Dura-Tochter APG meldet Insolvenz an
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23 KommentareKommentare zu Dura-Tochter APG meldet Insolvenz an
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Hallo Kollegen,
kommt mir irgendwie bekannt vor. Man muß sich nur die Geschichte vom Konkurrenten Kittel suplier ansehen.Auch hier hat der Betriebsrat Sanierungsmaßnahmen stets abgelehnt.Selbst in der Insolvenz hat er eine Auffanggesellschaft verhindert. Warum !!? Weil dadurch sein Einfluß gelitten hätte. Ich mochte kein Betriebsrat sein und 200Arbeitsplätze auf dem Gewissen haben.
na evtl. hängen auch Beschäftigte am Arbeitsort, an ihrer Arbeit, und glauben an die Worte die Ihnen vom Chef Sicherheit versprechen. Private Gründe lassen es oft nicht so einfach zu den Wohnort zu wechseln!
Hier wird ein Werk runtergefahren, in anderen Bundesländern der selbe Zweig wiederaufgebaut! Warum? Sind es Fördergelder, sind es niedrigere Löhne, die so etwa veranlaßen? Wo ist hier der Staat, zur Kontrolle? Auch während der Insolvenz wird der Arbeitgeber unterstützt! Sind die Sozialpläne jetzt dazu da, die Arbeiter bei guter Laune zu halten? Zählt ein Wort in unserer Zeit so garnichts mehr? Haben die Leute in Großenlüder die Wirthgruppe nicht auch mit wachsen lassen?
Wie kann eine Firma Insolvenz einreichen, wenn es aktuelle Aufträge gibt? Dann werden Sie verlagert!
Warum gibt man den Arbeitern in Großenlüder , den Ausschuß der neugegründeten Werke? Damit die Auftraggeber beruhigt werden oder weil die Arbeiter in Großenlüder gut sind! Wo gibt es eine Insolvenz ohne Kündigung? Kann man Arbeiter in Insolvenz schicken, die keine aktuellen Arbeitsverträge der Firma APG haben?
Fragen über Fragen, wer klärt sie?
So einfach ist das nicht, immer einen Schuldigen suchen, sondern auch an sich selber denken.
Glauben sie das ein Millionär oder Eigentümer sich von einem Minister vorschreiben lässt was er mit seinem Geld macht.
Was ist denn mit den bösen Manager passiert.!!!
gar nichts...das System und die Macht des Geldes ist das Übel und der Mensch.
also wählt die Linke....aber was wählt ihr!!!!
Traurig, traurig!!!
Leider schauen die Politiker zu, wie sogenannte Manager die Unternehmen vor lauter Geldgier bewußt in den Abgrund reißen. Das ist doch von langer Hand und über Jahre so geplant gewesen.
Christian Wirth der Firmengründer wäre so nie mit seinen langjährigen und treuen Mitarbeitern umgegangen. Hier stand der Mensch noch im Vordergrund. Leider geht es nur noch darum, Gewinne aus den Unternehmen herauszuziehen. Amerikanische Mentalität läßt grüssen.
Wie konnte das alles zugelassen werden,warum konnte die Geschäftsleitung nichts machen?
Das wussten Viele von ganz oben( mit Sicherheit),dass alles den Bach runter geht.
Aber das die Leute keine Abfindung bekommen sollen,ist die größte Heuchelei.Viele haben Familie und hatten immer gehofft,dass sich die
Firma wieder erholt,aber Herr Schäfer und der Rest der Firmenleitung haben sicherlich Ihre
Schäfchen im Trockenen.Es bekommt immer der kleine Arbeiter ab,und was ist für die übrig ???
Die leute, die da noch arbeiten sind doch größtenteils über 50 Jahre, wer stellt die denn heute noch ein???
Der Herr Schäfer weis einfach nicht was Unternehmerethik bedeutet!
Wozu ist denn ein Konzern da? es gibt Firmen die laufen gut ander schlechter, so lange Großenlüder Gewinne abwarf war es gut genug aber kaum macht es Verluste, die meist auf die eigene Kappe zurückzuführen sind, macht er den Laden dicht, das ist eine Schweinerei.
Hallo Sylvia,
Ihre Verärgerung verstehe ich sehr gut.
Wie man nachts schlafen kann, wenn man für so viele Schicksale verantwortlich ist, kann ich Ihnen sagen:
Man hat irgendwann in der Ausbildung das Märchen gehört, dass man mit dem Abbau einer kleinen Menge von Arbeitsplätzen das Unternehmen konkurrenz- und zukunftssicher macht und dadurch eine große Menge Arbeitsplätze erhält.
Und den Müll hat man verinnerlicht....
Viel Glück für Sie und Ihre Familie...
Der Betriebsrat hat auch Schuld,es geht nur gemeinsam mit allem am Tisch.
Uns fehlt der Herr Hareter.....aber den haben sie uns genommen....die Gewerkschaft....und nicht der Chef....dann gingen wir nicht unter.
Wenn ein Betriebsrat nicht handelt wie die Geschäftsleitung es will, sondern die Belegschaft vertritt, kann er niemals an der Pleite Schuld sein. An dieser Stelle ein dickes Lob an den BR.
seid 3 Jahren bekannt Großenlüder stirbt, warum sucht ihr euch nicht neue Arbeit.!!!
Jetzt ist es zu spät, und mit Hass und Krieg ereicht man nichts.
Geht und das für immer.....verlasst das sinkende Schiff denn ist ist im sinken.
Also auf über Bord.....
.... versucht Großenlüder über eine andere Tochtergesellschaft übernehmen zu lassen, um dann die Löhne massiv zu drücken. Großenlüder hat jahrelang für gute Gewinne gesorgt, jetzt wo es mal nicht so gut läuft soll es dicht gemacht werden. Hier wäre eine bessere Konzernpolitik gefragt.
MfG
Kenner
...., aber warum geht er dann in Insolvenz? So sidn alle Mitarbeiter in Gefahr ihren Job zu verlieren, nicht nur 50. Warum wurden durch die Geschäftsleitung keine Folgeaufträge reingeholt, sondern diese an andere FIrmen des Konzerns vergeben. Großenlüder ist in einer Zwickmühle, alle Verwaltungsaufgaben und der Vertrieb werden von Gesellschaften der Wirth Gruppe ausgeführt, somit keine wirkliche Chance für Großenlüder an Aufträge ranzukommen. Würde mich nicht wundern wenn Herr Schäfer....
Lieber Stefan,
wie soll sich ein Mitarbeiter der Produktion einen zweiten Wohnsitz am neuen standport leisten können?
Warum wurde denn Großenlüder schon vor über einem Jahr aus dem Konzern herausgelöst?
Deutet dies nicht auf eine geplante Insolvenz durch Herrn Schäfer hin? Wenn man sich die Mitteilung von Herrn Schäfer durchliest kommen auch logische Zweifel daran auf, Er spricht davon, dass er hätte Arbeitsplätze retten können wenn Mitarbeiter an andere Standorte gegangen wären, ....
Liebe Sylvia !
Mehr als 25 Jahre hat ihr Mann durch Herrn Schäfer gutes Geld verdient, sicher immer auch pünktlich bezahlt worden. Die einheitliche Berichterstattung, sowohl vom Betriebsrat als auch der Geschäftsleitung, sagt doch aus, dass es Vorschläge für eine Rettung gegeben hat. Warum konnte der Betriebsrat sich denn nicht bewegen ? Warum ist ihr Mann denn nicht in eines der anderen Werke übergangsweise gegangen ? Stefan
Leider wurde mein letzter Kommentar von der Redaktion gelöscht, warum auch immer. Deshalb nochmal in Kurzform: Freuen werden sich wieder mal die ausbeuterischen Zeitarbeitsfirmen, die Nachschub für ihre 7 Euro Jobs bekommen und sich dafür als Retter in der Not feiern lassen. Früher nannte man das Menschenhandel.
Sehr geehrter Herr Schäfer,
auf diesem Wege möchte ich mich für das Ende von sieben Jahren voller Hoffen und Bangen bedanken. Da mein Mann duch Ihre gekonnte Firmenpolitik nach mehr als 25 Jahren vor dem Aus steht, freuen wir uns darüber, dass er auch die ihm zustehende Abfindung nicht bekommt. Diese wäre für Sie Peanuts, aber für uns ein große Notwendigkeit gewesen. Viele Grüße senden Ihnen auch unsere drei Kinder. Eine Frage beschäftigt mich: "Wie schlafen Sie nachts?"
mfg Sylvia
Die Kommentare sprechen Bände über das in unserer Zeit übliche Missmanagement aus Gier. Die getrimmten Stellungnahmen der Geschäftsführung haben irgendwie den fahlen Beigeschmack von Hohn und Spott.
Die Firma wurde doch systematisch in die Insolvenz getrieben, wieso wurde der Beherschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Dura Tufting zum Jahresende 2007 aufgelöst?