Berliner Kassiererin verliert Job wegen 1,30 Euro
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Kommentare zu Berliner Kassiererin verliert Job wegen 1,30 Euro
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Um einen Betrag zu einer sachlichen Diskussion zu leisten: mal auf der Webseite z.B. der FAZ surfen. Dort ist neben einem ausführlichen und sachlichen Artikel auch die Pressemitteilung des Gerichtes zu lesen. Der TV macht sich mal wieder die Sache sehr einfach: Kauft einen emotional aufgemachten Artikel der DPA und stellt ihn ins Netz. Wer seine Leser umfassend informieren will, muss schon etwas mehr tun, um seinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Übrigens nicht nur die FAZ, auch andere Zeitungen setzen da ganz andere Standards als unsere "regionale Bildzeitung":
Also liebe Verkäuferin, nicht alle Mitglieder in einer Gewerkschaft sind schlechte Mitarbeiter, auf der anderen Seite profitieren doch auch Nichtmitglieder von Gehaltserhöhungen, für die Mitglieder streiken. Stehlen ist aber eine andere Seite, die mit Gewerkschaftsmitgliedschaft nichts zu tun hat und wer, so frage ich einmal ganz lieb und nett, hat nicht schonmal einen Kugelschreiber aus versehen in der Tasche gelassen und das erst zu Hause gemerkt, ist das nicht auch Diebstahl?
Wir leben leider in einer Zeit, da es zu viele Arbeitskräfte gibt; die Arbeitgeber wissen dies und glauben, die Beschäftigten als eine Art Sklaven halten zu können.
Jeder reiche Arbeitgeber ist nur durch die Arbeitskraft seiner Beschäftigten reich geworden. Die zum Reichtum dazugehörenden Arbeitnehmer verarmen zusehends. Hier ist ein Missverhältnis entstanden, welches zulasten der Arbeitnehmer geht.
Arbeitnehmer dürfen sich also nichts zuschulden kommen lassen, dürfen nicht einmal in einen solchen Verdacht geraten, schon kann der Arbeitgeber auf das angeblich nicht mehr bestehende Vertrauensverhältnis pochen und die Kündigung aussprechen. In welchen Lande leben wir eigentlich?
Wie viele Verfehlungen des Arbeitgebers muss ein Arbeitnehmer eigentlich über sich ergehen lassen ohne sich wehren zu können? Denn wenn er (oder sie) sich wehrt, ist auch der Arbeitsplatz in Gefahr. Leider ist auch die Rechtssprechung in unserem Land derart realitätsfern, dass man von Recht nicht mehr sprechen kann.
Es hätte im Falle der entlassenen Kassiererin sicherlich eine gerechtere Lösung finden lassen, wenn dies denn gewollt gewesen wäre.
Mit der nötigen Solidarität müsste ein solcher Kaiser-Laden einfach mal 4 Wochen boykottiert werden.
wie schön, das arme "Opfer Hartz4" zu seinzu sein. Allen anderen geht es ja so gut... einziger Unterschied: die arbeiten für Ihren Unterhalt! die wollen das!
hoffen wir also, dass der unterschied zwischen umsatz und gewinn auch in neuhausen bekannt ist.
Deshalb gehen ja selbst in Neuhausen Geschäfte pleite, weil sie meinen, das Geld in der Kasse sei ihr eigenes! grins
na,so ganz stimmt das nicht.Wenn man z.B. Hartz4-Empfänger ist,kann man durchaus gezwungen werden,einen (1-Euro-)Job anzunehmen,den man nicht will.Egal,wie die Arbeitsbedingungen da gerade sind.Und wenn man kein Geld hat,dann ist es auch schwierig,ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Die einen dürfen alles, die anderen nichts!!
Wie heist es so schön!! Geld regiert die Welt.
es erweckt in einigen kommentaren dein eindruck, dass das eigene leben nur fremdbestimmt abläuft. jeder kann über sein eigenes leben selbst entscheiden. ob er sich in fremdabhängigkeiten begibt oder nicht, arbeitsverhältnisse eingeschlossen. niemand wird gezwungen für jemanden arbeiten zu müssen. ist man selbstständig ist man nur sich verpflichtet. also das eigene unternehmen aufmachen und in die eigene kasse greifen.
Genau, einziges Mittel für diese unsozialen Armleuchter. Boykott gegen Kaiser`dh7
Welche Verhältnismäßigkeit denn? Hier geht es nicht um Strafrecht! Und mit Sprüchen aus Johannes 8,1-11 kannst Du alles verniedlichen!
@ ??? Straßburg, EU Institutionen - klingelt da bei dir was?
Hier wird anscheinend von neues Recht geschrieben! Das liebste Muckerl hat eine Unterschlagung ´begangen, beschuldigt eine Kollegin, ihr die Bons untergeschoben zu haben - wieso löst sie sie dann ein, sie hat sich in Widersprüche verwickelt - die Dame ist keine Märtyrerin, sondern dienst allerhöchstens den honorigen Systemkritikern hier zur Skandalisierung und zum loswerden von Pöbeleien.
Möglich, dass ein anderes AG anders geurteilt hätte, dieses Urteil ist zwar hart, aber im Rahmen des Ermessensspielraumes.
Die Dame ist wohl, wie so oft, einem falschen Ratschlag ihrer Gewerkschaft aufgesessen - "mach´s öffentlich, geh vor Gericht, mach ja keinen Kniefall vor dem widerlichen, verbrecherischen Arbeitgeber, Du gewinnst den Prozess!" (So mehrmals passiert in München!)
Mal anders: Die Richter urteilen: "Rücknahme der Kündigung - Wiedereinstellung!" Schlagzeile in BILD: "€1,30 darfst Du klauen!"
Zum Nachdenken: Ist sie jetzt erst erwischt worden bei mickrigen €1,30 oder war es das erste Mal?
Die Verhältnismäßigkeit ist m.E. nicht gegeben und Zweifel bleiben bestehen, deshalb Urteil aufheben und dies im Namen des Volkes!!!
"Wer ohne Sünde (oder jegliche Verfehlung) ist, der werfe den ersten Stein."
Maja - ihr wurde also ein Bon untergeschoben - pfui Teufel auch - und sie hat ihn eingelöst - nicht pfui nicht Teufel - war sie an die Kasse geschoben worden?
Und man sollte auch nicht vergessen, wenn man schon wieder auf die angebliche "Bespitzelung" bei Lidl und sonstigen hinweist, dass durch Klauerei, Inventurgefautele und anderes Mitgehenlassen jährlich Millionenschäden an unserer Volkswirtschaft entstehen. Da ist jede Kontrolle absolut gerechtfertigt.
Ja, das stimmt! Ich kenne mich als Kassiererin bestens aus! Übrigens auch seit 30 Jahren! Ich denke, dass niemand wegen 1,30 seinen Arbeitsplatz aufs Spiel setzt. Deshalb finde ich das Urteil mehr als gerecht. Mir ist es egal wie ein Ackermann und Konsorten sich vor Gericht rauswinden, aber diese Frau hat nachweislich nicht nur betrogen und gelogen vor Gericht. Sie hat andere Kolleginnen in falschen Verdacht gebracht, und das obwohl sie gewerkschaftlich
organisiert ist. Also, die Leute, die ich kenne und gewerkschaftlich organisiert sind, sind frustierte Menschen, sind neidisch auf jeden und alles, spielen gern "Gott" dass sie ja zu den armen kleinen gehören, die keine Rechte und vor allem kein Geld haben... und nutzen diese Organisationen oft als Puffer für Ihren eigenen "Mist" und Vorteil aus. Ich kenne niemanden in einer "Gewerkschaft", und ich kenne viele, der oder die das nicht in erster Linie aus purem Selbstinteresse macht, und nicht genauso habgierig sind wie ein Ackermann! In der Bibel steht: Was siehst du den Splitter in dem Auge deines Bruders, und deinen eigenen Balken siehst du nicht!
In der Bevölkerung entsteht immer mehr die Überzeugung, dass Gesetze nur noch dafür da sind, den "kleinen Mann" unter Kontrolle zu halten. Die Menschen werden immer unzufriedener mit ihren Lebensumständen. Das Monatseinkommen reicht oft gerade zum Überleben-Angst vor Arbeitsplatzverlust usw. Kaum jemand kann mehr verläßlich seine Zukunft planen. Reiche werden reicher - "Normalverdiener" immer ärmer. Politik hat ihre Glaubwürdigkeit und Verläßlichkeit verloren. Hoffentlich entsteht hier nicht wieder ein Nährboden für terroristische Aktivitäten.
Wie sagt man so schön die Kleinen hängt man die Großen lässt man laufen. Trotzdem hat die Kassiererin hier einen Fehler gemacht. Es kommt nicht auf die Summe an. Der Arbeitgeber kann sich ja nicht sicher sein, ob sowas nicht schon früher mal vorgefallen ist. Ein Vertrauenverhältnis ist nicht mehr gegeben. Die Höhe der Summe spielt da keine Rolle. Was mich ein bischen mißtrauisch macht, sind die Aussagen der Kolleginnen,sind die wirklich glaubhaft? Da kann schnell mal ein Mitarbeiter manipuliert werde. Jeder hängt ja an seinem Job und wird sich hüten etwas auzusagen,was dem Chef nicht gefällt.
Selten so nen Unsinn gelesen wie von "Kassiererin".
Hier geht es um 1,30 und eine Frau die über 30 Jahre ihre Arbeit gemacht hat.Die Argumentation:Heute die Bons und was ist morgen", sind an Lächerlichkeit wohl nicht mehr zu überbieten.
Genau der lächerlichen Art sind nämlich die Ackermanns und Zumwinkels vor Gericht erschienen und haben quasi unbescholten die Gerichtssäle verlassen.
Es bestimmt auch nicht um einen (gefundenen) Bon für Leergut, sondern um die Abstrafung eines unliebsamen, gewerkschaftlich organisierten Mitarbeiters.
Man kriegt langsam das Kotzen, was hier in dem Land üblich geworden ist.