Weg mit der Straßenbahn in Cottbus?
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In einem LR-Leserbrief las ich die Forderung, dass die Stadtverordneten und der OB mal eine Runde den ÖPNV in Cottbus nutzen sollten und dann eine Bewertung zur Qualität abgeben sollen. Das fand ich gut!
Ich finde es einfach nur erschreckend, dass diejenigen darüber entscheiden, die eh nur das Auto nutzen und nicht auf den ÖPNV (Bus und Bahn!) angewiesen sind.
Sonst wüssten sie auch, dass der Schüler - aber auch Tagesverkehr auf den Linien 3 und 4 mit Bussen nicht zu bewältigen wäre.
Was heißt hübsch? Ich finde das jetzt total subjektiv.
Unsere Tram erfüllt ihren Zweck - unzwar gut! Durch die Modernisierung konnte ein niederfluriger Teil für ältere Mitmenschen, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen hinzugefügt werden und der Stromvberbrauch TROTZ der höheren Kapazität gesenkt werden!
Auch die Ausstattung ist komfortabel - und rein subjektiv die Farbwahl im Innenraum auch.
Was aber die Fahrgäste damit machen, da kann die Straßenbahn nix dafür (Müll, Scheiben zerkratzen...)
..Eberswalde.
Aber auch ein O-Bus-Netz braucht die Stromversorgung (Infrastruktur: Oberleitungen, Stromeinspeisungen...) und bieten eine geringere Kapazität. Und die Straßern werden genauso wie mit Dieselbussen belastet. Ich fände es eine schwachsinnige Alternative, da die Oberleitungen der Straßenbahn NICHT hierfür geeignet sind. Man müsste alles neu aufhängen.
Ein klarer Punkt für unsere Straßenbahn!
Tja, aus dem Exil lässt es sich gut reden und was hat das mit den ewig Gestrigen zu tun. Einfach abhauen kann jeder.
Straßenbahn - schön und gut, aber wenn sie nicht bezahlbar ist? Wenn alle diejenigen, die sich den Erhalt der Bahn wünschen, sie auch ohne "Wenn und Aber" benutzen würden, brauchte die ganze Diskusion nicht sein. Man denke an die Diskusionen vor Jahren um den "Stern" in der Stadtpromenade: viele haben drum gejammert, aber ihr Eis haben sie wo anders gegessen! Es kann nicht sein, dass die Allgemeinheit wider aller Logik für Wünsche einiger zahlen soll. Aber wenn die TRAM wenigstens hübsch wäre!!
Gleichzeitig muss die Frage gestellt werden, wie es möglich sein könnte, die Straßenbahn attraktiver zu machen und damit weitere Fahrgäste zu gewinnen. Die bisher durch die Stadt veröffentlichten Zahlen haben nicht mal eine beschreibende Funktion des Zustandes, da es keine tiefgründigen Analysen dazu gibt.
Die Strassebbahn darf nicht abgeschafft werden.
Besser wäre es, auf neue Technik wie kürzlich vorgestellt, eine Tram,die durch Induktion angetreiben wird, einzusetzen. Wäre ein Gedanke. Oder startet ein Bürgerbegehren.
Wer hat das Gutachten in Auftrag gegeben? Wieso wird nach der großen Instandsetzung der Straße der Jugend mir Erneuerung und veränderung der Gleidanlagen mit sehr hohen Kosten die Straßenbahn in Frage gestellt?
Hat man denn nicht gewust das sehr hohe Kosten in den Erhalt der Straßenbahn gesteckt werden müssen? Welche Unternehmen kann sich solch ein Unsin n leisten. Wer wird eigentlich dann zur Verantwortung gezogen. Das ist ja noch nie bei geschehen!
Man sollte bei der ganzen Straßenbahndiskussion nicht vorrangig den eventl. finanziellen, kurzfristigen Vorteil sehen. So etwas ist auch ein Standortfaktor für derzeitige und zukünftige Investoren. Cottbus würde um so schneller zur Provinzstadt verkommen, die wenig anziehend wirkt.
Vor Jahren wurde auch die Spreewaldbahn abgeschafft. Heute wäre man über eine solch Touristenattraktion froh. Wer weiß was die Zukunft noch für Cottbus bringt?!
Das war vor 30 Jahren mal eine Option.
Hoyerswerda hatte, wenn ich mich nicht täusche, mal eine Obus-Netz.
Hat sich offenbar nicht bewährt.
Kennst du eine Stadt mit Obus-Netz?
@Exil-Cottbuser:
1. Hast du schon mal was von Feinstaub-Belastung gehört?
2. Straßen müssen wohl nicht repariert werden, was?
3. Kennst du eine Stadt mit effektiven Elektrobussen?
Umweltschutz!? Auch wenn eine Straßenbahn keinen Auspuff hat, so verbraucht sie doch sehr viel Energie. Die Abgase sieht man allerdings nicht in CB sondern in Jänschwalde, Boxberg und Schwarze Pumpe. Un die scheinbar endlosen Gleisarbeiten erledigen sich auch nicht nur mit Spaten und Gutem Willen!
Aber wenn schon die Stadt selbst sauber bleiben soll, dann geht das auch mit Elektro-Bussen an Stelle der Diesel.
Und Fahrräder gibt es übrigens auch noch.
Es gibt noch eine Alternative. Wie wär es denn mit dem Einsatz von O-Bussen? Das Leitungsnetz mit den Haltestellen kann erhalten werden. Die Umweltverträglichkeit wäre auch gewährleistet und die Gefahren vom Schienennetz wären beseitigt! Wie ist Eure Meinung?
Dazu muss ich an 3 Stellen Einspruch einlegen:
1. Wieso fahren dann in viel kleineren Städten noch Straßenbahnen?
2. Trams emittieren überhaupt kein CO2, jedenfalls nicht in der Stadt, im Gegensatz zu Bussen..
3. Vielleicht sind Trams teurer, aber dafür haben sie auch eine wesentlich größere Lebensdauer.
Die Straßenbahn gehört einfach zu Cottbus. Und im Gegensatz zu den Bussen kommt sie in den meisten Fällen auch pünktlich. So zumindest meine Erfahrungen.
Cottbus komplett auf Busverkehr umzustellen, ist mit der momentanen Infrastruktur schlichtweg unmöglich. Man schaue sich beispielsweise die Madlower Hauptstraße in Stoßzeiten an, mit dem Fahrrad bin ich schneller in Madlow, als jeder Bus, der die Straße nutzen muss.
Ein umweltfreundliches Verkehrsmittel abschaffen ?
Schon diesen Gedanken finde ich empörend.
Man versucht krampfhaft saubere Elektroautos zu entwickeln , weil das die Zukunft ist und die über 100 Jahre alte, elektrische Strassenbahn soll abgeschafft
werden. Wie kann denn soetwas mit der Bundespolitik
vereinbart werden?
Aber ruhig immer noch mehr Schulden machen, dann geht das alles noch sehr viel einfacher.
Die Trennung von der Tram fällt sicher schwer, aber CB schrumpft und die Tram kommt in die Jahre. Neue Bahnen, die fällig werden, sind deutlich teurer als neue Busse. Hinzu kämen Investitionen in die Infrastruktur. (Neue) Bahnen lohnen sich nur mit vielen Fahrgästen, die CB nicht mehr vorweisen kann.
Nach den Planungen wird sich der Takt sogar leicht verbessern und moderne Busse emittieren kaum noch mehr als Trams. Zudem sind sie durchweg behindertengerecht und leise. Mehr Lebensqualität also!
Noch so eine Legislaturperiode und Deutschland ist von der Landkarte verschwunden.
Gegen feindliche Übernahmen will man jetzt schon was im Grundgesetz festschreiben oder hat vielleicht auch schon festgeschrieben. Vielen scheint das noch gar nicht bewußt geworden zu sein, was eigentlich los ist. Wenn die Gefahr nicht bestünde, dann müßte man so was nicht im GG festschreiben, ging ja so lange auch ohne dieses Veto-Recht.
Hier ändert doch jeder ständig seine Meinung auch Kanzlerin Merkel hat ihr Umweltbewußtsein und -ziel schlagartig mit der Abwrackprämie geändert.