Timmermann sich damit beschäftigen würde, ein Geheimbund der Kirche
Vieleicht wäre damit das Geheimnis gelöst?
Mitglied kann jeder werden der radikalen Glaubens ist.

v. Ikonenfreundv. Ikonenfreundam 01.02.09via Abendzeitung


@Frau Timmermann, gerade sie machen immer wieder den gleichen Fehler, wer
gut kombiniert und die Hintergründe im Zusammenhang sieht weiß doch was in
der Evangelischen und in der katholischen Kirche vorgeht.
Siehe den Fall Krenn, wielange hat es gedauert bis er in Ruhestand versetzt wurde?
Das ist ein gezielter Sturz der Bischöfe, denn mehr wie entschuldigen kann der Papst sich nicht, die Pius X Bruderschaft war exkomuniziert und hatten trotzdem
weiter gearbeitet und gehetzt.


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