Deutsche Theologen erheben sich gegen ihren Papst
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Kommentare zu Deutsche Theologen erheben sich gegen ihren Papst
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du bekommst jetzt, 2 Jahre später, einen dicken Punkt von mir.
Von Ratzinger war nichts anderes zu erwarten.
Doch jene die unmittelbar nach seiner Wahl zum Oberhaupt der kath. Kirche Bedenken geaeussert haben, wurden der Ketzerei bezichtigt. Einige riefen sogar nach der heiligen Inquisition die ja Herrn Ratzinger aeusserst genehm waehre.
Eine Schande fuer die kath. Kirche.
Heutzutage ist eben nichts mehr so wie es mal war. Die Banken verbraten Unmassen von Geld an einer fernen Börse, bekommen Nachschub von deutschen Steuergeldern und sorgen so für eine weltweite Finanzkrise. Der deutsch Papst braucht seltsame Spielkameraden, die den Holocaust leugnen oder suspekten Bruderschaften angehören und sorgt so für eine Krise bei den Gläubigen. So hat ein omnipotenter, mysteriöser Gott hat das Universum geschaffen und dann entschieden, keinen Beweis seiner Existenz zu liefern, nun auch noch Ärger mit und durch sein Bodenpersonal und das kann einfach nicht gut für diese Kirche sein.
Wenn dann mal ein Berater der Merkel nicht geschlafen hat und sie den Mund zur Kritik öffnet und sagt, der Papst solle sich genauer ansehen, mit wem er sich umgibt, bebte es in den Grundfugen von Deutschland.
Ich meine, wir leben im Jahr 2007 und da muss auch die katholische Kirche mit Kritik leben können.
ach kalmar,
mein Brot ist auch nicht weicher. Aber wir sind uns sicherlich einig, dass jede erfolgreiche Idee ein gewisses Maß an Begeisterung zur Sache braucht. Ich verzeihe mir.
Franz Xaver in Ehren, wessen sexuelle Obessionen auch immer - im Geheimen oder Besonderen - der "Misserfolg" der Anderen ist nur dann Maßstab, wenn du immer vor dem gleichen Publikum, am gleichen Ort spielst.
che, F.X. Kroetz hat es mal in einer Szene versucht und eine Frau gezeigt, die sich in innigster Jesusliebe auf einem großen Kruzifix sexuell austobt, weil sie vor lauter religiösen Zweifeln nicht mehr ein noch aus weiss. Ich meine, das Stück hat die Uraufführung nicht lange überlebt. Und da ist das Problem, an einem Stück arbeitet man sieben bis acht Monate intensiv und sieht frühestens in zwei Jahren Geld dafür, wenn Verleger und Theater mitspielen. Und mindesten vier Leute reden bei der Endfassung mit, alle in bester Absicht. Das kann man sich mal alle fünf Jahre leisten, dazwischen braucht man sogenannte Gänger, denn sonst nagt man an den Fingernägeln. Aber ich hab das Thema jetzt im Zettelkasten.
achso
wenn man Eco`s "Name der Rose" schon mal da hat, dann zeigt sich dochgerade hier, dass deine Bühne dem Film haushoch überlegen ist. Der verlorengegangene "Disput" (im Film), und damit der Verrat am Buch, ist auf der Bühne unverzichtbar und sowieso machbar. Das Element der gnadenlosen, sprachlichen Auseinandersetzung ist sowieso Voraussetzung des "Katechismus".
kalmar,
gut. Wir improvisieren nur ein bisschen. Der "Stoff" ist zu gut um ihn liegenzulassen. Kein Prinzip ist funktional oder gar heilig genug, um nicht ausser Acht gelassen zu werden. Es geht ja auch gar nicht um kircheninterne Widersprüche, auch nicht um Glaube gegen Glaube. Der Katechismus sucht und findet, freiwillig, die brutale Auseinandersetzung von unreflektiertem, tumben Glauben mit dem Versuchsmenschsein des Individuums. Die Katholen entblöden sich dort nicht, auf schamloseste Art, mir und dir zu sagen was sie wollen. Unterwerfung. Es geht um klassischsten Stoff, um Konflikte die kein Autor besser erfinden kann. Das ist spielbar. Ich habe die Bühnenbilder vor Augen. Hochhuth wird toben. Sein Frontalangriff wird als Konstrukt verblassen. Es ist wie so oft: hilf ihnen das zu sagen was sie sagen und sie sind überführt.
Und richtig die Sau rauslassen kann man mit der Vorlage allemal.
che, Impro-Theater darf nicht aufgeschrieben werden, dann stirbt es und aus kircheninternen Widersprüchen lässt sich kein Stück machen, weil es nur Insider verstehen. Aus dem Kampf "Rom gegen Katharer" hat Eco "Der Name der Rose" gemacht, den der Film dann zum Krimi eingedampft hat. Und Glaube gegen Glaube geht auch nicht, weil es nie eine logische Lösung gibt, denk mal an "Der Kaufmann von Venedig". Aber "Lady Macbeth" geht immer wieder, und "Ali und Julia" oder "Pygmalion - ich bastel mir meine Traumfrau und die tritt mir dann in den Arsch", das ist unsterblich und jedes neue Semester arbeitet ganz von selbst neu daran. Ich muss nur auf die architektonische Konstruktion achten.
kalmar,
auch dazu gibt es viel zu erzählen. Missverständnisse.
Idee: lass deine Leute doch mal den "neuen" katholischen Katechismus inmprovisieren. Ein irres Reservoir.
Und lass doch bitte das ein und andere Ergebnis den Ein und Anderen zukommen.
Genauer: Mach halt ein Stück daraus. Oder: mach was du willst.
Muss ich immer alles selber machen ...
che, ich lasse sie alle machen. Wer Dramatiker werden will, der darf keine Tabus kennen und muss überzeugter Anhänger der Theorie sein, dass jedes Chaos in sich den Keim einer Ordnung trägt, der sich über kurz oder lang durchsetzt. Es dauert nur ein bisschen bis man dahin kommt. Meine Leutchen sind jung, so um die dreissig, da ist man noch quirlig im Kopf, egal, welcher Religion man angehört. Nur gut dass kein Glaubensrichter zuhört wenn meine Muslime beim Impro-Theater spielen, was passiert, wenn Mohammed versucht, einem Schwerhörigen eine Sure aus dem Koran zu erklären. Ich wusste gar nicht, wie viele Möglichkeiten der Missverständnisse es geben kann.
kalmar,
der "Taufgedanke" ist die wohl genialste Idee der verkaufs- und abhängigkeitsmachend-orientierten Kaufleute der Genesis. Die Definition der Community, via Angst und Erlösung, ne kleine Scheisschance von Existenz zu bekommen, hat sich durchgesetzt. Bis zu dieser Sekunde. Dabei zu sein, machbare Vorgaben zu bekommen, nicht Denken zu müssen, Antworten auch geben zu dürfen, Unschuldig selbst als Schwein zu sein, den Mitmenschen töten zu dürfen, Absolution erhalten ..... So ne Nummer läuft, nach wie vor. Du meinst,.. weil die kleinen Schafe Angst haben?... vor dem Tod?... jaja, schon möglich. Wer am Leben gehindert wird, muss Angst vor dem Ende haben.
Deine "Leutchen" solltest du machen lassen. Bergpredigt und so. Das sind Vorstufen zu mehr. Trotz Hinterreihen.
"Allways lock on the bright (Brian´s) side of.... what ever.
che, das Machtgefüge, das auf der Angst vor dem basiert, was im Jenseits passieren könnte, lässt sich mit rationalen Mittel nicht so leicht erschüttern. Die religiöse Paranoia scheint nicht heilbar zu sein. Ein paar meiner Leutchen wollte die Bergpredigt dramatisieren, aber nicht so, dass einer spricht und alle anderen schweigen, das wäre nicht bühnenwirksam Die Frage kam, was in den hinteren Reihen geschieht, wo man nicht so gut hören kann. Zum Entsetzen meiner gläubigen Christen kam eine Szene aus ''"Brian" dabei heraus. Sie bekamen wirklich so etwas wie Angst vor Strafe. Bei dem Taufgedanken dürfte es ähnlich sein.
kalmar,
ich bitte dich. Hätte die katholische Kirche den ans Kreuz genagelten zum Vorbild für ihr Tun .... sie wäre pleite. Um Priester zu ernähren brauchts keine Ideale. Den Herrschaften im Brokatgewand genügen die Heerschaaren der aufzusammelnden Dummheiten. Davon gibt es nach wie vor reichlich. Wobei der fetter werdende Bauch sich immer Gedanken um Nachschub machen muss. Fehlt im Kühlschrank der Notwendigkeit der Kaviar zum Brot.... dann wirds Ernst. Des Priesters GAU ist der gescheite Mensch. Ergo wird alles getan, damit er scheitert.
Den Scheiterhaufen zur Wahrheitsdemonstration gibts nicht mehr.
Schade (weiss der meditiernde Glaubenskongregator)!
Hexer, es hängt doch allein von den Eltern ab ob sie sie ihre kleinen Kinder taufen lassen oder nicht. Ich weiß, da wird ihnen erzählt, dass ungetauft verstorbene Kinder nicht in den Himmel kommen weil sie nicht vom Fluch der Erbsünde reingewaschen wurden, doch auf solche Einschüchterungen sollte man sich nicht einlassen. So ein Kleinkrämer wie die Kirche erzählt ist der liebe Gott nicht, der hat es schon lieber, wenn sich die Kinder später aus eigener Entscheidung taufen lassen oder nicht. "Lasset die Kindlein zu mir kommen", hat Jesus gesagt, und nicht :"Tragt sie zu mir her, ob sie nun wollen oder nicht."
Nur weil es eine Institution wie die Kirche gibt, muss ich doch da nicht Mitglied sein. Warum ist es eigentlich so, dass Kinder bei der Geburt getauft werden? Gut, man kann später Austreten, allerdings hat man dann wieder Nachteile. Also irgendwas läuft falsch. Kann nicht sein, dass solche, ich nenne sie mal Vereine, unser Leben von Liebe und vorallem auch Krieg bestimmen.
campos, du magst ja recht haben wenn du sagst, dass sich weder der Papst noch Frau Merkel Gedanken über die Finanzierung der katholischen Kirche machen, weil sie ja in Deutschland so geschmiert funktioniert, aber vernünftige Leute denken sehr wohl darüber nach.
campos,
es geht um weite Teile der deutschen, katholischen Elite. Da hilft dir dein reflexhaftes in die rote Ecke treten jetzt aber mal gar nicht weiter.
Dieses Gedöns um einige Spintisierer erzkatholischer Prägung ist inzwischen ein ausgelutschter
Kaugummi. Ganz besonders dann, wenn das Gedöns von Spintisierern tiefroter Provenienz kommt.
Es geht denen nicht um die Kirche, nicht um den Glauben, nicht um Theologen. Sondern um das
Verbreiten ihrer Ideologie und der daraus zwanghaft folgenden Vorstellungen.
Kein Papst kümmert sich um so etwas, keine Angela Merkel interessiert das. So dumm sind sie nicht.
campos, in der Tat,
Deutschland ist nicht der Nabel der Welt. Deutschland ist aber zur Finanzierung des "Konzerns" die mit weitem Abstand wichtigste Abteilung. Brechen hier Einnahmen, u.a. durch Kirchenaustritte weg, schmerzt das den Kassenwart in Rom empfindlich. Des weiteren könnte es ja, endlich, mal so weit kommen, dass das gesamte Geschäftsmodell der Katholen in Deutschland auf den Prüfstand, z,B. der Finanzämter, gerät. Die Steuervorteile, die gewinnbringenden Arbeitsfelder (KLiniken, Sozialträgerschaften), die Immobiliengeschäfte etc. Status und Sonderregelungen basieren immer noch auf einem Reichskonkordat, geschlossen mit den Nazis! Muss man sich mal vorstellen! Alleine die unglaubliche Tatsache, dass der Staat via Finanzamt den Katholen die "Steuer" eintreibt, verschafft ihnen jährlich Milliarden, die sie bei reiner, eigener Mitgliedsbeitragsfinanzierung nie erzielen würden. Der deutsche Staat hilft also in weltweit einmaliger Art und Weise den Laden zu betreiben. Vor nichts haben die Römer mehr Angst, als eben dieses "Geschäftsmodell" zu behindern. Machen die Zuwendungen aus Deutschlan doch den größten Batzen der Gesamtfinanzen aus.Sollte sich herausstellen, dass die katholische Kirche mit ihrer "new Politic" einen rückgewandten und somit GG-feindlichen Weg beschreiten wird, dann muss(!) der deutsche Staat handeln. Zuallerst heisst das: Weg mit jeder staatlichen Hilfe/Unterstützung. Dafor haben sie Angst. Zu recht. Ob ihnen allein ein paar Schäfchen in Deutschland verloren gehen, juckt sie vielleicht nicht. Di Möglichkeit des Verlustes ihrer Pfründe versetzt sie in Angst und Schrecken. Hier sehen sie in der protestantischen Kanzlerin das Damoklesschwert über ihren scheinheiligen Köpfen kreisen. Wenn jemend den sturen Mystiker in Rom zur Räson bringen kann, dann die deutschen Bischöfe. Er wird wohl keine theologische Einsicht gewinnen. Jedoch, wir wissen alle, dass die Macht und die Angst ums Kapital noch jede "höhere Einsicht" möglich machte.
So ist es wohl. Deutschland ist nicht der "Nabel der Welt". Mitgliederzuwachs hat die Katholische Kirche
auf anderen Kontinenten. Dort sind die Theologen und die Gläubigen meist konservativ.
"Verrat am Zweiten Vatikanischen Konzil" kann auch dadurch begangen werden, wenn heftig über
den "Geist" dieses Konzils schwadroniert wird, die Vorstellungen e i n i g e r Theologen aber
keine Stütze in den Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils finden. Die sind verbindlich. Außerdem
sind die vier Pseudo-Bischöfe weder "begnadigt" noch als Bischöfe anerkannt worden. Sie dürfen wieder
an der Kommunion teilnehmen. Mehr ist nicht passiert. Im übrigen rudern diese reaktionären Frömmler
zurück - seitdem sie dem Kirchenrecht wieder unterworfen sind.
Der Chef eines weltweiten global players in Glaubensdingen muss seinen Konzern zusammen halten.
Dabei kann er nicht übergroße Rücksicht auf deutsche Theolgen nehmen, die ihm
übrigen keineswegs "geschlossen widersprochen" haben. Das ist Unsinn.