Schüler fordern: Noten abschaffen
Tweet
Auf volksfreund.de weiterlesen
27 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: weg, Rheinland, Politische news, Noten, Ablehnung
Kommentare zu Schüler fordern: Noten abschaffen
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Gsl-Lehrer ---ich gebe Ihnen Recht und Sie tun mir leid. Lehrer die wirklich um die Kinder bemüht sind können mitunter schon verzweifeln. Sie gehören wohl noch zu denjenigen, deren Schüler nicht begreifen, daß sie durch sie zu einem besseren Leben eine Möglichkeit haben, wenn sie lernen.
@ genauso
Ein interessanter Unterricht motiviert, sogar sehr, aber bei 28 Kindern, von fast Analphabet bis Leseratte, von wohlhabendem Elternhaus und 20 Taschgeld pro Woche bis arme Socke aus Hartz-IV-Familie (ich bin schon froh, wenn wenigstens ein vollgeschriebenes Heft binnen einer Woche ersetzt wird), von stets gefordertem und gefördertem Schüler bis zu solchen, bei denen Schule ein lästiges Übel ist... das ist nicht unter einen Hut zu bekommen... und was motiviert? Wenn da einer sich über K. Benz schlau gemacht hat und seinen Mitschülern berichtet, sitzen noch immer einige andere da, die das nicht die Bohne interessiert...usw...
Interessanter Unterricht ist realtiv. Leider hat nicht jedes Kind die Einstellung, etwas Neues lernen zu wollen. Und wenn einer keinen Bock hat, bestimmte Dinge ("was interessieren mich die Tun-Worter, ich will in der Pause Tischtennis spielen...") zu lernen, so tut er es nicht, da kann Unterricht so interessant, vielfältig und abwechslungsreich sein, wie er will...
nur mal so, als Gedankenanstoß
P.S.: Die "Beurteilung" zeigt mir, dass Gymnasiallehrer sowohl die Zeit als auch die Fähigkeit zur Verbalbeurteilung hat. Hättest mir ja auch eine kurz eine 4- geben können!! Hätte nur keiner verstanden, warum oder? Mit Prosa gehts eben besser.
Da ist es schon wieder: Gymnasiallehrer muss werten!
Als Gymnasiallehrer so über Schreiberlinge herzufallen ist ohne Niveau und eine Frecheit. Tatsache ist, daß der Lehrer nicht wie sonst ein Beamter sich in dem Vorteil befindet einen großen Teil seiner Dienstzeit zuhause verbringen zu können und nicht in einem Verwaltungshaus seine Dienstzeit verbringen muß. Es gab vor Jahren eine heftige Diskussion, daß Lehrer ihre Arbeitzeit im Schulgebäude verbringen sollten, wie Beamte bei einer Behörde. Was war das für ein Aufschreien. !!! Also biitte , bei den nächsten Kommentaren zu Zuschriften etwas höflicher und nicht so von oben runter. Falls meine Kinder von ihnen unterrichtet werden, bedaure ich sie aus tiefstem Herzen. Aber zum Glück gibt es ja noch positive Beispiele eines Lehrers. Sie können ja auch nicht alles wissen, --- sie sind ja auch nur ein Mensch.
@genauso: Im Übrigen empfinde ich Ihren Beitrag als ziemliche Unverschämtheit, aber mutig für einen Ahnungslosen! Aber es ist ja auch keine Frage, dass in einem solchen Forum auch mal Stammtischwissen verbreitet werden muss...
@genauso:
Ich glaube nicht, dass diese beiden Punkte im Widerspruch zueinander stehen müssen, denn wie so viele vergessen, arbeitet der Lehrer auch zuhause weiter. Und das bei einer solch umfangreichen Arbeit, also dem Schreiben individueller Beurteilungen, weniger Zeit für U-Vorbereitung bleibt, wird wohl jedem klar sein. Schade, dass Sie das leider nicht verstanden haben. Aber ebenda liegt auch die grundlegend falsche gesellschaftliche Vorstellung des des Lehrers als Halbtagsarbeiters.
Und nochwas, bevor dies hier wieder falsch verstanden wird: Ich denke wir Lehrer sind gut bezahlt, zumindest im Vergleich mit vielen anderen Knochenjobs, und haben auch vergleichweise viele Ferien, vergessen wird aber leider, dass wir Lehrer auch abends im Stand-by-Modus für viele Eltern sind, abends einen Großteil der U-Planung erledigen und uns nebenbei viele Gedanken um pädagogische, soziale und fachliche Fragen machen müssen, nämlich wie man Kinder besser fördern kann (Im Übrigen ist auch mir bewusst, dass es auch schwarze Schafe gibt!) und eben diese Mehrarbeit kann nur derjenige verstehen, der einmal mit voller Stundenzahl unterrichtet hat. Und diese Heimarbeit hat ein Beamter im Ministerium oder ein Maurer, meistens zumindest, eben nicht zu leisten. Und dem Lehrer wird dies nicht bezahlt, im Gegenteil, es ist ein unbezahlter und ungewürdigter Teil des Berufes. Und diesen Teil durch individuelle Beurteilungen weiter zu belasten, wird eben nicht dazu führen, dass ein Schüler besser wird! Wie gesagt, diese Diskussion führt nicht zum Ziel des gebildeteren Schülers sondern ist lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein!
PS: Entschuldigen Sie die Tippfehler, aber aufgrund der U-Vorbereitung habe ich keine Zeit zu einer tiefergehenden Fehlerkorrektur.
Wieso wird auf dem Zeugnis nicht einfach die Note zum jeweiligen Fach mit einer kurzen Bemerkung geschrieben. Ich denke damit sind beide Seiten erfüllt, man muss ja kein Roman zu den Fächern schreiben. Man sollte es kurz und knapp machen. Dies habe ich schon in der Grundschule der 3. und 4. Klassen gesehen!
VlG
Noten müssen sein, damit ein Schüler mit Stolz seine Leistung beweisen kann und der weniger motivierte Schüler Grund hat seine Leistung zu steigern. Ich sehe ein großes Problem in der Nichtbenotung darin, daß das O -Bock Verhalten noch gefördert wird und zu einer völlig überzogenen Selbsteinschätzung führt. Ohne Anstrengung ist auch später im Studium oder im Beruf keine Leistung zu erbringen. Den Judendlichen vorzugauckeln, daß es ohne dies geht ist ja schon unverantwortlicher Leichtsinn. Dann kann man auch gleich bei Wettbewerben die Siegerehrung abschaffen.
Warum sollte man Schülern die verdiente Bestätigung von Begabung und Fleiß durch präzise Benotung nehmen, die jeder Außenstehende (z.B. späterer Arbeitgeber) auf Anhieb versteht, ohne zwischen den Zeilen zu lesen?
Es geht doch bei dem Wischi-Waschi Gefasel in Gesamtbeurteilungen nur um Verschleierung konkreter Schwächen, damit das Wahlvolk zufrieden ist. Dabei ist die realistische Selbstseinschätzung einer der wichtigsten Säulen für ein Leben ohne Pleiten, Pech und Pannen.
Der ganze Aktionalismus im Schulbereich soll nur davon ablenken, dass es nur einen Weg zur Sanierung unseres Schulsystems gibt: Die Halbierung der Klassenstärken.
Warum sollte man Schülern die verdiente Bestätigung von Begabung und Fleiß durch präzise Benotung nehmen, die jeder Außenstehende (z.B. späterer Arbeitgeber) auf Anhieb versteht, ohne zwischen den Zeilen zu lesen?
Es geht doch bei dem Wischi-Waschi Gefasel in Gesamtbeurteilungen nur um Verschleierung konkreter Schwächen, damit das Wahlvolk zufrieden ist. Dabei ist die realistische Selbstseinschätzung einer der wichtigsten Säulen für ein Leben ohne Pleiten, Pech und Pannen.
Der ganze Aktionalismus im Schulbereich soll nur davon ablenken, dass es nur einen Weg zur Sanierung unseres Schulsystems gibt: Die Halbierung der Klassenstärken.
Liebes Sternchen,
das sind auch heute noch Streber - aber schaden tut es nichts :-)
@ HI so ein Verhalten nannte man bei uns Streber :) Aber Recht hast du trotzdem. Noten sind genau wie bei einem Wettkampf der Pokal. Da möchte man ja lieber auch den haben wo die 1 drauf steht.
Kaum zu glauben, aber wahr - ich war ja früher auch mal Schülerin. Angst vor der Notenvergabe hatte ich nie - Respekt wäre wohl eher der richtige Ausdruck. Ich wurde immer dadurch motiviert, besser als meine Mitschüler bzw. bestimmte Mitschüler zu sein. Wie soll man sich denn Bitte mittels Beurteilung messen? Sollen unsere Kinder dann auch bald ihren Namen tanzen? Gruss an die Waldorfschule
Schafft doch gleich die Schulpflicht ab! Dann muss man als Jugendlicher überhaupt keine Angst mehr haben, hat keinen Lernstreß mehr (für Stoff, den man eh nie mehr braucht) und kann sich den wichtigen Dingen des Lebens widmen.
Zu einer zeitgemäßen Lernstandsbewertung gehört die Feststellung von Kompetenzen, die nun einmal differenziertes ausfalen muss, als dass es Noten leisten können. Wer erinnert sich nicht daran, dass wir als Schüler nie absoulut an einem Standard, sondern immer im Verhältnis zur Klassenleistung bewertet wurden. Somit war und ist ein Vergleich über Noten zwischen Klassen oder geschweige den Schulen aussagelos. Nur die Beschreibung der eigenen Leistungsentwicklung anhand von Kompetentstufen (Bsp. Grundschule 2 Klasse: Du rechnest sicher im Zahlenraum bis 20 / 100 / 1000 // Du rechnest sicher im Zahlenraum bis 20 / 100, im Zahlenraum bis 1000 brauchst Du noch mehr Sicherheit etc pp.) bietet Schülern wie Eltern eine faire, differenzierte und aussagefähige Leistungsbewertung. Was sagt denn z.B. eine 3 über meine Fähigkeiten aus, die ich in einem Unterrichtsfach erworben habe???
an GSLehrer:
Schon mal auf die Idee gekommen, dass ein interessanter Unterricht motiviert + nicht die Noten?
an Gymnasiallehrer:
Richten Sie Ihrer Schwiegermutter doch mal aus, dass Sie nicht vier Wochen zu Hause bleiben soll für die Ausarbeitung der Grundschulbeurteilungen.
Dann leidet auch die Lehre nicht!!
Ziffernnoten sind nicht miteinander vergleichbar.
Viele Aspekte solcher Noten hängen von Sonderfaktoren
ab, die schon darin begründet sind, dass sie auch Aussagen
machen sollen, die sich auf den Leistungsvergleich innerhalb
der Lerngruppe beziehen.
Da die Zusammensetzung Lerngruppen jeweils sehr individuell
und eigentlich einzigartigsind, kann die Note gar nicht objektiv
vergleichbar mit Noten sein, welche in anderen Lerngruppen festgestellt werden.
Sie spiegeln lediglich eine objektive Beurteilung vor,
welche sie in der Wirklichkeit nicht leisten können.
Wenn also Ziffernnoten das Kriterium der Vergleichbarkeit nicht
erfüllen können, dann schaden sie mehr, als sie nützen.
Individuelle schriftliche Beurteilungen sind daher weit sinnvoller.
Bei der "Dämmlichkeit" von Rictiovarus haben Noten wohl auch nichts genutzt.
Anmerkung zu Rictiovarus:
Du kannst Dich glücklich schätzen, dass Dein Erguss hier nicht bewertet wird!