3.48

Ärzte verweigern Hausbesuche in Pflegeheimen

x 1
 
 
Ärzte verweigern Hausbesuche in Pflegeheimen

Beitrag melden

Eingestellt von
Blöchinger
am 06.02.09in Politik via abendzeitung.de

Die Wohlfahrtsverbände in Bayern schlagen Alarm. Denn manche Haus- und Fachärzte kommen seit Einführung des Gesundheitsfonds nicht mehr in die Pflegeheime. Das würde sich nicht rechnen, so ihr Argument. Der ärztliche Rat: stattdessen einen Krankenwagen rufen.

Auf abendzeitung.de weiterlesen

6 Kommentare

Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Politische news, Krankenwagen, Haus, Gesundheitsfonds, Bayern, Alarm

 

Kommentare zu Ärzte verweigern Hausbesuche in Pflegeheimen

 

RetterRetteram 07.02.09via Abendzeitung


ist doch Irrsinn! Wenn statt dem Hausarzt der Rettungswagen kommt, kostet das den Kassen eine Notfall-Einsatzpauschale von knapp über 500EUR für den Rettungswagen (bayernweit einheitlich) Dazu kommen ggf. noch die Kosten im Krankenhaus, in das der Patient dann transportiert wird plus die rund 70EUR Rücktransport ins Heim mit einem Krankenwagen...

Ich bin selbst im rettungsdinest tätig und stelle oft fest, dass in vielen Fällen eine Fahrt ins Krankenhaus garnicht nötig ist - die Erkrankung oder kl. Verletzung könnte auch durch Hausbesuche eines Arztes versorgt werden. Nur wenn der Hausarzt nicht kommt, muss es eben der Arzt in einem Krankenhaus sein. Udn das zu den o.g. Kosten - über 500EUR Notfall-Einsatzpauschale+Krankenhauskosten+Rücktransport. Für das Geld könnte man den Hausärzten rote Teppiche vor jedes Altenheim legen - inkl. Chauffeurdienst, Kaffee&Kuchen und persönlicher Schreibkraft.....

ChristianChristianam 06.02.09via Abendzeitung


Vollkommen richtig. Nur über den Geldbeutel kann man die Krankenkassen packen. Wenn ihnen der Arztbesuch zu teuer ist, dann sollen sie halt die 500 Euro für den Krankentransport und weitere Kosten für (sinnlosen)Krankenhausaufenthalt bezahlen. Die Zeche bezahlt natürlich der Versicherte.

Dr.ÖfenknödelDr.Öfenknödelam 06.02.09via Abendzeitung


Wenn in einer Krankenversicherung 2 Erwachsene und 3 Kinder zu einem Tarif versichert sind, braucht man sich nicht wundern, dass das Geld nicht mehr ausreicht.

MoonMoonam 06.02.09via Abendzeitung


leider muss ich den Ärzten da Recht geben, meine Ärztin ist selber für ein Pflegeheim da, und wenn ein Arzt dann weinend vor einem Pat. sitzt weil sie nicht mehr weiter weiss das ist wirklich schlimm. ist mir wirklich so passiert.

die Gesundheitsreform wird sicher nach den Wahlen im Eimer landen, nur wieviele Ärzte schaffen es bis dahin zu überleben?!

lunapiena41lunapiena41am 06.02.09


War doch klar das sich die Ärzte irgendwann wehren. Was glaubt unsere ach doch so Kluge Mrs. Schmidt eigentlich wer sie ist. Ich denke diesmal hat sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht..

Zu bedauern sind nur die armen Kranken...Es lebe die Reform

BlöchingerBlöchingeram 06.02.09via Abendzeitung


Ich habe vorgesorgt. Mein sozialverträgliches Ableben haben nicht die Götter in Weiss in der Hand! Damit auch nicht die Sozialpolitiker, die den Begriff Sozial nicht mal definieren können.
Jede Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, wie sie mit Alten, Kranken und den sozilal Schwachen umgeht. Es wird leider noch viel schlimmer kommen und es wiederholt sich alles, nur eben etwas anders.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren