3.31

"Cottbus stirbt mit der Tram"

x 2
 
 
'Cottbus stirbt mit der Tram'

Beitrag melden

Eingestellt von
Dan
am 14.02.09in Unterhaltung via lr-online.de

Kaum dass die Pläne für eine mögliche Stillegung der Cottbuser Straßenbahn öffentlich geworden sind, ist im Internet eine heftige Debatte darüber entbrannt.Diskutieren Sie mit!

Auf lr-online.de weiterlesen

26 Kommentare

Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Panorama, Internet, debatte

 

Kommentare zu "Cottbus stirbt mit der Tram"

 

der jörgder jörgam 04.03.09via Lausitzer Rundschau


...umweltfeundlicher Braunkohle wollte ich sagen ;)

der jörgder jörgam 04.03.09via Lausitzer Rundschau


Interessant ist, dass das Gutachten beweisen soll, dass Cottbus die letzte kleine Stadt ist, wo es Straßenbahnen gibt und geben wird. Das ist schlichtweg falsch. Alleine in Brandenburg/Havel wurde gerade wieder das offizielle Ja zur Tram bis 2020 bestätigt. FF/O baut sein Streckennetz sogar wieder weiter aus! Und Argumente von Strom für die Tram aus umweltfreundlicher Braunkohle ist ja wohl auch lächerlich, wenn man bedenkt, dass der Strom aus Nürnberg gezogen wird....

der jörgder jörgam 04.03.09via Lausitzer Rundschau


Die Debatte um den Einzelstandortfaktor TRAM ist durch die SPD dieser Stadt und durch den OB ins Rollen gebracht worden. Natürlich ist eine Tram Subventionsabhängig. Das ist es bei allen bundesweiten Tram's aber auch. Desweiteren verkennt die Stadtführung aber auch, dass die Buslinien fast identisch die Straßenbahnlinien mit entsprechenden Stationen anfahren und dadurch eine Verkehrs-Konkurrenz erzeugen. Wie wäre es mit der Reduzierung auf 3 Linien und gleichzeitiger Entflechtung der Buslinien.

ringringam 04.03.09via Lausitzer Rundschau


Seit langem hat kein Thema die Cottbuser Bürger so bewegt, wie die Straßenbahn. Und die Forderung nach ihrer Beibehaltung ist überwältigend. Ich schließe mich dem an. Vorschlag: richten Sie eine Seite ein, auf der konkrete Vorschläge zu dem Problem gesammelt werden können.Die vermisse ich nämlich bei so gut wie allen Beiträgen. Der hier zur Verfügung stehende Platz ist aber wahrscheinlich dafür nicht ausreichend .

ZugezogeneZugezogeneam 04.03.09via Lausitzer Rundschau


Wir sind vor fünf Jahren nach Cottbus gezogen und haben die Stadt Cottbus als unsere neue Heimat angenommen. Es gibt viele Angebote, die man nutzen kann. Es sind gute Einkaufsmöglichkeiten vorhanden, Kultur- u Sportangebote sind vielfälltig. In Cottbus kommt man ohne PKW gut zurecht. Das Thema Staßenbahn, Kino, Lagune u. v. m. zeigt, dass ein Konzept für die Stadt fehlt.Baut auf und reißt nieder, dann gibt es Arbeit immer wieder. Steuergelder holen wirvom Bürger! Zum Fasching ist Cottbus sauber!

sachsendorfersachsendorferam 17.02.09via Lausitzer Rundschau


Hier geht es nicht zuerst um Geld. Das Problem, das ich sehe, ist nicht Straßenbahn ja/nein, sondern totale Konzeptionslosigkeit. Vor allem fehlt jegliche soziale Komponente. Ebenso fehlen Verbindungen zur Stadtplanung, zum Konzept für den Stadtumbau ... Andere machen es da wesentlich besser, vor allem bürgerfreundlicher und professioneller. S. LINK

GallinchenerGallincheneram 17.02.09via Lausitzer Rundschau


Statt die gesamte Tram einzustellen, hab ich andere Gedanken. Die Linie 1, die aktuell von der Thiemstraße nach Schmellwitz fährt, ich nur spärlich gefüllt und hat fast die selbe Route wie die Linie 4. Zudem könnte man verschiedene Buslinien miteinander verbinden. Meiner Meinung nach würde es sich bei den Linien 13/16, Linie 12/17 und 19/20 ergeben. Lässt sich so nicht auch Geld sparen?

Barbara III.Barbara III.am 16.02.09via Lausitzer Rundschau


Es sind schon höhere Stufen erreicht, Sachsendorfer.

HannesHannesam 16.02.09via Lausitzer Rundschau


Die Studie widerspiegelt ein völlig falsches Bild! Andere Städte, vorallem in den alten Bundesländern, kehren wieder zur Tram zurück. Man sollte die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit von Stadt-Bussen besser Prüfen. Auch ist die gegenwärtige Bustaktung ist nachweislich schlechter!

sachsendorfersachsendorferam 16.02.09via Lausitzer Rundschau


In einer Zeit, in der man in Athen Versuche macht, mittels Solarenergie den Schadstoffausstoß der dort dieselgetriebenen Straßenbahnen zu verringern, will man hier in Cottbus Dieselfahrzeuge einführen. Sattsam bekannt ist, dass die Dieselpartikelfilter nicht so wirken, wie sie eigentlich sollen. Gleichzeitig jammert man über erhöhte Feinstaubkonzentrationen in den Straßen. Wie komplett verblödet ist man hier eigentlich?

ZwangscottbuserZwangscottbuseram 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Wieder einmal mehr ein Beleg für das scheinbare Fehlen eines ganzheitlichen Konzeptes in Cottbus.
Da wird über Jahre das Streckennetz saniert, sicherlich auch mit reichlich Fördermitteln. Am Altmarkt kommt eine Spezialfirma aus dem Bayrischen zum Einsatz, die Straße der Jugend ist inzwischen auch endlich fertig. Ein neues Straßenbahndepot musste her ... haben sich da etwa Schildbürger in städtische Ämter und Unternehmen eingeschlichen oder was soll man davon halten?

Barbara III.Barbara III.am 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Wir brauchen hier auch keine mehrfache Umpackungen der Ware, die man anschließend wieder in den Müll tragen muß und wofür man dann wieder hohe Müllentsorgungskosten hat, im Osten ist der Preis die Werbung. Das alles brauchte man im Westen schon viele Jahre vor der Wiedervereinigung, um die Konjunktur überhaupt aufrecht zu erhalten.

So sieht die wirtschaftliche Entwicklung in Wahrheit aus.

Barbara III.Barbara III.am 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Nach 20 Jahren sollte doch nun wirklich endlich jeder die einfachsten Dinge der Marktwirtschaft begriffen haben.

Nicht nur kaufen sondern auch mal drauf gucken, wo es hergestellt wurde. Absatz und Umsatz sichert Arbeitsplätze.

JensJensam 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Über Jahre schmorte die Cottbuser Tram im eigenen Saft. Anstatt das Tram-Netz wie in Jena mit der Stadt wachsen zu lassen, blieb es in Cottbus in den letzten 20 Jahren bei hochfliegenden, aber nie realisierten Plänen. Wenn weder BTU, noch die Lagune, die peripheren Einkaufszentren oder das Großraumkino von der Tram erschlossen werden, der Hbf nur über weite Fußwege mit der Tram verknüpft ist, muss man sich in Cottbus nicht über stark sinkende Fahrgastzahlen wundern.

Barbara III.Barbara III.am 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Und da kann jeder wieder gern mit mir streiten, ich habe trotzdem Recht.

Jede Investition muß sich auch mal rechnen, wenn die Steuerlast vermindert werden soll, hier haben sich aber die wenigsten Investitionen gerechnet, statt dessen geht eine Investition nach der anderen Pleite.

Barbara III.Barbara III.am 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Und jetzt läuft schon wieder die nächste Vedummungskampange, Langzeitarbeitslose sollen sich selbstständig machen.
Vorher mußten die nur betteln gehen, wenn die sich selbstständig gemacht haben, wozu man in aller Regel Kapital braucht, wenn man keine Werbeblättchen austeilt und die Sache läuft nicht, dann gehen die hinterher wieder betteln, sind vielleicht auch noch privatversichert und haben dann auch noch die Schulden aus ihrer "Selbständigkeit" abzuzahlen.

Das ist derzeit "Politik".

Barbara III.Barbara III.am 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Die "Wiedervereinigung" war für den Westen wie ein zweites Wirtschaftwunder, weil die den ganzen alten Plunder der dort auf Halde lag, hier reißend und für teures Geld losgeworden sind.

Das ist die Wahrheit aber nun ist der Markt hier auch gesättigt und es bricht einfach alles zusammen.

Barbara III.Barbara III.am 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Und wir sollen auch noch die erhöhte Steuerlast dafür tragen, obwohl ein Auto ganz eindeutig ein Luxusartikel ist.


Hier wurden nicht mal die Betriebe geretten, die lebensnotwendige Dinge hergestellt haben, damit der Absatzmarkt für die Westwirtschaft größer war und die dort mehr Profit machen konnten.

Barbara III.Barbara III.am 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Wen hat es denn interessiert als hier im Osten so viele Arbeitsplätze weggebrochen sind, angeblich wegen Unwirtschaftlichkeit oder was da alles vorgebracht wurde. Da wurde einfach dichtgemacht und die Leute mußten zum Arbeitsamt. Nun wo im Westen alles zusammenbricht, da wird eine Abwrackprämie gezahlt, damit die Arbeitsplätze erhalten werden.

So unterschiedlich ist das alles.

Barbara III.Barbara III.am 15.02.09via Lausitzer Rundschau


Wir lernen doch die Demokratie vom Westen, da müssen wir schon alle Wege gehen, die auch der Westen gegangen ist sonst wäre der Osten besser als der Westen, das geht nicht.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren