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Gefangen im Kampf der Kulturen

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Gefangen im Kampf der Kulturen

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ecke
am 23.02.09in Sport via abendzeitung.de

Jürgen Klinsmann tritt bei seinem ersten Job als Vereinstrainer auch gegen die alten Werte des FC Bayern an. Wird er daran aufgerieben?

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5 Kommentare

Kommentare zu Gefangen im Kampf der Kulturen

 

husky1985husky1985am 23.02.09


warumredet man denn immer vm trainer klinsmann,er ist doch kein trainer! der dfb akzeptiert ihn als trainer und babbel hat schwierigkeiten mit dem dfb,hier wird doch mit zweierlei maß gemessen.

Oli Kahns Fl. 3Oli Kahns Fl. 3am 23.02.09via Abendzeitung


Was kann Klinsmann nun tun?
Sollte er darauf dringen, dass van Bommel doch einen Zwei-Jahresvertrag bekommt und ihn dann im Sommer in einen Zweikampf mit Tymoshuk schicken, den er auch ohne Klinsmann aufgrund der höheren Qualität des Ukrainers nicht gewinnen wird. Damit wäre aber dieses Thema wenigstens bis zum Sommer vom Tisch. Van Bommel könnte mit dem Vertrag befreiter aufspielen und vielleicht kurzfristig wieder an Autorität gewinnen. Die Summe, die man ihm für ein zusätzliches Jahr bezahlen müsste, wenn man ihn nicht vorher vom Hof jagen kann, wäre angesichts der Abfindung die man Klinsmann bezahlen müsste wahrscheinlich geringfügig.
Eine andere Möglichkeit wäre, van Bommel die Kapitänsbinde weg zu nehmen und einen anderen Spieler zum Kapitän zu machen. Dadurch könnte allerdings der Eindruck entstehen, dass Klinsmann gar nicht mehr so ganz genau weiß, was er eigentlich tut.

Irgendetwas muss er sich jedoch einfallen lassen, denn sonst übersteht er die nächsten zwei drei Wochen wahrscheinlich nicht mehr.

(Armin Veh wäre zu haben.)

Oli Kahns Fl. 2Oli Kahns Fl. 2am 23.02.09via Abendzeitung


Diese Frage dürfte in dem Kopf des Spielers herum spuken, was auch nicht gerade zu seinem Selbstbewußtsein beiträgt. Hinzu kommen von Klinsmann lapidar hingeworfene Aussagen, dass van Bommel auf jeden Fall bleibt, denen dieser bereits öffentlich widersprochen hat.

Was ist also von so einem Kapitän zu halten? Kann er die Mannschaft noch tatkräftig führen oder hat er mittlerweile schon zuviel Autorität verloren? Bereiten sich einige Spieler schon auf seine Nachfolge vor?

Letzte Woche ging es nun Klinsmann selber an den Kragen. Die Kader-Verbannung von Lukas Podolski im Spiel gegen Hertha BSC, hat Rummenigge und Hoeneß anscheinend gar nicht gefallen, so dass sie sich genötigt sahen dessen Rückkehr öffentlich einzufordern. Klinsmann hat dieser Anweisung brav Folge geleistet, indem er Podolski gegen Köln sogar in die Startelf befördert hat, trotz vorheriger eindeutiger Aussagen, dass Podolski nur noch Stürmer Nummer 4 ist und Landon Donovan die klare Nummer 3. Klinsmanns Machtbefugnisse wurden demnach von der Vorstandsriege öffentlich wirksam beschränkt, was den Spielern insbesondere van Bommel sicherlich auch nicht entgangen sein dürfte.
Im gestrigen Spiel gegen den 1. FC Köln wurde die bröckelnde Hierarchie und der daraus resultierende Verlust von Ordnung und Disziplin nun vollends sichtbar. Hatte man sich in den Spielen gegen Hamburg und Dortmund noch durch individuelle Einzelleistungen relativ gut verkauft, war gestern endgültig keine Mannschaft mehr am Platz zu sehen, sondern lediglich führungslose Einzelakteure, die jeder so für sich ihr Ding machten. Die miese Stimmung war am deutlichsten bei Zé Roberto, der Seele der Mannschaft, Martin Demichelis und Schweinsteiger sichtbar, die allesamt lust- und antriebslos mit offenbar extrem schlechter Stimmung am Platz umhertrabten.

Oli Kahns FluchOli Kahns Flucham 23.02.09via Abendzeitung


Es wird dieser Tage viel über die strategische Spielausrichtung des FC Bayern diskutiert, was angesichts von drei Niederlagen in fünf Pflichtspielen 2009 und der immensen Anzahl von Gegentoren sicherlich angebracht ist.

Eine ebenso wichtige, wenn nicht sogar wichtigere Baustelle, stellt die Hierarchie innerhalb der Mannschaft dar. Der langjährige Kapitän Oliver Kahn hat mit der Beendigung seiner Karriere ein massives Vakuum hinterlassen, dass weit über den eigenen Strafraum hinaus wirksam ist. Jürgen Klinsmann hat sich nach einer Beobachtungsphase für Mark van Bommel als Kahns Nachfolger entschieden. Die Benennung von Lucio und Martin Demichelis als seine Stellvertreter haben dem ebenso ambitionierten Phillip Lahm schon mal einiges Kopfzerbrechen bereitet. Noch wundersamer wurde es dann, als der frisch gebackene Kapitän mit einem Mal auf die Reservebank verbannt wurde. Dadurch wurde seiner Autorität ein erster Kratzer verpasst. Bald daraufhin hatte Klinsmann ein Einsehen und begnadigte van Bommel wieder. Seitdem dringt immer wieder an die Öffentlichkeit, dass van Bommel wohl in der nächsten Saison seine Position im defensiven Mittelfeld an den gerade verpflichteten angeblichen Wunschspieler Klinsmanns Anatolyi Tymoshuk (so stand sein Name zumindest auf seinem Trikot im UEFA-Cup-Spiel gegen den VFB Stuttgart) abgeben wird müssen. Eindeutige Indizien hierfür sind, dass die Vereinsoberen van Bommel nun entgegen dessen Wunsch nur einen 1-Jahres-Vertrag anbieten.
Dass van Bommel davon nicht gerade begeistert ist, hat er hinlänglich geäußert. Dass dadurch weitere mannschaftsinterne Zweifel an seiner Führungsrolle bestärkt wurden, scheint logisch. Hinzu kommt, dass van Bommel sich derzeit in einem Schwebezustand befindet. Sein Vertrag läuft im Sommer aus und er hat weder beim FC Bayern noch bei einem anderen Verein, trotz diverser Angebote, unterschrieben.
Was nun wenn er sich verletzt?

eckeeckeam 23.02.09via Abendzeitung


zu klinsmann kann man nur sagen, er hat sich schon immer mit einem laecheln aus dem staub gemacht, wenn es in einem verein nicht so lief. bei dem schmerzensgeld tut das ja auch nicht sonderlich weh.
ich denke als nationaltrainer hatte er nur 2 moeglichkeiten, entweder es laueft, oder es laueft nicht und er hatte einfach glueck.
aber bei bayern bisher... schau mer mal.


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