AFGHANISTAN-EINSATZ: Zahl deutscher Soldaten mit Trauma steigt dramatisch
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Kommentare zu AFGHANISTAN-EINSATZ: Zahl deutscher Soldaten mit Trauma steigt dramatisch
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irgendwann geht es nicht mehr auf freiwilliger basis,was ist dann?
Deutsche Soldaten die nach Afghanistan in den Einsatz gehen,sind erstens Berufsoldaten und gehen freiwillig dorthin!Ob sie es aus Überzeugung tun glaube ich nicht,hauptsächlich wird es eher um den "GUTEN" Verdienst bzw.für ein falsch verstandenes "HELDENTUM" gehen.Ein Zeichen dafür sind doch die noch recht jungen Soldaten(halbe Milchbubis),die vor kurzem noch Kriegsvideospiele gespielt haben.Möchte garnicht erst wissen,wenn den jungen Söldnern die echte Munition um die Ohren pfeift,wie die dann nach Mama rufen?!Wen wundert es dann noch,das die Leute phsychische Probleme bekommen.
husky 1985, ein großes Wort hast Du gelassen ausgesprochen. Vielen Dank, genau so war es.
unseren väter und grossväter ging es nicht ums geld,die mussten in den krieg,hat denen einer geholfen wenn sie traumatisiert waren.zumindest waren sie keine weicheier wie der überwiegend grösste teil der soldaten die wegen dem geld in den nicht vorhandenen krieg gehen.(natürlich kein krieg nach aussagen vieler politiker)
Es ist traurig und mir drückt es das Herzblut ab. Millionen deutscher Soldaten zogen in zwei Weltkriege und ein Teil kam auch wieder heim. Welche Erfahrungswerte der posttraumatischen Behandlungen liegen aus dieser Zeit noch vor. Aus dem Geschichtsunterricht kannte ich nur, ...die haben die Ärmel hochgekrempelt und aus den Trümmerfeldern wieder etwas lebenswertes gemacht. Die damaligen Sodaten hatten aber auch keine doppelte Frontzulagen oder ähnliches, Funk-und Internetkontakte zu den Lieben daheim. Seit mir nicht böse, aber wenn ich die kahlköpfigen martialischen Gestalten mit schwarzen Sonnenbrillen sehe wie neulich erst, dann vergeht mir jegliches Mitleid. Viele sind doch in den Alter, wo sie sich vor kurzem noch TV-Spiele reinzogen, in denen ihre jetzige Realität gespielt wurde. Seit Jahren wissen diese Burschen, dass sie für gutes Geld freiwillig in den Krieg gehen. Was soll also das ganze Gerede. Taurig für die belasteten Angehörigen, aber einfache Realität.
@ Alter Sack
Note 1
Ich meine, die Bundeswehrsodaten haben es verdient, dass man ihnen in jeglicher Hinsicht beistand leistet.
Haben es die Afghanen aber auch verdient, dass unsre deutschen "Bürger in Uniform" ihr Leben dort unten lassen oder in traumatisiertem zustand zurück kommen?
Der Fehler liegt ganz offensichtlich in der Hörigkeit zur NATO und somit zu den USA. Frankreich hat bereits vor vielen Jahren eine Abkehr davon erwogen und ein eigenes europäische Verteidigungsbündnis angeregt.
Da sie damit allein standen ist das im Sande verlaufen. Ich meine ohne NATO und mit eigenem europäischen Bündnis, würden unsere Soldaten nicht am Hindukush die Bundesrepublik Deutschland verteidigen.
Na ja, der Großteil der Amis ist indirekt auch wegen der Knete da. Da braucht man sich nur Studien zu Gemüte führen, die aussagen, aus welchen Bevölkerungsschichten der Großteile der Soldaten kommt. War in Vietnam nicht anders. Aber es ist si. Wie will man Soldaten real psychishc auf einen Krieg vorbereiten? Das funktioniert eigentlich garnicht. Du kannst ihm das Schießen beibiegen, ihn 20 Km mit Gepäck marschieren üben lassen, ihn am Tag dreimal über die Sturmbahn jagen, Exerzieren ohne Ende und weisst dann immer noch nicht, wie er reagiert, wenn er z.B. wirklich jemanden erschossen hat oder seine Kameraden getötet oder verwundet werden. Nur muss man sich im Anschluss daran wirklich gut um die Jungs kümmern. Und da wird wohl der Hase im Pfeffer liegen, dass man sie am Ende allein lässt.
Ich denke das Hauptproblem ist nicht der Krieg selbst sondern die mangelnde Vorbereitung.
Ich war selbst in einer Ausbildungskompanie für die damaligen ISAF Soldaten und würde nicht unbedingt behaupten das man psychisch gut drauf vorbereitet wird. Kann man auch nicht wirklich.
Der Unterschied ist das die Amis zum Beispiel aus Überzeugung in den Krieg ziehen, viele deutsche Soldaten wegen dem Geld! Wird man zum Schutz der Bevölkerung dorthin geschickt und muss am Ende mehr sich selbst schützen ist dies nun mal eine ganz andere Situation.
Solange die Leute ihr - pardon - Maul nicht aufmachen und für das einstehen, was sie (das Volk) wirklich wollen (nämich keinen Krieg) und immer nur sagen, ja gut, dann muss es wohl so sein wenn du das sagst, und bitte tu mir nichts, ich mache alles... solange wird es Mütter geben, die um ihre Kinder weinen, Väter, die in den Krieg ziehen müssen aber nicht wollen und Kinder, die von Kriegswaffen zerfetzt werden. Man bekommt, was man verdient.
Die kommen also mit einem Kriegstrauma zurück. Das wundert mich - ehrlich gesagt. War es nicht unsere Außenleuchte, die gesagt hat, die deutschen Soldaten wären gar nicht im Krieg.
In Afghanistan sei lediglich eine "andere Situation"... Dem Krieg ist´s halt egal, wie man ihn nennt.
Die sollen sich nicht so anstellen, das bisschen Krieg. Meine Güte.
Der Skandal ist, dass die Volksvertreter ganz schnell die Hand heben für Einsätze am Hindukusch oder am Horn von Afrika. Die Kriegsveteranen mit ihren 20 Lenzen und Dauerschäden lassen sie dann aber genauso links liegen wie die Weltmacht überm Teich...
Unverantwortlich!
Wenn das nur mal unsere politischen Führer so sehen würden...
Auch nicht viel anders als die Sache mit Vietnam oder dem Golfkrieg. Wie auch immer. Krieg ist immer unschön. Also abschaffen!