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Das mysteriöse Doppelleben des Markus Schindlbeck

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Das mysteriöse Doppelleben des Markus Schindlbeck

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Eingestellt von
Ralf
am 03.02.09in Politik via abendzeitung.de

Der 35-Jährige Koch und Handelsvertreter betrieb ein merkwürdiges Verwirrspiel.Die angebliche Freundin war frei erfunden – tatsächlich wollte der 35-Jährige mit einem Mann nach Barcelona reisen.

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19 Kommentare

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Kommentare zu Das mysteriöse Doppelleben des Markus Schindlbeck

 

WilliWilliam 24.02.09via Abendzeitung


Ich kannte Markus sehr gut und persönlich und kann das ganze immer noch nicht glauben das er nicht mehr unter uns ist.
Was den Flug und alles angeht wusste ich sehr wohl Bescheid das es keine Freundin war.Aber mal ehrlich ob homosexuell oder heterosexuell... ändert das was an dem Menschen selber?
Markus war hilfsbereit,freundlich und man konnte auch mit Ihm viel unternehmen und Spass haben. So ein grausiges Ende hat er nicht verdient und so einen Artikel eben sowenig.Ist es verwerflich nur weil er sich nicht gegenüber jedem outen wollte? Ich kenne die Gründe sehr gut warum aber es gibt Dinge die nicht in die Öffentlichkeit gehören.
Markus hinterlässt bei mir und meinem Freund eine große Leere und wir können es immer noch nicht glauben das er nicht mehr bei uns ist.
Herr Hub eine Bitte noch: Überlegen sie 2 oder besser 3 mal ob man sich gewisse Dinge nicht sparen kann nur um die leeren Seiten in der AZ zu füllen. Dieser Artikel gehört einfach nur in die Schublade "Ekelhaft und Respektlos"

Roland PernkopfRoland Pernkopfam 17.02.09via Abendzeitung


Hallo Martin,
sieh dir bitte mal den folgenden Artikel an, einfach nur schockierend.
Grüße Roland

MonaMonaam 05.02.09via Abendzeitung


Auch ich habe das Opfer gekannt, ich durfte vor einigen Jahren mit ihm im Mövenpick arbeiten. Auch wenn dieser Kontakt schon lange her ist, war ich heute regelrecht geschockt, als ich herausfand, dass es sich um den Markus Schindlbeck handelt. Ich möchte hiermit meine tiefste Bestürzung aussprechen sowie mein Mitgefühl den Verwandten und Freunden von Markus. Leider hat er wohl nun eine traurige Berühmtheit erlangt. RIP Markus!

MarcusMarcusam 05.02.09via Abendzeitung


Ich bin ein guter Freund von Markus und kann nicht verstehen warum man keinen Respekt zeigt .Wichtig allein ist was für ein "toller" Menschen Markus Schindlbeck war .Wie er gelebt hat , ob er Schwul war oder nicht ist mir als Freund vollkommen egal .Fakt ist er ist leider tot.Man sollte einfach den Menschen die Ihn kannten und liebten die Zeit geben zu trauern ohne das sein Leben in den "Dreck" gezogen wird.
Was ich noch schreiben möchte " Schwul sein ist keine Krankheit" es kommt mir manchmal in unserer Gesellschaft so vor das manche Menschen das denken!!!

LiviaLiviaam 04.02.09via Abendzeitung


Inzwischen wurde " bizarr " Gott sein Dank aus dem Internetartikel gelöscht .

LiviaLiviaam 04.02.09via Abendzeitung


Sein Schwulsein " als bizarres Doppelleben " zu bezeichnen - das ist Dreck , den man noch hinterherkippt .

FlügelFlügelam 04.02.09via Abendzeitung


Ich wohne im gleichen Haus wie das Opfer. Dazu muss weiter nicht mehr viel gesagt werden.

GilaGilaam 04.02.09via Abendzeitung


Wirklich pietätslos nenne ich diese Berichterstattung. Ehrlich gesagt, finde ich die Berichterstattung der AZ bizarr ... alles andere sind Lebensformen. Es ist schon traurig, dass Menschen zu solchen Heimlichkeiten greifen müssen. Noch schlimmer ist allerdings, dass Familie und Freunde, neben dem Tod eines nahestehenden Menschen, noch mit einer solchen Frechheit an Journalismus umgehen müssen. Traurig AZ!!! Die Bildzeitung hat mehr Niveau!

MarcoMarcoam 04.02.09via Abendzeitung


anscheinend stellt es sich so da, dass die Tat wohl doch kein Produkt einer fehlgeleiteten Sexualität war. Ich bin gespannt wie die AZ nun weiter argumentiert. "bizarr" wurde ja aus dem Beitrag genommen.

klausklausam 04.02.09via Abendzeitung


Was ist denn daran, dass er wohl mutmaßlich schwul war "ein Eimer Dreck hinterherkippen"???

thanscheidtthanscheidtam 04.02.09via Abendzeitung


Liebe AZ-User, danke für Ihre kritischen Anmerkungen. Den Begriff „bizarr“ haben wir jetzt auch im Internet – wie schon aus der Print-Ausgabe – komplett gestrichen, weil er, wie hier ja treffend dargeleget wird, unzutreffend ist. Es mag sein, dass die AZ in dem Bemühen, die Probleme der Ermittler (Mit wem wollte Herr Schindlbeck nach Barcelona? Wenn es eine Beziehungstat ist, war es ein Täter oder eine Täterin?) leider das rechte Maß vermissen ließ. Zur Erläuterung: Im Zuge von Mord-Ermittlungen steht immer auch das Privatleben im Mittelpunkt und darüber berichtet auch die AZ. Georg Thanscheidt, stellv. Chefredakteur

LiviaLiviaam 04.02.09via Abendzeitung


Einem so furchtbar zu Tode gekommenen Menschen in völlig unpassender Weise noch einen Kübel Dreck hinterher zu kippen , ist ganz mieser Journalismus .

MarcoMarcoam 04.02.09via Abendzeitung


toll AZ, wirklich toll. Einen deartigen Beitrag zu verfassen grenzt an primitivität. Ich kannte Markus persönlich. Eine Frechheit sein PRIVATLEBEN breit zu treten. Eine noch viel grössere Frechheit ist allerdings so etwas mit "bizarr" in Verbindung zu bringen. Sie sollten sich wirklich schämen aus Sensationsgier und Auflagengeilheit einen derart reisserischen Bericht zu verfassen. Eigentlich sollte sich eine Zeitung wie ihre über den Auftrag in der Öffentlichkeit bewusst sein. Mit solch einer unterschwelligen Hetzkampagne tragen sie nur dazu bei das schwule Leben in München weiterhin in eine Ecke zu drängen die es nur noch in ihrer Realität gibt. Aber schreiben sie ruhig so weiter. Sicher haben sie bald wieder alle Zweifler der sexuellen Selbstbestimmung auf ihrer Seite. Ihr berichte sind nicht weniger bizarr als die Tat oder das was sie als bizarr bezeichnen

EnttäuschungEnttäuschungam 04.02.09via Abendzeitung


Ich muss leider auch sagen , dass ich von der oft respektlosen teilweise auch schlecht recherchierten Berichterstattung der AZ zunehmend enttäuscht bin . Hier das Wort "bizarr" in den Mund zu nehmen , ist unverschämt .

bradpittsbbradpittsbam 04.02.09via Abendzeitung


..das ist die bayrische mentalität,,schwule sind bizarr ! lach
ich kam im märz eine klinik in franken,die chefärztin begrüsste mich mit den worten: " ah sie sind schwul, wollen wir mal gleich nen hiv test machen "
so denken die byern: schwul->rumhuren->positiv!
das man da sein schwulsein verbergen MUSS , ist nur allszu verständlich !

bratzenhuberbratzenhuberam 04.02.09via Abendzeitung


Für alle die, die denken, dass Schwule und Lesben endlich mal Ruhe geben sollten mit den Forderungen nach Gleichberechtigung.
Markus Schindlbeck lebte so, wie mindestens die Hälfte aller Schwulen in einer Großstadt und annähernd 100% aller Schwulen auf dem Land, ungeoutet in Beruf, Familie, Nachbarschaft.
Das als bizarres Doppelleben zu bezeichnen ist zynisch und zeugt von absoluter Ignoranz gegenüber schwuler Realität. Die dargestellte Assoziationskette (schwul -> bizarr -> pervers -> zersägt) ist fahrlässig. Angesichst dieser Berichterstattung kann man nur schwer eine gesellschaftliche Weiterentwicklung seit Sedlmayr 1989 erkennen. 1989 war Markus Schindlbeck 15 Jahre alt, ein Alter in dem sich die meisten Jugendlichen ihrer sexuellen Identität bewusst werden...

BlöchingerBlöchingeram 04.02.09via Abendzeitung


Da Schwule und Lesben auch heute noch diskriminiert und trotz Promis in ihren Reihen (Kunst-Politik-Sport) gerade in München noch immer ausgegrenzt werden, kann es niemanden wundern, wenn bizzare Verwirrspielchen von de Betroffenen veranstaltet werden, um eben die Zugehörigkeiten zu Lesben und Schwulen nicht öffentlich zu machen.
Leider ist unsere "aufgeklärte" Gesellschaft immer noch nicht zur Toleranz gegenüber diesen "Anderen ?" bereit.
Haiders Nähe zur Schulenszene wurde auch erst posthum bekannt.
Mosi machte aus seiner Artigkeit ein echtes Münchener Theater und alle liebten ihn dafür. Und dazwischen beklagt die Szene rund um das Gärtner-Platz-Viertel immer wieder Schikanen durch das KVR und die Polizei. (Auch die AZ berichtete)
Ich plädiere als Normalo im Geschlechterkampf für ein unverkrampftes Nebeneinander - Leben und leben lassen ....in der Wirklichkeit leider noch immer nicht selbstverständlich (s.o.)

TonioTonioam 04.02.09via Abendzeitung


Herr Hub!

Erklären Sie doch mal bitte, was an dem "Doppelleben" so mysteriös und bizarr gewesen sein soll. Geht es Ihnen nicht darum, unspektakuläres möglichst sensationell hochzuputschen. Lassen Sie doch die Angehörigen in Ruhe trauern. Beantworten Sie sich die Frage selbst, wie viel Anstand in Ihrem Artikel steckt.

RalfRalfam 03.02.09via Abendzeitung


Wahnsinn AZ! Könnt ihr nicht mal das Privatleben von Toten in Ruhe lassen? Und was heisst bitteschön "bizarres Doppelleben"? Der Mann war wohl bisexuell und mochte das gegenüber Bekannten einfach nicht offen zugeben. Seine Sache und nicht eure! Auch auf welchen Seiten er surfte, ist privat. Ihr druckt anscheinend alles was ihr irgendwie kriegen könnt. So einen Journalismus finde ich ekelhaft.


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