3.79

Eklat im Wittlicher Stadtrat: Stelle des Kulturamtsleiters gestrichen

x 3
 
 
Eklat im Wittlicher Stadtrat: Stelle des Kulturamtsleiters gestrichen

Beitrag melden

Eingestellt von
Sven Dorkum
am 12.02.09in Politik via volksfreund.de

Mit den Stimmen der CDU und FDP bei Enthaltung der FWG hat der Stadtrat Wittlich die Stelle des Kulturamtsleiters gestrichen. Die SPD und die Grünen und deren Beigeordneter stimmten nicht mit ab und verließen aus Protest die Sitzung. Den Antrag zur Streichung stellte Jörg Hosp, FDP, im Zuge der Beratung über den Stellenplan der Stadt.

Auf volksfreund.de weiterlesen

67 Kommentare

Kommentare zu Eklat im Wittlicher Stadtrat: Stelle des Kulturamtsleiters gestrichen

 

Grit StrubeGrit Strubeam 20.02.09via Trierischer Volksfreund


Mein Gott. Er ist weg. Danke!

LeserLeseram 17.02.09via Trierischer Volksfreund


Hallo Herr Endres,

sind sie nicht Mitarbeiter des Kulturamts und machen Sie nicht fleißig Striche am Eintriott zum Museum? Und sind Sie niocht zufällig auch Mitglied im Vorstand des MEistermann-Vereins?

leserleseram 17.02.09via Trierischer Volksfreund


@ HK
nicht hyperventilieren. Dei geistrweicehr Eintrag ist doch noch da! (s.u.)

Stephan HenkelStephan Henkelam 17.02.09via Trierischer Volksfreund


Wittlich Klein´s Kappessitzung im Stadtrat Eklat bei der Sitzung!
Der von Jörg Hosp und Albert Klein initiierte und von CDU und FDP organisierte Coup, den amtierenden Kulturamtsleiter per Streichung der Stelle des Kulturamtsleiters abzusägen, wird keinesfalls mit Erfolg gekrönt werden.
Ich sage hier und jetzt voraus, daß dieser Vorgang wie ein Bumerang auf die Initiatoren dieses Skandals zurückfallen wird.

Da müssen sich einige Personen auf der letzten Wittlicher Kappensitzung gehörig Mut angetrunken haben, so daß es Ihnen bis heute den Kopf vernebelt hat und der Realitätssinn verloren ist.
Der neue Stadtrat wird am 7. Juni gewählt: Will man hier noch kurz vor 12 Tatsachen und Fakten schaffen, weil man dem Votum der Wähler nicht traut? Hat man Angst, dass die Mehrheitsverhältnisse sich zu Ungunsten von CDU und FDP verschieben könnten? Will man mit unsauberen Personalentscheidungen auf Kosten betroffener Personen populistischen Wahlkampf betreiben?

Das sind die Fragen, die man sich hier stellen muß. Hat das noch was mit Demokratie zu tun? Ich habe da so meine berechtigten Zweifel. Das ist für mich Kamikaze-Politik vom Feinsten.
Man darf sehr gespannt sein, wie es jetzt in dieser Angelegenheit weitergeht. Kommt es zu einer Spaltung im Stadtrat? Wird dieser Stadtrat handlungsunfähig, so daß womöglich die Wahlen zum Stadtrat vorgezogen werden müssen? Die Frage erscheint mir langsam als berechtigt. Da kriegt so mancher mehr als Bauchschmerzen bei dem Gedanken Getroffen zu werden. Aus der Hüfte schießen, abservieren: High Noon im Stadtrat. Absurd, unpassend sind weitere Attribute von betroffenen Personen. Der Stil ist unter aller Sau, das erscheint billig, jeder ist vollkommen entbehrlich und man bringt unwiderlegbare Selbstbeweise, von seiner Entbehrlichkeit?
SPD und Grüne verlassen aus Protest die Sitzung. Ich bin jetzt mal gespannt auf den Protest der Demokraten und der demokratischen Organe in unserer Stadt.

Gerd KalverdosGerd Kalverdosam 17.02.09via Trierischer Volksfreund


Die stelle des Kulturamtsleiters ist für die kleine Stadt Wittlich, mit BAT II rund 3.700 Euro viel zu hoch besoldet. Hier würde einfach eine Stelle mit der Besoldungsgruppe BAT VII völlig ausreichen. Daher muss die Stelle des Kulturamtsleiter sofort gestrichen werden. Eine Frechheit soviel Geld einzustecken, für was überhaupt?

Sven DorkumSven Dorkumam 14.02.09via Trierischer Volksfreund


Einverstanden zu 100%. Los geht´s.

Maja SternMaja Sternam 14.02.09via Trierischer Volksfreund


Gut, dass jetzt hoffentlich Ruhe eingekehrt ist. Calleen ist weg und wir alle sollten zur Tagesordnung mit neuer Energie übergehen. Wir haben nun alle eine neue Chance für eine nachhaltige Kulturarbeit in Wittlich. Die sollten wir nun nutzen und die leidige Diskussion um den untragbaren alten Kuturamtsleiter sofort beenden. Es ist es nicht wert, weiter zu diskutieren, wenn man schon über neue Kuturprojekte sprechen könnte. Lassen wir es also jetzt gut sein und starten wir in die Zukunft.

HKHKam 14.02.09via Trierischer Volksfreund


Hier wird vom Betreiber dieser Web-Site zensiert.

Ein Kommentar von mir von heute ist gelöscht worden. Das wird diesem Eintrag sicher auch passieren.

Mein (gelöschter) Eintrag:

"P f u i !!! ...

komicalkomicalam 14.02.09via Trierischer Volksfreund


So, hab mir das Ganze jetzt nochmal in aller Ruhe durchgelesen.

1. Entscheidung, den Posten des Kulturamtsleiters wegen der Außendarstellung des Herrn Calleen zu streichen ist richtig.

2. Dies im öffentlichen Teil der Stadtratssitzung ohne vorherige Abstimmung durchzuziehen war vielleicht nicht ganz glücklich, aber so ist das manchmal in der Politik. Hätte Calleen gute Arbeit geleistet, wäre das Problem nicht enstanden. Nur mit guter Arbeit, schafft man sich eine Position, in der man sich dann auch mal "etwas leisten darf"

3. Hätte man es in nicht öffentlicher Sitzung gemacht, wäre das Ergebnis letztendlich auch nicht anders gewesen. Und ich wette mit jedem, das Albert Klein in der Sitzung gesagt hat: "Stimmen wir darüber ab" und nicht "Lassen wir das Beil fallen oder nicht?"

Und ganz nebenbei bemerkt: Infos aus nichtöffentlicher Sitzung sind üblicherweise "schneller rund" als die aus öffentlicher.

4. Wittlich wäre gut beraten sich auf das Wesentliche der Kultur zu besinnen, und nicht irgendwelche "künstlerischen Luftschlösser" bauen zu wollen. Wechselnde Ausstellungen, und nicht nur im GM-Museum, mit Kunst, die das breite Publikum anspricht und auch versteht. Was nutzt der Stadt eine Erwähnung in der FAZ oder der SZ, wenns keiner mitkriegt. Hier sollte "die Musik spielen".

HKHKam 14.02.09via Trierischer Volksfreund


P f u i !!!!

Wer so mit Mitarbeitern in der Öffentlichkeit umgeht, der hat keine Besseren verdient.

Dirk BenischkeDirk Benischkeam 14.02.09via Trierischer Volksfreund


Wenn der Kulturamtsleiter ein solch offensichtliches Fehlverhalten an den Tag gelegt hat, dann finde ich es richtig, dass auch die Bevölkerung davon erfährt. Als Kulturamtsleiter steht man in einer herausgehobenen Position, da ist eine öffentliche Diskussion nicht geheim zu halten und dies wäre auch nicht im Interesse des öffentlichen Interesses. Hätte Calleen nicht so intrigant gewerkelt, wäre es dazu nicht gekommen und wir würden heute keine solche Diskussion um die öffentliche Meinung führen. Er ist selbst schuld - nun soll er halt einfach gehen und schweigen.

KnallerKnalleram 14.02.09via Trierischer Volksfreund


Vorweg: Ich bin kein Wittlicher und betrachte das ganze aus der Distanz!
Über dei Qualitäten eines Kulturamtslieters will und kann ich nicht urteilen, aber auf mich wirkt das ganze, da es im öffentlichen Teil der Ratssitzung behandelt wurde, wie eine Hexenjagd! Wenn der Wiitlicher Rat seine Verantwortung gegenüber den Bürgern dieser Stadt ernst genommen hätte, hätte er den Punkt "Stellenplan" im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung beraten und entschieden, so wäre es zu keiner "Demontage" einzelner Bürger oder Mitarbeiter der Satdt Wittlich gekommen.
Ob der Kulturamtsleiter der richtige ist oder nicht, ist ein anderes Thema, aber hiermit hätte man anders umgehen können!

Gerhard NadolnyGerhard Nadolnyam 14.02.09via Trierischer Volksfreund


@Conny Dachs
Ihre Frage:Kann man das von remscheid aus ist berechtigt.
Ich habe ich mir ab dem 19.2. ein kleines Haus in der Oberstrasse gemietet. Dann bin ich vor Ort. Solange ich Herrn Dr.Calleen nicht persönlich kenne, weigere ich mich auch ein Urteil über die Personalie abzugeben. Über die Kulturarbeit darf natürlich gestritten werden. Auch ich habe schon vor Monaten eine andere Kulturpolitik gefordert und auch die Frage gstellt, ob die Organisation optimal ist. Ich will eine Kulturpolitik für alle Bürger. Aber was derzeit abgeht verletzt die Würde des Stelleninhabers. Liebe Kommentatoten bitte, haltet den Ball flacher.

Herb WaschbüschHerb Waschbüscham 14.02.09via Trierischer Volksfreund


at Stefan Endres:
So geht das nicht! Was von Calleen in Bezug auf anerkannte Kulturarbeit geleistet worden ist, ist unter aller Granate. Der ist so arrogant, dass man es nicht beschreiben kann. Für uns Vereine, ist sein Weggang mit großer Sicherheit von Vorteil. Wir haben den nie gebraucht.

WengerohrerWengerohreram 13.02.09via Trierischer Volksfreund


@ Stefan Endres:

Und wie gut kennen Sie den Herrn Calleen? Mir kommen ja echt die Tränen. Da hat man einen politischen Hallodri entlarvt und schon springt jemand bei, der die Kultur gefährdet sieht und, das schießt echt den Vogel ab, Angst vor NS-Aktionen schürt. Oh, Gott! Wie sind sie denn ´drauf? Fakt ist, dass in Wittlich der Kulturamtsleiter über Monate hin einen persönlichen Kampf geführt hat, der im übrigen auch die Jüdische Gemeinde in WIL betraf (so viel zu Ihrer "braunen" Unterstellung). So geht das nicht, Herr Endres, wenn Sie es denn wirklich sind ... ?!?

Stefan EndresStefan Endresam 13.02.09via Trierischer Volksfreund


Kennen Sie alle, die Sie hier fast ausnahmslos Ihren Hass über eine Person ausgießen, diesen Menschen eigentlich persönlich? Nein, dass ist wohl auch nicht nötig. Ein bisschen was Ungefähres wissen, ein bisschen was Kolportiertes aufschnappen aus dritter Hand - das reicht, um sich an dieser braunen Treibjagd zu beteiligen. In das Feindbild Calleen werden soviele Hassbilder projiziert, das einem Angst und Bange wird. Einen solchen Umgang mit Andersdenkenden, Freigeistern und unbequemen Zeitgenossen hatten wir doch schon mal ("Weg mit dem Schuft", schreibt ein Teilnehmer, "wenn das alles stimmt.") Und wenn es nicht stimmt, wen opfern wir dann? Was wissen Sie wirklich über die Qualitäten des Menschen und Kulturamtsleiters Calleen? Wieviele persönliche Gespräche haben Sie mit ihm geführt - und wieviel Ihres vernichtenden Urteils stammt aus polemischer Stimmungsmache, auf die einfach aufgesattelt wird? Hauptsache: Bösewicht und Feindbild sind ausgemacht.
Zur Sache: Wissen Sie, welch ausgezeichnetes Renomée des Georg-Meistermann-Museum in Fachkreisen genießt? Sie wollen bessere Kulturarbeit auf die Beine stellen als Meistermann und Hrdlicka? Was sollte das konkret sein? Wer in Fachkreise reinhört, bekommt mit, wie sehr die Kulturarbeit von Dr. Calleen im Museum und in der Synagoge geschätzt wird. Aber auch nur, wer das hören will. Das ließt man nicht im Wochenspiegel. Eher im Veranstaltungsteil der FAZ.
Wer viel mit Herrn Dr. Calleen zu tun hat, wird die außergewöhnlichen menschlichen und fachlichen Fähigkeiten dieses Mannes sehr schnell entdecken. Aber nur wer hinhört und hinschaut. Das kolportiert sich nicht so schnell wie eine Skandalmeldung. Es lässt sich nicht zur Stimmungsmache ausschlachten. Oder ist es alles nur der Neid?
Bringen Sie Ihr Feindbild zur Strecke. Und mit ihm die exellente Kultur- und Museumsarbeit. Aber ein Meistermann-Museum wird es dann auch nicht mehr geben. Dann werden die Räumlichkeiten ja frei für Hochzeitsmessen, Events und Hobbykunst.

RictiovarusRictiovarusam 13.02.09via Trierischer Volksfreund


Wofür Kultur, die Türken sind doch da besser keinen als zwei. Man müsste ja Rücksicht nehmen

herberthansenherberthansenam 13.02.09via Trierischer Volksfreund


ich krieg die tür nicht zu, na wenn haben wir den da, den wengerohrer. herzliche grüße in das dorf des ehemaligen fraktionsvorsitzenden der wittlicher cdu!!!!!!!!!!!

Ryan SmithRyan Smitham 13.02.09via Trierischer Volksfreund


Sind Sie Nazi oder warum bedienen Sie sich deren Jargon? Viel Spaß beim "Zurückschießen", Sie guter Deutscher!

Conny DachsConny Dachsam 13.02.09via Trierischer Volksfreund


Kann man das von Remscheid aus?


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren