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Angst vor der Schweinepest geht um

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Angst vor der Schweinepest geht um

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Eingestellt von
Soddemann
am 03.02.09in Unterhaltung via az-web.de

Nordeifel. Nach positiven Fällen von Schweinepest im Rhein-Sieg-Kreis Anfang Januar sah NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg offensichtlich Handlungsbedarf. Er hat die Jagd auf Wildschweine freigegeben, die als ständige Infektionsherde für die so genannte «Europäische Schweinepest» gelten.

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6 Kommentare

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Kommentare zu Angst vor der Schweinepest geht um

 

M.LockM.Lockam 22.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Ein Redakteur dieser Zeitung ( er ist glaube ich vor Kurzem in Ruhestand gegangen) fällt dadurch auf, das er auch in typischen Jagdmedien Leserbriefe verfasst, die äußerst positiv der Jagdausübung und den diesbezüglichen Abläufen im Nationalpark Eifel gegenüberstehen.
Generell fällt die, auch im direkten Vergleich mit anderen Tageszeitungen der Region, sehr positive Berichterstattung, und offenbar häufig ungeprüfte Berichterstattung, über den Nationalpark Eifel auf. Dies wurde auch schon wiederholt dieser Zeitung gegenüber zum Ausdruck gebracht.
Neutrale Berichterstattung sieht m.E. anders aus.

R. GillessenR. Gillessenam 19.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Ein polemischer Artikel, was er auch immer bezwecken soll ist es einer Zeitung nicht würdig, die gewissenhaft und fachgerecht recherchiert! Ein Forstbeamter der sich dazu hergibt, stellt sich nur selber ein Armutzeugnis aus und es kann kein Versehen sein, wenn eine Bildunterschrift gleichlautend falsch abgedruckt wird. Frischlinge sind per Definition keine einjährige Stücke und niemals älter als ein Jahr. Das Wildschweine im Nationalpark keinen Wildschaden verursachen und deshalb anderswo anders und intensiver bejagd werden wird nicht erwähnt oder in die Diskussion gebracht und vieles mehr. Schade für das Papier der Zeitung und das sind keine Umweltschäden? Auch lassen sich nicht alle Wildschweine vernichten, wie das Herr Sodermann fordert, man muß schon mit den Füßen auf der Erde bleiben und Tiere gabe es neben uns Menschen schon immer ...

Dr.-Ing. R. Gillessen
Mail: robert@gillessen-aachen.de
http:www.gillessen-aachen.de

KuckelkornKuckelkornam 05.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Im von u.a. Herrn Ahnert erstellten und im Sept. 2008 vorgestellten Plan zur Ausübung der Jagd im Nationalpark 2008 stellt er fest, dass der Zielbestand (220 Stück) beim Schwarzwild von 2 Stck. pro 100 ha viel zu hoch liege und mehr als 300 % betrage. Dies bedeutet bei der Größe des NLP von 11000 ha einen Bestand von ca. 660 Stck. Wenn dann in 2008 ca. 350 (?) erlegt wurden, beträgt der Bestand immer noch 310 Stck, also fast 50 % mehr als der Zielbestand. Er hat sich also die Finger schon verbrannt! Ich bin einmal auf die tatsächlichen Streckenergebnisse gespannt, aber jetzt schon davon überzeugt, dass außerhalb des NLP die Schwarzwildstrecke weitaus höher ist, die Jäger also viel intensiver versuchen, die Schwarzwildpopulation in den Griff zu bekommen. Also warum immer diese Angriffe auf die Jägerschaft? Wie sagt Herr Ahnert in den Erläuterungen zur Jagdplanung so schön: "Angesichts der nationalparkübergreifenden Wildbewegungen beim Schalenwild soll ein gegenseitiger Informationsaustausch zwischen der Nationalparkverwaltung und den angrenzenden Jagdrevieren erfolgen. Es sollen gemeinsame Absprachen über koordinierte Eingriffe in die Schalenwildbestände außerhalb des Nationalparks angestrebt werden." Erst kürzlich ist ein solcher Versuch seitens der Jagdpächter in Monschau vor allem an seiner Einstellung und Haltung gescheitert. Gleiche Erfahrungen machen wohl die Euskirchener Anrainerpächter, wie aus einem Brief von Herrn Dr. Giesen an den Kölner Stadanzeiger hervorgeht.

WilddiebWilddiebam 04.02.09via Aachener Zeitungsverlag


solange Pächter u. Eigenjagdbesitzer Tonnen v. Mais u. Zuckerrüben rankarren (Kirrung), wird das Problem auch durch Drückjagd o. Ansitzjagd nicht gelöst.

127.0.0.1127.0.0.1am 03.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Wenn wie z.B. letzte Woche bei einem großen Discounter 1kg Schweinekotlett für 1,98 Euro angeboten werden, muss die Sau oder das Rind irgendwie auf der Strecke bleiben.

Das kommt dann dabei rum.

SoddemannSoddemannam 03.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Schweinepest und Influenza/Grippe durch Wildschweine und Wasser übertragbar

Wildschweine sind nicht nur bei der Schweinepest ein unkontrolliertes Risiko, sondern auch bei der Influenza, der Grippe. Schweinepest und Influenza können sich durch kaltes Wasser ausbreiten. Schweine verschmutzen durch Fäkalien und mit ihren Ausscheidungen aus Nase und Maul das Wasser. Alle Tiere und Menschen haben Kontakt zum Tränk- und Trinkwasser. Oberflächen-, Quell- und Grundwasser sind mit Viren belastet. Viren bleiben im kalten Wasser lange ansteckend. Deshalb treten Schweinepest und Influenza immer im Winter auf. Die sehr kleinen Viren werden im herkömmlichen Wasserwerk nur unvollständig gefiltert. Chlorung als Beispiel bringt wenig, weil Viren im Wasser nicht einzeln, sondern verklumpt vorkommen und deshalb von den Desinfektionsverfahren nicht erreicht werden. Weitestgehende Filtration des Tränk- und Trinkwassers ist erforderlich.

Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann
soddemann-aachen@t-online.de
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