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Umfrage: Evolutionstag statt Christi Himmelfahrt?

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Umfrage: Evolutionstag statt Christi Himmelfahrt?

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Eingestellt von
Samrui Wanknan
am 25.02.09in Politik via volksfreund.de

Der Feiertag Christi Himmelfahrt soll nach dem Willen der humanistischen Giordano Bruno Stiftung künftig Evolutionstag heißen. Das Darwin-Jahr 2009 sei ein guter Anlass, um die Evolutionstheorie gesellschaftlich stärker zu verankern, forderte die Stiftung am Mittwoch in Mastershausen im Hunsrück. Was meinen Sie?

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30 Kommentare

Kommentare zu Umfrage: Evolutionstag statt Christi Himmelfahrt?

 

MudamMudamam 02.03.09via Trierischer Volksfreund


Es ist faktisch belegt, dass mehr als 60 % der Deutschen nicht religiös leben, 38 % offiziell, 25 % inoffiziell. Das heißt: Die Mehrheit in Deutschland hat mit Gott nichts am Hut, das solte man hier zur Kenntnis nehmen! Die ewig Gestrigen schimpfen immer, um von ihrer Denkunfähigkeit abzulenken.

2.leser2.leseram 28.02.09via Trierischer Volksfreund


wieso,da kann man doch mal ernsthaft drüber diskutieren.

LeserLeseram 28.02.09via Trierischer Volksfreund


Je blöder ein Vorschlag ist, desto gieriger stürzt sich der TV darauf!

einstein-faneinstein-fanam 28.02.09via Trierischer Volksfreund


kann dem Herrn mit seiner Diagnose, dass so einfältig-dogmatisierte Gläubige was am Sträuschen haben, nur beipflichten !

hpEhpEam 26.02.09via Trierischer Volksfreund


Richard Dawkins hat recht, wenn er als Evolutionstheoretiker wie auch einige berühmte Gehirnforscher behaupten, dass es an den Gehirnlappen liegen muss bei einfältigen, christlich- naiv geprägten Menschen !!

MirMiram 26.02.09via Trierischer Volksfreund


...Nachdem ich mich jetzt üb der die Stiftung informiert habe werde ich die Petition doch zeichnen. Einfach aus dem Grund, weil man einfach Zeichen setzen muss und ein solcher Feiertag vielleicht den ein oder anderen doch dazu bringen würde, sich mit der Materie zu beschäftigen.

hpEhpEam 26.02.09via Trierischer Volksfreund


hier kann man wieder mal herauslesen, wie dumm eigentlich sogenannte Kreationisten und dogmatisierte Gläubige sein können!
Einige christliche Vereinsmitglieder erlauben sich hier über Personen zu urteileilen die ihnen und ihren klerikalen Würdenträger geistig weit überlegen sind, ein deffinitives Urteil abzugeben! Ich bin kein Mitglied der Giordano- Bruno- Stiftung, habe mich aber als zwangsrekrutierter, bequemer Christ mal mit dieser Stiftung und ihren wissenschaftlichen Kapazitäten befasst! Bleibt weiter dumm und konservativ !!

MirMiram 26.02.09via Trierischer Volksfreund


Der Inhalt der meisten diesen Vorschlag ablehnenden Stimmen lässt sich zusammenfassen zu: Atheisten sollen gefälligst an kirchlichen Feiertagen arbeiten gehen und alles soll bleiben wie es ist. Daran lässt sich schon ein Grundproblem dieser Diskussion erkennen: Die Weigerung, sich ernsthaft mit dem wissenschaftlichen Weltbild auseinanderzusetzen. Die 'Evolutionstheorie' ist alles andere als eine 'Theorie', wie sowas im landläufigen Sprachgebrauch verstanden wird: Sie ist, trotz der Lücken, die sie noch aufweist, eine äußerst gut fundierte und über 150 Jahre bewiesene Tatsache. Alle Einwände, die insbesondere von Seiten der Vertreter des 'Intelligent Designs' dagegen vorgebracht werden, sind wissenschaftlich nicht belegbar und konstruiert (die Vorgehensweise des ID dabei wird sehr schön deutlich im Verfahren 'Kitzmiller v. Dover Area School District', indem führende Vertreter des ID sich selbst lächerlich gemacht haben). Auch die immer wieder vorgebrachten Argumente ('missing link', 'nichtreduzierbare Komplexität', 'Feinabstimmung der Naturkonstanten') sind sämtlich widerlegt und basieren auf einer vorsätzlichen Falschinformation. Wer mehr dazu erfahren will, sollte sich mit den Büchern der 'üblichen Verdächtigen' wie Richard Dawkins, Carl Sagan oder den Publikationen der GWUP auseinander setzen. Eine sehr gute Zusammenfassung dessen findet sich (leider nur auf Englisch) auf dem youtube-Channel von thunderf00t und den weiterführenden Links des Pharyngula-Blogs von PZ Myer.
Und wer behauptet, daß eine atheistische Gesellschaft zwangsläufig ohne Moral sei, dem sei nur ein Vergleich der Zustände zwischen z.B. den skandinavischen Ländern und Iran bzw den Südstaaten der USA angeraten.
Zum eigentlichen Punkt: Ich kenne die Giordano-Bruno-Stiftung nicht. Es ist aber dringend erforderlich, die Trennung von Staat und Kirche strikt einzuhalten bzw. vollends zu verwirklichen. Dazu wäre ein besseres Bildungssystem wohl eher geschaffen als ein solcher Feiertag.

7-Tagelöhner7-Tagelöhneram 26.02.09via Trierischer Volksfreund


...und am Abend des ersten Tages schuf Gott die Überstunde.

Amen!

BeobachterBeobachteram 26.02.09via Trierischer Volksfreund


Könnte es sein, dass die Diskussion hier ein wenig die Provinzialität Triers widerspiegelt? Auf Spiegel online wurde eine ähnliche Umfrage durchgeführt, an der sich bislang 6883 Menschen beteiligt haben. Das Ergebnis war eindeutig: 69,94 Prozent stimmten für die Umbenennung, 25,25 dagegen, 4,81 Prozent war es egal. (LINK)

@ Contra: Ihre Ausführungen zur Stiftung sind völlig absurd und könnten durchaus auch justiziabel sein! Die GBS steht ganz sicherlich nicht rechts! In ihr sind einige der bedeutendsten deutschen Wissenschaftler, Philosophen und Künstler organisiert. In der dpa-Meldung wird die Stiftung völlig korrekt als humanistisch bezeichnet. Und Humanismus und Antisemitismus sind nicht miteinander zu vereinbaren! Übrigens wurde Schmidt-Salomon wegen seines jüdisch klingenden Namens und seinem Engagement gegen Rechtsextremismus und Fundamentalismus mehrfach selbst "als Judensau" verunglimpft. Das können Sie u.a. auf seiner Homepage nachlesen!

GlaubensbruderGlaubensbruderam 26.02.09via Trierischer Volksfreund


Genau, zak! Tod allen Ungläubigen und "sonstwie Veranlagten"!

SpassketzerSpassketzeram 26.02.09via Trierischer Volksfreund


Weiterer Vorschlag:

Neujahr wird umbenannt in Gravitationstag.

VolksfeindVolksfeindam 26.02.09via Trierischer Volksfreund


Vielleicht ein wenig unfair eine solche Umfrage unter sovielen von dieser Entwicklung offensichtlich auf irgendeiner Zwischenstufe vergessenen Stiefkindern zu machen.

KnallKnallam 26.02.09via Trierischer Volksfreund


der 1.April ist doch noch nicht, oder wurde der vorverlegt, habe ich was
verpasst ?

D.D.am 26.02.09via Trierischer Volksfreund


Wo ist das Problem? Wir leben doch in einer "Demokratie" oder nicht, wo es eine "Trennung" von Staat und Kirche geben muss. Eine Umbenennung in Evotutionstag heißt ja nicht dass dann nicht mehr Christi Himmelfahrt gefeiert werden darf, sondern eben nur dass der Feiertag einen anderen Namen hat.

Wir brauchen eine Grundsatzdiskussion in unserer Gesellschaft. Feiertage ja, aber nur dann wenn dies für alle Glaubensrichtungen gilt. Schließlich besagt ja auch das Grundgesetz dass alle vor dem Gesetz gleich sind.

eifelpauleifelpaulam 26.02.09via Trierischer Volksfreund


Mit Verlaub: Dieser Herr hat einen Knall - und zwar einen ganz gewaltigen. Immerhin dürfen er und alle seine absonderlichen Philosophenbrüder und -schwestern an den ach so schrecklichen kirchlichen Feiertagen ihre Füße hochlegen und unseren Herrgott einen guten Mann sein lassen.

gut wie es istgut wie es istam 26.02.09via Trierischer Volksfreund


Es soll so bleiben, wie es ist. Sicher gibt es immer wieder neue Ideen einen Feiertag zu benennen oder umzutaufen, aber was wird dadurch gewonnen? Wir sollten alle zufrieden sein, dass es diesen Tag noch als arbeitsfrei (Ausnahmen gibt es immer) gibt.

zakzakam 26.02.09via Trierischer Volksfreund


Es ist unglaublich, auf welche absurde Ideen manche Zeitgenossen kommen - die christlichen Feiertage sind auf jeden Fall beizubehalten, so wie sie sind. Alle, die nicht christlich oder sonstwie veranlagt sind, müssten eigentlich an all diesen Feiertagen arbeiten oder einen Urlaubstag einbüssen. Ich hoffe, über dieses Thema muss nicht lange diskutiert werden, so das alles so bleibt, wie es ist.

G.G.am 25.02.09via Trierischer Volksfreund


Dazu kann ich nichts sagen,habe mich mit dieser Stiftung noch nicht beschäftigt,wohl aber mit Darwin und der Evolutionstheorie.

ContraContraam 25.02.09via Trierischer Volksfreund


Nicht vergessen: die Giordano-Bruno-Stiftung ist eine intolerante, hasspredigende und rechts stehende (Antisemitismus) Gruppe, die für sich in Anspruch nimmt, für eine große Lobby zu sprechen, obwohl sich selbst bekannte Atheisten von ihr distanzieren.

Lassen wir diese Schreihälse dort, wo sie hingehören: im Sumpf des Vergessens.


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