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Pro Bahn macht gegen Tram-Aus-Pläne mobil

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Pro Bahn macht gegen Tram-Aus-Pläne mobil

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Eingestellt von
Peter
am 26.02.09in Unterhaltung via lr-online.de

Dieter Doege erregt sich. „Die sind jetzt wohl verrückt geworden in Cottbus“, sagt der „Pro Bahn“-Vorstandsvorsitzende des Landesverbands Berlin-Brandenburg. „Ich werde alle Hebel in Bewegung setzen, um zu verhindern, dass die Straßenbahn dort stillgelegt und zig Millionen Euro Fördergelder verschwendet werden.“

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16 Kommentare

Kommentare zu Pro Bahn macht gegen Tram-Aus-Pläne mobil

 

stromer 2stromer 2am 27.02.09via Lausitzer Rundschau


Alle Details in Paragraph 15 der Kommunalverfassung Brandenburg. Kurzer und bürgerfreundlich formulierter Gesetzestext im Internet per Suchmaschine zu finden.

stromerstromeram 27.02.09via Lausitzer Rundschau


1. es muss ein bürgerbegehren organisiert werden (das mindestens von 10% der wahlberechtigten cottbuser unterzeichnet wird). eine leichte hürde wenn bedenkt, dass ein cottbuser wohl schon 4000 unterschriften hat
2. mit dem bürgerbegehren ist der weg zum bürgerentscheid frei (mindestens 25% der stimmberechtigten müssen teilnehmen, davon muss mehrheit mit ja stimmen), nur ja/nein-frage ist gestattet: z.B. für erhalt und ausbau tram?
4. ergebnis des bürgerentscheides ist verbindlich

dischudischuam 27.02.09via Lausitzer Rundschau


Wie wäre es mit einem Volksbegehren?

GubenaGubenaam 27.02.09via Lausitzer Rundschau


Gute Idee.

Jürgen U.Jürgen U.am 27.02.09via Lausitzer Rundschau


Ich denke, der Unmut über das mögliche "Aus" der Straßenbahn ist mit vielen vernünftigen Argumenten von vielen Bürgern der Stadt und darüberhinaus artikuliert worden .. dass es müßig ist, diese Argumente zu wiederholen!
Mir scheint wichtig, dass jetzt eine Bürgerinitiative "Pro Straßenbahn" (durch die LR initiiert ?!) wird, zB. als Unterschriftensammlung in der Öffentlichkeit, die den Entscheidern den Unmut der Cottbuser massiv anzeigt und von diesem Schwachsinn Abstand nehmen lässt !

Helmut L.Helmut L.am 27.02.09via Lausitzer Rundschau


Jeder Oberbürgermeister errichtete sich bisher ein
"Denkmal" seiner Inkompetenz.Herr Kleinschmidt:Heiz-
kraftwerk;Frau Rätzel:Lagune.Ich bin überzeugt,das
wird auch Herrn Szymanski gelingen.Natürlich mit tat-
kräftiger Unterstützung der Stadtverordneten.

GubenaGubenaam 27.02.09via Lausitzer Rundschau


@ abc. Wieso, was ist da befremdlich dran, wenn sich eine Stadt für eine Straßenbahn entscheidet. Sollte es in Cottbus zur Abschaffung der Straßenbahn kommen. Müssen wir es trotz der Proteste Weniger hinnehmen.

abcabcam 27.02.09via Lausitzer Rundschau


@ Gubena
"Man beachte den letzten Satz im Artikel ! Ich weiß - Cottbus ist nicht Frankfurt/Oder."

Genau, Cottbus ist größer, und wird es auch bleiben. Umso befremdlicher, dass sich der Anpassung der Straßenbahn an die Stadtstruktur dort zu lohnen scheint.

Tobi FTobi Fam 26.02.09via Lausitzer Rundschau


...und trotz (!!!) einer Studie, die auch Dresden den Abschied der Straßenbahn empfohlen hat! Das muss man sich mal vorstellen... Nach der Liniennetzreform (2000) und der Einführung des Nachtnetzes wurde der Dresdener ÖV (Nicht nur der Straßenbahnverkehr) revolutioniert!

MartinMartinam 26.02.09via Lausitzer Rundschau


Ist aber richtig so. Netzerweiterungen rentieren sich mit der Zeit, sofern die Planungen dazu von den richtigen Leuten vorgenommen wurden, sodass diese Erweiterungen auch genutzt werden.
Das wohl beste Beispiel für eine Stadt, die ihre Straßenbahnnetze kontinuierlich erweitert (hat), ist Dresden. Dort rentieren sich die Erweiterungen sehr. Busse fahren in Dresden kaum, weil man sich auf die Fahne geschrieben hat, das NV-Netz auf die Schiene zu lesen.
Sollte (in Maßen) auch hier umsetzbar sein.

GubenaGubenaam 26.02.09via Lausitzer Rundschau


Zitat: Die sind jetzt wohl verrückt geworden in Cottbus. Ach nee ! Hat man das im fernen Berlin/Potsdam auch schon mitbekommen , das die Uhren in Cottbus und Südbrandenburg anders ticken als im "normlen" Brandenburg ? Übrigens. Frankfurt/Oder plant eine neue Straßenbahnstrecke um die Straßenbahn attraktiver zumachen ! LINK . Man beachte den letzten Satz im Artikel ! Ich weis - Cottbus ist nicht Frankfurt/Oder.

VolkerVolkeram 26.02.09via Lausitzer Rundschau


Ja dem kann ich nur zustimmen. Getreu dem Motto ist der Ruf erst ruiniert lebt sichs völlig ungeniert. Aber so ein Politiker überlebt nunmal von Wahlperiode zu Wahlperiode und die sind zu kurz um langfristig zu denken oder zu lang um kurzfristig eine Veränderung zu erwarten.

Exil-CottbuserExil-Cottbuseram 26.02.09via Lausitzer Rundschau


Traurig, aber wahr! Hinzu kommt die Ohnmacht der Anwohner: Zu jeder Entscheidung in dieser Stadt wird brav Ja und Amen! gesagt - wie "zu den guten alten Zeiten".
Hallo, Cottbuser! Aufwachen! Ihr seid die Stadt, nicht die Stadt-Verordneten!

Exil-CottbuserExil-Cottbuseram 26.02.09via Lausitzer Rundschau


Hier hat man immer das Gefühl des Klüngels: Jeder denkt nur an sich!
Splash, Lagune, Straßenbahn, Blechen-Carre, usw. Immer geht es nur um den schnellen Effekt von Fördergeldern und kurzfristigen Investitionen.
Aber an die kommenden Generationen denkt hier keiner!
Übrigens: die einzig ernst zu nehmende Initiative sollte "Pro Cottbus!" und nicht "Pro Bahn" heißen - denn auch das sind nur Lobbyisten aus Eigeninteresse!

G.L.G.L.am 26.02.09via Lausitzer Rundschau


Ministerpräsident Platzeck: hält die schönsten Reden,
hat aber die schlechtesten Werte im Lande geschaffen
(Perspektivlosigkeit und Abwanderung), dies u. v.a. von
den Regierenden bisher nicht bemerkt. Der Süden
Brandenburgs z.B. ist das Armenhaus in Deutschland.
Ein Fehler Stolpes die Übernahme altbewährter Ange-
stellte aus der Kreisleitung in die neue Verwaltung Bran-
denburgs, dass die Bewohner noch heute alltäglich spüren.
Das ist Brandenburg wie es leibt und lebt.

PeterPeteram 26.02.09via Lausitzer Rundschau


Vollste Zustimmung!

Die Stadt sollte ihre Energie darin stecken, wie man die Tram mehr beleben könnte. Da kann man doch auch richtig kreativ sein, z.B. spezielle Einkaufstickets, Touristentickets, Theatertickets oder ähnliches. Das schaffen andere Städte doch auch!


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