3.47

Peter Althof hilft Kids: Boxen für den Schulhof-Frieden

x 1
 
 
Peter Althof hilft Kids: Boxen für den Schulhof-Frieden

Beitrag melden

Eingestellt von
Ralf
am 13.02.09in Politik via abendzeitung.de

Seit einem Jahr läuft das Projekt „Run and Box“. Es soll Jugendlichen mehr Disziplin, Spaß am Sport und Selbstvertrauen beibringen.

Auf abendzeitung.de weiterlesen

35 Kommentare

Kommentare zu Peter Althof hilft Kids: Boxen für den Schulhof-Frieden

 

Mona SchwenkerMona Schwenkeram 25.02.09via Abendzeitung


Nun könnte man hier ellenlang Beschreiben, aber ich fasse es mal kurz und knapp zusammen:
Die ZAUERBWÖRTER im Boxsport lauten: Respekt, Achtung und Disziplin !
Und eben dass wird den Kindern vermittelt !
Und Bernahrd und Peter als "zwei alte Hasen" wissen SEHR GENAU was sie da tun !

Chapeau und : WEITER SO ! Ein tolles Projekt !

Herzlichen Gruß, Mona

Bernhard NussBernhard Nussam 22.02.09via Abendzeitung


Von Anfang an bestand dieser Kodex, der besagt, dass die teilnehmenden Jugendlichen nicht auffällig werden dürfen, da ihnen sonst der Ausschluß aus der Gruppe droht. Dies gehört zum pädagogischen Teil des Sportprogramms.
Gerade beim Training in der letzten Woche haben wir den Artikel nochmals zum Anlaß genommen und ein eindringliches Gespräch mit den Jugendlichen geführt.
Gefreut hat uns auch, dass erste Besucher beim Training anwesend waren.

KlausKlausam 21.02.09via Abendzeitung


Hallo,
ich kann und will nicht beurteilen, ob gerade Boxen als Sport dazu beiträgt Gewalt zu verhindern.
Was ich gerne erfahren würde, - wie wird es gehandhabt, wenn die Kids die am Training teilnehmen, ausserhalb des Training durch Gewalt auffällig werden?
Werden diese Kids dann von der Teilnahme ausgeschlossen? Werden alle Teilnehmer verpflichtet keine Gewalt auszuüben? Gibt hierzu ein Kodex?

Christian P.Christian P.am 20.02.09via Abendzeitung


Vielen Dank für diese tolle Initiative!
Jugendliche brauchen Ziele und Werte. Und was wäre zur Vermittlung besser als Sport. Und zur Frage "warum um Himmels Willen Boxen?" Glauben Sie die Jugendlichen würden bei rhythmischer Sportgymnastik mitmachen? Nein. Man muss die Jugendlichen bei sich, in ihrer Welt abholen und in eine bessere Welt führen. Das tun Althof, Nuss und Co. Und die bedauernswerten Kommentare von Einigen: hier offenbaren die Verfasser selbst Defizite, die behoben werden müssten.

Deswegen: danke und weiter so!

Grüße
Christian

Christian P.Christian P.am 20.02.09via Abendzeitung


Die Initiative ist absolut zu unterstützen. Ich bin in der Politik tätig und weiß sehr wohl, dass das Schlimmste, was des Jugendlichen passieren kann, ist, dass man sie sich selbst überlässt. Und zu den absolut unqualifizierten Aussagen "warum Boxen" kann nur sagen: meinen Sie die Jugendlichen würden sich für rhythmische Sportgymnastik erwärmen können? Nein. Man muss sie in ihrer Welt abholen und ihnen Ziele und Werte geben. Das geschieht mit dieser Initiative. Auf die Kommentare unter der Gürtellinie des Anstands will ich nicht näher eingehen. Dadurch offenbaren die Verfasser selbst größte Defizite, die eig. behoben werden müssen.

Althof und Nuss: klasse und weiter so!!

Viele Grüße
Christian

DanielaDanielaam 16.02.09via Abendzeitung


Ja und die Horde "lammfrommer" Südstadt-Kids danach im Bus kann sich auch jeder gern mal ansehen!

Aber danke das Problemkinder jetzt auch noch richtig Boxen beigebracht bekommen.

Peter AlthofPeter Althofam 15.02.09via Abendzeitung


Ich möchte mich an dieser Stelle für das Interesse und die vielen eingegangenen Kommentare bedanken. Es gibt immer ein Pro und ein Kontra, das muss man akzeptieren. Allerdings verstehe ich nicht, warum man hier zum Teil rassistische Kommentare zuläßt. Menschen, die sich für die Initiative "run & box" interessieren, können gerne bei einem Training, das immer mittwochs von 15:00 bis 16:30 Uhr stattfindet, zusehen.

Mit sportlichen Grüßen
Peter Althof

RalfRalfam 15.02.09via Abendzeitung


Das Projekt ist für die Tonne!

Ausgerechnet Problemkinder lernen jetzt wie man "richtig" prügeln kann.

Aber anscheinend gibt's keine andere Lösung für ihren Aggressionsabbau...

ChristianChristianam 15.02.09via Abendzeitung


genau da liegt doch das Problem. Die haben kaum "Selbstbewußtsein". Sicher gibt es andere Sportarten aber interresiereren Sie sich für alle Sportarten? Boxen ist Grundsätzlich eine Sportart wie jede andere auch. Es ist nur der Punkt wie man das erlernte im Alltäglichen Leben umsetzt und genau dafür sorgen Peter Althof und Bernhard Nuss.
(wer Rechtschreibfehler finden kann sie behalten)
Viele Grüße
Christian

AndiAndiam 15.02.09via Abendzeitung


@ Ralf und @ Beate

Wo bleibt die konstruktive Kritik? Was haben Sie beiden schon mal dazu beigetragen, dass Jugendliche aus problematischem Umfeld Hilfestellung bekommen? Sicher nichts.
Aber rumkritisieren ist ja soooo leicht.

Gehen Sie doch mal zu einem der Trainings und schauen Sie sich das an und urteilen Sie dann und zwar wahrheitsgemäß.
Keiner der Jungen ist bislang abgesprungen von den Trainingsstunden, weil Sie Spaß daran haben, im Gegenteil andere haben schon angefragt, ob sie nicht auch mitmachen können.

Und Sport trägt dazu bei Disziplin, Teamplay und Fairness zu lernen und gleichzeitig etwas für die Gesundheit zu tun. Wohl besser als auf der Straße herumzuhängen.

Ich komme aus einer anderen Generation, aus einer Zeit wo es vielleicht noch leichter war für Lehrer und Eltern einzugreifen. Heute ist das das teils völlig aus dem Ruder gelaufen. Und wer hat das zu verantworten? Auch wir - die Eltern
Wenn wir es nicht schaffen, wer denn dann und mein ganzer Respekt gilt Peter und Bernhard, denn die tun wenigstens etwas und investieren eine Menge Zeit und Kraft in das Projekt.

Ich hoffe, dass das Projekt noch weiter Schule machen machen wird, der Anfang ist ja gemacht.

JensJensam 14.02.09via Abendzeitung


Na dann sind die Südstadt-Migranten-Kiddies jetzt für die Straße gewappnet...

HeikoHeikoam 14.02.09via Abendzeitung


"Sie toben sich beim Training aus und nicht auf der Straße."

Ja klar! Auf der Straße toben sie sich dann umso schlimmer aus weil sie denken sie wären jetzt Rambo!

FrankFrankam 14.02.09via Abendzeitung


Warum ausgerechnet 20 Jungs aus der Südstadt?

Haben die schon was auf dem Kerbholz warum sie da mitmachen "dürfen"?

JanaJanaam 14.02.09via Abendzeitung


Gibt's keinen anderen Sport wo man Aggressionen ablassen kann außer Boxen?

Hier lernen jetzt die Migranten-Kiddies nur noch mehr "Selbstbewußtsein" und lassen es auf der Straße aus.

Genau das sollte ja eigentlich vermieden werden oder?

Radio4HandicapsRadio4Handicapsam 14.02.09via Abendzeitung


Es ist schon schlimm, dass es meistens die Leute sind, die NICHTS von der Materie verstehen, die sich als erstes "zu Wort melden". ..

Liebe Beate, warum haben Sie denn aber jetzt nicht den "Mumm", sich nun nochmals dazu zu äußern, wo Sie all die Kommentare der Leute hier gelesen haben, die allesamt sicherlich mehr über diese Thematik kennen / wissen, als Sie..?

Ich habe ebenfalls in meiner Jugend aktiv geboxt und weiß, wiie sehr diese Sportart (wie übrigens fast alle (Einzel-)Kampfsportarten!) die Disziplin und auch die ACHTUNG vor dem Gegenüber / dem Gegner schult !
Viiele Prügeleien in meiner Jugend wurden von mir "vermieden", weil ich meine Power - und für die Jugend nun mal obligat - auch die Aggressivität 2x die Woche am Sandsack und mit / an meinen Trainingspartnern "austoben" konnte und somit ein Ventil zur Verfügung hatte, welches den Jungen (und Mädchen..) auf der Straße fehlen..

Auch lernt man - auch wenn sich das für den Laien sicherlich widersprüchlich anhört - die Achtung vor der Gesundheit / dem Leben des Gegenüber !
NIEMALS würde ein Boxer in einen am Boden Liegenden "hinein treten", wie es heutzutage leider so oft praktiziert wird, wenn sich Prügeleien abspielen auf der Straße....

Das alles erlernen die Jugendlichen beim Boxtraining,..-WUSSTEN Sie das, liebe Beate..??

Radio4Handicaps - das Radio für barrierefreie Köpfe, findet das Projekt auf jeden Fall SO gut, dass wir es publizistisch begleiten und unsere Hörer gerne und ausführlich darüber informieren werden.

Peter Althof und Bernhard Nuss: Weiter so !! - es wäre toll, wenn eurem Beispiel viele Vereine, Städte und Schulen folgen würden und wir hoffen, dass noch viiiele Medienberichte folgen werden, damit Leute wie Sie, liebe Beate, zukünftig etwas besser informiert sein werden ...;-))

Beste Grüße,
Karl
und das Radio4Handicaps.de Team

MichaelMichaelam 14.02.09via Abendzeitung


Ich bin Bürgermeister und Schulträger in einer kleinen Gemeinde an der dänischen Grenze....Ich bin so froh, das es dieses Programm gibt, denn auch in den Dörfern ist die Welt nicht mehr in Ordnung. Wir planen das auch bei uns umzusetzen, Schulen, Polizei und Jugendbehörde sind begeistert.....

TatjanaTatjanaam 14.02.09via Abendzeitung


Bestürzt sehe ich soeben die Kommentare einiger Leser und möchte mich daher als Fachkundige (Konrektorin einer Nürnberger Hauptschule) zu Wort melden:
Mit größtem Engagement der Projektverantwortlichen und Unterstützung der Stadt Nürnberg findet das beschriebene Projekt "Run&Box" zur Gewaltprävention seit knapp einem Jahr statt. Zielorientiert und ehrenamtlich begleiten Bernhard Nuss, Peter Althof und Ayhan Bostanci über zwanzig Jungen aus der Nürnberger Südstadt. Im Boxzentrum sollen diese Jungen (neben einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung) ihre eigene Kraft einschätzen lernen, überschüssige Energie kontrolliert abbauen, Disziplin lernen, ihre Persönlichkeit entwickeln und Wertschätzung erfahren. Kenner des Konzepts befürworten einen weiteren Ausbau des Pilotprojekts!
Ich selbst habe mir einen Eindruck verschafft, das Training besucht und mit den Jungen gesprochen. Wenn man den Feuereifer spürt, mit dem die Jugendlichen dabei sind, und wenn man im Schulalltag sieht, welche Früchte der Einsatz trägt, dann kann man sich nur wünschen, das sich die Projektverantwortlichen weiterhin ehrenamtlich für unsere Jugend kämpfen.
Leser, die am Erfolg dieser Konzepts zweifeln, dürfen sich gerne selbst ein Bild von der Qualität des Projekts machen und bei einem Training zusehen, um das Modell "Run&Box" fundiert beurteilen zu können.
Nicht ohne Grund hat "Run& Box" bereits einen Förderpreis erhalten!!!

SteffiSteffiam 14.02.09via Abendzeitung


Grüße Peter und Bernhard,
ich muss euch wirklich einen Glückwunsch sagen,
denn ihr bewegt die Jugendlichen und das konzept
und die Durchführung begeistert auch alle anderen
die damit in Kontakt kommen.
Und wie schon einmal geschrieben von jemanden,
wer "Zweifler" ist, sollte einmal das Training besuchen.
Mein Chef war letzten Mi als Gast dort (gut er war der
Sache gegenüber offen) aber er war maximal begeistert.
Bleibt dran Leute !!

HeikeHeikeam 14.02.09via Abendzeitung


Prima Aktion - Prima Konzept !
Das ist eine Geschichte wo einfach Leute hergehen und unabhängig von
Fördervorgaben, Fördertöpfen und Verwendungsnachweisen etwas großartiges
auf die Beine gestellt und zum Laufen gebracht haben.
Klasse und vor allem ist prima, dass es keine Eintagsfliege oder Kurzprogramm
ist, sondern jede Woche ein fester Punkt für die Jugendlichen ist.

RenéRenéam 14.02.09via Abendzeitung


Hallo,
ich finde das ist eine gute Sache und vor allem wenn man sich mal genau überlegt zum einen, dass Peter und Bernhard das aus eigenen Stücken ohne großen Fördertopf angezettelt haben und vor allem auch selbst aktiv unterhalten.
Gerade der Boxsport ist ausgezeichnet durch Achtung, Selbstkontrolle, Disziplin
und gegenseitiger Akzeptanz.
Weiter so Leute.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren