4.42

Schaeffler-Familie legt NS-Vergangenheit offen

x 34
 
 
Schaeffler-Familie legt NS-Vergangenheit offen

Beitrag melden

Eingestellt von
Adebar
am 25.02.09in Politik via abendzeitung.de

Der mittelfränkische Autozulieferer Schaeffler aus Herzogenaurach war tiefer in die Politik des Dritten Reiches verstrickt als bislang angenommen: Im Betrieb mussten auch Zwangsarbeiter schuften.

Auf abendzeitung.de weiterlesen

50 Kommentare

Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: vergangenheit, schaeffler, Politische news, NS, Familie, betrieb

 

Kommentare zu Schaeffler-Familie legt NS-Vergangenheit offen

 

HelmiusHelmiusam 28.02.09


@kalmar
Daß ich auf das Posting von G. Schmied vom 26/02/09 antwortete (schwierig bei nur einer Antwort), haben Sie aber schon bemerkt?
Warum mischen Sie sich hier ein, wenn sie nicht genau dazu was Konkretes zu sagen haben?

dreamlivedreamliveam 28.02.09


Wie selbstherrlich!

kalmarkalmaram 28.02.09


Helmius, du bist von gottbegnadeter Ahnungslosigkeit. Die Leute wurden aus ihren besetzten Heimatländern gegen ihren Willen nach Deutschland zum Arbeitseinsatz geschickt, meistens in Lagern gefangen gehalten und mussten vollen Akkord leisten, teils unter unmenschlichen Bedingungen. Die gesamte unterirdische Produktion von V-1 und V-2-Raketen in Nordhausen hat so funktioniert und 16 000 Leuten das Leben gekostet, mehr als die gebauten Raketen vernichten konnten.

rehserehseam 28.02.09


Lies mal das Buch von Finkelstein über die Geschäfte mit dem Holocaust und dann kommst Du wieder.

rehserehseam 28.02.09


Es gibt keine Versöhnung, aber immer wieder Forderungen ! das wird noch lange so gehen. Was sollte denn wohl sonst dahinter stecken ???

rehserehseam 28.02.09


Ja, und meine Tante hatte auf ihrem Bauernhof einen russischen Kriegegefangenen zur Hilfe. Und als sie flüchten mussten, wollte er mitgehen, was aber nicht genemigt wurde. So schlecht wurde der Mann behandelt dort !

KalleKalleam 27.02.09via Abendzeitung


...und das war 1949.

KalleKalleam 27.02.09via Abendzeitung


..man schämt sich geboren zu sein.

HelmiusHelmiusam 27.02.09


Das werden wohl eher Kriegsgefangene gewesen sein, die auf freiwilliger Basis zu Arbeitseinsätzen herangezogen wurden.
Auch mein Vater leistete als Kriegsgefangener in den USA freiwillige Arbeitseinsätze in der Forstwirtschaft.
Warum? Ganz einfach, weil es ihm mehr Freude machte, zu arbeiten, als ihm POW-Lager die Zeit totzuschlagen.
Mein Schwiegervater, der wehrdienstuntauglich war, wurde beim Reichsarbeitsdienst zu Arbeitseinsätzen herangezogen.
Dies alles als Zwangsarbeit zu kriminalisieren, betreiben in erster Linie Organisationen, die schon seit Jahrzehnten gut davon leben.

dreamlivedreamliveam 27.02.09


Vielmehr war es die Not zu erkennen, dass die NS Vergangenheit ohne ihre Anteilnahme ans Licht gerät. Viele Unternehmen haben sich aus der Zwangsarbeit heraus in der neuen Wirtschaft gestellt. Und diese Firmen haben sich fast konkurrenzlos gegen die wirklich ehrhaften Betriebe durchgesetzt.

Ich ahne so viel schlimmes, was noch im Verborgenen liegt!

snake662snake662am 26.02.09


Ja klar doch!
Levi, ihr könnt den Hals einfach nicht voll kriegen, was?

Klar! Die Bundesregierung enteignen und am Besten gleich das Ganze dem Staate Israel überschreiben. Richtig?

Hast ordentlich Karneval gefeiert, gelle?

G. SchmiedG. Schmiedam 26.02.09via Abendzeitung


Bei meinen Großeltern waren französische "Zwangsarbeiter" auf den Bauernhöfen eingestzt. Als sie bei Kriegsende befreit wurden, wollten viele nicht nach Hause und mußten erst aus ihren Verstecken geholt werden. Einer kehrte zurück und heiratete die Tochter eines Bauern. Das waren schlimme Zeiten.

CamposCamposam 26.02.09


@silberdings
(:

derruhigederruhigeam 26.02.09


Irgendwann wird dich immer jemand daran erinnern
entweder die Juden die mal wieder Geld wollen,oder die Leute die noch Lohn einfordern wollen nach 70 Jahre.Um uns das jedesmal vorzuhalten,findet man immer einen Grund

querdenkerquerdenkeram 26.02.09via Abendzeitung


Sklaven und Zwangsarbeiter gabs doch schon immer!!!
Meistens in der Industrie.

JubiläumJubiläumam 26.02.09via Abendzeitung


Wenn man mal alle Firmen die in diesen Monaten ihre 75-Jahr-Feier haben
überprüfen würde, würde man feststellen, dass sie davor jüdische Unternehmen
waren. Aber selbst Frau Knobloch, Herr Friedman usw. kaufen in solchen
Jubiläumsfirmen ein.

Hut ab (mal wieder) vor Frau Schaeffler.
Solche Frauen braucht das Land, die den Mut haben auch mal etwas zu sagen
das für sie selbst unbequem ist.
Da kann sich Angela M. ein Beispiel nehmen.

zero1000zero1000am 26.02.09


Hast Du die Asche am Mittwoch nicht auf die Stirn bekommen, sondern INS Hirn?

Al-Le-MaAl-Le-Maam 26.02.09


Frau Schaeffler zu unterstützen halte ich grundsätzlich für falsch.
Das jetzt, ausgerechnet zu einem solchen Zeitpunkt, über die NS-Vergangenheit spekuliert wird das finde ich aber schon sehr merkwürdig. Was für Überlegungen werden da wohl dahinter stecken? Wo doch schon von Frau Schaeffler die Aufklärung und Aufarbeitung schon seit einiger Zeit eingeleitet wurde.

zero1000zero1000am 26.02.09


snake662 - wenn ich meinen 18 Mitarbeitern heute sagen muss, also das war´s, die AOk-Beiträge habe ich bezahlt, Gehalt gibt´s nicht, dann war es das. 18 ist halt was anderes als 70000. Insofern kannst Du gleiches Recht nicht für alle fordern. Das ist Problem, das NICHT lösbar ist.

Die Forderung nach der Haftung mit dem Privatvermgen - nochmal: Das liegt nicht unter dem Kopfkissen - das sind Beteiligungen, z.B. an dem Unternehmen. Die sind erstens nicht sofort flüssig zu machen, zweitens: sie könnte die verkaufen und rutscht unter die Sperrminorität, auch ok -NUR - was sind die im Moment wert? Decken sie das 5-6 Mrd.-Loch und selbst wenn, wo sollen die restlichen 6Mrd. herkommen? Da druckt - selbst bei mir als Selbständigen - der Taschenrechner Error aus und gibt Vibrationsalarm.

Levi SteinLevi Steinam 26.02.09via Abendzeitung


Zu dem Thema kann ich nr sagen, daß es viele ungereimtheiten gibt, wenn auch
Davidstan vor dem Krieg bankrott war, so muß manches auf die Richtigkeit über-
prüft werden.
Mir wäre es am liebsten wenn die Bundesregierung wegen dem Holocaust enteig-
net worden wäre.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren