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Gates: Stadt will ihren Einfluss geltend machen

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Gates: Stadt will ihren Einfluss geltend machen

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Bart
am 13.02.09in Unterhaltung via an-online.de

Aachen. Oberbürgermeister Jürgen Linden betonte am Tag danach, dass sich die Stadt für den Erhalt der Arbeitsplätze bei der Firma Gates einsetzen werde.

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7 Kommentare

Kommentare zu Gates: Stadt will ihren Einfluss geltend machen

 

tictactictacam 24.04.09via Aachener Zeitungsverlag


Wir sollten uns die Franzosen mal als Vorbild nehmen und mal kurzen Prozess machen.Fakt ist das wir alle auf der Strasse stehen.Ende mit Lustig.Sagt uns endlich was wir an Abfindung kriegen und verpisst Euch samt Lakaien in die Türkei.Fällt die Abfindung nicht respektabel aus dann sollte man sich Französische Verhältnisse in Deutschland aneignen...

BartBartam 17.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Was fehlt ist Solidarität in allen Schichten dieser Bevölkerung. Solange jeder sich selber der nähste ist und erst "Hilfe" schreit wenn es ihm selbst betrifft solange wird das auch so bleiben.

Marcus (2. TeilMarcus (2. Teilam 16.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Es bleibt die Frage, wie es weiter gehen wird. Instinktiv scheint vielen klar zu sein, dass das Brecht-Zitat "wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren" wahr ist. Im Gespräch kam auch die Idee auf, notfalls das Werk zu besetzen und die Maschinen am Abtransport zu hindern.
Meines Erachtens ist das das beste was man tun kann und es wäre ein Beispiel für Tausende andere, denen die Logik des Profitsystems ein ähnliches Schicksal bereiten will. Bei Schumag in Aachen bspw.
Letzenendes sitzen alle Lohnabhängigen im selben Boot -diese Krise wird auf uns allen abgewälzt. Wir sollten den Betroffenen zeigen, dass sie nicht allein sind.
Und wenn sich zeigt, dass die Sachzwänge der Konkurrenz- und Profitystems nicht mit der Sicherung der Zukunft von 350 Menschen und ihren Familien vereinbar ist, dann ist es ein beweis dafür dass dieses System auf den Müllhaufen der Geschichte gehört!
Das können nicht 350 Leute bewerkstelligen -aber durch entschlossenen Kampf können sie ein Beispiel geben für Millionen.

MarcusMarcusam 16.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Ich bin heute bei der Wahnwache gewesen, um meine Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen, mit ihnen das Gespräch zu suchen und mir ein Bild von der Stimmung dort zu machen.
OB Linden ist heute bei der Mahnwache der Gates-Kollegen aufgetreten und hat mehr oder weniger gesagt, dass man da nichts machen kann.
Am Mittwoch wird Ulla Schmidt da sprechen und wird wahrscheinlich das selbe sagen. So ist es halt, wenn man glaubt dass es keine Alternative zum Kapitalismus gibt und wenn man sich nicht mit den Bossen anlegen will!...
Die IGBCE hofft, mit Vorschlägen über "Sparmaßnahmen" (als ob es dem Betrieb schlecht gehen würde!....) wie Mehrarbeit und Lohnverzicht die Arbeitsplätze zu retten.
Die Gates-Beschäftigten -so ist mein Eindruck- ärgert all das -aber mehr mit der Faust in Tasche. Außerdem sah man viele, die Tränen in den Augen hatten und ohnmächtige Wut. "Vor Wut werd ich die nächsten Nächte nicht schlafen können" sagte mir einer.
So manch einer weiss, dass man kämpfen muss. Aber keiner will udn kann -noch dazu an der Gewerkschaft vorbei-den Mund zu weit aufmachen und sich mit radikalen Vorschlägen zu weit aus dem Fenster lehnen, um noch womöglich als "Rädelsführer" zu gelten und am Ende "richtig gearscht zu sein". Viele bemerkten bitter, dass nun jeder versucht, seine eigene Haut zu retten. Aber manch einem ist wohl klar, dass es one Kampf nicht geht. Entschlossen jedoch sind sie alle. Mit der Entschlossenheit derer, die mit dem Rücken zur Wand stehen.

MuckiMuckiam 15.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Die Frage ist ob man das wie Lämmer hinnehmen soll oder den Möchtegern Managern mal wie ein verwundeter Löwe entgegentritt.In der Natur sind verwundete Tiere ja am gefährlichsten

Roadster 800Roadster 800am 14.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Toll, schon wieder wird ein profitabler Betrieb geschlossen. Gute Arbeit verrichtet; Umsatz von 20Mio auf über 100 MIO erhöht. Klasse gemacht aber alles für die Katz .Ausgelutscht und weggeschmissen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Wie lange lassen wir uns das noch gefallen?? Ist es nicht langsam an der Zeit das wir und unsere Politiker handeln? Mitarbeiter von Gates! Eure Arbeitsplätze sind futsch, da kann auch OB Linden nichts ändern, aber kämpft wenigstens um einen akzeptalen Sozialplan und um eine Abfindung.

BartBartam 13.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Zitat:"Oberbürgermeister Jürgen Linden betonte am Tag danach, dass sich die Stadt für den Erhalt der Arbeitsplätze bei der Firma Gates einsetzen werde." Welchen Einfluss? Will der OB die Prinzengarde schicken? Welch tragischer Versuch noch bei seinem Abgang als OB zu glänzen! Er übernimmt die selbe Rolle wie Robin Rüttgers der bei den damaligen Mitarbeitern von NOKIA Beistand leistete um sich politisch zu profilieren. Auch der OB wird nichts gegen die aktuelle Wirtschaftsdepression ausrichten können. Es bleibt bei einem moralischen Beistand. Mehr nicht! Die Jobs sind futsch. Da wird auch kein jammern auf politischer Eben helfen.


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