DB Regio droht mit dem Abbau von mehr als 1000 Jobs in Brandenburg
Tweet
Auf lr-online.de weiterlesen
18 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Rathaus, Panorama, Mitarbeiter, Jobs, Ausschreibung
Kommentare zu DB Regio droht mit dem Abbau von mehr als 1000 Jobs in Brandenburg
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Nein, das betrachte ich nicht als normal.
In der Lagune liegt noch zusätzlich der Sonderfall vor, dass 2 verschiedene Löhne gezahlt werden. Die vom Splash übernommenen Mitarbeiter haben ihre alten Löhne behalten, die neu eingestellten bekommen weniger Geld, vermutlich nur für einen begrenzten Zeitraum. Ist doch klar, dass das unter den Mitarbeitern für Ärger sorgt.
Halten Sie es für normal, daß die Gewerkschaft für den privaten Betreiber der Cottbuser Lagune Forderungen an die Stadt aufmacht?
Mit jeder Erhöhung der Löhne was jedesmal Preissteigerungen nach sich zieht, muß auch der Staat den Sozialhilfeempfängern mehr zahlen und so geht es immer schön weiter bergab. Die Staatsverschuldung steigt weiter usw. usw.
Sehr "kluge" Gewerkschaftspolitik.
Ich sehe das schon ein bißchen anders. Arbeitnehmer, die von einer Gewerkschaft vertreten werden, gehören einem Tarifgebiet an und werden in der Regel weit besser bezahlt als andere Arbeitnehmer. Genau die schon gut Verdienenden fordern von der Gewerkschaft, dass diese für mehr Geld sorgt, sonst treten sie aus. So kommt die Lohnspirale in Gang.
Es gibt auch auf dieser Ebene zu viel Gier - es müssen halt 3 Urlaube im Jahr sein, sonst ist der Lebensstandard schlecht. Mehr Bescheidenheit wäre gut.
Die Einzigsten die überhaupt was auszuhalten haben, sind die Streikenden, die im Winter oder im Hochsommer auf Wunsch der Gewerkschaft streiken müssen, die frieren nämlich entweder oder die schwitzen.
Hier jagt doch ein Schauspiel das andere.
Verarschen kann sich jeder Arbeitnehmer auch selbst, dazu braucht man keine Gewerkschaft und auch keine Gewerkschaftsbeiträge zu zahlen.
Arbeitgeber bietet wenig, Gewerkschaft fordert natürlich viel, schließlich muß man seine Mitglieder halten, dann trifft man sich dann nach "zähen" Verhandlungen so ungefähr in der Mitte, was vorher wahrscheinlich sogar auch schon ausgemacht war.
Ich schlage gar nichts vor, ich bin nicht die Gewerkschaft und für das Geld was diese "Funktionäre" beziehen, haben die sich Gedanken zu machen.
Was ist mit den vielen die auf Grund der "Arbeitskämpfe" bereits ihren Arbeitsplatz verloren haben? Ist die Gewerkschaft für diese nicht mehr zuständig, damit diese wieder in Arbeit kommen?
Soll das eine soziale Gewerkschaft sein?
Da ist Wechsel in der Riege angesagt, wenn denen nichts besseres einfällt, sind schließlich keine neuen Probleme.
Was ist denn das Ziel von solchen "Arbeitskämpfen" wo nur an der Lohn- Preisspirale gedreht wird? Daß immer mehr Deutsche das Land verlassen, weil diese hier keine Arbeit mehr finden, oder wenn diese bereits das Rentenalter erreicht haben diese hier den Lebensunterhalt auf Grund der Preisspirale von ihrer Rente nicht mehr bezahlen können, ohne bei Ämtern zu betteln, diese aber in anderen "europäischen" Ländern mit ihrer Rente leben könnten. Soll Deutschland von Deutschen lehrgefegt werden?
Was schlagen Sie vor?
Das Problem wird es noch ewig geben und deshalb geht es so auch nicht mehr.
Man kann doch nicht immer wieder das gleiche "Spiel" spielen, wenn man schon ein paar mal erlebt hat, was nach "Lohnerhöhungen" passiert.
Ich halte ja Gewerkschaften im Grunde für wichtig, weil Arbeitnehmer allein gegen einen starken Arbeitgeber nichts ausrichten können, also eine Organisation brauchen, die ihre Interessen vertritt.
Unter Globalisierungsbedingungen aber, die man nicht zurück drehen kann und darf, müssen Gewerkschaften immer auch sehen, dass überzogene Forderungen zu Arbeitsplatzverlusten führen. Solange es Menschen gibt, die einen Job für viel weniger Geld zu machen bereit sind, haben wir dieses Problem.
Es ist doch ein grundsätzliches Problem, daß die Gewerkschaften immer nur die Lohn- Preisspirale noch höher drehen.
Wenn den Gewerkschaften nichts anderes einfällt, dann führt dies automatisch immer weiter zu Arbeitsplatzverlusten für die Arbeitnehmer. Es wird doch im Grunde schon Wettbewerb auf Kosten der Gesundheit der Arbeitnehmer betrieben.
Lieber H.Neumann,
Ihr Wunsch ist doch unrealistisch, wo schon innerhalb der DB 3 Gewerkschaften existieren, Tendenz steigend!
Ich sehe es schon kommen:
Ihr streikt weiter, die Bahn erhöht die Preise, ist nicht mehr konkurrenzfähig und gibt die Strecken frei.
Dann habt ihr die Wahl: Halbe Löhne oder auswamdern.
Wie wäre es mit etwas mehr Bescheidenheit bei den Lohnforderungen?
Ist doch unrealistisch, wo schon innerhalb der DB 3 Gewerkschaften existieren, Tendenz steigend!
Wichtig ist doch vor allem, dass die Mitarbeiter in der Region bleiben können und nicht abwandern müssen. Denn kaum einer wird bei anderen Unternehmen übernommen. Gerade bei Kundenbetreuern in den Zügen sind Dumpinglöhne die Regel, wer macht nach 25 Jahren Betriebszugehörigkeit nun bei einer anderen Firma die gleiche Arbeit für den halben Lohn? Gleicher Tarif für alle und fairer Wettbewerb für alle!
Im Übrigen sind die zweimaligen Preiserhöhungen bei der Bahn entgegen den Beteuerungen des Herrn M. nur in die Börsenvorbilanz des Unternehmens geflossen, bei den Mitarbeitern kam davon mal gerade 1Euro pro Tag an. Und die zeitweise immensen Energiekosten werden auch immer vorgeschoben, dabei wird auf Teufel komm raus Energie gespart, manch frierender Gast am Morgen wird das sicher kennen.
Natürlich verdient ein Bahner nicht so schlecht. Wichtig wäre aber das alle Eisenbahner, egal bei welchem Unternehmen, nach dem gleichen Tarif bezahlt werden! Der Lohn der Mitarbeiter ist noch der einzige Einsparbereich bei Ausschreibungen, alle andere Fixkosten sind nahezu konstant! Es kann ja nicht angehen das ein Wechselschichtarbeiter nach Putzfrauentarif mit Arbeitsamtszulage arbeitet!
Die Beschäftigten der DB verdienen doch relativ gut. Wenn sie mit den Gewerkschaften um eine weitere Erhöhung ihrer Löhne kämpfen, werden diese Kosten natürlich auf die Fahrpreise umgelegt wie schon in den vergangenen Jahren und damit die Konkurrenzfähigkeit der DB weiter verringert. Wenn die DB dann Strecken freígibt, werden sie mit einiger Wahrscheinlichkeit von einem anderen Betreiber übernommen. Auch die DB-Mitarbeiter, wenn sie mit den dann wesentlich geringeren Löhnen einverstanden sind.
Der Artikel ist meines Erachtens sehr einseitig gegen die ja sowieso schlechte Bahn geschrieben. Natürlich will auch die Bahn hier möglichst viele Strecken betreiben. Aber auch die Veolia-Gruppe kann bei den Dumpingpreisen der ODEG, die Teile der Belegschaft von einer Reinigungsfirma anmietet, nicht mithalten. Der Wettbewerb wird hier nur auf Kosten der Beschäftigten über den Lohn geführt. Wer dann verliert steht beim ARBEITSAMT vor der Tür o. muss wie viele andere in d. Westen . Brandenburg ade