Gewerkschaft springt Lagune-Chef zur Seite
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an Oberflüsterer
Journalisten=Laien auf allen Gebieten=Gestalter des Tittytainment geht es eigentlich immer nur um die Quote. Und um die Größe der Show. Dazu passt dann auch "only bad news are good news" und passt der Leitspruch des Herr A.C. Springer vom Herbst 1956 "Eure Aufgabe ist es die Leser dumm zu machen wie die Hühner und blutgierig wie die Wölfe" .
*
Und Sie erwarten von dieser Sorte Journalisten wirklich fundierte, tiefgründige, politisch und personell neutrale Fachrecherchen ?
Vielleicht müssen Sie es ein bißchen lauter flüster, Oberflüsterer.
Was könnte man denn herausfinden, wenn die Redakteure sich in die Spur begeben würden?
Bereits mehrmals wurde aus der LR-Leserschaft gefordert, dass die Redakteure sich bezüglich des Splahs mal in die Spur begeben sollen. Es wird einfach nicht reagiert. Ich frage ernsthaft: Für wen machen die Schreiber die Zeitung? Für die Leser, für eine bestimmte Partei, für den OB oder für wen? Wenn für die Leser, hätte man schon reagiert.
Erst Splash kaputt, jetzt Lagune kaputt?
Den gemeldeten Investor für Gesundheitsmaßnahmen so nahe am Klinikum und für das Klinikum wurde von der Stadt ja offensichtlich auch abgelehnt. Was macht die Stadt da bloß?. Kann sie wirklich nicht so weit wirtschaftlichh denken, dass die paar Kinder und Jugendlichen, die die Stadt noch hat, diese Eintrittsgeldunsummen sowieso nie afbringen werden können?
Das wäre für mich das Allerneuste, daß Angestellte eines privaten Betreibers zum öffentlichen Dienst gehören würden.
Nehmen wir mal an, das Bad geht Pleite. Dann erlischt ja wohl auch der Pachtvertrag.
Und will die Stadt dann das ihr ja sowieso gehörende Bad nicht schließen sondern selbst weiter betreiben, dann müsste die Stadt den Beschäftigten dort rechtlich also sowieso sofort Tariflohn des ÖD zahlen ?
Es ist Aufgabe jeder Gewerkschaft, sich dafür einzusetzen, dass bei den Beschäftigten der sich die Einkommen und Arbeitsbedingungen verbessern.
Ver.di ist für die Beschäftigten in den Schwimmbädern zuständig. Es ist daher auch eine berechtigte Forderung, dass die Beschäftigten in einem öffentl. Schwimmbad, welches sich im öffentl. Eigentum befindet, auf öffentl. Zuschüsse angewiesen ist, Arbeitsbedingungen wie im öffentl. Dienst gewährt zu bekommen. Dann macht es Sinn, Mitglied zu werden!
Warum öffentlicher Dienst? Antwort: Das öffentliche Bad ist Eigentum der Stadt Cottbus. So wie alle Bäder der Umgebung (Guben, Forst, Spremberg, Senftenberg, Finsterwalde, Lübbenau) sich im kommunalen Eigentum (öffentlicher Dienst) befinden.
Auch wenn das Bad in Cottbus verpachtet wurde, haben die Beschäftigten einen berechtigten Anspruch auf Entgelt wie im öffentlichen Dienst. Auch mit niedrigen Entgelten durch privaten Betreiber lässt sich das Bad nicht kostendeckend bewirtschaften.
Was hat denn bitteschön ein Schwimmbad mit privaten Betreiber mit dem öffentlichen Dienst zu tun?
Die Gewerkschaft braucht wohl neue Mitglieder?