4.33Studie: Aldi geizt auf Kosten chinesischer Frauen
Eingestellt vonam 04.02.09in Wirtschaft via wuv.de Auch diese Woche ist es wieder soweit: Ein Küchenradio für 9,99 Euro, ein PC für 499 Euro, Autositzbezüge für 14,99 Euro - rund 2500 Aktionswaren bietet Aldi jährlich zu Schnäppchenpreisen an. Davon waren 2008 rund 40 Prozent "Made in China". Die Waren werden extrem billig von Zulieferfirmen produziert, in denen "unmenschliche Arbeitsbedingungen" hAuf wuv.de weiterlesen
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Kommentare zu Studie: Aldi geizt auf Kosten chinesischer Frauen
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Meckern ach die bösen und gekauft wird doch diese Scheinheiligkeit ist zum Kotzen. Wie furchur treffend geschrieben hat Marken Firmen lassen billig in diesen Ländern produzieren und verkaufen teuer. Wer Verarscht denn wen? Martell hat Barbipuppen in China Produziert, hier verkauft und unsere Kinder Vergiftet. Jetzt stehen sie kurz vor der Insolvenz. Alle wollen Günstig einkaufen keiner Fragt wo kommen die Preise her. Man sollte nicht vergessen dass in diesen Ländern keine europäischen Verhältnisse sind. Wer dort Umgerechnet 200,- oder 300,- € bekommt kann seine Familie schon Ernähren. Bei uns reichen 1000,- € nicht aus weil hier die Uhren anders ticken.
So ist das nun mal. Was billig verkauft wird kann nicht teuer produziert worden sein, ob nun an Personal oder an Material gespart wird.
Und was heißt immer unmenschlich? Wenn man hört das hier teils eine Putzfrau mehr verdient wie in manchen Ländern ein Chefarzt, ist sein Lohn dann gleich unmenschlich?
Aldi und andere Discounter werde ich deswegen sicherlich nicht meiden, auf keinen Fall was Lebensmittel angeht (auch wenn mein Frühstücksei evtl. unhühnerisch produziert wurde ;) ) und Technik kauf ich sowieso ungern in Discountern oder Billigläden...
Wer eben einen PC oder etwas anderes aus dem Discountersortiment der zu einem Spitzenlohn zusammengebaut wurde kann ja in den PC Fachmarkt und dort eben das doppelte oder dreifache zahlen...
In Deutschland wieder im kommen.
Die Deutschen lassen sich ja auch von den Deutschen Ausbeuten,siehe 1 Euro Job.
Irgendwie muss ich fast lachen, wenn ich diese Kommentare lese. Jeder gibt sich so schockiert und rät davon ab in Discountern einzukaufen, nach dem Motto billig = unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt. Naja mag wohl so sein, aber auch teure Produkte werden oft unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt, was ich persönlich ja noch schlimmer finde. Man denke da an Adidas, Nike, Reebok, GAP, u.s.w
Im Falle Aldi muss ich jedoch anmerken, dass dieses Unternehmen auch gute Seiten hat.
Ich weiss nicht genau wie es in Deutschland ist, aber in Österreich vertreibt Aldi (Hofer) sogar fair gehandelte Produkte gekennzeichnet mit dem Fairtrade-Siegel, sowie eine Fülle von Bioprodukten. Also, vielleicht sollte man nicht immer alles so einseitig sehen.
Und zu guter letzt: Wer kann mir überhaupt einen Hersteller elektronischer Waren nennen der unter menschenwürdigen Umständen produziert? Gibt's sowas überhaupt noch?
Richtig. Und deswegen sollten alle, die gegen Ausbeutung argumentieren und wettern, nicht dorthin
gehen. Denn damit bestätigen sie ihre Haltung durch eigenes Beispiel.
Ich habe mich schon gewundert, dass sie neulich schon wieder an der Preisschraube gedreht haben ... wie sie es noch billiger hinkriegen, war mir ein Rätsel.
Die Discounter sind deshalb billig, weil irgendeiner in der Welt dafür bezahlen muss - das sind meistens nicht wir Europäer.
Ich bin durchaus kein besonderer Freund bestimmter "Menschenrechts"- Vereinsinhaber".
Denen mißtraue ich, weil ihre Motive nicht immer klar zu erkennen sind.
Aber Läden, die ihre Mitarbeiter hierzulande schinden und durch Schinden der Beschäftigten in China und
anderswo "Schnäppchen" anbieten können - solche Etablissements betrete ich nicht.
Da möchte ich kein Profiteur sein. Auf diese "Gier" verzichte ich. Es läßt sich auch außerhalb einer
Warenlager-Halle einkaufen. Wo Menschenrechte auch innerhalb des Geschäftes noch gelten.
Da sind auch keine Superpreise angesagt. Man muss ja auch nicht jeden Krempel nur deswegen
haben, weil er angeblich "superbillig" ist. Es ist auch kein Luxusdenken, wenn man sich überlegt,
ob man wirklich genügend Geld hat, um "superbillig" einzukaufen. Und sich dabei auch noch an
der Ausbeutung anderer zu beteiligen.
Das ist bei Klamotten nicht anders, die man so billig einkaufen kann. Wo weiß ja jeder selbst. Hm...
Alter, was geht denn auf der Welt nur ab? Sklaverei und Mittelalter sind trotz moderner Technik immer noch nicht vorbei.