Uniklinik: Labore werden ausgegliedert
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Kommentare zu Uniklinik: Labore werden ausgegliedert
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Klimpe ein Autoverkäufer aus Mainz, super peinlich dieser, weder Mensch noch Mann wäre passend.
Ein paranoider narzisstischer Psychiater setzt sich ein Denkmal und kassiert Prämien für das Zerstören von Existenzen. Das wird Patientenleben kosten, aber egal. Man fühlt sich nicht weit entfernt von den 30 er Jahren des letzten Jahrhunderts. Da hat ein Psychopath ganz Deutschland terrorisiert und aufgrund eines fehlenden Professor Tittels einen Doktor eingestellt, der die Menschen körperlich mißhandelt und zerstört hat. hier läuft dies subtiler auf einer geistigen Ebene ab.
Das hat nix mit modernen Bewusstsein zu tun und ist kein Zukunftsmodell...
«Als Wirtschaftsbetrieb ist es unsere Aufgabe, nach Bereichen zu suchen, die möglicherweise optimiert werden können», sagt Saß.
Da wüßte ich einen Bereich, der bisher geflissentlich übersehen wurde: der Vorstand!
Es ist ein Skandal, wie mit den Beschäftigten umgegangen wird. Man hat noch nicht einmal die Größe, die Betroffenen zu informieren, nein, man lässt die Presse berichten und lanciert gleichzeitig einen Jubelartikel über den tollen Umbau, der 100 Millionen kosten wird. Licht für die Patientenzimmer und in den Laboren schaltet man das Licht aus. Welch ein Hohn!
Wenn man dann noch Professor Lütticken hört, der die große Bedeutung der Labore für die Krankenversorgung beschreibt, dann muss man sich fragen, was den Vorstand antreibt. Das Wohl der Patienten und der Beschäftigten jedenfalls nicht.
Von "vertrauensvoller Zusammenarbeit", die ein Gesetz (das LPVG) vorschreibt, kann auch keine Rede mehr sein: der Personalrat soll erst am Tag nach den Presseveröffentlichungen informiert werden.
Eine Elite-Universität macht sich gut.
Die Professoren haben sich und die TH gut eingebracht.
Das Universitätsklinikum bedeutet Ausbildung, Forschung und Patientenversorgung.
Forschung muß erhalten bleiben - eine hochwertige Patientenversorgung nicht?
Ist Mitarbeiter rauswerfen akzeptabel?
Darf man alles was keinen persönlichen Gewinn bringt runterfahren oder outsourcen?
Man kann durchaus viel Geld sparen, wenn man den Patienten billige Leistung von auswärtigen Firmen unterschiebt. Manches geht dann langsamer oder wird erst gar nicht angeboten.
Was wird aus den Patienten, denen zu helfen jeder Arzt versprochen hat?
Was wird aus weniger Mitarbeitern, die trotz sinkender Reallöhne immer mehr Leistung erbringen müssen?
Ein faires Miteinander aller Beschäftigten, eine Strategie, bei der nicht eine Gruppe profitiert, wenn es der anderen schlecht geht, ein Universitätsklinikum zum Wohl von Forschung und Patienten - das geht.
Man muß es nur ehrlich wollen.
Will das auch der Ärztliche Direktor?
Ich hoffe ja.
Toll, das man sowas aus der Zeitung erfährt.
Was hat der Vorstand sich dabei gedacht?
Millionen sparen (haha),und das gute geschulte Personal durch billigkräfte aus Fernost oder Agrarwirtschaft ersetzen?
Dann möchte ich im Klinikum kein Patient mehr sein.
Grandioser Einfall, die Labors aus dem Klinikum auszugliedern. Wenn die Herren, die das so fein ausgetüftelt haben, dahinterkommen, daß man beim Ausgliedern der Patienten noch mehr sparen kann, dann gehen wir goldenen Zeiten entgegen.
Für 1 Euro glaube ich nicht.
Das Land möchte ja schließlich seine 100 Millionen zurückhaben und für den Vorstand soll ja auch noch was übrigbleiben. Die Sonderzahlung für das Jahr wird dann noch mal üppiger ausfallen.
Als nächstes kommt Rhön-Kliniken und erbarmt sich das sanierte Klinikum für einen Euro zu kaufen. Der Steuerzahler ist selbst schuld, wenn er sich das alles gefallen läßt und insbesondere diese Politiker wählt. Prost Wahljahr en Ochee
Das wird wohl nicht die letzte Meldung zum Ausverkauf des aachener Klinikums sein.
Auf der einen Seite wird das Gebäude für 100.000.000
umgebaut und modernisiert auf der anderen Seite Labore verkauft.
Was kommt als nächstes?
Natürlich immer unter dem Gesichtspunkt der Gewinn- bzw. Wertmaximierung, aber ob die identisch ist mit dem Wohl der Patienten, wage ich zu bezweifeln.
Na da bin ich mal gespannt was wie das Modell ausehen soll um die Krankenversorgung so zu gewährleisten wie sie jetzt besteht. Ich kann es schon bildlich vor mir sehen das erst alles schön verkauft wird minimale Gewinne für den Vorstand möglich sind aber wenn es dann nicht mehr so gut läuft wie bisher wird man wieder zurück rudern was dann erhebliche Mehrkosten bedeutet etc.
Naja eigentlich eine Schande für eine Elite-Uni das man solche Abteilungen ausgliedert um minimale Gewinne zu fahren, für mich ein ganz großes Armutszeugnis, ich kann nur hoffen das die Patienten dadurch keine Nachteile haben werden was ich aber schwer annehmen werde. Und was mit den Leuten passiert ist dem Vorstand so oder so egal hauptsache eine Minimale Summe gespart die man dann schön in andere Sachen investieren kann(wie eigene Tasche). Sehr sehr schwach für eine Elite-Uni(Pseudo-Elite).