Bundessozialgericht stärkt Hartz-IV-Empfänger
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5 KommentareKommentare zu Bundessozialgericht stärkt Hartz-IV-Empfänger
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Harz IV Empfänger Klage bei Gericht für dies und das, hautsache es gibt mehr Geld. Sicher der Betrag ist nicht sehr üpig, wenn jemand unverschuldet zu Empfänger von Harz IV wird weil seine Firma Konkurs angemeldet hat oder nur Arbeitskräfte loswerden will. Aber in meiner unmittelbaren Nachbarschaft wohnte einst ein Sozialschmarotzer der für sich seine Frau und Tochter plus die Miete und alle Leistungen erhielt. Er sagte mal Warum soll ich mir eine Arbeit suchen, 1300,00 Auszahlung kann ich nicht Verdienen und müßte dafür noch jeden Morgen früh aufstehen. Und dies betrachte ich als eine Bodenlose Freschheit, denn ich bin Frührentner mit gleicher Personen-Zahl und meine Rente ist erheblich geringer.Miete entfällt bei mir da ich im eigenen Haus wohne, daher auch keine Staatliche Unterstützung. Auch die Zwangsabgabe der GEZ muß ich bezahlen wo Drückebergen von befreit sind.
@ petiza
Falsch gedacht, ich gehöre zu den 40-50jährigen und es geht mir gewaltig gegen den Strich, immer zu hören "die armen Leute" und das ich alle vorverurteile stimmt auch nicht. Aber so wie du, denken wohl noch zu viele Menschen in BRD.
Geh mal bitte in die sozialen Brennpunkte größerer Städte. Der Vater und die Mutter erhalten Hartz IV, die nachfolgende Generation bekommt es vorgelebt und eingepleut: "geh besser nicht arbeiten, denn dann stehst du dich schlechter als jetzt". Auch wenn ich Teilzeit arbeite, werde ich gegenüber Hartz IV benachteiligt, da ich alles selber zahlen muß. Bsp.: 2 Erwachsene und 2 Kinder als Hartz IV erhalten 1124,-/Monat für Lebensmittel, Klamotten und Co., was hat eine Friseurin im Monat zum Leben? Nach Abzug von Miete usw. garantiert keine 5,-/Tag. Und die muß dann noch mit ihrem Lohn Hartz IV durchfüttern. Und warum sollte ein z.B. Akademiker nicht genauso am Fließband stehen können, niedere Arbeiten ausführen als ein Arbeiter, der dort steht? 1,- Jobs begrüße ich auch nicht, das ist der falsche Weg. Aber wer von der Allgemeinheit lebt, kann auch was für sie tun, oder?
ist doch viel zu kurz gedacht @wetten!
Erst mal, hör auf zu meinen, Vollbeschäftigung könne noch erreicht werden. Man müsste sonst jeglichen technischen Fortschritt sofort stoppen!
Was die Leistung betrifft, dadurch dass nicht mehr allen die chance gegeben wird, Leistung zu erbringen, weil es nicht genug Arbeitsplätze gibt, heißt es noch lange nicht, dass die Leute Zwangsarbeit verrichten müssen. Die ist nämlich verboten. Dafür werden viele aber unter Zwang, auch abwägig als "leichter" Druck beschrieben, in EinEuroJobs gedrängt, die dadurch geschaffen wurden, dass reguläre Arbeitsplätze wegrationalisiert wurden.
Und, du kannst noch deine Meinung frei äussern nichts dagegen, aber mit deinem kommentar zeigst du, dass nicht weit genug denkst. Zwar schreibst du, dass man nicht alle über einen Kamm scheren soll, doch stigmatisierst und vorveruteilst du danach gleich wieder mit deiner Frage.
Die beantworte ich dir allerdings gerne: Der größte Anteil der Arbeitslosen sind die geburtenstarken Jahrgänge, womit die heute 40- bis 50jährigen gemeint sind. Die haben fast alle eine entsprechende Erwerbsbiographie vorzuweisen, was bedeutet, die haben alle mindestens schon 15 und weit mehr Jahre ins Sozialsystem eingezahlt und dabei auch Steuern gezahlt. Von diesen Steuern sind diejenigen, die heute meist am lautesten schreien, nämlich die 20- bis 35jährigen - ich schätze mal da gehörst du zu - eben die, die damals von diesen bezahlten Steuern zur Schule gegangen sind. Denn auch daraus wurde und wird das Bildungssystem bezahlt!
Und was von den Arbeitenden heute finanziert wird, ist ein Staat mit maroder Politik, in der die meisten immer noch ihre Meinung dadurch bilden, dass sie zuviel Fernsehen schauen und Poltikern auf die zuhören und es für bare Münze nehmen, anstatt sich wirklich in politischer Hinsicht zu informieren und Zusammenhänge verstehen lernen!
Das bisschen Hartz ist noch das geringste, was Du finanzierst.
Aber das bekommst Du nicht mit, weil die offizielle Meinung hauptsächlich Arbeitende gegen Arbeitslose ausspielt, damit beide nicht wesentlich wichtigere Fragen stellen.
Und für sowas zu finazieren stehe ich jeden Tag auf und gehe zur Arbeit. Wer bezahlt mir die Miete, das Inventar, den Fernseher usw. ?Gut, man darf nicht alle über einen Kamm scheren. Jeder, der unverschuldet da reinrutscht muß geholfen bekommen. Wieviele sind jedoch einfach nur zu faul, was zu leisten? Denen soll ich auch alles finanzieren? Wozu? Wer der Allgemeinheit auf der Tasche liegt, soll auch was für die Allgemeinheit leisten. Straßengräben und ähnliches gibt es in Deutschland genug sauber zu halten, Erntehelfer werden auch jedes Jahr gesucht. Wer dann diese Jobs nicht annimmt nur weil er/sie mal was besseres war und ordentlich ausführt, dem gehört dann auch die Leistung gestrichen. Aber was hier in Deutschland mittlerweile alles von den Arbeitenden finanziert wird, ist schon ein wenig übertrieben. Dürfte man in D noch seine Meinung frei äußern, hätten viele Arbeitnehmer den Mut, diese Mißstände beim Wort zu nennen.