Auch Alemannia Aachen war Opfer von Sicherheitslücken im Netz
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Alemannia war damals nicht Opfer von Sicherheitslücken im Netz, sondern Opfer des technischen Unverständnis der Beteiligten. Ein solches herrscht offensichtlich auch in der Redaktion vor, da die Mär des "Unbekannten, der sich eingeloggt habe" leider auch im Jahre 2009 weiter verbreitet wird. Anders jedoch als etwa beim aktuellen Hackerangriff auf die Homepage des FC Schalke war damals kein unbefugtes "Einloggen" notwendig. Die Pressemeldung zu Guido Buchwald war - vermutlich in Vorbereitung der Veröffentlichung - bereits online gestellt worden, allerdings ohne Verlinkung auf der Startseite. Dies geschah offensichtlich in Unwissenheit darüber, dass diese Information damit für jedermann, der einen Browser richtig bedienen konnte, öffentlich einsehbar war. Dies wäre vergleichbar damit, einen Artikel in der Printausgabe zwischen den Kleinanzeigen zu platzieren, ohne auf der ersten Seite darauf hinzuweisen, in der irren Hoffnung darauf, dass er nicht gefunden würde. Die Strafanzeige war so schon damals absurd und es ist bedauerlich, dass auch heute noch der Eindruck erweckt wird, die neugierigen Alemannia-Fans, die den Artikel damals gefunden haben, hätten sich durch den Hinweis auf eine im Netz frei verfügbare Information strafbar gemacht.
c-bo@gmx.de