Schüler präsentieren die Ausstellung «Dürens schwärzester Tag»
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3 KommentareKommentare zu Schüler präsentieren die Ausstellung «Dürens schwärzester Tag»
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Wenn wir jungen Leuten heute eine Folge des Naziterrors vor Augen führen, dann doch wohl nicht, um Opferkult zu betreiben oder gar ihnen "rechtextremes Gedankengut nahe zu bringen". Wie kann man nur auf solch eine schwachsinnige Idee kommen! Wenn wir sie mit den Folgen (Vernichtung von Menschenleben und Zerstörung von Städten) konfrontieren wird ihnen klar, wie wichtig es ist, nach den Ursachen zu fragen und sich für Frieden einzusetzen.
»Am 30. April 1941 ist Düren judenfrei!«
Aber Röther trauert dem Verlust von Gebäuden nach. Wenn man gegen den NPD-Aufmarsch in Dresden vorgehen kann, dann darf dieser Leerkörper keine Möglichkeit mehr bekommen, Kindern sein rechtsextremes Gedankengut nahe zu bringen.
Haben die Veranstalter ihren Text von der NPD-Webseite runtergeladen? Man findet dort quasi deckungsgleich Hinweise auf den jährlichen Gedenkmarsch in Dresden. Wird hier nun dem "Dürener Bombenholocaust" gedacht, völlig unreflektiert? Deutsche Täter sind keine Opfer, Dürener Täter auch nicht. Dürens schwärzester Tag war der 30 Januar 1933. Um Fischer zu zitieren: Die Geschichte Deutschlands besteht ausschließlich aus dem Holocaust. Deshalb sollte diese peinliche Veranstaltung deutschen Opferkultes sofort zerschlagen werden. Wo sind die Mutigen, die gegen die rechtsextremisierung der SchülerInnen demonstrieren und gegen die Veranstalter vorgehen? Trefft sie dort, wo sie wohnen- kein Nazi darf in Deutschand sicher sein!