Bankraub: Schoss Polizei auf den Falschen?
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Kommentare zu Bankraub: Schoss Polizei auf den Falschen?
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@Friederich: "Ein seriöses Medium wird versuchen möglichst viele Informationsquellen zu finden um sich ein Stück weit unabhängig von den Informationen der Polizei zu machen." Wie stellst du dir das denn vor? Das wir hier rumsitzen und Däumchen drehen und darauf warten, dass uns die Polizei eine Pressemitteilung dazu schickt? NATÜRLICH recherchieren wir dieses Thema. Aber das braucht eben unter Umständen auch seine Zeit. Und bis dahin vermelden wir das, was bekannt ist.
@WUTZi: Es ist schlicht und ergreifend nicht wahr, dass der TV selbst keine Themen recherchiert und Missstände aufdeckt. Es gibt genügend Belege aus den vergangenen Jahren und aktuell, die zeigen, dass der TV sehr wohl auch ein investigatives Medium ist. Nur ist so mancher Leser anscheinend auch recht vergesslich... Dazu muss ich nicht eigens die viel zitierte Dörfert-Affäre ausgraben, die der TV seinerzeit aufgedeckt hat, es langt zum Beispiel auch auf das Thema Nürburgring hinzuweisen, das der TV derzeit aufdeckt und wo der Finanzminister scheibchenweise das zugibt, was der TV bereits berichtet hat. Im Gegensatz zu dem, was in manchen Foren und Blogs abgeseiert wird, spekulieren wir jedoch nicht, sondern arbeiten auch dieses Thema gründlich auf.
Also behaupte hier bitte nicht solchen Blödsinn.
@ Roland Grün
"Was hätten wir (der TV/volksfreund.de) davon, etwas zu vertuschen?" Ich habe nicht geschrieben, dass der TV was vertuscht, sondern das eine Zeitung dafür sorgen muss, dass nichts vertuscht wird.
"Es ist wohl eher so, dass Staatsanwaltschaft und Polizei an dieses Thema mit äußerster Vorsicht herangehen." Was nicht heißt, dass der TV auch mit äußerster Vorsicht herangehen muss, sondern eher investigativ.
"Dass aber auch dort offenbar nicht an einer Vetuschung gelegen ist, zeigt meines Erachtens die Tatsache, dass in diesem Fall die Kripo Koblenz ermittelt und nicht Trier (das wurde aus einem der anderen Berichte von gestern ersichtlich)." Das ist wohl eine Selbstverständlichkeit, dass die betroffene Polizei nicht selbst ermittelt!
"Wir berichten die Sachen, die uns bekannt sind und die gegebenenfalls diese gegencheckt. Das ist unsere Arbeit und genau das ist es, was ein seriöses Medium tut." Ein seriöses Medium wird versuchen möglichst viele Informationsquellen zu finden um sich ein Stück weit unabhängig von den Informationen der Polizei zu machen.
@Roland Grün:
Natürlich glaube ich auch nicht, dass sich der TV (Dich eingeschlossen) irgendwelche Vorteile aus einem "Vertuschen" ausrechnet.
Aber sicherlich wirst Du - als gestandener Journalist - zugeben wollen oder müssen, dass die Berichterstattung im TV nicht gerade eine "Leuchte im Pressehimmel" ist. Selsbtverständlich berichtet der TV "die Sachen, die (Euch) bekannt sind", die aufgrund einer journalistischen "Sorgfaltpflicht" auch gegegebenfalls gegengecheckt werden. Mehr aber auch nicht...!
Und wie steht es mit eignen Recherchen, die selbstredend auch von "seriösen Medien" getätigt werden könnten...???
Sich lediglich auf - bei der Redaktion eingegangene - Pressemitteilungen bei der Berichtsführung beziehen, erscheint mir nicht gerade den Anspruch zu erfüllen, dass die Presse als "Vierte Gewalt" in unserem Land angesehen und akzeptiert werden könnte.
Für eine "Seriösität" eines Mediums müssten sich jedenfalls andere Perspektiven als Grundsubstanz einer jornalistischen Arbeit empfehlen. Aber das wäre dem TV ja überhaupt viel zu teuer und unbezahlbar! Und so lange die Leser keine grössere Ansprüche an *ihre* Zeitung stellen - weshalb sollte dann die Chefredaktion bei besonders "knifflischen Themen" eigene Recherchen in Auftrag geben?
Schließlich braucht man offensichtlich nicht zu glänzen, weil die spärlichen und von Amts wegen vorgegebenen Informationen für einen die Seite füllenden Artikel ausreichen - oder?!
*helau*
Was hätten wir (der TV/volksfreund.de) davon, etwas zu vertuschen? Es ist wohl eher so, dass Staatsanwaltschaft und Polizei an dieses Thema mit äußerster Vorsicht herangehen. Dass aber auch dort offenbar nicht an einer Vetuschung gelegen ist, zeigt meines Erachtens die Tatsache, dass in diesem Fall die Kripo Koblenz ermittelt und nicht Trier (das wurde aus einem der anderen Berichte von gestern ersichtlich). Wir berichten die Sachen, die uns bekannt sind und die gegebenenfalls diese gegencheckt. Das ist unsere Arbeit und genau das ist es, was ein seriöses Medium tut.
Die Zeitung muss intensiv nachfragen, damit eben nichts vertuscht wird. Die beiden Polizisten äußern sich nicht, die Staatsanwaltschaft erstmal auch nicht. Man könnte aber den Bürgermeister befragen wie sich die Polizisten verhalten haben als sie auf den Hof kamen. In einem Fall in dem es evtl. ein Fehlverhalten von Polizisten gibt darf man sich eben nicht nur auf die Informationen der Polizei verlassen.
Und was hat das Ganze mit 16vor zu tun? Dort steht überhaupt nichts über den Vorfall.
hat jemand gesagt, dass der TV vertuscht?
Kann ja auch sein, dass an anderer Stelle vertuscht wird.....
Naja, kann ich aber verstehen. Als betroffener Polizist wuerde ich jetzt auch keine Pressekonferenz abhalten....
@Christian:
Wir reden hier nicht von einer Lapalie, es geht nicht darum wer wem zuerst im Sandkasten die Schaufel weggenommen hat. Hier ist von der Schusswaffe Gebrauch gemacht worden. Niemand muss hier beweisen, dass die Polizei was falsch gemacht hat. Die Polizisten muessen beweisen, dass sie ALLES richtig gemacht haben und zu Recht Schuesse abgegeben haben.
Solange dieser Beweis nicht da ist, werden sie (und du) wohl mit Vorwuerfen leben muessen.
Ich sehe hier auch nichts, was vertuscht worden wäre. Vertuschen hieße doch, der TV wüsste mehr und würde es nicht schreiben. Das ist hier sicher nicht der Fall. Es ist doch klar, dass weder die Staatsanwaltschaft noch die Polizei hier klare Bewertungen abgeben, bevor sie nicht selbst untersucht haben, was vorgefallen ist.
@Christian:
Fakt ist, dass ein völlig Unbeteiligter angeschossen wurde!
Aufgrund verschiedener "Überheblichkeiten" von Polizisten in der Vergangenheit, mit denen sich diese "Durchsetzungskraft" sichern wollten, besteht dringende Annahme dafür, dass die Polizeibeamten zur Durchsetzung ihrer Weisung (zum Anhalten) den Einsatz der Dienstwaffe genutzt haben.
Also - wenn das kein "RAMBO-Verhalten" ist, weiß ich nicht, was sonst ein solches wäre.
Es mag ja und verständlich sein, dass die Beamten wegen der Lebhaftigkeit im Funkverkehr sehr "aufgeheizt" waren, aber dass in der sich daraus entwickten Hektik ganz den ihrigen Verstand verlustig gegangen scheint, dürfte wohl doch eher auf die mangelde Belastbarkeit und schon gar nicht auf Einfühlungsvermögen schliessen lassen.
Und wer zahlt jetzt für die damit entstandenenen Kosten wie Krankenhaus-Behandlung, Reparaturkosten, Verdienstausfall usw.???
Das muss und soll offensichtlich vom Kollektiv der Bürger gezahlt werden, wobei der Justizfiskus zur Ader gelassen werden muss.
Insgesamt war der Vorfall angesichts der bislang erlebten Arroganz unserer Polizei als "Dein Freund und Helfer" (richtiger: Mein Freund, Dir helf` ich!) schon längst überfällig. Es war nur eine Frage der Zeit, wann irgendwelche Polizisten "durchknallen"!
Habe wohl etwas nicht mitbekommen. Was wird den vertuscht? Welche Infos gibt es, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden? Das interssiert mich brennend.
Ist am Ende wieder einmal 16vor im Besitz der ganzen Wahrheit? Und wie wird 16vor es fertigbringen, dass der OB gut wegkommt bei der Schießerei?
Richtig, auch das ist nur eine Annahme von mir. Aber solange ich keine Info habe, dass die Polizisten was falsch gemacht haben, brauch ich sie auch nicht zu beschuldigen.
Fakt ist doch, wir alle wissen nichts konkretes zu der Sache.
Auch nicht, wer hier wirklich Täter und wer Opfer ist.
"Also ist davon auszugehen, dass die Polizisten das auch benutzt haben."
Das ist ja wohl nur eine Annahme von dir und steht ebenfalls nirgendwo im Text.
Im Zweifelsfall bin ich jedoch auf der Seite des Opfers
Naja, das da so wenige Infos rüberkommen hat glaub ich nix mit vertuschen zu tun. Zum jetztigen Zeitpunkt wird einfach noch nicht so viel bekannt sein.
Hab in einem anderen Artikel gelesen, der Belgier sei noch nicht vernehmungsfähig, also kann er schon mal nichts erzählt haben.
Die Polizisten sagen im Moment auch nichts, was ich gut nachvollziehen kann.
Die Beiden sind jetzt Beschuldigte einer Straftat. Beide haben somit das Recht sich nicht zu der Angelegenheit zu äußern. Dieses Recht hat jeder Beschuldigte, also muss es auch für Polizisten gelten.
Und wenn die Beiden sich geäußert haben (vermutlich über einen Anwalt, auch das dauert seine Zeit) wird die Staatsanwaltschaft auch was zu der Sache sagen. Das wird aber seine Zeit dauern.
Wenn bis dahin dann ein paat Wochen vergangen sind, interessiert es den duschschnittlichen Leser eh nicht mehr, da er die Sache schon vergessen hat...
Schade, dass es in Trier keine seriöse Zeitung gibt die an dem Fall dran bleibt und dafür sorgt, dass nichts vertuscht wird. Statt dessen bekommen wir wahrscheinlich noch hundert Fotos vom Einschussloch und vom Fahrzeug und von der Stelle an der es passiert ist und von der Stelle von der aus der Reporter das Auto fotografiert hat und ein Foto vom Fotoapparat...
Also wenn ich hier so manche Kommentare lese, muss ich leider am Verstand des ein oder anderen hier zweifeln.
Natürlich werden gleich die Polizisten als die Bösen dargestellt. Hier wird behauptet, die hätten sich als "Rambos" aufgespielt, "irre drauflos geballert" und zuviel Cobra 11 geschaut.
Ward ihr etwa dabei dass ihr das bewerten könnt?? Oder habt ihr andere Informationen als ich??
Im Text oben steht, ein Zivilfahrzeug hätte versucht den Kastenwagen anzuhalten. Wie die Polizisten das gemacht haben, steht da nicht.
Auch ein Zivilwagen der Polizei hat ein Blaulicht und eine Winkerkelle zum anhalten. Also ist davon auszugehen, dass die Polizisten das auch benutzt haben.
Aber was bei dem Anhalteversuch GENAU abgelaufen ist, weiß von uns hier keiner, oder??
Hat der Fahrer des Kastenwagens vielicht selbst eine Waffe gehabt? Hat er versucht das Fahrzeug der Polizei zu rammen??
Ich weiß es nicht, ich war ja nicht dabei, aber IHR auch nicht.
Also an eurer Stelle würde ich mich mit absolut aus der Luft gegriffenen und haltlosen Vorwürfen etwas zurückhalten.
Zur falschen Zeit am flaschen Ort
....wäre schön, wenn sich die beiden " Grünen ", vorher mit ihrer " blauen Ampel " auf dem Dach zu erkennen gegeben hätten.
@Schnauzevoll:
Und Du bist nicht der Überzeugung, dass die (schießwütigen) Polizisten hier in diesem Fall gegenüber einem Ausländer sich nicht wie "Rambos" verhalten haben...?
@Nicht_0815:
Ergibt sich nicht der Gedanken, dass die Dienstwaffe zur Durchsetzung von beabsichtigten Maßnahmen eingesetzt wurde und sich somit eine "Wildwest-Manier" erfolgen gelassen hat? Oder aus welchem Umstand könnte die berechtigte Einsetzung einer Waffe gesehen werden?
@Skeptisch:
Könnte die Ursache für den Gebrauch der Dienstwaffe nicht in dem Umstand liegen, dass der so genannte "Jagdinstinkt" während der Fahndung bei den beiden - im Zivielfahrzeug fahrenden - Polizisten durchgedrungen ist...?
@All:
Zweifelos haben die (Zivil?)Beamten der Polizei eindeutig überreagiert. Folgerichtig müsste wohl jeder kontrollierende Autofahrer davon ausgehen, dass seine Überprüfung aufgrund einer (nicht öffentlich bekannten) Fahndung geschieht, welche den Einsatz einer Waffe dadurch rechtfertigen könnte - oder?
Sind amerikanische Verhältnisse jetzt schon in der Eifel angekommen....?
Mal angenommen, ich fahre durch Belgien, bin gemuetlich unterwegs geniesse das schoene Wetter.
Auf einmal kommt ein Auto angerast und man versucht krampfhaft mich zum Stehen zu bringen. Fuer mich ist das ein ganz normales Auto, denn, dass es sich um Polizisten handelt sehe ich bei einer Zivilstreife nicht. Einen Dienstausweis, der mir evtl hingehalten wird, kann ich natuerlich auch nicht sehen, wenn ich versuche, auf der Strasse zu bleiben.
Ploetzlich fangen die an rumzuballern. Natuerlich fahre ich weiter und versuche, Hilfe zu finden und bleibe nicht einfach stehen um ausgeraubt oder gar erschossen zu werden.
Der Vorfall erinnert mich sehr an einen Vorfall, der vor 2 Jahren in der Londoner U-Bahn passierte, als Zivilpolizisten versuchten, einen unschuldigen Brasilianer aufzuhalten, ohne sich als Polizisten zu erkennen zu geben. Der Brasilianer, der kein Terrorist war erlag seinen Schussverletzungen....
Auf das Ergebnis der Ermittlungen bin in jedenfalls mal gespannt, wie sich die Staatsanwaltschaft wieder winden wird, um Entlastendes für den/die "polizeilichen Täter" zu finden und wie dem Geschädigten dessen Verhalten vorgeworfen werden wird, um keineswegs einen Schatten auf die "Hilfsbeamten der StA" fallen zu lassen. Die "Kumpanei" zwischen Staatsanwaltschaft Trier und *ihrer* Polizei ist doch dramatisch gut - aus eigenem Erlebtem - bekannt.
Früher war es für einen Polizisten klar, dass er sich vor dem Einschreiten als solchen zu erkennen oder zu legitimieren hat. Heute hingegen nehmen nicht als "Hoheitskräfte" identifizierbare "Banausen" und "Anstandsmißachter" Eingriffe gegen Bürger vor, ohne dass sie als berechtigte Staatsdiener erkennbar sind.... z.B. keine Dienstmütze mit Hoheitsabzeichen.
Mit dem Landeswappen am linken Ärmel könnte eher angenommen sein, dass ein Bediensteter der Müllabfuhr unbefugte Handlungen vornimmt. Und die Staatsanwaltschaft unterstützt solches Tun *ihrer* Hilfsbeamten, indem nicht danach ermittelt wird, ob der Bürger *ihren* "Handlanger" überhaupt als solchen hat erkennen und identifizieren können. Jedenfalls wird jegliche Handlungsweise des Polizisten als unmittelbar erforderlich sowie notwendig unterstellt und die Rechte des Bürgers als nebensächlich angesehen, weshalb sich Polizisten ständig arrogant und in Willkür der Maßnahmen bedienen, für die sie allerdings aufgrund von Unverhältnismässigkeiten keinerlei Anlaß gebende Gründe besitzen.
Und was tut Herr Polizeipräsident Bitter? Der legt bei ihm eingehende Beschwerden nur der Staatsanwaltschaft vor, damit er nicht tun muss, weil bekannt ist, dass die Staatsanwaltschaft jegliche Möglichkeiten "prozessökonom" wahrnimmt, die Polizisten zu schützen und nicht gegen diese zu ermitteln. Zumindest werden die Verfahren so lange "ausgedörrt", bis Gras über die Sache gewachsen scheint, damit unverrichteter Dinge abgeschlossen werden kann.
Für mich ist dies eine "Staatsmafia