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"Der Preiskrieg macht mich fertig!"

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'Der Preiskrieg macht mich fertig!'

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Eingestellt von
MC
am 24.02.09in Politik via mopo.de

Discounter versuchen sich zu unterbieten / Für einen Liter Milch bekommt der Bauer 20 Cent / "Wir sind die Leidtragenden", sagt Landwirt Jochen Quast

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14 Kommentare

Kommentare zu "Der Preiskrieg macht mich fertig!"

 

yoyo01yoyo01am 24.02.09via Hamburger Morgenpost


Ich würde bei Milch auch gern für frische Vollmich deutlich mehr zahlen als für die sogg. "längerfrische" Einheitsmilch.

Peter LenkePeter Lenkeam 24.02.09via Hamburger Morgenpost


Sehr merkwürdig, dass stets nur die Preissenkungen von den Medien hervorgehoben werden, die kartellmäßig stattfinden, wenige Prozente betragen und nur wenige Produkte betreffen. Dagegen wird nie etwas über die heimlichen Preiserhögungen, die auch noch jetzt wöchentlich stattfinden, gesagt. Wirklich heuchlerisch und die paar Preissenkungen liegen immer über dem Einkaufspreis.

SchwachsinnSchwachsinnam 24.02.09via Hamburger Morgenpost


Wir leben im Zeitalter der absoluten Konzentration der Landwirtschaft - die großen lassen die Preise runter, die kleinen Bauern gehen pleite und werden von wenigen Riesen aufgesogen.

Natürlich leidet die Qualität, ausserdem vernichten industriell in rieseigen Monokulturen hergestellte Lebensmittel natürlich zu Hauf Arbeitsplätze und bedeutet Raubbau an der Natur.

Es gibt weltweit gar kein Überangebot sondern nur einen ruinösen Wettbewerb der Discounter, der da nur über die Mischkalkulation mit anderen Produkten funktioniert.

DummgelaufenDummgelaufenam 24.02.09via Hamburger Morgenpost


Vordringlich zahlen wir die Gewinne der Ernährungsindustrie denn das Handling und das bisschen Marketing ist bei den Mengen emens billiger als beim klassischen Einzelhandel.

Was mich stört ist, dass das Naturprodukt zunehmend zu Retortenware wird - vielleicht kann sich noch jemand an den ursprünglichen Geschmack der Milch erinnern...

DummgelaufenDummgelaufenam 24.02.09via Hamburger Morgenpost


Wären sie nicht so "individualistisch" zerstritten und borniert - hätten die Biobauern längst eine eigene Vermarktungsschine aufgebaut.

Chance verpaßt, herzlich willkommen in der Marktwirtschaft: Jetzt werden sie genauso von den Konzernen aufgesogen und ausgezogen wie die normalen Bauern.

Und der Verbraucher hat letztendlich das Nachsehen.

PicoPicoam 24.02.09via Hamburger Morgenpost


Es geht hier um Angebot und Nachfrage.
Warum soll dies nicht für die Landwirtschaft gelten? Das Angebot an Milch ist viel zu groß, ergo sinken die Preise.Wenn Bauern aufgeben ist das eine gute Sache für den Markt, denn durch die Verknappung des Angebotes werden die Preise wieder steigen.Direktkauf beim Bauern löst das Problem nicht.

Claus O.Claus O.am 24.02.09via Hamburger Morgenpost


Leider gib in Hamburg nicht die Möglichkeit MILCH direkt beim Bauer zukaufen.
Sonst würde ich ohne weiteres den Preis an Bauer statt Discounter.

Hans SchwarzHans Schwarzam 24.02.09via Hamburger Morgenpost


Die Discounter sind nicht schuld am Preisverfall. Es ist das weltweite Überangebot. Exporte gibt es so gut wie keine.Brüssel zahlt keine Subventionen mehr und Neu-Seeland kann jeden Preis unterbieten.Die bekommen jetzt schon nur noch 16 ct/Liter. Milch muß erst wieder knapp werden, dann kann man Preise erhöhen.

mcmcam 24.02.09via Hamburger Morgenpost


@Till: Das ist abe fein, dass sie Menschen in Lohn und Brot bringen. Hast d mal daran gedacht, wie das geht. Nestle hjat Rowntree Mackintosh aufgekauft. DieLücke zwischen den Arbeitern die bei Rowntree entlassen wurden und denen die neu eingetellt wurden, ist ein Wiotz. Friss weiter die guten Nestle Produkte und gebe weiter den Menschenfreund.Nestle ist ein Unterstützer von Gen-Food vor dem Herrn. Aber dir scheint es ja zu schmekcen. Bevor du ne Familie gründest, geh mal zum Urologen und lass mal feststellen, ob du bei all dem GenFood von Nestle, was du dir reinzuziehen scheint, noch zeugungfähig bist.

D. DudaD. Dudaam 24.02.09via Hamburger Morgenpost


Warum wird bei solchen Berichten gerne zwischen "böse weil billig" Discounter Produkten und "gut weil teuer" Markenware verglichen. Bei Markenware zahlt der Kunde auch die Kosten für Imagepflege und Werbeaufwand, also auch für TV-Werbung und andere Aktionen. Ob ich mit Markenbutter oder Markenmilch tatsächlich auch eine bessere Bezahlung der Bauern unterstütze kann ich mir nicht vorstellen.

MÜLLER, D.MÜLLER, D.am 24.02.09via Hamburger Morgenpost


Die Landwirte müssen sich aber auch mal Gedanken über die generelle Überproduktion machen. Es wird kontinuierlich mehr Vieh (Milch, Milchprodukte, Eier, Fleisch) produziert, die Abnehmer werden nicht mehr, eher weniger. Wie gewaltig die Viehbestände in den vergangenen Jahren gestiegen sind, zeigt sich an dem bestialischen Güllegestank, der einem jetzt ununterbrochen von Frühjahr bis Herbst das Durchatmen schwer macht. Früher ist man wegen der Landluft über die Dörfer gefahren, das läßt man heute besser bleiben. Die Stadtluft ist gesünder!

TillTillam 24.02.09via Hamburger Morgenpost


Auch die Bauern werden sich irgendwann daran gewöhnen müssen, dass ihre Produkte gewissen Marktmechanismen unterliegen.

Wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt, passt sich nun einmal der Preis an. Nebenbei wird niemand gezwungen, die Discounter zu beliefern - man kann´s auch mit dem überteuerten Bio-Geschäft um die Ecke versuchen.

Die Qualität leidet im Gegensatz zu den Klagegesängen der Bauern darunter übrigens nicht.

@MC und Holgi
Was habt ihr gegen Nestle? Die machen tolle Produkte, bringen viele Menschen in Lohn und Brot und machen gesunde Ernährung weltweit erschwinglich. Finde ich nicht so schlimm?!

HolgiHolgiam 24.02.09via Hamburger Morgenpost


@MC

Das wird darauf hinaus laufen. Alternativen wurden nach und nach zerstört. Schließlich denkt der Mensch mit seiner Brieftasche - was bleibt ihm auch anderen übrig?

MCMCam 24.02.09via Hamburger Morgenpost


Erst wenn zukünftig in den Supermärkten nur noch Produkte der Firma Nestle stehen, weiß der Verbraucher, was die Stunde geschlagen hat.


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