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Was rauskommt, soll wieder reingehen

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Was rauskommt, soll wieder reingehen

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Eingestellt von
F. Schiwek
am 21.02.09in Politik via volksfreund.de

Dolomit-Sand, Gips, Zement-Ersatzstoff: Das sind Beispiele, die TKDZ-Geschäftsführer Winfried Meseke als mögliche Materialien zum Verfüllen von Teilbereichen des Josef-Stollens anführt. Ob es überhaupt zum Verfüllen kommt, und wenn ja, in welchem Umfang, prüft das Landesamt für Geologie und Bergbau.

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5 Kommentare

Kommentare zu Was rauskommt, soll wieder reingehen

 

Jens ThewkeJens Thewkeam 27.02.09via Trierischer Volksfreund


Hallo Herr Schulz es stimmt alles was Sie geschrieben haben. Bitte erlauben Sie mir, das ich Ihren Kommentar an einer Stelle nur kurz ergänzen möchte:

Natürlich kann es für Herrn Meseke Sinn machen ein "Kraftwerk" zu bauen. Nämlich aus dem Grund den Sie unter Punkt 1 angeführt haben. Die "Baustoffe" von denen immer gesprochen wird, ist tatsächlich REA-Gips. Dieser künstlich hergestellte Gips ist eine hochreine Calciumsulfat-Verbindung, die aber in der Grundform so nicht die bauphysikalichen Eigenschaften hat die benötigt wird und wohl auch vorgeschrieben ist. Den Binder den Herr Meseke benötigt und auch angesporchen hat ist vermutlich Alpha-Halbhydrat. Zur notwendigen Veredelung von Gips zu diesem Alpha-Halbhydrat benötigt man eine Aufbereitungsanlage. Diese benötigt zum veredeln aber zu großen Teil Wärmeenergie. Damit macht ein Kraftwerk natürlich Sinn. Gespannt darf man darauf sein, welcher Energieträger denn eingesetzt werden soll.

Nur eines sollte bekannt sein, laut Aussage des Bundesverbandes Kraftwerknebenprodukte e.V. übersteigt der Bedarf der Gipsindustrie aber die verfügbare Menge an REA-Gips(Quelle liegt vor). Und als Kaufmann weiß ich, wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot dann kostet es was und man bekommt auch nicht noch was oben draufgezahlt. Stellt sich also nach der Faktenlage die Frage für was oder welche Filterstäube bekommt Herr Meseke 3-5 Euro die Tonne?
Fragen die ich als direkter Anwohner wie auch viele meiner Nachbarn gerne plausibel beantwortet hätte. Sehr gerne durch einen gut recherchierten Artikel im Trierer Volksfreund.

Frank Schulz TRFrank Schulz TRam 22.02.09via Trierischer Volksfreund


Sehr geehrte Frau Piepke,
das Konzept von Herrn Meseke erscheint unsinnig:
* REA- Gips aus Rauchgasentschwefelungsanlagen bindet so nicht ab. Er müsste dazu gebrannt werden. Aber selbst dann passt er nicht in eine Kalk- oder Dolimitlagerstätte: Er ist ein Salz der Schwefelsäure. Gips ist wasserlöslich.
* Wenn Herr Meseke verantwortungsvoll mit der Lagerstätte umgehen würde, würde er auch von vornherein für alle Korngrößen einen Absatzweg suchen. So pickt er sich die Rosinen, macht mit den Splitten das schnelle Geld, und will den Rest dann "verfüllen".
* "Verfüllen" sagt er selber. Der Begriff stammt aus dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallbeseitigungsgesetz. Da sagt er uns vielleicht ungewollt die Wahrheit: Es geht ihm gar nicht um Versatz und die Sicherheit des Bergwerks, sondern darum mit dem Verfüllen von Abfall schnell Geld zu machen.
* Auch das von Herrn Meseke so gepriesene Anlieferkonzept erscheint blumig. Er lässt lieber gleich offen, welche Grenzwerte denn erfüllt werden müssen. In anderen Bergwerken haben die "sorgfältig überwachten Stoffe" hinterher gebrannt. Dort sind auch Eigen- und Frendkontrollen durchgeführt worden.
* Die Idee ein Kraftwerk errichten zu wollen, erscheint geradezu absurd. Hierfür benötigt man nicht nur eine Idee, sondern auch einen Brennstoff und einen Kunden. Zu beidem schweigt Herr Meseke. Sollte er eine Müllverbrennungsanalge meinen, die er als Kraftwerk tarnt, ist besondere Vorsicht geboten.

In Summe: Den Anwohner, der Politik und den zuständigen Behörden kann nur geraten werden, sehr genau aufzupassen. Offensichtlich wird hier wieder einmal probiert, schnell Geld zu verdienen. Den Ärger, den Schmutz und die Konsequenzen dürfen dann die Anwohner und die Steuerzahler ausbaden.
Die zuständige Aufsichtsbehörde muss umgehend prüfen, ob Herr Meseke überhaupt noch länger als Betreiber dieses Bergwerks tragbar ist. Offensichtlich hat er vom Betrieb eines Bergwerks keine Ahnung, wohl aber davon wie man Geld secheffelt.

insiderinsideram 21.02.09via Trierischer Volksfreund


Liebe Frau Pipke,
meiner Meinung nach sollten Journalistinnen Fragen stellen und die Antworten dann kritisch hinterfragen. Finden Sie nicht auch? Leider muss auch der geneigte Betrachter feststellen, dass Sie sich in Ihrem Bericht zum Sprachrohr eines Unternehmers machen. Schon bei einer einzigen kritischen Nachfrage zur Logistik hätte Ihnen auffallen müssen, dass Unsinn erzählt wurde. Bei 60 % Kunden der Luxembourger Bauindustrie und 20% Kunden in der Düngemittelindustrie (nachzulesen auf der Internetpräsens der TKDZ) können wohl kaum gefüllte LKW´s den Abfall verkehrsneutral herbei schaffen können. Es sei denn die Firmen Wickler und Feidt fahren erst noch beim nicht vorhanden Kohlekraftwerk in unserer Nachbarschaft vorbei und sammeln munter Filterstäube ein, die sie dann gerne mitbringen, Kostenlos versteht sich. Alternativ könnten ja die Düngemitteltransporter diverse tierische Hinterlassenschaften mitbeibringen....
Warten Sie es geht noch besser. Ein Anlieferung per Schiff die ja wirklich eine ökologische Musterlösung darstellt, ist gar nicht möglich, da die TKDZ nur über Belademöglichkeiten von Binnenschiffen nicht jedoch über die Entlademöglichkeit verfügt. Wie da so über Nacht plötzlich Entladen werden kann dürfen Sie mir gerne mal erklären, bringen Sie doch einfach Herrn Meseke mit.
Liebe Frau Pipke, dass Sie sich immer beide Seiten anhören ist löblich und unbedingt notwendig. Aber stellen Sie bitte auf beiden Seiten auch immer die richtigen und kritischen Fragen, sonst ist es mit Ihrer und der Gläubwürdigkeit des TV sehr schnell vorbei, und das wollen wir doch alle nicht.
So dass waren nur die Fragen zur Logistik an das richtig Eingemachte sind Sie ja noch gar nicht vorgedrungen. Aber schon die Verschönerungen auf den Nebenschauplätzen sollte Sie doch jetzt wirklich mal zum Nachdenken anregen. Finden SIe nicht auch?
In der Hoffnung auf Einsicht. Ein kritischen Leser

Peter Schulz TRPeter Schulz TRam 21.02.09via Trierischer Volksfreund


Sehr geehrte Frau Piepke, eine saubere Recherche sieht anders aus! Sie sollten sich mal fragen, mit wem Sie es hier zu tun haben. Eine Recherche in Ihrem eigenen Volksfreund-Archiv würde Sie vielleicht etwas weiter bringen. Warum schreibt der Volksfreund Anfang Februar über eine Gemeinderatssitzung in Wellen, dass genau dieser Dolomitsand/Feinkornhalde mit Mutterboden abgedeckt werden soll (Planung des Projektentwicklers). Warum wird dieser Stoff nicht einfach in den Josef-Stollen verbracht, wenn man das doch vor hat. Vielleicht sollten Sie auch einige Jahre zurück gehen und mal recherchieren, was eine Firma Meseke auf einem Grundstück in Trier hinterlassen hat und welche Kosten für Sanierungen entstanden sind. Vielleicht werden dann ihre Berichte auch wieder glaubwürdiger.

F. SchiwekF. Schiwekam 21.02.09via Trierischer Volksfreund


Liebe Frau Piepke, das was Sie über das Vorhaben von Herrn Meseke geschrieben haben ließt sich wie ein Werbeprospekt der TKDZ. Selten habe ich ein so einseitigen Artikel gelesen. Von Ihrer Seite wird nichts hinterfragt! Herr Meseke geht eindeutig auf Baustoffe ein, wirft das bei Ihnen keine Fragen auf?


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