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Tram droht das Abstellgleis

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Tram droht das Abstellgleis

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Stromer
am 12.02.09in Unterhaltung via lr-online.de

Der Cottbuser Straßenbahn droht das Aus: Ein Gutachten weist in vier Szenarien nach, dass die Stadt Millionen Euro einsparen könnte, würde sie die Trams durch Busse ersetzen. „Und das bei einer gleichbleibenden oder sogar verbesserten Taktung“, sagt Gutachter Lutz Richter von der Dresdner Firma PTV Planen, Transport, Verkehr.

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106 Kommentare

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Kommentare zu Tram droht das Abstellgleis

 

KarstenKarstenam 28.04.09via Lausitzer Rundschau


Einen sinnvollen Grund warum diese Strassenbahnen unbedingt erhalten werden müssen, habe ich bei der Menge der Beiträge nicht herauslesen können. Fazit ist: Strassenbahnen rechnen sich erst ab einer bestimmten Fahrgastzahl und sind in der Anschaffung um ein Vielfaches teurer als Busse. Und die Busse von morgen werden eh Elektromotoren haben. Und was hat das nicht vorhandensein einer Strassenbahn mit provinzialität zu tun? New York City ist dann wohl auch eine Kleinstadt.

KarstenKarstenam 26.02.09via Lausitzer Rundschau


Eine Straßenbahn ist kein Prestige-Objekt, sondern eine Form der Grundversorgung. Sie durch Busse zu ersetzen ist in jedem Fall ein Rückschritt, der schon lange epirisch nachgewiesene Schienenbonus wurde hier ja schon genannt. Man sollte das wirklich nur tun, wenn es wirtschaftlich nicht anders geht. Das aber ist in Cottbus nicht der Fall. Zumal, wie wir ja sehen, der Bus schön gerechnet wird. Würden ihm z.B. die externen Kosten zugerechnet, die er verursacht, sähe es anders aus.

Bahnhof CottbusBahnhof Cottbusam 17.02.09via Lausitzer Rundschau


Wenn man die Artikel über die Geschichte der Tram in der heutigen LR liest, könnte man meinen das wäre schon der Abgesang auf die Straßenbahn. Weiß man bei der LR etwa schon mehr als gut wäre?!

WKWKam 16.02.09via Lausitzer Rundschau


Straßenbahnausbau statt Straßenbahnabbau ist das Thema unserer Zeit. Auch wenn dank Frau Merkels früherem Kabinettskollegen dem Auitoveretreter Wissmann, gepaart mit Mielkes Nachfolger Mehdorn der ÖPNV derzeit in einem schlechten Licht darstellt und in der Politik keine Lobby hat, geht z. B. Hamburgs Hochbahnchef davon aus, dass bezahlbarer Sprit noch für 3 Generationen Busse da ist. Wohl dem, der dann eine elektrische Straßenbahn hat.

Mitropa1Mitropa1am 16.02.09via Lausitzer Rundschau


Das ganze passt doch glänzend zusammen mit dem Autoförderprogramm der Bundesregierung. Je schlechter der ÖPNV umso mehr Bürger weichen auf Autos aus. Und da passt die Straßenbahn natürlich nicht, sie ist zu attraktiv. Außerdem wird die Abwanderung aus Cottbus ohne Straßenbahn mit Sicherheit noch massiver, denn es zeigt sich weltweit, eine Straßenbahn identifiziert die Bürger mit ihrer Stadt und die angebliche Kosteneinsparung bei Busbetrieb , ist zudem auf Dauer auch nicht sicher.

dischudischuam 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Zu hoffen ist nur, dass die Kommunal-Politiker die Kommentare auch lesen und Schlussfolgerungen daraus ziehen.
Schön wäre es auch, wenn zu wesentlichen Argumenten seitens der Politiker Stellung bezogen werden würde.

FranzFranzam 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Was mir an dem Forum gefällt, ist dass wir Cottbuser nach einer Serie von Desastern hellhörig geworden sind und uns nicht mehr wie die Lämminge zu Grabe tragen lassen. Unser MP würde wohl sagen, so sieht eine engagierte Bürgerschaft aus. Cottbus ist, so siehtr es wohl aus, aufgewacht. Das macht Mut für einen künftig attraktiven Nahverkehr mit vielen Tram-Strecken, die auch genutzt werden.

Barbara III.Barbara III.am 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Das Problem ist es können keine neuen Investitionen getätigt werden, denn es wurden schon so viele "Investitionen" getätigt, wo nun erst mal die Schulden dafür abzuzahlen sind und eine noch höhere Verschuldung als bereits vorliegt wäre mehr als unverantwortlich.

H.BeyerH.Beyeram 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Haben die Verfasser dieses "Anti-Tram-Gutachtens" einmal darüber nachgedacht, was passiert, wenn die Kraftstoffe unbezahlbar teuer werden sollten? Dann würde ihr ach so gutes Buskonzept wie eine Seifenblase zerplatzen! Sollen die Bürger/innen dann laufen?
Lieber die Tram erhalten und mit Energiespartechniken ausstatten - funktioniert bereits in Mannheim. Und natürlich Richtung Spreewald verlängern - dann kämen auch mehr Touristen!

GubenaGubenaam 14.02.09via Lausitzer Rundschau


@ bürger L: Eine 100 %-tig Gewinn bringende Personenbeförderung gibt es nicht ! Nicht einmal bei EInzelfahrten.

bürger Lbürger Lam 14.02.09via Lausitzer Rundschau


Die CMT ist ein Erfolgsmodell? Sollte man vielleicht mal nachlesen, bei welchen Zuschüssen!
Tropical Islands ist ein Erfolgsmodell? Das sehen Eigentümer und frierende Besucher nicht so.

Trotzdem: Die Straßenbahn ist eher ein psychologischer Faktor. Dieser lässt sich schlecht in Zahlen fassen. Was die Akzeptanz angeht: Dann müsste man eher massiv investieren. In die Anbindung der Randgemeinden zu einer Art S-Bahn. Wirtschaftlich wird auch das nie.

GubenaGubenaam 14.02.09via Lausitzer Rundschau


@klaus s.: Fahrzeuge die 30 Jahre auf den Buckel haben, fahren in Bad Schandau, Naumburg und Woltersdorf (b. Berlin), teilweise sogar Modernisiert und im Liniendienst !

MartinMartinam 14.02.09via Lausitzer Rundschau


@ dischu:
Alle Wagen im Linieneinsatz wurden nach der Wende modernisiert.

@klaus s. :
Er meint ja auch wie lange das Fahrzeug fahren kann, bis es ersetzt werden muss. Die Cottbuser Fahrzeuge haben die Hälfte Ihrer Zeit jetzt schon hintersich.

dischudischuam 14.02.09via Lausitzer Rundschau


Die Tatra-Bahnen in Cottbus stammen noch aus DDR-Zeiten, teilweise wurden sie sicher rekonstruiert.

dischudischuam 14.02.09via Lausitzer Rundschau


Ja, Privatisierung ist durchaus auch ein Ansatz, der überlegenswert ist. Die DB macht es doch ebenso. Wenn Strecken nicht rentablel sind, gibt die DB sie für andere Betreiber frei. Und dann werden offenbar wieder schwarze Zahlen geschrieben, siehe Connex oder ODEG.
Natürlich muss das mit entsprechenden Auflagen erfolgen.

klaus s.klaus s.am 14.02.09via Lausitzer Rundschau


eine strassenbahn die 30 jahre alt ist?
hab ich gaub ich kaum mal gesehen...nicht mal in cottbus

werner zwerner zam 14.02.09via Lausitzer Rundschau


gibt doch schon viele 1euro jobber in cottbus...komm halt noch ein paar 1,50 rikschafahrer hinzu...die könnten touristen durch die stadt ziehen...in kalkutta sollen die ja verboten werden.waere cb die einzige stadt weltweit mit rikschwallas.-)
ne andere beschäftigung gibt es doch in cottbus kaum noch - ausser alos und rentner....mit oder ohne strassenbahn.gibts ja ausserdem busse mit biodiesel und gas

GubenaGubenaam 14.02.09via Lausitzer Rundschau


Blödsinnige Idee. Dann sollte die Verschrottung der Diesel-Flotte bei Cottbusverkehr auch gefordert werden. Von dem Geld arbeitslose Cottbusser beschäftigen ? Gute Idee ! -> Die fahren dann Großraum- Rikscha für 1,50 Euro Stundenlohn als Bus und Straßenbahn-Ersatz. Kommt auf jedenfall für den kommunalen Haushalt viel Preiswerter.

Barbara III.Barbara III.am 14.02.09via Lausitzer Rundschau


Sogar Richter machen das so, sprechen irgendein Urteil und wenn´s falsch ist, was soll´s, wer sich falsch behandelt fühlt kann doch in Widerspruch gehen und so haben Richter dann auch wieder Arbeit und alles kostet für die Betroffenen immer nur mehr und zwar Zeit und Geld. Oder beantragen Sie mal eine Kur, die wird erst mal prinzipiell abgelehnt, nur wenn man in Widerspruch geht, dann kriegt man vielleicht die Leistung die einem zusteht.

Diese neue "Arbeitsmoral" führt in den Abgrund.

Barbara III.Barbara III.am 14.02.09via Lausitzer Rundschau


Das machen doch viele so, jeder schiebt die Probleme nur weiter und erhöht damit im Grunde die Kosten.


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