3.09

Der Pausen-Gong läutet zum großen Rauchen vor dem Tor

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Der Pausen-Gong läutet zum großen Rauchen vor dem Tor

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Eingestellt von
Guido
am 27.02.09in Unterhaltung via az-web.de

Eschweiler. Am Berufskolleg Eschweiler läutet die Schulglocke längst nicht mehr nur die Pausen ein. Pünktlich mit ihrem Ertönen füllen sich die angrenzenden Gehwege und Fahrbahnen mit unzähligen Schülern. Draußen vor dem Schulgelände beginnt das große Rauchen, dreimal täglich pünktlich mit dem Pausengong.

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22 Kommentare

Kommentare zu Der Pausen-Gong läutet zum großen Rauchen vor dem Tor

 

HansHansam 02.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Sport in den Pausen oder Bastelarbeiten das ist toll. Wie in den Umerziehungslagern.Robin hat recht.
Vieles hier wurde nicht mit grünem Hemd sondern mit braunem Hemd geschrieben.Die Schreiber sind für einen Polizeistaaat und wissen gar nicht was sie damit anrichten.Die Schüler dürfen nicht an der Strasse rauchen aber die Nichtraucher dürfen mit ihren stinkenden Autos an der Schule vorbei fahren.

RobinRobinam 01.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Ich habe Sie keineswegs sinnentstellend zitiert, sondern nur vor Augen geführt, was aus solchen Parolen erwächst, wohin sie führen.
Oder kurz: Ich habe für Sie einmal über den Tellerrand geblickt.
Totalitarismus kommt nicht mit einem Paukenschlag, sondern schleichend. Es erfordert einen wachen Verstand, die Zeichen der Zeit zu erkennen.
Ich möchte Ihnen noch ein Zitat mitgeben, es ist von James E. Carter, einem der führenden Juristen seiner Zeit. Es sagte es angesichts der heraufziehenden Alkoholprohibition, vor mehr als 100 Jahren:

"Nichts ist attraktiver für die wohlmeinende Eitelkeit als der Gedanke, man könnte grosse gesellschaftliche Verbesserungen erreichen, indem man falsches Verhalten einfach verbietet und alle Bürger gesetzlich zu gutem Verhalten verpflichtet.
Die grundsätzliche Gefahr dieses oft versuchten Verfahrens liegt darin, dass man Dinge kriminalisiert, die von einem großen Teil des Volks als unschuldig und harmlos angesehen werden und das ist praktizierte Tyrannei...
Ein besonders verderblicher Effekt solcher Gesetze ist die Spaltung der Gesellschaft in Freunde und Feinde der repressiven Gesetze. Diese gegensätzlichen Parteien werden zu Feindschaft angeregt und dadurch daran gehindert, gemeinsam an der Verbesserung der Gesellschaft zu wirken. Doch das schlimmste ist, dass das generelle Ansehen und die Befolgung aller Gesetze dadurch verschlechtert wird. Die Auswirkungen dieses schädlichen Unheils können kaum abgeschätzt werden"

Martin RömgensMartin Römgensam 01.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Kurz und prägnant: Weg mit den ekelhaften Rauchern!
Danke ...

John DoeJohn Doeam 01.03.09via Aachener Zeitungsverlag


@Robin:

Da Sie mich mehrfach sinnentstellend wiedergeben und Worte dazudichten, die ich nicht geschrieben und auch erkennbar nicht impliziert habe, beende ich die Diskussion für meinen Teil hiermit. Ich könnte zwar den Kontext wieder hinzufügen, um Ihnen die Aussage zu verdeutlichen, aber wozu? Sie würden ihn sowieso wieder entfernen, um mich in Ihrer Freiheitskämpfervorstellung missverstehen zu können.

Ich wünsche Ihnen viel Spass bei der Bekämpfung der Diktatur Deutschland. Vielleicht können Sie diesen Eifer irgendwann sinnvoll nutzen.

RobinRobinam 01.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Wenn ich Sie noch mal im öffentlichen Raum mit einer Erkältung erwische und Sie tragen keine Atemschutzmaske, um mich vor Ansteckung zu schützen, rufe ich die Polizei! Schluß mit dem Entgegenkommen!
Übrigens: An der Grippe sterben WIRKLICH Menschen - wenn Sie jedoch glauben, Ihre körperliche Unversehrtheit würde durch Spuen von Tabakrauch IM FREIEN geschädigt, sind Sie schlicht und einfach paranoid.
Zitat: "...noch hat der Raucher ein Recht, dauernd [In seiner eigenen Wohnung]zu rauchen, wenn er dadurch den Nachbarn beeinträchtigt." - Das ist natürlich keine Befürwortung eines Rauchverbots, weil es ja nur ein bisschen verboten wird, nicht wahr?
Deutschland pflegt einen vergleichsweise liberalen Umgang, weil der Widerstand stark war.
Hätten sich die Bürger brav geduckt, wäre die Schraube längst noch schärfer angezogen worden; Vor einem Jahr, als es schien, als seien die Rauchverbote in Gaststätten unter Dach und Fach, wimmelte es in den Medien bereits von 'Studien', die 'bewiesen', das ein Rauchverbot im eigenen Auto zum Schutz der armen Kinder, die da drin mitfahren müssen, unbedingt erforderlich ist.
Erst der wachsende Widerstand sorgte dafür, daß die Prohibitionisten kalte Füße bekamen und diesen Angriff abbliesen. Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!
Zur Erinnerung: 'Noch vor 15 Jahren hätten wir so etwas, wäre es in der DDR geschehen, kopfschüttelnd als typische Diktaturmaßnahme und Unterdrückung gebrandmarkt!'
Diese Geschichtslektion haben Sie vergessen...

hanshansam 01.03.09via Aachener Zeitungsverlag


Sport in den Pausen oder Bastelarbeiten das ist toll. Wie in den Umerziehungslagern.Robin hat recht.
Vieles hier wurde nicht mit grünem Hemd sondern mit braunem Hemd geschrieben.Die Schreiber sind für einen Polizeistaaat und wissen gar nicht was sie damit anrichten.Die Schüler dürfen nicht an der Strasse rauchen aber die Nichtraucher dürfen mit ihren stinkenden Autos an der Schule vorbei fahren.

John DoeJohn Doeam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


@Robin:

Wie würde es Ihnen gefallen, wenn ich mit einer Wasserpistole in der Fussgängerzone herumspritzen würde, weil mir das Spass macht? Natürlich gehört Ihnen der öffentliche Raum genauso wie mir, aber das ist nunmal keine grenzenlose Freiheit. Dass ich den öffentlichen Raum mit Leuten teile, die mein Recht auf körperliche Unversehrtheit nicht achten, ist keine Selbstverständlichkeit. Insofern ist das ein Entgegenkommen.

Eltern dürfen zu Hause rauchen, aber sie sind für die Gesundheit ihrer Kinder verantwortlich. Rauchverbote in der eigenen Wohnung habe ich nicht befürwortet. Es gibt kein elementares Grundrecht, seine Nachbarn auszuräuchern, aber Ihr Nachbar hält sich vermutlich auch nicht in Ihrer Wohnung auf.

Dass Deutschland einen vergleichsweise liberalen Umgang mit Rauchern pflegt, ist Ihnen offenbar auch entgangen. Ich kann Rauchern nur empfehlen, den aktuellen Kompromiss nicht zu unterlaufen, denn die international üblichen Rauchverbote sind deutlich weitgreifender und mit weniger Ausnahmen abgemildert. Wenn bei uns wegen Missachtung nachgebessert werden muss, ist das die Richtung, in die es gehen wird.

Im übrigen verbitte ich mir die Unterstellung, ich würde von einem Polizeistaat träumen und hätte nichts aus der Geschichte gelernt (und dem was Sie mit dieser Äußerung implizieren). Das ist ganz mieser Stil.

RobinRobinam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Ach ja, Sie wären entgegenkommend bereit, die Öffentlichkeit zu teilen. Wie nett.
Ist das etwa IHRE Öffentlichkeit? Die gehört mir genauso!
Aber so generös sind Sie nur dann wenn die Raucher freiwillig nicht rauchen, nicht wahr?
Und wenn sie das nicht tun, muss es eben leider, leider überall verboten werden, nicht wahr?
Und daran sind nur die Raucher selbst schuld, jaja.
Ihr Größenwahn ist bemerkenswert!
Und Eltern dürfen nicht rauchen, aber das ist kein Rauchverbot. Aha.
Und Rauchverbote in der eigenen Wohnung befürworten sie. Natürlich auch in Salamitaktik, um erst mal den Fuß in die Tür zu bringen. Aber Sie schrecken nicht davor zurück, selbst die elementarsten Grundrechte zu brechen, um Ihrem 'Gesundheits'-Götzen zu opfern.
Aber das ist keine Prohibition, Neinein, denn theoretisch darf natürlich geraucht werden, irgendwo, wo es nicht verboten ist und niemand Einwände hat. Wo das ist, wer weiss...

Nun, glücklicherweise sind solche Statements wie die Ihren nach nur einem Jahr praktischer Erfahrungen mit der ersten Salamischeibe nur noch amüsant und nicht mehr bedrohlich.
Träumen Sie weiter von Ihrem Polizeistaat, die Zeit hat Sie längst überholt, das Kartenhaus bricht zusammen. Diese Schule ist nur Blatt davon, täglich werden es mehr.
Und das ist gut so.
Es scheint, wir Deutsche haben, von Ausnahmen abgesehen, tatsächlich etwas aus unserer Geschichte gelernt.

John DoeJohn Doeam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


@Robin:

Ich persönlich würde ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit begrüßen. Das wäre klarer als die jetzige Situation, wo sich viele Raucher dumm stellen und sich immer wieder neu auf ein bestehendes Rauchverbot hinweisen lassen. Ausserdem käme es der Sauberkeit des öffentlichen Raums zu Gute. Woher kommt eigentlich die Einstellung, Zigarettenstummel wären kein Müll, den man ordentlich beseitigen muss, anstatt ihn einfach auf den Boden zu werfen?

Andererseits bin ich durchaus bereit, den öffentlichen Raum mit Rauchern zu teilen, wenn dieses Entgegenkommen nicht dazu genutzt wird, langsam aber sicher auch andere Gebiete wieder für das Rauchen zu erschließen. Leider ist aber genau das zu beobachten, wie z.B. in diesem Artikel, aber auch an den vorgenannten Rauchern, die die unklare Lage ausnutzen.

Im Privaten greift das Erziehungsprivileg der Eltern. Dennoch haben Kinder auch dort ein Recht darauf, nicht in ihrer Gesundheit beeinträchtigt zu werden. Eltern müssen also selbst dafür sorgen, dass ihre Kinder frische Luft haben. Das ist aber kein Rauchverbot. Die selbe Verantwortung haben Eltern auch in anderen Belangen.

Im nachbarschaftlichen Verhältnis hat weder der Nachbar ein Recht, dauernd zu lüften, noch hat der Raucher ein Recht, dauernd zu rauchen, wenn er dadurch den Nachbarn beeinträchtigt. Vergleiche Grillen im Garten: Sie würden vermutlich auch von einem Grillverbot sprechen und die Grillprohibition heraufbeschwören, weil sie auf Nachbarn Rücksicht nehmen m

RobinRobinam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Sie sagen:'tatsächlich in direkter Umgebung'
Also sehen wir doch mal, wo das überall ist:
An allen Arbeitsplätzen. Klar.
Überall, wo ein Nichtraucher nahe an einen Raucher gelangen könnte - Sie fürchten ja schon um die Gesundheit von Lehrern, die im freien(!) einen R-Bereich betreten müssten.
Also in Fußgängerzonen, auf Bürgersteigen, in Parks, Freibädern, Stränden, nicht wahr?
In Parks, Freibädern, Stränden also auch.
Im eigenen Garten und sogar der eigenen Wohnung, wegen der Nachbarn, den Kindern, nicht wahr?
Und in Sichtweite von Kindern, damit die kein schlechtes Vorbild sehen, nicht wahr?
Das nennen Sie Übertreibung? Das ist genau das, was SIE fordern!
Oder sind Sie etwa strikt dagegen, das Rauchen in der eigenen Wohnung zu verbieten, auch wenn dort Kinder sind? Weil das ja Prohibition wäre?

All das zusammen IST Prohibition. Im übrigen kann all dies, was ich anführte, schon in anderen Verbotsländern ganz real besichtigt werden. Das sind also keine Hirngespinste oder Rhetorik, sondern es ist bereits Realität!
Unehrlich sind daher nur Sie.
Dass am Schluss des Prozesses natürlich tatsächlich auch Umerziehungslager stehen würden, ist aus der Dynamik offensichtlich. Ganz nach dem Motto: "Die Raucher hatten ja genug Zeit, freiwillig aufzuhören, Wenn sie dies aus Rücksichtslosigkeit und Suchtzwang nicht tun, müssen wir eben leider zum Zwang greifen!"
Oder was schlagen Sie denn für 'Wiederholungstäter' vor?

John DoeJohn Doeam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


@Robin:

Nein, Rauchen "wird" nicht überall verboten, wo ein Nichtraucher theoretisch in Sichtweite sein könnte, Rauchen _ist_ dort verboten, wo Nichtraucher sich tatsächlich in direkter Umgebung aufhalten, weil sie das aus beruflichen oder anderen (auch gesellschaftlichen) Gründen müssen. Ihre Übertreibung mag Ihnen rhetorisch sinnvoll erscheinen, ehrlich ist sie aber nicht.

Während der Prohibition waren Herstellung, Transport und Verkauf von Alkohol verboten. Der Unterschied zu einem Rauchverbot am Arbeitsplatz und in bestimmten anderen Umgebungen, die mit Nichtrauchern geteilt werden, ist offensichtlich. Das Rauchverbot als neue Prohibition zu bezeichnen, ist der unredliche Versuch, mit einem unpassenden Vergleich Emotionen zu schüren.

Es gibt sinnvollere Ventile für Ihre Rebellion gegen den Staat, als ausgerechnet die Gesundheitsvorsorge anzugreifen, damit Sie Ihrer Sucht immer und überall frönen können.

RobinRobinam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Also, Jon Doe:
Rauchen wird überall verboten, wo ein Nichtraucher theoretisch in Sichtweite sein könnte, weil ihn das zum Rauchen animieren könnte.
Und es wird überall verboten, wo andere ihm nicht ausweichen können oder wollen (In Gaststätten, in denen geraucht wird, MUSS kein NR hinein, aber da er es vielleich will, wird das Rauchen verboten)

Und das ist KEINE Prohibition, neinein, i wo!
Natürlich dürfen Raucher weiterhin rauchen, allerdings nirgendwo.
Machen Sie sich doch nicht lächerlich!
(Übrigens: Anno 1921, bei der Alkoholprohibition in den USA, war auch das Trinken NICHT verboten)

Selbstverständlich ist ein Rauchverbot im Freien, ob Schulhof oder sonstwo, ein Schritt zur Prohibition, was denn sonst! Salamitaktik nennt man das. Aber es ist sinnlos, denn Sie sehen ja jetzt schon: Es wird scheitern, es ist bereits gescheitert.
Und das ist gut so!
Denn der Staat hat nicht einmal das Recht, seine Bürger vor sich selbst zu schützen, geschweige denn eine Pflicht dazu. Ein Staat, der seinen Untertanen nicht einmal die Entscheidung darüber überlässt, was sie rauchen, essen oder trinken (An entsprechenden Trink- und Essverboten wird ja schon fleissig gebastelt) ist eine tyrannische Diktatur, sonst nichts.
Und wenn ich 'Unterstützung durch die Bevölkerung' lese, muss ich herzlich lachen! Haben Sie schon vergessen, dass wegen des verhassten Rauchverbots sogar die allmächtige CSU in Bayern vom Thron gestoßen wurde?

John DoeJohn Doeam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


@Robin:

Es geht nicht um Prohibition. Der Genuss von Tabakwaren ist weiterhin erlaubt und sollte es auch bleiben. Allerdings ist bekannt und wissenschaftlich belegt, dass Rauchen süchtig macht und ernsthaft schädlich ist. Also hat der Staat die Pflicht, seine Bürger zu schützen. Das heisst auch, dass Rauchen dort, wo Leute diesem Einfluss nicht ausweichen können, verboten oder unattraktiv gemacht wird. Der Staat schützt Nichtraucher, indem er den Rauchern auferlegt, durch ihren Drogenkonsum andere weder direkt zu schädigen noch durch ihr Verhalten zum Rauchen zu bewegen. Das als "Gängelung von erwachsenen Menschen" darzustellen, ist auch insofern ein Fehlgriff, als dass die aktuelle Regelung erst durch die vorausgegangene Rücksichtslosigkeit der meisten Raucher die nötige Unterstützung durch die Bevölkerung erreichte und damit politisch möglich wurde. Auch andere schädliche Verhaltensweisen werden staatlich sanktioniert. Das Prinzip ist hier, dass die Grenze der Freiheit die Freiheit des anderen ist. Ein Nichtraucher schädigt einen Raucher nun mal nicht durch das Nichtrauchen, also ist da auch kein Regelungsbedarf.

Der Vorschlag einer Drogenentzugstherapie ist nicht so gemeint, dass Raucher zwangsweise therapiert werden sollen. Mit diesem Begriff möchte ich anmerken, dass wir nicht über ein harmloses Genussverhalten reden, sondern deutliche Parallelen zu anderen Drogenabhängigkeiten bestehen. Dass Sie nicht in der Lage sind, das zuzugeben, unterstützt mein Argument.

RobinRobinam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Lieber John Doe:
Sie sprechen genau das aus, was ich deutlich machen wollte: Es geht nicht um 'Nichtraucherschutz', sondern um die Prohibition des Tabaks!
Denn hier haben wir immerhin erwachsene Menschen (die über 18 Jahre alt und wahlberechtig sind!), die unter einem dümmlichen Vorwand ('Nichtraucherschutz') staatlich 'erzogen' werden sollen, als ob es sich um kleine Kinder handeln würde.
Woher nimmt denn der Staat das Recht, erwachsene Bürger zu gängeln, zu verärgern, zu diskriminieren und auf die Strasse zu jagen?
Glauben Sie, das verträgt sich mit Mündigkeit, Freiheit, Gleichheit und Liberalität?
Ich bin der Meinung, dass hier Widerstand nicht nur ein Recht dieser Bürger ist, sondern sogar ihre Pflicht! Denn wenn dieses 'Erziehungs'-Beispiel Schule macht, dann gnade uns allen Gott! Denn der Staat maßt sich hier etwas an, das ihm nicht zusteht. Noch vor 15 Jahren hätten wir so etwas, wäre es in der DDR geschehen, kopfschüttelnd als typische Diktaturmaßnahme und Unterdrückung gebrandmarkt!
Und jetzt plädieren Sie für Umerziehungslager - denn genau das meinen Sie, wenn Sie von 'Drogenentzugstherapie' sprechen!
Da wird klar: Nicht die Raucher, sondern Leute wie Sie sind die Gefahr!

Übrigens ist ihrer Definition nach auch das Zusehen bei einem Fußballspiel Suchtverhalten, da die Zuschauer nicht selten bibbernd in Kälte und Regen stehen, obwohl niemand dazu verpflichtet ist, das zu tun.
Denken Sie mal drüber nach...

John DoeJohn Doeam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


@Robin:

Abgetrennte Bereiche für Raucher bedeuten erstens, dass Rauchen auf dem Schulgelände wieder legitimiert und es damit wieder zu etwas normalem gemacht wird. Das ist das falsche Signal für Noch-Nichtraucher. Zweitens wird dadurch auch das Aufsichtspersonal gezwungen, sich dem Rauch auszusetzen. Drittens tragen Raucher den Geruch auch in die Unterrichtsräume (merken das aber wegen der vom Rauchen geschädigten Sinne selbst nicht).

Nichtraucherschutz ist nicht nur die Vermeidung direkter Raucheinwirkung sondern auch die Prävention, also das Bemühen, Menschen nicht durch Gruppendruck, Gewöhnung, Werbung, Vorbilder oder ähnliches zu Rauchern werden zu lassen, soweit diesen Einflüssen nicht völlig problemlos ausgewichen werden kann. An Bildungseinrichtungen ist dieser Aspekt besonders wichtig. Das Problem ist deshalb nicht, dass auf dem Schulgelände das Rauchen untersagt ist, sondern dass die Schule dem Rauchen vor dem Schulgelände machtlos zusehen muss, weil die Schüler volljährig sind und das Gelände in den Pausen verlassen dürfen.

Rauchen in der Pause ist Suchtverhalten. In der Kälte an der Straße zu stehen und in wenigen Minuten zwei Zigaretten zu rauchen, hat mit Genuss nichts mehr zu tun. Es wäre schön, wenn Raucher wenigstens das nicht leugnen würden.

RobinRobinam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Lieber Lohn Doe:
Welche 'Kosten' haben denn Nichtraucher, wenn auf einem abgetrennten Teil des Pausenhofs im Freien(!) das Rauchen gestattet wird?
Was ist daran denn so 'untragbar' schrecklich?

Vielleicht wäre für manche Kampf-Nichtraucher eine Sozial- und Denktherapie angebracht...

John DoeJohn Doeam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Nicht mehr rauchen?

Wenn es durch die Schüleransammlungen zu Gefahrensituationen kommmt, muss die Polizei bzw. das Ordnungsamt einschreiten und Wiederholungstäter entsprechend teurer zur Kasse bitten. Die Sucht ist keine Entschuldigung dafür, sich verkehrsgefährdend zu verhalten. Das gleiche gilt für auf die Wege geworfenen Müll und Zigarettenstummel.

Niemand ist verpflichtet zu rauchen. Dass ernsthaft erwägt werden soll, diesem Suchtverhalten auf Kosten der Nichtraucher nachzugeben, ist untragbar. Leider braucht es den gesetzlichen Nichtraucherschutz, denn die meisten Rauchern bemerken es nicht einmal mehr, wie sie ihre Mitmenschen durch das Rauchen beeinträchtigen. Schon der Gedanke "ich darf hier nicht rauchen, also rauche ich nicht" scheint tabu zu sein. Stattdessen wird nach Mitteln und Wegen gesucht, doch rauchen zu dürfen, und seien sie auch noch so unbequem und, wie in diesem Fall, sogar gefährlich. Wirklich angebracht wäre bei einem solchen Verhalten wohl eine Drogenentzugstherapie...

RobinRobinam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Liebe/r Wolf,
wie verträgt sich Ihr Beitrag mit der Feststellung, dass seit dem Rauchverbot vor vier Jahren in Neuseeland der Zigarettenabsatz sehr deutlich, nämlich um fast 300 Millionen Stück, ANGESTIEGEN ist, wie im New Zealand Medical Journal zu lesen ist?

RobinRobinam 28.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Was gibt es denn da 'abzuwägen'?
Wie kann beim Rauchen auf dem Pausenhof, also im Freien, überhaupt von 'Nichtraucherschutz' als Begründung für ein Rauchverbot geredet werden?

Das ist doch - gerade auch angesichts des erwähnten Strassenverkehrs in unmittelbarer Nähe - ganz einfach dummes Geschwafel!

WolfWolfam 27.02.09via Aachener Zeitungsverlag


Dieser Artikel ist totaler Quatsch, wenn die Autorin meint, damit das Problem lösen zu können.

Das Ziel muß es sein, weniger süchtige Schüler an der Schule zu haben und besonders, daß die Nichtraucher den Rauchern nicht auf die Straße folgen. Das Rauchen muß unattraktiv gemacht werden.
Das kann man z.B. dadurch erreichen, daß man den Schülern interessante Pausenangebote macht.

Ob man nun eine Tischtennisplatte aufstellt, ein Volleyballnetz, alles das lenkt vom Rauchen ab. Hier sind Ideen gefragt.

Dann nämlich haben immer weniger Raucher Lust zu rauchen.
In Neuseeland an den Schulen raucht fast niemand, da läuft es über dieses Angebote.
Vielleicht sollten die Lehrer, Schüler und Eltern darüber mal nachdenken.


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