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"Ja, wir lassen schwarz arbeiten"

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'Ja, wir lassen schwarz arbeiten'

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Eingestellt von
Ridikuel
am 26.02.09in Politik via mopo.de

Jeder Dritte hat Aufträge ohne Rechnung vergeben / Handwerkskammer ist besorgt / Zoll macht auch Razzien bei Privatleuten

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52 Kommentare

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Kommentare zu "Ja, wir lassen schwarz arbeiten"

 

unilettorreunilettorream 01.03.09


Wie verhält es sich dann mit den vielen Millionen an Schmiergeldern die Beamte so nebenbei für irgendwelche dubiose Genehmigungsverfahren abkassieren!?
Gehört das nicht ebenfalls unter die Ruprik Schwarzarbeit,oder wie?

carlos47carlos47am 01.03.09


Mal nachgedacht,dass man manche Sachen nur unter der Prämisse nebenbei, bezahlen kann.Mein Haus würde heute noch ohne Isolierung,Fussbodenheizung,neue Fenster und
neue Ziegel wie vor 60 Jahren ausgestattet sein.Abgesehen der tausenden von Eigen-Arbeitsstunden.Das ist das Gelaber von gutbezahlten Sesselpupsern,die Vorzugskredite über ihren Beamtenstatus bekommen.

SilberrueckenSilberrueckenam 28.02.09


Interessante Zuschriften und Meinungen, hoffentlich ist keiner darunter, der sich im Blog über die gefeuerte Kassiererin bei Kaisers entrüstet hat.

buergerstimmebuergerstimmeam 28.02.09


@lunapiena41

Willkommen im Wirtschafts- und Bürokratensystem BRD. Sie sind ein Robotter, dann sind Sie willkommen. Sie sind ein Mensch? Dann stellen Sie sich bitte hinten an!

Hats du mal übers Ausland nachgedacht? Klar, hier bekommt man auch nicht alles geschenkt, aber Leistung wird anerkannt und man hat Optionen und Vorteile. Gern würde ich dir mal Infos zukommen lassen. Einfach Emailadresse schicken und ich melde mich :) Das gilt für jeden Mittelstandsunternehmer und Kleinunternehmer, welcher sich retten will und nach anderen Möglichkeiten sucht!

lunapiena41lunapiena41am 28.02.09


1 Euro Job... Schwarzarbeit????

vielleicht Allmosen, aber keine Schwarzarbeit, weil wenn man das Hartz 4 Einkommen dazu zählt ist der Lohn gar nicht so schlecht. Allerdings Hut ab, vor denen die es tun.. Daran sieht man, das diese Leute wirklich arbeiten wollen und keine Sozialschmarotzer sind.

lunapiena41lunapiena41am 28.02.09


@thor

margen von 200-2000%???? Lebe ich im falschen Land??? Kann es sein das ich was falsche mache????
Sag mir doch bitte in welcher Branche das sein soll???

Nur eins. Es ist sicher wahr, das die Gehälter nicht erhöht wurden etc. Aber wie auch??? Als kleiner und mittlere Unternehmer hast du weniger in der Tasche als deine Mitarbeiter und den Rest von deinem Verdienst kassiert der Staat.. Deshalb lebt die Schwarzarbeit.. und man kann nur die beglückwünschen die schwarz noch was machen können.. Ich kann es nicht, außer mal mein Auto "schwarz" waschen zu lassen.

lunapiena41lunapiena41am 28.02.09


woher weißt du das er schwarz arbeitet.. vielleicht macht er es aus Spass und Liebe zum Verein.

lunapiena41lunapiena41am 28.02.09


@thor

korrekt.. das Geschäft mit der MWST. Ich wurde von einem Beamten 9 Monate lang geärgert. Es wurden mir 78.000 Euro an MWST einbehalten, bis zur Klärung wie es in Amtsdeutsch heißt.. Meine Exporte gingen nach San Marino und mein Steuerprüfer kannte kein T2L Formular. Es war ein Fiasko.

Wir sind haarscharf an einem Konkurs vorbeigeschlittert. Wir könnten durch diesen Rückhalt der UST. unsere Rechnungen mit MWST nicht mehr pünktlich bezahlen.

Einkauf mit MWST verkauf ins Ausland OHNE...

Eine Schande für unser Land wenn mittelständische Unternehmer ausgesaugt und mit dubiosen Mitteln in den Ruin getrieben werden.

lunapiena41lunapiena41am 28.02.09


Schwarzarbeit ist für mich, wenn es strategisch gemacht wird.
wie z.B. Leihfirmen aus dem Ostblock, die ihre Leute zwar bezahlen diese aber nicht anmelden und das im großen Stil. Durch die verbilligte Arbeitskraft können unsere Firmen nicht mehr mithalten. Das ist normal.. Als erstes müssten Ausschreibungen abgeschafft werden. sie sind in unserem Zeitalter nicht mehr legitim. Es wird nur nach dem kleinsten Preis vergeben..ohne Rücksicht auf Verluste.. und die Schäden fallen dann wieder auf uns Steuerzahler zurück.

Sorry aber wenn ich meinen Neffen beauftrage der Maler von Beruf ist, meine Wohnung zu streichen, und ihm dann 50 Euro Taschengeld zustecke, ist das mit Sicherheit keine Schwarzarbeit, sondern Hilfe zur Selbsthilfe..

Danach wird gefahndet, und nicht nach der organisierten Schwarzarbeit.

RKarowRKarowam 27.02.09


Wir haben immer ein, zwei Fehler eingebaut, damit der FA-Beamte belehrend sich ergötzen kann und sich nicht überflüssig fühlt. Hat immer gut geklappt. Was hier nun den Formfehler mit der Benennung des Zielortes der Stadt angeht, obwohl die Adresse des Käufer mit den Unterlagen nachgeweisen ist, kann nicht zur nachforderung führen. Sollte das versucht werden, so wäre das widerspruchsfähig, unangemessen und verwaltungstechnischer Mißbrauch. Nötigenfalls durch alle Instanzen ziehen. Hilft das nicht, dem Beamten ein "nicht abzulehnendes Angebot" machen oder sich hier melden. Ich kann da helfen, da wir rechtswege beschreiten, die derartige "idiotien" neutralisieren helfen. Siehe Mittelstandsselbsthilfe.de

Der_ThorDer_Thoram 26.02.09


Das kannst du aber sowas von laut sagen. Ich drufte das heute live miterleben
Das Finanzamt war zur Prüfung bei uns (Autohandel). Alles wurde korrekt erledigt, Steuer abgeführt, etc.
Aber sie haben doch was gefunden. Es war auf den Ausfuhrunterlagen für Exportfahrzeuge nicht die Stadt angegeben, in die die Autos verkauft wurden. Nur die komplette Adresse der Firma, die die Fahrezuge gekauft hat... Naja, wenn wir Pech haben, müssen wir die MwSt für alle Export-Fahrzeuge zahlen. das würde Bedeuten: Laden dicht, alle Arbeitslos. Wegen einer Bürokraten-Formalität, die vollkommen hirnrissig ist... Sogar die Zuständige Finanzbeamtin sagt, dass es Hirnrissig ist, aber Ihr Chef sitzt ihr im nacken. Und der ist wohl Beamter durch und durch.... Hauptsache die Vorschriften werden eingehalten... Die Suche im Moment echt die Scheiße im Dreck um Geld reinzuholen.
Sollte ich deswegen meinen Job verlieren werde ich mich auf jeden Fall persönlich bei diesem Arsch bedanken...

scooterfanscooterfanam 26.02.09


Kaum gehts mmit der Wirtschaft schlecht, suchen solche kleinen Beamte schon wieder nach Peanuts, um die milliardenschweren Rettungschirme (da spielt Geld natürlich keine Rolle) aufspannen zu können.

FrankFrankam 26.02.09via Hamburger Morgenpost


Wer kann sich denn heute noch einen Hanwerker leisten, ausser die Manager von Banken.

Jürgen HornJürgen Hornam 26.02.09via Hamburger Morgenpost


Reguläre Arbeit durch Firmen kann sich der Normalverdiener doch garnicht leisten.Ausserdem kommt das " Schwarze Geld " doch in den Wirtschaftslauf zurück.Es ist doch manch einem erst möglich Anschaffungen zu tätigen weil das Einkommen nicht ausreicht.

rockoldierockoldieam 26.02.09


Schwarzarbeit mit Hilfe von Arbeitskräften aus dem Ostblock, die man dann mit einem Butterbrot als Lohn abspeist, finde ich als echtes Verbrechen.

Wenn aber eine Frau in der Nachbarschaft eine Wohnung sauber hält und dafür Geld bekommt, dann ist das m.E. völlig legitim.

Dass diese Schwarzarbeiten immer mehr zunehmen, hat sich unsere Politik selbst zuzuschreiben.

In einem Land, wo verbrecherische Banken noch Unterstützung vom Staat erhalten, weil sie "nur" das Geld ihrer Anleger verspielt haben, kann es doch nicht mehr mit rechten Dingen zugehen.

Nun den kleinen Mann oder die kleine Frau zu quängeln, weil er/sie nur für seinen/ihren Lebensunterhalt sorgen, ist eine absolute Frechheit.

Nicht der Steuerzahler ist es, der zuwenig Steuern zahlt, nein die Politik ist es, welche die vorhandenen Steuergelder zu einem erheblichen Teil für unsinnige Dinge ausgibt und dann den Bürger in die Pflicht nimmt, er solle mehr abliefern!!!

Alter_SackAlter_Sackam 26.02.09


Eine ungewollte? Wie das? Sind die Klempner nachts bei dem eingestiegen und haben heimlich die Heizung repariert?

SilberrueckenSilberrueckenam 26.02.09


Mal ein kleiner Hinweis über die Perspektive der Schwarzarbeit. Bei uns hat auch mal eine renomierte Pesönlichkeit derartige Arbeitsleistungen in Anspruch genommen. Staatanwalt ermittelte, klagte auch an, der Richter sprach jedoch Recht. Es handelte sich und jetzt passt genau auf, um eine ungewollte Inanspruchnahme einer freiwilligen Leistung. Die Persönlichkeit wurde freigesprochen, keiner durfte mehr sagen, dass er schwarzarbeiten ließ und die Firma, die kurz vor der Pleite stand, erhielt wieder Aufträge der öffentlichen Hand. Na ist das keine Perspektive für die so oft gescholtene schwarze Arbeit?

edangeluedangeluam 26.02.09


Hallo troller22,

wenn Sie wissen wollen was der Staat mit unserem Steuergeld macht dann besorgen Sie sich die kostenlose Broschüre vom Bund der Steuerzahlen "Die öffentliche Verschwendung 2008".

Die Lektüre ist sehr interessant !!!

Gruß edangelu

roflroflam 26.02.09via Hamburger Morgenpost


.. und um welche Uhrzeit haben wir schon Prösterchen gemacht? Wohl zu faul, überhaupt arbeiten zu gehen, oder was?

CamposCamposam 26.02.09


"Schattenwirtschaft" nennen unabhängige Sachkenner dieses Phänomen. Muß es denn kriminalisiert
werden, wenn jemand zum Beispiel sein Bad renovieren läßt, was er sich bei den durch Steuern
und Sozialabgaben enorm aufgeblähten Rechnungen "weiß" arbeitender Firmen nicht leisten könnte?
Wobei deren Mitarbeiter wieder netto sehr wenig haben. Das Problem ist in der zu hohen Abgabenlast
begründet. Statt diese zu senken, wird ein Riesengedöns gemacht und ein teuerer Kontrollapparat
errichtet und in Bewegung gesetzt. So lenkt man die Bürger vom eigentlichen Problem ab und hetzt in
gewohnter Weise die einen gegen die anderen auf.


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