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»Was ist noch erhaltenswert?«

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»Was ist noch erhaltenswert?«

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Eingestellt von
Louisa
am 22.02.09in Unterhaltung via westfalen-blatt.de

Herford (ram). Die Abrisspläne für das Haus Höckerstraße 5 haben eine allgemeine Debatte über den Denkmalschutz in Herford angestoßen.

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3 Kommentare

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Kommentare zu »Was ist noch erhaltenswert?«

 

Mark SaletzkiMark Saletzkiam 22.02.09via Westfalen-Blatt


geschützten Häusern gilt es, nach einer für das Denkmal verträglichen Nutzung zu suchen. Diese Nutzung hat sich dem historischen Gebäude unterzuordnen und nicht umgekehrt. Sonst müssten das benachbarte Bürgermeisterhaus (Höckerstraße 4) und das Wulfert Haus (Neuer Markt 2) gleich mit abgerissen werden. Was Höckerstraße 5 also dringend brauchte, wären verantwortungsbewusste Eigentümer und pfiffige Architekten, die es verstehen, mit der wertvollen Bausubstanz angemessen umzugehen. Anstatt hier ein großes Textilkaufhaus anzusiedeln, sollten in dem Haus vielmehr kleine Einzelhandelsgeschäfte etabliert werden. Für das Textilunternehmen Vögele ließe sich in Herford sicherlich auch ein anderer Standort finden.

Um es noch einmal deutlich zu machen: Höckerstraße 5 gehört zu den bedeutendsten und im Kern ältesten Profanbauten der Stadt. Teile des Gebäudes stammen immerhin bereits von 1537; damit ist es nur wenig jünger als das berühmte Remensnider-Haus an der Brüderstraße , das 1521 entstand. Im 18. Jahrhundert wurde die Fassade dann aufwändig erneuert. Völlig zu Recht also, hat das Westfälische Amt für Denkmalpflege in Münster den an Barbarei grenzenden Abbruchgelüsten bisher nicht statt gegeben.

Mittlerweile hat sich der Herr Bürgermeister persönlich in die Angelegenheit eingeschaltet und fordert ebenfalls die Beseitigung von Höckerstraße 5. Damit scheint die verhängnisvolle Abrisspolitik der 1950er und 60er Jahre nun ihre unrühmliche Fortsetzung zu finden. Wer heute die Herforder Innenstadt durchstreift, der mag kaum glauben, dass die Stadt - anders als etwa Bielefeld und Paderborn - im Zweiten Weltkrieg vergleichsweise glimpflich davon kam. Der gesamte Stadtorganismus wirkt derart zerrissen, ungeordnet und lückenhaft, dass fast man meinen könnte, es wären tatsächlich die Bomben gewesen, die hier ganze Arbeit geleistet hätten. Doch diese Wunden sind keineswegs dem Bombenterror zu verdanken; sie sind weitgehend das Resultat einer radikalen Verkehrs- und Abrisspo

Mark SaletzkiMark Saletzkiam 22.02.09via Westfalen-Blatt


Herford verschleudert sein architektonisches Erbe!

Traurig aber wahr: Nun hat der Bau-und Umweltausschuss seine Entscheidung bekräftigt, einem Abrissantrag für das Gebäude Höckerstraße 5 zuzustimmen. Von einem "Schandfleck", von einer "Bruchbude" ist die Rede, doch wie es eigentlich dazu kommen konnte, diese Frage hat sich niemand wirklich gestellt. An einer Erhaltung des stadt- und baugeschichtlich so bedeutenden Gebäudes scheint jedenfalls keiner der Beteiligten ernsthaft interessiert gewesen zu sein. Nach einer dem Baudenkmal zuträglichen Lösung wurde erst gar nicht gesucht.

Bereits als die heutige Eigentümerfamilie das Haus vor knapp 9 Jahren übernahm, präsentierte sich dieses nicht im allerbesten Zustand. Die Worynas wussten also, worauf sie sich beim Kauf des Hauses einließen... Und dass es sich hierbei um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelte, dürfte ihnen auch nicht unbekannt gewesen sein, zumal es bereits seit dem 17.04.1985 in der Denkmalliste geführt wird. Fest steht, dass seit dieser Zeit nichts Erkennbares für den Erhalt des Hauses unternommen wurde; es ging stetig weiter bergab.

Nun hat man angeblich einen Investor für das Grundstück gefunden. Die Projektentwickungsgesellschaft Niederelbe möchte hier neue Ladenlokale errichten, allerdings unter der Voraussetzung, das Gebäude zusammen mit dem einst ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Nachbarhaus (Nr. 3) abreißen zu dürfen. Höckerstraße 5 hat das Pech, an einer Hauptgeschäftsstraße zu liegen. Läge es etwas abseits, stünden die Chancen für eine Erhaltung womöglich besser, würde es vielleicht von einem verständnisvollen Eigentümer in ein Schmuckstück verwandelt. Doch hier, im Herzen der Stadt, ist es zu einem reinen Spekulationsobjekt verkommen. Es stört nur noch, steht im Wege, soll einfach weg. Die Argumentation des Investors, "der Zuschnitt [des Gebäudes entspräche] nicht den Erfordernissen, die der Einzelhandel heutzutage an Ladenlokale stellt" greift in diesem Falle nicht, denn bei ge

LouisaLouisaam 22.02.09via Westfalen-Blatt


Ich finde wenn man ein so altes Haus besitz das sollte man auch dafür zu sehen das erhalten bleibt.
Man ommt ja nicht einfach so an so ein Haus wenn man es geerbt hat dann ist man das seinen vorfahrenschuldig das Haus zu erhalten und wenn man es sich kauft dann weiss man doch was auf einen zu kommt wenn man so ein Haus kauft.
Das dafür ein neues einkaufszentrum in Herford eingerichtet werden soll finde ich total unsinnig da in Herford doch ehe alle Läden pleite gehen und außerdem stehen genügend geschäftsräume in Herford frei wo Läden sich nieder lassen können.
Meine familie lebt schon sehr lange in Herford und was soll ich dann mal meinen Kinder erzählen wenn sie mal fragen sah das hier schon immer so aus?
soll ich dann sagen nein? Hier guck dir das buch an dann weisst du wie Herford früher aussah??
Das der Engel mit dem sterbende soldaten vom alten markt weg ist das, dass glas haus den alten markt nun verschändelt das dass alte friedrichs gymnasium weg ist was soll das?
In meinen augen ist das eine nicht würdige haltung der stadt Herford und wir haben soo viel kultur und so viel geschite aber anscheind intrsiert das ja niemanden.
MFG louisa


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